Borreliose-Betroffene berichten und fragen

Erfahrungsberichte zur Kardenwurzel

Fragen & Antworten



Guten Tag Herr Keppler, eine Frage noch zum Oelekomposit: diese tötet ja die Parasiten. Tötet es auch andere Wesen in meinem Körper wie zB die Darmflora Bakterien? Also wie Antibiotika einfach ohne deren leberschädliche Wirkung? Muss ich darum EM nehmen?

Sonnige Grüße - E.


sehr geehrte frau E., ja, symbioselenkung ist empfehlenswert (z.B. mit EM). die breitbandwirkung ist sehr viel höher als bei jedem antibiotikum: neben bakterien auch würmer, viren, pilze, einzeller im ganzen körper.

dabei sind die ölekomposite recht körperfreundlich. die organe (wie leber) leiden nicht darunter, jedenfalls nicht bei sporadischem einsatz. wenn dauereinsatz notwendig ist (mehr als 10 tage) braucht es wie in der INFO angegeben ein anti-oxidans (l-cystein) um mögliche überdosierung zu neutralisieren.

es geht wie immer darum den mittelweg zwischen zu viel und zu wenig zu finden. denken sie an einen rasen der mit moos durchsetzt ist. wenn sie das moos mechanisch entfernen kriegt der rasen wieder luft. wenn sie zu fleißig sind, wird das gras mit entfernt. blindes vorgehen ohne aufmerksamkeit ist eher wie lotterie spielen - treffer sind zufall. wenn sie aufmerksam sind bekommen sie mit ob sie noch mehr moos entfernen sollten oder bereits zu fleißig waren. und auf einen anderen rasen lässt es sich nicht 1 zu 1 umlegen weil dort die umstände ein bisschen anders sind.

viele grüße aus oranienburg - georg keppler




Sehr geehrter Herr Keppler, es geht um die Folgebehandlung der Borrelia. Nach einem ersten Erfolg nach der Einstiegs-Anwendung von Oelekomposit, L-Zauber, EM und Zeo – kündigen sich jetzt leider wieder Symptome an.

Während der 1. Indikation mit EM begann nach ca. 1 Woche eine Candida Invasion im Hals und Unterleib. Daraufhin habe ich die EM weggelassen und oral mit Neemöl den Unterleib behandelt. Der Hals kam durch das Oelekomposit wieder ins Gleichgewicht.

Ich würde jetzt gern umgehend mit der Behandlung fortfahren und die verschiedenen Komponenten bestellen. Die Frage ist nur, macht das ohne Symbioselenkung überhaupt Sinn? In Ihrer Beschreibung der «Kepplerischen-Parasitenkur» führen Sie noch L-Cystein und Steinsalz auf. Wäre das womöglich der Schlüssel?

Offen gesagt, stehe ich vor der Weichenstellung bedeutender beruflicher Herausforderungen und bin in der Verpflichtung – nächste Woche ein begeisterndes, optimales Konzept zu präsentieren.

Die Borrelia sitzen mir aber wortwörtlich «im Nacken» und hinter den Ohren. Es fühlt sich ständig wie ein Migräneanfall an. Trotz hoher Motivation fällt es mir schwer, sich beständig zu konzentrieren.

Können Sie mir eine Empfehlung geben? - mfG, P.

sehr geehrte frau P., ein paar fragen kann ich kurz und knapp beantworten:
  • mit symbioselenkung ist besser, ohne symbioselenkung ist besser als gar nichts
  • was sie getan haben, hat reaktionen ausgelöst - das ist gut. gar keine reaktion wäre schlecht gewesen. es geht jetzt darum die reaktionen ihres körpers (seine handlungsempfehlungen) zu interpretieren und umzusetzen. genaueres kann ich zu ihnen und ihrem körper nicht sagen. dazu müsste ich an ihrer "kommunikation" teilnehmen und sie können mich gern anrufen.
  • borreliose-behandlung ist mindestens so komplex wie autofahren, man muss es erstmal lernen. dass der fahrlehrer es bereits kann erspart mir nicht es selbser zu lernen und zwar von grund auf.
  • l-cystein und steinsalz sind nicht der schlüssel
  • dass sie nächste woche leistung erbringen müssen ist ein problem. ich kann ihnen dafür keine "brechstange" liefern. der ansprechpartner ist ihr körper und sie sind auf seine mitarbeit angewiesen. wenn er nicht oder schlecht auf die "brechstange" reagiert, sollten sie's mit "karotten" (etwas was er mag) probieren.
  • die migräneanfälle haben vermutlich mit der anwesenheit von borrelien-toxinen in den nerven zu tun. aber sie sind NICHT der einzige faktor.
mit freundlichen grüße - georg keppler


eine Rückmeldung zur sofortigen äusseren Anwendung von Ölekomposit bei Zeckenbissen (von Nikolaus)

benötigte Materialien: Das hat mir gut geholfen:


äußerlich zur Vorbeugung von Zeckenbiss: Salbe mit Ölekomposit-Minze (von Georg)

Ich war mit Freunden (zum Klettern) in zeckenreichen Waldgebieten unterwegs. Wir hatten einen freilaufenden Hund dabei, der Zecken geradezu eingesammelt hat. Folgendermaßen konnten wir die Zeckenbisse vermindern:

Sonja Diener

(..) Meine komplette Motorik, was das Laufen und die Arme bewegen anging, funktionierte nicht mehr. Nun saß ich auf der Bettkante und betrachtete die Hülle von meinem ich. Es ging einfach nichts mehr. In den nächsten Wochen ging es mit meiner Gesundheit weiter bergab: Schmerzschübe, Lähmungserscheinungen folgten, wie auch Sehstörungen und die totale Erschöpfung, dass man Tag und Nacht fast nur noch schlaft. Dieser Zustand hielt gut drei Monate an. Dann ließ die Müdigkeit langsam nach, aber meine Beweglichkeit kam immer noch nicht zurück und diese furchtbaren Schmerzschübe gaben auch nicht nach. Die Schulmedizin sagt, sie haben Burn-out-Syndrom und müssen zum Neurologen und Psychologen. Was man als Patient dazu sagt. Interessiert nicht, man wir einfach als depressiv abgestempelt und fertig. "Ach ja, wieder jemand mit Burn-out."

Frage: "Aber warum hat man denn beim Burn-out solche Schmerzschübe und Verkrampfungen der Gliedmaßen (bis hin zu Lähmungserscheinungen)?"

Antwort: "Das liegt an ihrem Nervensystem, da wird die Psychologin weiterhelfen"

Nach wöchentlichen Sitzungen half diese dann auch weiter; sie gab mir den Rat, einen Osteopathen aufzusuchen. Der Osteopath behandelte mich und stellte fest, dass ich eine Borreliose im 3. Stadium habe und gab mir die Adresse von Herrn Heinz Machura. Dort konnte ich Karde und Jiaogulan-Tee bestellen, um meinen Körper zu entgiften.

Nun war ich schon 5 Monate arbeitsunfähig und keine Besserung in Aussicht. Als ich mit der Borreliose-Behandlung anfing, am 1. Tag 3x 5 Tropfen und jeden Tag einen Tropfen mehr, bekam ich wieder Schmerzgefühle und dachte "oh je!", aber mein Mann sagte, dass alles, was homöopathisch ist und anschlagt, erst mal ca. 2 Tage Anfangsbeschwerden hervorruft. So machte ich die Kur mutig weiter und siehe, nach ca. 1 Woche wurde ich schmerzfreier, aber immer diese Angst im Nacken, hoffentlich kommt morgen nicht wieder ein neuer Schub. Aber nein, es wurden von Tag zu Tag besser.

Bei 3 x 17 Tropfen bekam ich noch mal Schmerzen, was mich dazu bewegte, die Tropfenanzahl wieder herab zu setzen und erst mal ein paar Tage reduziert weiterzumachen, was sofort Wirkung zeigte. Ich denke, dass jede Person in sich hineinhorchen muss, um mit der Dosierung gezielt umzugehen.

Jetzt, nach fast 4 Wochen Einnahme der Kardenwürze und des Tees, fingen meine Beine an, sich wieder menschlich mit Gefühl zu bewegen und siehe da, meine Arme hatte ich auch noch. Für meine Familie kann ich wieder da sein und meinen Alltag zuhause wieder bewältigen; meinen Beruf kann ich zur Zeit noch nicht wieder ausüben, bin aber auch da guter Hoffnung.

Bin sehr dankbar, dass mich die Wege Gottes zu diesen Menschen, die helfen können, hingeleitet haben. Werde die Kur fortsetzen, (..)

Danke, dass ich (..) ein neuer Mensch geworden bin und einen Ausweg aus dem 5 Monate langen Alptraum gefunden habe. (..)



Frau Schlegelmilch (5.5.2009)

(..) Meine Beschwerden waren: Das machte ich jetzt ein Jahr lang mit (genau 9 Monate). Dann kam Herr Storl mit seinem Buch und der Telefonnummer von Herrn Machura. Am 24.4.09 kam die Karde an und am 25.4. war mein erster Tag (keine Veränderungen).

Zweiter Tag: Fuß (kleiner Zeh wieder da, nicht mehr taub)

Dritter Tag: alles war schlimmer geworden. Habe gedacht, alles hat sich im Kopf versammelt. Die Gedanken (es war furchtbar).

Vierter Tag: der Kopf was klar, die Schmerzen im Ellenbogen waren weg und die Schulter schmerzte nachts nicht mehr. Ich war sehr verwundert, als ich um 17:00 keine Schmerzen mehr im Rücken hatte (sehr verwundert, da ich erst gegen 19:00 bemerkte).

Fünfter Tag: Angst überkam mich, da ich mal wieder meine Füße machen musste. Ich kam sehr schlecht mit den Armen an meinen rechten Fuß. Ich konnte mich schlecht bücken, denn es tat auch weh. Ich nahm allen Mut beisammen und merkte, dass es ganz leicht geht. Also probierte ich gleich alles aus, was sonst nicht ging: rechtes Bein anheben, nach links strecken, Schuhe zubinden und Schneidersitz sitzen. Beine gingen schon unterkreuz, aber sitzen ging noch nicht.

Sechster Tag: keine Veränderung

Siebter Tag: Durchfall (sehr unangenehm, 2 x, dann Schluss)

Achter Tag: Ich bin ein neuer Mensch. Ich bin wieder so, wie früher. Ich bin nicht mehr aggressiv, ich bin wieder in Ruhe, in mir selbst. Es ist schön.

Neunter Tag: die post muss weg und mir geht es schon wieder sehr gut. (..)



Tierärztin Alexandra Nadig, 9.7.2008

(..) vor 2 Monaten ungefähr habe ich eine Flaschen Kardenwürze für einen meiner Patienten (Hund, bin Tierärztin) bestellt.

Vielen lieben Dank nochmals!! Der Hund ist das blühende Leben, es geht ihm so gut wie noch nie!!! Wir sind begeistert!

Darum möchten meinen Kolleginnen hier in der Klinik ihre Patienten jetzt auch mit der Kardenwurzel behandeln. (..)



Horst Urbach, 26.5.2009

: (..) Wir haben gehofft, aber nicht geglaubt, dass die Kardenwürze meiner Frau so hervorragend hilft. Wir sind sehr dankbar.

Sehr viele Beschwerden sind verschwunden. Meine Frau kann wieder Treppen steigen, sie ist nicht mehr so abgespannt, sie hat nicht mehr diese fürchterlichen Kreislaufprobleme, auch das Schwitzen ist fast verschwunden, diese Schwäche gibt es kaum noch - also sie ist völlig verändert - sie ist belastbar und nimmt wieder am Leben freudig teil. (..)



Julia Figgen, Dez. 2009

(..) Mein Sohn, der seit Oktober zwei Jahre alt ist, ist seit seiner 2. Lebenswoche bei Dr. Piket in Behandlung. Er hatte das sogen. KISS Syndrom. Alle paar Wochen hatte er die unterschiedlichsten Beschwerden. Vor allem Blockaden am Halswirbel, Kiefer, Steiß... zwischenzeitlich war er halbseitig gelahmt, hatte Magen- und Darm-, Schlafprobleme. Als Baby ein Schreikind mit Schluckproblemen, im Kleinkindalter zeigte sich seine Unausgeglichenheit mit einer sehr geringen Frustrationstoleranz. Seine Agressionen richteten sich auch gegen sich selber. Er war untröstlich.

Im Sommer stellte Dr.Piket die Borreliose fest. Die Therapie wurde mit der "Lues" Nosode, Karde, Effektive Mikroorganismen u. Zeolith durchgeführt. Hinzu kamen Bärlauch und Cilantro. Die Herxheimer Reaktion, die Lius durchgemacht hat, wird mir unvergesslich bleiben. er erwachte in der Nacht und war "wie vom Teufel geritten" Er schrie, wollte sich selber mit einer Gabel verletzen, schlug den Kopf gegen die Wand ... Von einer Sekunde auf die nächste wandelte sich sein Gemüt. Er verlangte danach, sich mit Mami und Papi ins Bett zu legen (was er vorher nie wolllte). Er kuschelte sich auf meine Brust und schaute uns mit großen, dunklen und zufriedenen Augen an. Der Blick erinnerte mich an den ersten Augenblick in dem ich ihn sah- nach unserem Kaiserschnitt.

Seitdem machten wir ein Auf und Ab durch. Seit Weihnachten geht es ihm durchgehend richtig gut. Er ist ein richtig charmantes, cleveres Kerlchen. Er hat seine Mitte gefunden, kann sich in Ruhe Bilder und Bücher anschauen, ist ein Puzzleprofi, kuschelt plötzlich sehr gerne, ist motorisch topfit, lasst sich trösten ...

Ich möchte mich nochmals herzlich dafür bedanken, dass Du uns mit Rat und Tat beiseite ständest. Mithilfe Deiner Seite habe ich sehr viel gelernt und wir haben unser Leben in vielerlei Hinsicht verändert. Nun kann ich mich auf meine Entgiftung konzentrieren, denn es wurde u.a. eine Schwermetallbelastung bei mir festgestellt. Falls Interesse besteht kannst Du gerne meine e-mail Adresse weitergeben (julia.figgen@link2web.de) - vielleicht gibt es Betroffene, die sich gerne austauschen möchten. Ich weiß, dass ich persönlich oft sehr einsam da stand, als ich mich gegen eine Therapie mit Antibiotika entschieden habe. Ich wurde als unverantwortliche Mutter gesehen, die ihrem Kind eine langwierige Entgiftung zumutet, blablabla.

Ich weiß natürlich nicht, was noch alles auf uns zukommen wird und wo und ob der Feind noch lauert. Aber ich weiß, dass meinem Kind geholfen wurde, dass er sich selber geholfen hat und der ganze Kampf sich lohnt. Wenn ich die irrsinnigen Informationen zum Thema Borreliose im Internet lese, habe ich das Bedürfnis, der ganzen Welt von unserm Fall zu erzählen. (..)



Karlheinz Elsenbusch, Nov. 2012; Mitteilung: mein hund (neufundländer) hat borreliose, seit einem halben jahr bekommt er statt antbiotika morgen und abends eine kapsel karden-pulver von der wilden karde und meinem hund geht es prächtig, keine lähmungen, keine schmerzen, glänzendes fell. super





hallo, ist eine chronische borreliose heilbar, so dass man die für immer verschwinden kann? ich bin ja durch google auf ihre seite gestossen, wegen der karde pflanze, ich litt mit 11 jahren an einen zeckenbiss, und ging nicht mal zum arzt und jetzt 15 jahre spätter, bin ich jetzt 26 jahren alt, und meine heilpraktikerin stellte mittels EAV (Elektroakupunktur nach Dr. Voll) fest, dass ich eine borreliose habe. sie meinte man kann es nicht ganz ausheilen aber reduzieren, was würden sie dazu sagen?

ich weiß dass man nicht garantieren kann, das ist ja klar, ich würde nur gerne wissen ob jemand erfahrung hatte dass man durch eine Borreliose oder chronische Borreliose natürlich heilen kann, für immer. meine typischen beschwerden sind, wadenkrämpfe (ameisenlaufen sogar auch), vergesslich, sehstörungen (ich sehe scharf aber wirkte müde), depressionen, konzentrationsschwierigkeiten, krampfe, chronische müdigkeit, krämpfe und zucken (in den muskeln), chronische müdigkeit, stimmungsschwankung und viele anderen beschwerden.

der symptomkataloge für schwermellvergiftungen, CFS (chronisches müdigkeitsyndrom) und borreliose sind sich so ähnlich, dass ich mich frage, ob es sich um "einzelne" krankheiten handelt. es sind vielleicht eher beiträge zu einem nicht sehr scharfen krankheitsbild, dass viel mit unserer zeit zu tun hat, mit unseren gemeinsamen gewohnheiten im fühlen und tun. ich sehe es als ein art "seuche", die nicht mehr so klar umrissen ist, wie die pest - die zeiten ändern sich eben - uns ein scheinbar unlösbares rätsel aufgibt, dass dann einfach aussehen wird wenn es einmal gelöst ist.

bei der pest ging es nur darum, nicht mehr in die straßen zu kacken. nach der einführung der kanalisation und anderer begeleitender hygienischer maßnahmen, war die pest kein thema mehr. damals gab es noch kein konzept für bakterien, deren vermehrungszyklen und verbreitungsmechanisen. ich möchte darauf hinweisen, dass das problem gelöst wurde, obwohl die zugrunde liegenden zusammenhänge erst sehr viel später im detail bekannt wurden.

ich vermute, dass wir auch bei der borreliose die details der zusammenhänge jetzt nicht exakt verstehen, was für die lösung des problems nicht weiter tragisch ist.

die pest und andere große seuchen haben bei uns dazu geführt, dass wir sterilität (keimfreiheit) mit hygiene gleichsetzen. keine keime - keine problem. der feind/teufel ist klar. es braucht nichts weiter als den konsequenten, notfalls ewigen krieg gegen keime.

dabei haben wir vergessen, dass wir ohne mithilfe von bakterien gerade mal wasser und honig verdauen können (honig ist schon von den bienen vorverdaut, sozusagen bienenspucke). keimfreiheit bedeutet eben auch abwesenheit von leben, mit anderen worten tod. wir haben die pest-lektion übertrieben und ein problem in die entgegengesetzte richtung erschaffen. diejenigen, die das begriffen haben, sprechen von symbiose (friedlich miteinander leben) statt keimfreiheit (ewiger krieg gegen das "böse").

wir haben uns nun mal für den krieg entschieden, nicht du persönlich sondern wir, unsere ahnen, kollektiv. das hat weitreichende konsequenzen. ich kopiere dir jetzt hier etwas von unserer webseite hinein Symbioselenkung mit Effektive Mikroorganismen:

"Viele setzen Hygiene mit Keimfreiheit gleich. Keime sind eklig, Keime sind gefährlich. Sie gehören bestenfalls ins Klo. Keime in der Küche? Auf keinen Fall! Und in meinem Körper schon gar nicht.

Auf die andere Seite der Münze hinzuweisen, kommt fast einem Tabubruch gleich, obwohl wir ohne Keime nichts anderes verdauen könnten, als Wasser und Honig. Keime sind also nicht nur eklig und gefährlich, sie sind auch lebensnotwendig. Allein im gesunden Darm befinden sich 3 bis 7 kg Mikroben, und insgesamt machen sie etwa 20 - 25% unseres Körpergewichts aus. Wirkliche Keimfreiheit ist Sterilität und wäre unser Tod.

Hygiene wird durch das Wort Symbiose viel besser beschrieben. Es bedeutet kooperatives und koordiniertes Zusammenleben, in dem alle Beteiligten voneinander profitieren.

Mit der Idee der Keimfreiheit im Kopf "bekämpfen" wir unerwünschte Mikroben mit Antibiotika. Diese sind als drastische Notfallmaßnahme bei lebensbedrohenden Infektionen gedacht. Langfristig schädigen sie Leber und Immunsystem mehr, als sie ihnen nutzen und machen den Menschen immer anfälliger und die Mikroben immer schlauer. Sie wachsen dort am besten, wo sie regelmäßig bekämpft werden, so wie Rasen durch ständiges Mähen immer dichter wird. Die resistentesten Erreger leben daher in Krankenhäusern, wo sie das beste und brutalste Überlebenstraining bekommen.

Dass die Anwesenheit eines Erregers allein für eine Erkrankung ausreicht, hat schon Pasteurs Zeitgenosse und Gegenspieler Bernard widerlegt. Zum Beispiel haben ca. 80% der Deutschen den Erreger der Borrelia burgdorferi im Blut und alle Menschen Candida albicans und Escheria coli im Darm. Bei manchen bricht eine Krankheit aus, bei manchen nicht.

Den Keimen Tor und Tür zu Öffnen, haben wir ja auch schon gehabt: erst die Einführung der Kanalisation, sterile Bedingungen bei Operationen, usw., haben infektiöse Seuchen und Krankheiten eingedämmt und die Lebenserwartung deutlich ansteigen lassen. Diese schmerzlich erworbenen Erfahrungen der Vergangenheit lassen uns heute weit über das Ziel hinausschießen. Jetzt ist das gesunde Mittelmaß gefragt: Keimfreiheit so viel wie nötig und so wenig, wie möglich - Symbioselenkung eben, wahre Hygiene.

Es ist bezeichnend für unsere naturferne Lebensweise, dass sich die Idee der Symbioselenkung zuerst in der Landwirtschaft durchsetzt. Da kann es ja auch ruhig stinken und brodeln, solange es garantiert keimfrei - tot - bei mir auf den Tisch kommt. Aber alles Tote wird von der Natur wieder-verwertet, kompostiert, nichts geht verloren im Kreislauf des Lebens. Ein Sack Mehl, lange genug in die Ecke gestellt, bekommt irgendwann Füße. An dieser zersetzenden Wiederverwertung arbeiten ganz andere Mikroorganismen als beim Aufbau von Leben.

Nach dem japanischen Professor Teruo Higa lassen sich Mikroorganismen biologisch in drei Typen einteilen:
  • aufbauend wie die Acidophilus Arten (milchsaure Vergärung)
  • zersetzend wie das "Leichengift Bakterium" Clostridium botulinum
  • neutral - die Mitglieder der zahlenmäßig größten Gruppe, die neutralen Mikroorganismen, sind opportunistisch, d.h. sie gleichen sich in ihrer Funktion dem vorherrschenden Typus (aufbauend oder zersetzend) an.
Durch unsere Lebenshaltung und die daraus resultierenden Abfallberge (Totes) und Vorratswirtschaft ("herumstehende Mehlsäcke") produzieren wir Unmengen Futter für die zersetzenden Mikroorganismen. Wir verschaffen ihnen einen evolutionären Vorteil, den sie mit Hilfe der opportunistischen Mikroorganismen nutzen. Verpilzung von Getreidesilos und unseres mit sterilen (toten) Nahrungsmitteln vollgestopften Körpers sind natürliche Recycling-Bemühungen des Lebens.

Durch gezielte Förderung der aufbauenden Mikroorganismen mittels Effektive Mikroorganismen - Technologie lassen sich diese krankmachenden Verschiebungen, auch im menschlichen Körper, rückgängig machen.

Teruo Higa gelang es 1983, eine stabile Mischung aus ca. 80 verschiedenen aufbauenden Mikroorganismen zu schaffen, die er Effektive Mikroorganismen, kurz Effektive Mikroorganismen taufte. In dieser Mischung, als Effektive Mikroorganismen-Urlösung im Handel, leben entgegen aller wissenschaftlicher Vorerfahrung aerobe und anaerobe Mikroorganismen zusammen."



jetzt zurück zur borreliose als "individuelle" Erkrankung: ungefähr 80% der bevölkerung hat borrelien im körper, aber nur bei weniger als 5% bricht borreliose aus. die anwesenheit des erregers allein reicht also nicht. wie unterscheiden sich die erkrankten von den nicht erkrankten? es folgt jetzt ein gemisch aus erfahrungswerten, beobachtungen von mir & anderen und meiner meinung:

vorschädigung durch fettlöslich gifte wie desinfektionsmittel, antibiotika, organische lösungsmittel, schwermetalle.. kannst du hier nachlesen
gemeinsames gefühlsmuster der erkrankten - das 'geben & nehmen' ist aus dem gleichgewicht

jetzt zu den chancen der ausheilung: eine krankheit ist wie ein weg in eine ungünstige richtung. sobald ich es gemerkt habe, kann ich ihn zurück gehen, vorausgestzt ich bin noch nicht tot. das kann keiner für mich tun. wenn ich behaupte, den weg zurück nicht zu kennen, sollte ich nicht vergessen, dass andere ihn noch weniger kennen können, denn ich bin ihn gegangen. ob ich "es gewusst" habe oder nicht, spielt keine sehr große rolle.

für den weg zurück kann ich von experten - die größten experten sind ehemalige betroffene, die zweitgrößten experten sind jetzt betroffene - beispiele erfahren, wie sie ihren weg zurück gehen. das kann ich dann zum teil auf meinen weg zurück übertragen, doch mein ist die entscheidung welche der vielen beispiele mir am wahrscheinlichsten helfen werden, und erneut umzukehren falls das nicht der fall sein sollte.

jetzt zu den von mir empfohlenen praktischen maßnahmen:

Leber: bei chronischer müdigkeit braucht deine leber unterstützung
Borrelien töten: bei akuten schüben von borreliose (falls du jemals welche gehabt hast, weißt du, wann du einen schub hast)
Borrelien Gifte ausleiten: zwischen den schüben und wenn du keine hast
Hautdurchlässigkeit erhöhen: bei örtlichen symptomen versuchen, ob Einreibungen mit Ölekompositen oder kardenwurzel schnelle linderung bringen

das ist jetzt ein kurzfassung, ob du's glaubst oder nicht, und die ursache der "borreliose" in deinem fall haben wir noch gar nicht gesprochen. das geht auch nicht allein. im moment halte ich hier nämlich einen monolog, der mit dir vielleicht viel und vielleicht wenig zu tun hat.

Fettlösliche Gifte & Borreliose
Borreliose NETTwerk


Hallo Georg, ich habe von Dir gegen meine Borreliose Ölekomposit Spezial gekauft, dazu noch Leberzauber und Zeolith. Ich hatte verstanden das wenn ich Symptome akuter Borreliose (ein Schub) zeige, ich die Karde absetzen soll und dann mit dem Komposit beginnen soll. Wie genau soll ich das alles Dosieren bitte? Ich bin sehr unsicher... vor allem mit diesem Leberzauber, das Zeug riecht ja grausig. Wie oft und wieviel ist denn hier die indzierte Dosis? Danke im Voraus und einen schönen Abend noch. - LG, S.

hallo s.,
  • karde absetzen, aber die anderen sachen (zeolith, leberzauber.. weiter nehmen)
  • orientierungshilfe: 10 tropfen Ölekomposite in einem glas wasser 2x pro tag
  • je nach reaktion entweder erhöhen (3x 15 tropfen pro tag) oder erniedrigen. wenn symptome auftreten, kann ich bei der interpretation dieser symptome mithelfen. das geht allerdinge nur im gespräch (telefon); also anrufen, falls was dramatisches passiert.
herzliche grüße - georg keppler


Wie dosiere ich den Entsäurungs-Mix für mich und meine 3-jährige Tochter mit Borreliose?

bitte denken sie daran, dass sowohl kardenwurzel als auch entsäuerungs-mix toxine mobilisieren, die der Orper dann verschaffen muss. ich würde also zuerst das eine und dann das andere tun - getrennt! sonst kann es möglicherweise zur überlastung der entgiftungsorgane mit entsprechenden entgiftungssymptomen kommen. hier finden sie eine beschreibung von möglichen entgiftungssyptomen mit handlungsempfehlungen für den fall ihres eintretens: entgiftungshilfen

die möglichen symptome werden durch die mobilisierten gifte verursacht, nicht durch kardenwurzel oder entsäuerungs-mix. diese funktionieren wie eine art gaspedal - es liegt an ihnen, wie schnell sie fahren möchten. wird es ihnen zu schnell (entgiftungssymptome bringen sie ins schleudern), dann gehen sie einfach vom gaspedal runter, und zwar gleich, wie beim auto fahren. sonst haut es sie aus der kurve.

bei der karde ist diese gefahr nicht groß, weil sie langsam die dosis steigern. wenn sie aber zusätzlich den entsaurungs-mix in der vollen dosis nehmen... sie wissen dann auch nicht, ab die (möglichen) symptome von der karde oder dem entsaurungs-mix kommen.

ich schreibe ihnen nicht, um sie zu verangstigen, sondern um ihnen zu vermitteln, dass:
  • eventuelle symptome dosisabhängig sind - je schneller sie mit kehren, desto mehr staubt es. wenn zu viel staub aufgewirbelt wird, dann eben langsamer kehren
  • mit zwei besen gleichzeitig kehren (karde & entsäuerungsmix) höhere anforderung an ihre koordinations-fähigkeiten stellt und potentiell mehr staub aufwirbelt
  • symptome der beweis für erfolgreiche mobilisierung sind und es für jedes symptom eine lösung (siehe entgiftungshilfen.
herzliche grüße - georg keppler


Lieber Herr Keppler,
vielen Dank, für die am Samstag eingetroffene Kardenwurzel als Kräuterbitter. Gibt es eine Unterschied zu der sonst bezogenen Edelwürze? Die Dosierung wird anders angegeben. Für eine kurze Antwort bedanke ich mich im voraus. Mit freundlichen Grüßen - M.

ja, der hersteller ist anders. die dosierungsempfehlung ist unterschiedlich, was aber nicht so sehr vom produkt abhängt, wie vom hersteller. beide haben sich an storl orientiert. diese karde ist preisgünstiger, obwohl mehr wurzel pro liter alkohol verwendet wurde. nach unserer einschätzung sind beide etwa gleich "stark". hier noch mal info zu den beiden karden:

ich glaube es ist besser, sie verwenden das salzherz als badezusatz. liebe grüße und ein bisschen geduld - georg keppler