L-Cystein Reinsubstanz

Wenn hier und in der wissenschaftlichen Literatur ohne jeden Zusatz "Cystein" erwähnt wird, ist stets L-Cystein gemeint. L-Cystein findet sich in Proteinen, aber nicht alle Proteine enthalten Cystein. Cystein zahlt zu den nichtessentiellen Aminosäuren. Zumindest für Erwachsene gilt es als gesichert, dass der Körper den gesamten Bedarf an Cystein auch aus der essentiellen Aminosäure Methionin synthetisieren kann, sofern die Nahrung genug davon enthält. (..)

Manchmal werden Cystein und Methionin unter dem Begriff schwefelhaltige Aminosäuren zusammengefasst und ein gemeinsamer Bedarf angegeben. Zu beachten ist, dass es sich dabei aber nicht um einen echten kombinierten Bedarf, sondern lediglich um den Methioninbedarf bei cysteinfreier Kost handelt. (aus Wikipedia)

Sie bekommen L-cystein als Nahrungsergänzungsmittel: L-Cystein-Hydrochlorid-Monohydrat

Aufgrund der EU Verordnung 1924/2006 sind für die meisten Nahrungsergänzungsmittel und Kräuter nur noch sehr eingeschränkte Aussagen zulassig. L-Cystein ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff (E 920) ohne Höchstmengenbeschrankung (quantum satis) für Lebensmittel als Mehlbehandlungsmittel zugelassen. Eine Deklaration in fertigen Produkten ist nicht erforderlich. Daneben wird Cystein bei Diätzubereitungen, Futtermittel, Arzneimitteln und Kosmetika eingesetzt. Ferner ist es ein Grundstoff zur Aromaerzeugung, insbesondere für Fleisch- und Röstaromen. Als semiessentielle Aminosäure wird Cystein/Cystin adaptierter Muttermilch zugesetzt.

über L-Glutathion, Methionin und L-Cystein