Entstör - Stecker

Harmonisierung der 220 V Stromversorgung

Der Entstörstecker ist ein kleines Element zur Umleitung bzw. Absaugung störender und schädlicher Strahlung, die über die Kraftwerke, die Überlandleitungen und die Hausstromversorgung ins Haus und in die Wohnung gelangt. Hochspannungsleitungen sind ideale Antennen, die weltweit alles einfangen können. Unter Strahlung sind alle elektromagnetischen Wellen zu verstehen, die außer dem 50-Hertz-Wechselstrom auf der Leitung vagabundieren: Industrie-, Funk- und Fernseh-Wellen jeder Art, bis in den Mega-Hertz-Bereich hinein. Die Wirkung des Steckers kann nur mit radiasthetischen Mitteln, also Rute und Pendel und dem eigenen Körper als Resonanzobjekt getestet und erfahren werden.

Der Entstörstecker muss in eine im Haus möglichst tief sitzende Steckdose gesteckt werden, am besten im Keller oder wenigstens in Fußbodennähe. Er wirkt nur auf Geräte und Leitungen, die höher als er stehen. Er besteht aus einem handelüblichen Schukostecker ohne Anschlußleitung, in den ein breitbandiger Schwingkreis eingesetzt ist. Zu seiner Funktion gehört ferner, dass ständig ein sehr kleiner Strom fließt. In der ursprünglichen Version hat das eine Glimmlampe besorgt, wie sie in Nachtlichten leuchtet. Jetzt ist das ein Widerstand, der für den Minimalstrom (weniger als 2 mA) sorgt und nicht mehr leuchtet. Er muss in Steckdosen eingesetzt werden, die nicht zeitweise wie z.B. nachts durch Netzfreischalter abgeschaltet werden.

Der Entstörstecker ist nützlicher Bestandteil von Entstörmaßnahmen im Rahmen von Austestungen und Ausmessen von Wohnungen und kann bei Bedarf zusammen mit anderen Einheiten angewendet werden.

Da Rolf Roesler im September 2011 von uns gegangen ist, wird der Entstörstecker inzwischen von Eberhard Jesse hergestellt. Kontakt ist über Berit Jesse möglich.

Ich (Georg Keppler) bin etwa 2002 ein Fan des Entstör-Steckers geworden. Damals fing meine Telefon-Internet-Anlage einmal im Monat zu spinnen an. Sie lud sich langsam elektrostatisch auf, wir mir ein Telekom-Techniker erklärte und dann seinen Trick für solche Fälle verriet: Die Stecker ziehen und kurzschließen (die beiden Pole des Steckers mit einem metallischen Gegenstand - ich nahm meist die Schere - überbrücken) und etwas warten, dann die Stecker anders herum (links-rechts vertauscht) wieder einstöpseln.

Das funktionierte in 3 von 4 Fällen. Im Fall 4 gab ich meiner Anlage einen Tag Betriebsferien und konnte mich danach auf ein einwandfreie Funktionieren für einen Monat freuen. Trotzdem ging es mir ziemlich auf die Nerven, vor allem, weil ich die Anlage jedes mal frisch programmieren durfte.

Der Entstörstecker hat nicht nur dieses Problem für mich gelöst, er spart mir auch eine Menge Glühbirnen, deren Lebensdauer sich erheblich verlängert. Seither ist er immer dabei und das Erste, was in einer neuen Wohnung in die Steckdose kommt.