Zitronensäure als Monohydrat

C6H8O7 · H2O

ist eine farblose, wasserlösliche Carbonsäure, die zu den Fruchtsäuren zählt. Neben der wasserfreien Variante existiert das Zitronensäure-Monohydrat (C6H8O7 · H2O), ein weißes Pulver (siehe Foto) das pro Molekül Zitronensäure ein Molekül Kristallwasser enthält. Die Salze und Ester der Zitronensäure (auch: Citronensäure) sind die Citrate. Hier handelt es sich um industriell hergestellte Zitronensäure, nicht um aus Citrusfrüchten gewonnene natürliche Citronensäure!

Industriell hergestellte Zitronensäure wird häufig in Reinigungsmitteln eingesetzt, um den unangenehmen Geruch der Essigreiniger zu vermeiden. Sie wirkt nicht nur durch ihre saure Wirkung kalklösend, sondern auch durch Bildung eines Calcium-Komplexes. Allerdings sind die Komplexe nicht hitzebeständig und zerfallen beim Erhitzen zu relativ schwer löslichem Calciumcitrat. Zitronensäure kann (kalt bis lauwarm) beispielsweise für die Entkalkung von Wasserkochern, Tauchsiedern, Wasserhähnen, Duschköpfen, Geschirrspülern oder Waschmaschinen verwendet werden. Weitere Einsatzgebiete der Salze der Citronensäure:

In geringen Mengen eingenommen fördert Citronensäure indirekt das Knochenwachstum, weil sie die Aufnahme von Calcium begünstigt. In größeren Mengen wirkt sie jedoch toxisch ( bei Ratten: 3 g/kg). Obwohl Zitronensäure in der EU als Lebensmittelzusatzstoff unter der Nummer E 330 in den meisten Lebensmitteln unbegrenzt zugelassen ist, eignet sich die hier angebotenen industrielle Zitronensäure nicht für menschlichen Verzehr. Hersteller: jungbunlauer austria ag (made in austria)

wer an Einnahme denkt, sollte Magnesiumcitrat als Nahrungsergänzungsmittel kaufen; es erhöht den Magnesiumspiegel im Körper erhöhen und kann so beispielsweise Wadenkrämpfen vorbeugen sowie die allgemeine Leistungsfähigkeit steigern. Citrat gilt als einer der wichtigsten Inhibitoren der Harnsteinbildung. Erhöhte Citratwerte im Urin senken also das Risiko der Bildung von Harnsteinen. Das im Urin ausgeschiedene Citrat stammt einerseits aus dem Stoffwechsel (Citratzyklus), andererseits wird es mit der Nahrung aufgenommen.

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