Die Kuren nach Dr. Clark

Handbuch zur Selbsthilfe - Band 3



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Die Clark-Methoden

  • Kuren nach Clark
  • Sanierungen nach Clark

    Leberreinigung

  • Durchführung
  • Fragen & Antworten

    Nierenreinigung

  • Durchführung
  • Entsäuerung

    Parasitenkur

  • mit frisch ozonisiertem Öl
  • mit Ölekompositen
  • Symbioselenkung
  • Kräuterparasitenkur
  • Parasitenkur für Haustiere
  • Entgiftungshilfen
  • Überdosierung & Nebenwirkungen


  • Video Clip (englisch)
    ==> Leberreinigung

    Die Kuren nach Dr. CLARK sind sehr präzise und ausführlich in ihrem "Buch Heilung ist Möglich" beschrieben. Sie werden sich sicherlich fragen, wozu dann diese Broschüre?

    Trotz Buch erhielt ich immer wieder Anrufe, vor allem auch nach der Durchführung der Kuren. Ich erfuhr also, wenn etwas schief gelaufen war, und versuchte dann durch Fragen herauszufinden, woran das gelegen haben könnte. Daraus ergaben sich oft Anregungen, die allgemeinen Instruktionen im Buch zu individualisieren. Der/die Anrufer/in probierte dann die neuen Ideen aus und rief wieder an. Vor allem die Ergebnisse dieser telefonischen Kommunikation sind (neben meinen eigenen Erfahrungen) in die Broschüre eingeflossen.

    Der zweite Grund ist die Parasitenkur mit frisch ozonisierten, oder besser gesagt, die nicht vorhandene Deutsche Literatur dazu. Neben der besonderen Wirksamkeit gegenüber Parasiten sind ozonisiertes Olivenöl und ozonisiertes Wasser im Abbau und in der Ausleitung vieler fettlöslicher Gifte (HBS-6) extrem hilfreich.

    Drittens verstehen viele Leute nicht, dass die Kuren starke Entgiftungsreaktionen hervorrufen können (und dies oft tun), dass solche Reaktionen nur zeigen, wie notwendig die Kur ist/war, und dass es einfache Entgiftungshilfen zur Linderung der Entgiftungsreaktionen gibt. Und viertens gibt ein paar derartig preiswerte und effektive Rezepte für Zuhause, dass ich Sie Ihnen einfach nicht vorenthalten kann. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Durchführung Ihrer Kuren und hoffe, dass diese Broschüre Ihnen dabei hilft.


    1. Die CLARK-Therapie im Überblick

    Unsere moderne Lebensweise bewirkt, dass wir mehr Giftstoffe aufnehmen als wir ausscheiden können. Die Entgiftungsorgane eines normalen Menschen sind überfordert, wodurch es zu Unausgeglichenheit in den grundlegenden menschlichen Funktionen kommt: Daraus entwickeln sich zunächst akute Funktionsstörungen, und später chronische Krankheiten. Dieser Entwicklung kann man mit regelmäßigen Leber- und Nierenreinigungen, sowie Parasitenkur und Darmsanierung nach Bedarf vorbeugen. Solche Maßnahmen werden von den meisten Menschen erst ins Auge gefasst, wenn sie von akuten Funktionsstörungen geplagt werden. Frau Dr. CLARK empfiehlt für gesunde Menschen vorbeugend zwei Leberreinigungen pro Jahr und eine Nierenreinigung alle ein bis zwei Jahre, dazu zwei-monatige Auffrischung der ersten gründlichen Parasitenkur.


    Literatur

    1.1 Die CLARK - Kuren

    Die CLARK'schen Methoden lassen sich in zwei Gruppen unterteilen, die vier Kuren und die vier Sanierungen. Die vier Kuren sind die CLARK'sche Akutmedizin:
    1. Parasitenkur - Parasiten werden wirksam abgetötet
    2. Leberreinigung - verbesserte Entgiftung über die Leber
    3. Nierenreinigung - verbesserte Entgiftung über die Nieren
    4. Darmkur - bessere Verdauung im entschlackten Darm
    Die Kuren führen zu einer schnellen und effektiven Entlastung des Körpers, die der Patient meist deutlich verspürt. Die gereinigten Entgiftungsorgane Leber und Niere arbeiten besser, die Nahrungsverwertung und anderen Körperfunktionen verlaufen mit geringerem Energieaufwand. Das äußert sich oft in besserem Schlaf, besserer Verdauung und/oder höherem Energieniveau.

    Allerdings sind diese Kuren trotz aller spürbarer Entlastungen keine ursachlichen Maßnahmen. Zur Ausheilung braucht es grundlegende Veränderungen im Lebenswandel:

    1.2 Die CLARK'schen Sanierungen

    Finden Parasiten geeignete Lebensbedingungen vor, ist Besiedelung und erneuter Ausbruch der Krankheit nur eine Frage der Zeit. Die erforderliche Milieu-Umstellung bedarf der vier Sanierungen in der angegebenen Reihenfolge:
    1. Gebiss: das Ziehen toter Zähne und Entfernen aller Metalle aus dem Mund mit anschließender Schwermetallausleitung ist bei allen chronischen Krankheiten zwingend (HBS-2, HIM-454)
    2. Ernährungssanierung (HIM-466)
    3. Körpersanierung (HIM-478)
    4. Haussanierung (HIM-485)
    Die Zusammenhänge zwischen Besiedelung bestimmter Gewebe mit bestimmten Parasiten, sobald diese Gewebe mit spezifischen Toxinen (meist organische Lösungsmittel) vorgeschädigt sind, sowie die Ausbildung definitiver Krankheitsbilder als Folge davon, sind die wirklich eigenen Beitrage von Frau Dr. CLARK zum Stand der Forschung: Die Veröffentlichung dieser Ergebnisse brachten Dr. CLARK zuerst geschlossene Anfeindung seitens der Schulmedizin und wissenschaftlicher Forschung ein. Im Laufe der Jahre wurden und werden aber immer mehr Teilergebnisse bestätigt:

    1.3 Warum ist die CLARK-Therapie erfolgreich?

    Statt einem der beiden konträren Standpunkten von PASTEUR ("Mikroben sind die Ursache aller Krankheiten") und seinem Gegenspieler BERNARD ("Das Milieu ist die Ursache aller Krankheiten") zu verfolgen, vereint die CLARK-Therapie auf sehr wirkungsvolle Weise die Bekämpfung von Mikroben jeglicher Art durch die vier Kuren mit grundlegenden Milieu - Sanierungen (Gebiss, Ernährung, Körper, Haus).

    Es ist einfacher, die Schuld für eine Krankheit auf etwas Externes, einen ekelerregenden Parasiten oder ein aggressives Bakterium, zu schieben, als ohne äußeren Grund die zu einer Milieuverbesserung erforderlichen Änderungen im eigenen Leben vorzunehmen. Wir Menschen neigen ja dazu, den Eigenbeitrag (oder die Schuld) an einer Krankheit zu übersehen, der in eigenen Verhaltensweisen, Mustern und Lebensgewohnheiten liegt.

    In diesem Stadium hilft dem Patienten das Feinbild Mikrobe dabei, durch von Therapeuten eingeleitete, zeitlich begrenzte Veränderungen diesen Feind zu besiegen. Sobald das gelungen ist, kehren die meisten umgehend zum alten Lebensstil zurück, um in der näheren Zukunft erneut krank zu werden. Erst wenn wir unsere Lebensweise als größten Feind erkennen, verliert das Feindbild Mikrobe seine Bedeutung. Nur wer auf diese Weise Eigenverantwortung übernimmt, aktiv sein inneres Milieu und so sein Leben grundsätzlich verändert, kann bleibend gesunden.

    Sicherlich weiß Frau Dr. CLARK diese psychologischen Grundlagen geschickt einzusetzen, indem sie in ihren Büchern den Leser engagiert und nachdrücklich zu grundsätzlichen Veränderungen in ihrem Lebensstil bewegt. Durch ihre kühnen Thesen und ihren überzeugenden Stil rüttelt Dr. CLARK Menschen auf und bewegt sie zu Änderungen, zu denen sie normalerweise nicht bereit waren.

    Gründe für den Erfolg CLARK'scher Methoden: Der Streit um Frau Dr. CLARK's Erklärungsmodelle überdeckt ihre praktische Neuentdeckungen: Ob ein Toxin die Anwesenheit eines Parasiten bedingt, oder ob es sich "nur" um gleichzeitige Anwesenheit handelt, ob ein Parasit "nur" bioresonant getestet wird oder wirklich physisch anwesend ist, spielt für die (erfolgreiche) Behandlung keine Rolle â€" die ist in beiden Fällen gleich! Wie sehr die Erklärungsmodelle stimmen, ist einem geheilten Patienten ziemlich egal.


    2. Leberreinigung

    2.1 Leber, Gallenblase & Gallensaft

    Die von feinen Kanälchen durchzogene Leber stellt täglich etwa einen Liter Galle(nsaft) her, der im galleführenden Gang zusammen fließt. Die mit dem Gang verbundene Gallenblase ist der Vorratsbehälter für den Gallensaft. Sie entleert sich etwa 20 min. nachdem man Fette oder Eiweiße zu sich genommen hat in den Dünndarm. Der Gallensaft besteht neben der Verdauungsflüssigkeit v.a. aus Schlackstoffen, die von der Leber aus dem Blut herausgefiltert wurden.

    über die Leber werden alle Abfälle und Gifte ausgeschieden, die für den Nierenfilter zu groß sind. Im Gegensatz zu wassrigen Urin handelt es sich dabei eher um eine Art "Schlamm". Bei Wassermangel oder zu hohem Anteil von Feststoffen (Abfälle und Gifte) wird der Schlamm immer zäher und verklumpt schließlich. Je höher der Anteil an Schlacken, um so dickflüssiger bis klumpiger ist der Gallensaft.

    Um die verschiedenen Aufgaben von Leber und Niere im täglichen Entgiftungsprozess darzustellen, ist der Kaffeefilter ein anschauliches Bild. Nur die wasserlöslichen Bestandteile werden von dien Nieren aus dem Blut herausgefiltert und finden sich im Kaffee (Urin). Der ganze Rest, der "Kaffeesatz"" aus festen Rückständen, wasserunlöslichen Bestandteilen und allen Partikeln, die wegen ihrer Grösse nicht durch die Filterporen passen, bleibt im Filter zurück. Es ist die Leber, die täglich Mengen dieses Klärschlammes in den Darm entsorgt. Wenn der Schlamm zu wenig Wasser enthält, klumpt er und verstopft die Gallengänge. Verklemmen sich solche Klumpen, kalzifizieren sie im Laufe der Zeit und ergeben feste Gallen- und Lebersteine.

    Bei fast allen Menschen, auch schon Kindern, sind die Gallenkanälchen zumindest teilweise mit Schlackstoff - Ablagerungen verstopft. Sie bleiben im Röntgenbild unsichtbar und zeigen sich auch im Ultraschall erst, nachdem sie einer gewisse Größe erreicht haben und kalzifiziert sind. Diese geschieht v.a., wenn große Klumpen für lange Zeit in der Gallenblase liegen bleiben. Während einer Leberreinigung werden sowohl die wachsweichen Verklumpungen als auch kalzifizierte Steine aus Gallenblase und Gallengangen heraus gespült.

    Stellen Sie sich zum Vergleich einen mit Kieselsteinen verstopften Gartenschlauch vor. Je größer die Verstopfung um so weniger Wasser kann fliesen, wodurch das Ausspülen der Steine immer schwieriger wird. Der entstehende Flüssigkeitsrückstau führt in der Leber dazu, dass weniger Gallensaft produziert wird. Weil dann (u.a.) die Cholesterin Ausscheidung unvollständig ist, steigt der Cholesterin-Spiegel im Blut.

    In vielen Ablagerungen sind unbekannte Objekte eingeschlossen. Da die Ablagerungen porös sind, nisten sich gern die unterschiedlichsten Parasiten (Bakterien, Viren, Wurmzysten, etc.) ein. Gallenablagerungen sind ein chronischer Parasitenherd. Mageninfektionen, Geschwüre und Blähungen lassen sich auf Dauer nur beseitigen, wenn die Leber von Verstopfung frei gehalten wird.

    Leberreinigung - für wen und warum?

    Befreit man die Leber von solchen verstopfenden Ablagerungen, hat das eine außerordentlich günstige Wirkung auf die Verdauung. Es ist eines der wirksamsten Verfahren zur Verbesserung Ihrer allgemeinen Gesundheit. Sie können erwarten, dass:
      Wachsartige >Gallensteine< nach Leberreinigung
    1. sich ihre Allergien & Ausschlage vermindern
    2. Schmerzen besonders in Oberarm, Rücken & Schulter verringern bzw. verschwinden
    3. sich ihr Wohlbefinden deutlich steigert und Sie mehr Energie verspüren.

    2.2 Durchführung der Leberreinigung

    Benötigte Mineralien:

    Durchführung:

    Zur Beachtung:

    2.3 Fragen zur Leberreinigung

    Kann ein Leberstein im Gallengang stecken bleiben und eine Kolik auslösen?
    Bisher gab es keine Berichte über Gallenkoliken, ausgelöst durch Leberkuren. Es ist aber denkbar, dass durch die Leberkur mobilisierte Gallensteine den Gallengang verstopfen könnten. Wer also Angst vor Kolik hat, sollte sich vor der Leberreinigung nach einer in der Nähe liegenden Klinik mit Absaugmöglichkeit erkundigen. In diesem nicht-operativen Verfahren werden im Gallengang festsitzende Steine abgesaugt: ein festsitzender Stein ist nur ein klein wenig zu groß, um durch den Druck des Gallensaftes ganz heraus gespült werden zu können. Das fehlende Quentchen kommt vom Absaugen.

    In Heilung ist Möglich steht, dass man unbedingt Ornithin und Arginin einnehmen soll, wenn man die unbequemste Nacht seines Lebens vermeiden möchte?
    Die Öl-Grapefruit-Mischung bewirkt eine sehr starke Durchblutung der Leber. Deshalb schlagt das Herz starker und/oder schneller und der gesamte Kreislauf fahrt hoch; man schlaft schlechter und bleibt im schlimmsten Fall schlaflos. Die erhöhte Herztätigkeit wird hörbar und spürbar, was vielen Angst verursacht. Das Gleiche passiert übrigens auch, wenn man im Gebirge aufsteigt und in größer Höhe schlafen will. - Die von Dr. CLARK erwähnte "unbequemste Nacht Ihres Lebens" bezieht sich auf diese möglichen Angstzustände wegen möglicher, ungewöhnlich starker, nachtlicher Herztätigkeit. Ornithin wirkt als Schlafmittel und Arginin als Aufwachhilfe. Wen die Aussicht auf eine schlaflose verbrachte Nacht kalt lasst, kann darauf verzichten.

    Wie viele Leberreinigungen soll ich machen?
    Die Anzahl der Wiederholungen hängt von der Gröae der Ablagerungen aus der Leber ab, die in den in den Darmentleerungen sichtbar sind. Je kleiner die Partikel, desto sauberer die Leber; Leberreinigungen sollten durchgeführt werden, bis nur noch Sand kommt. Der Rekord liegt bei über hundert Leberreinigungen (Hans Robus).

    Wieviel Abstand soll ich zwischen zwei Leberreinigungen halten?
    Der empfohlene Mindestabstand zwischen zwei Leberreinigungen beträgt zwei Wochen.

    Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Leberreinigung?
    Mit abnehmendem Mond.

    Wachsartige >Gallensteine< nach Leberreinigung Wie sehen Gallensteine aus?
    Alles Gelbe und Grüne mit der Konsistenz von warmem bis kaltem Wachs sind Inhalte aus Gallengangen/-blase. Häufig sind auch harte, scharfkantige, ocker- bis cremefarbene Steine. Wenn die gelben und grünen Ablagerungen nicht aus der Leber ausgespült werden, dann kalzifizieren (werden hart) sie und ändern dabei ihre Farbe. Auch andere Farben und Formen sind möglich.

    Wie sehen Kotsteine aus?
    Kotsteine (aus dem Darm) sind meist pechschwarz, abgeflacht wie Kiesel und hartgummiartig.

    Wo kommen die Farben her?
    Frischer Gallensaft ist giftgrün, und wird dann gelb. Die Farbe des Stuhls kommt vom Eisenatom (des Ham-Anteiles) der toten roten Blutkörperchen, die über die Leber in den Darm ausgeschieden werden. Auf diesem Weg "rostet" (oxidiert) das Eisen und verfarbt den Stuhl von hellbraun bis schwarz; je länger die Zeit im Darm, desto dunkler der Stuhl.

    In "Heilung ist Möglich" wird nahe gelegt, zuerst eine Parasitenkur, dann eine Nierenreinigung und danach erst eine Leberreinigung durchzuführen?
    Die Parasitenkur wird als erstes empfohlen, weil eventuell in der Leber lebende große Parasiten sich der Reinigung widersetzten könnten. Man kann sie aber auch durch Zusatz von 10 Tropfen Wasserstoffperoxid (lebensmittelecht, aus der Apotheke) oder 10 Tropfen Schwarzwalnußtinktur (in Heilverfahren aller Krebsarten, Seite 557 empfohlen) oder 10 Tropfen Ölekomposit Spezial in das Olivenöl-Grapefruit-Gemisch umbringen. Die Nierenreinigung ist gleichzeitig eine gründliche Entsäuerung und würde einen schlackenreichen Organismus entlastend auf die Leberreinigung vorbereiten. Allerdings sind zu erwartende Entgiftungsreaktionen bei der Nierenreinigung heftiger, weshalb ich oft die Leberreinigung als erste Maßnahme empfehle.

    Woran kann ich erkennen, ob Parasiten abgegangen sind?
    Wird die Leberreinigung ohne Zusatz von Ölekomposit Spezial oder Schwarzwal- nußtinktur gemacht, so bleiben aus Darm oder Leber abgehende Parasiten am Leben und waren - falls groß genug - durch ihre Bewegungen erkennbar. So erzählte zum Beispiel eine Dame von den Kaulquappen, die sie in der Kloschüssel gesehen habe. Einige Fadenwürmer sind schneeweiß; so auch Bandwurmsegmente, die eine rechteckige Form haben, und deren Ecken langsam "winken". Manchmal sind Eierstränge (wie sehr kleine Froschlaichstränge) zu sehen. Tote Parasiten sind schwer zu erkennen, da der Verwesungsprozeß sie nahezu unkenntlich macht.

    Ich fühle mich wegen niedrigem Blutdruck schwach. Kann der Blutdruck während der Leberreinigung weiter absinken?
    Wer sich schwach fühlt oder Angst vor Blutdruckabfall hat, kann am Abend vor dem Trinken des Ölgemisches einen Kaffee â€" Einlauf machen: 1,5 Esslöffel auf ½ Liter Wasser 10 min ziehen lassen, grob sieben (nicht filtern), handwarm ein halbe Stunde im Darm behalten.

    Nach der Leberreinigung fühle ich mich für Tage energielos; was soll ich tun?
    Täglich einen Kaffee-Einlauf machen (siehe oben), ggf. auch zwei Mal pro Tag.

    Ich vertrage so viel Bittersalz schlecht; gibt es eine Alternative?
    Das in jeder Apotheke erhältliche FX - Passagesalz ist Bittersalz plus Brause und Zitronensäure. Man kann es ersatzweise nehmen, sollte aber oft die Dosis erhöhen, oder es mit reinem Bittersalz mischen, um die gewünschte Wirkung - es geht um eine Stuhlentleerung vor 22:00 Uhr - zu erzielen. Wer diesen Effekt mit einer kleineren Dosis Bittersalz erreicht, kann auch am morgen mit der kleineren Dosis auskommen.

    Was mache ich, wenn ich vor 22:00 Uhr keine Darmentleerung habe?
    Nehmen Sie noch eine Portion Bittersalz und verschieben Sie den ganzen Zeitplan um zwei Stunden nach hinten.

    Meine Leberkuren verliefen wiederholt erfolglos; was kann ich tun?
    Nehmen Sie ein heißes Bad am Tag zuvor, führend Sie zwei Tage zuvor eine parasitenabtötende Maßnahmen durch (z.B. 10 Tropfen Ölekomposit Spezial in ein Glas Wasser morgens auf nüchternen Magen und abends vor dem Schlafen, siehe vorhergehende Frage), nehmen Sie für ein paar Wochen Leberkräuter. Es mag u.U. eine Gebisssanierung nötig sein (siehe Band 2, Schwermetalle und Zahnherde).

    Gibt es eine Möglichkeit die Leberreinigung unter Betreuung durchzuführen?
    Ja, von mir (Georg Keppler) begleitete Leberreinigungen können nach Vereinbarung überall durchgeführt werden, wenn genügend Leute zusammen kommen. Rufen sie einfach an: Kontakt.



    3. Nierenreinigung

    3.1 Nieren, Übersäuerung und Wasser

    Wird die Eliminierungskapazität des Körpers bezüglich saurer Stoffwechselschlacken überstiegen, werden diese in verschiedene Gewebe eingelagert. Anfangs scheinen die sich langsam anhäufenden sauren Schlacken keine Probleme zu verursachen. Doch im Laufe der Zeit entwickelt sich solche Additionsazidosen zu arthritischen Gelenkablagerungen, Nierensteinen, etc.

    Unternimmt man etwas Drastisches wie z.B. eine Nierenreinigung, so werden alle angehäuften Schlacken gleichzeitig mobilisiert. Da sie vor der Ausscheidung zuerst neutralisiert werden müssen, überschreiten die plötzlich anfallenden Mengen oft die Neutralisierungskapazität des Körpers. Es kommt dann je nach Übersäuerungsgrad zu Entgiftungssymptomen, die im schlimmsten Fall ähnlichkeit mit den Symptomen einer Schwermetallmobilisierung haben: Schlappheit, Aufstehen fällt schwer, zahes Denken, Vergesslichkeit, Lähmungserscheinungen, Gelenk- und/oder Kopfschmerzen, etc.

    Gleichzeitige Einnahme eines Entsäuerungsmittels macht diese Entgiftungsreaktionen (siehe unten) erträglicher, speziell in Verbindung mit Basenbadern. Doch Übersäuerung kommt letztendlich von Essgewohnheiten. Entsäuerung durch Basenbader und Entsäuerungsmittel sind daher nur eine Übergangslösung. Sie können die notwendige Ernährungsumstellung nur aufschieben.

    Wer den Verdacht hegt, übersäuert zu sein, kann dies folgendermaßen überprüfen: Man wasche den ganzen Körper gründlichst, um den Säuremantel zu beseitigen und nehme dann ein heißes basisches Bad (z.B. Kaisernatron, Bullrichs Vitalsalz, etc.). Der pH sollte am Anfang um 8,5 liegen (mit Teststreifen überprüfen). Sinkt er innerhalb einer Stunde um mehr als 1,0 (also unter 7,5), so ist ohne vorhergehende Entsäuerung bei Nierenkur und Parasitenprogramm mit Entgiftungsreaktionen zu rechnen. Zur Vermeidung dieser kann man entsäuern, z.B. fortgesetzte Bäder, bis die pH-Senkung sich normalisiert hat: Eine Senkung um weniger als 0,5 ist in jedem Fall unbedenklich. Wichtig ist, die pH Messung am Badewasser vorzunehmen statt am Urin!

    Sauberes Trinkwasser in ausreichender Menge ist für die Nieren die beste Medizin. Die meisten wasserlöslichen Toxine lassen sich mit Hilfe eines guten Trinkwassers eliminieren. Wasser, das Gifte aus dem Körper ausschwemmen soll, soll mineralarm (hochohmig) sein, d.h. es sollte weniger als 200 Mikrosiemens (entspricht ca. 200ppm: parts per million) haben. Das meiste Leitungswasser bewegt sich im Bereich von 500 - 700 Mikrosiemens, Mineralwasser erreichen bis zu 2500 Mikrosiemens / ppm.

    Gutes Trinkwasser kann man nicht kaufen - denn kommerzielle Getränke sind generell mit Reinigungsalkoholen und organischen Lösungsmitteln belastet - man kann es aber herstellen. Mögliche Lösungen sind Umkehrosmoseanlage oder Dampfdestille. Viele Menschen haben vor einer de-Mineralisierung durch mineralarmes, insbesondere destilliertes Wasser Angst. Am Gerücht dass man binnen kürzester Zeit an destilliertem Wasser sterben würde, ist nichts dran.

    Im Mineralhaushalt des Körpers geht es ums Gleichgewicht zwischen Mineralien und Wasser. Der Idealfall herrscht in so genannten isotonischen Getränken in denen das Verhältnis von Nährstoffen zu Flüssigkeit dem des gesunden menschlichen Blutes entspricht. In unserer Überflussgesellschaft mit dem Dauerkonsum stark mineralhaltiger Getränke haben wir eher zu viel im Blut als zu wenig. Nach zwei bis drei Jahre langem konsequent Gebrauch von mineralarmem Wasser kommt aber ein Punkt, an dem Mineralausschwemmung ein Thema wird. Gutes wird zuviel wenn man übers Ziel hinausschießt, es wird dann zum Ungleichgewicht in die andere Richtung. Bei mir selbst ist dieser Punkt nach etwa drei bis vier Jahren erreicht worden.

    Gefiltertes Wasser "hungrig" ist, und alles versucht aufzunehmen, was ihm in die Quere kommt, auch Teile der Aufbewahrungsbehälter. Deshalb ist auf Reinheit und stoffliche Unbedenklichkeit der Behälter zu achten. Bezüglich Mineralien empfehle ich ihnen die erfrischenden Ansichten des Tierarztes Dr. Joel Wallach.

    Bezugsquellen: Umkehrosmose Anlagen & Dampfdestille

    Nierenreinigung - für wen und warum?

    Die Nieren filtern wasserlösliche Abfälle und Gifte aus dem Blut und scheiden diese als Urin über die Harnwege aus. Viele der herausgefilterten Stoffe sind Säuren, die sich verfestigen (kristallisieren) können, sobald der Flüssigkeitsanteil im Verhältnis zu den herausgefilterten Stoffen absinkt. Als Folge davon bilden sich Steine in den Nieren, die deren Funktion bis hin zum Funktionsverlust behindern.

    Die Nierenreinigung nach CLARK dient der Auflösung von Nierensteinen und -kristallen, sowie arthritischer & rheumatischer Ablagerungen, und zur Entlastung der Nieren bei Schadstoffbelastung (z.B. FCKW). Diese Nierenreinigung ist auch gleichzeitig eine sehr starke, allgemeine Entsäuerung. Da fast alle Westeuropaer chronisch übersauert sind, ist eine Nierenreinigung auch ohne Nierensteine sehr sinnvoll.


    3.2 Durchfführung der Nierenreinigung

    Benötigte Materialien:

    Bezugsquellen: Nierenreinigung (komplett-Paket)

    Zubereitung & Dosierung:

    1. Alle Wurzeln in 2.5 Liter kaltes Wasser abgedeckt in einem Behälter (kein Metall!) ziehen lassen, nach 4 Stunden oder am nächsten Morgen das Schwarzkirschenkonzentrat zufügen, zum Kochen bringen und 20 Minuten köcheln lassen. Sobald genügend abgekühlt 60 ml trinken, den Rest durch ein Bambussieb (kein Metall!), 0,5 Liter im Kühlschrank (Glas) aufbewahren, den Rest in Portionen einfrieren. Die Wurzeldrogen können ein zweites Mal, diesmal mit 1,5 Liter Wasser und 10 Minuten köcheln, benutzt werden (deshalb bis dahin tiefgekühlt aufbewahren). Sogar ein drittes Abkochen ist noch wirksam, wenn auch deutlich vermindert.
    2. Ein Bund Petersilie waschen und 3 Minuten in 1Liter Wasser kochen, davon 60 ml trinken sobald genügend abgekühlt, 0,5 Liter einfrieren und 0,5 Liter in den Kühlschrank stellen. Nach Bedarf neu zubereiten. Morgens 180 ml des Wurzeltees und 125 ml des Petersilientees mit 20 Tropfen Goldrutentinktur und 1 Teelöffel Glycerin mischen und über den Tag verteilt in Portionen trinken (gekühlt aufbewahren).
    3. Beide Tees sind leicht verderblich und müssen alle vier Tage erneut aufgekocht werden. Den am Morgen sterilisierten Tagesbedarf kann man jedoch zur Arbeit mitnehmen (auch ohne Kühlung).

    Weiterhin folgendes einnehmen (vor dem Essen):

    Bemerkungen:


    3.3 Entgiftungsreaktionen (Herxheimer-Reaktionen)

    Bei ca. 50% der Nierenreinigungen kommt es zu Entgiftungsreaktionen, meistens im Zusammenhang mit der oben erwähnten additiven Gewebe- Übersäuerung. Nierensteine sind kristallisierte Säuren, die durch die Kräutermischung aufgelöst (mobilisiert) werden. Vor der Ausleitung müssen die Säuren noch neutralisiert werden. Da diese Kräuter gleichzeitig auch alle anderen Säureablagerungen im Körper mobilisieren, wird die Fähigkeit zur Neutralisierung und damit die Ausscheidungskapazität oft überschritten. Die nicht neutralisierten Säuren fangen an, hier und da im Gewebe zu zwicken. Es kommt dann zu akuten und teilweise heftigen Übersäuerungsreaktionen wie Gelenkschwellung mit Rötung und Hitze, Gelenk- & Kopfschmerzen, Muskelverspannungen, besonders in Nacken und Schulter, seltener Übelkeit.

    Folgende Maßnahmen schaffen Abhilfe

    Die durch eine Nierenreinigung nach CLARK hervorgerufenen Entgiftungsreaktionen können zwar sehr unbequem werden, sind aber in der Regel zuhause in den Griff zu kriegen. Häufig treten gar keine auf, viele Menschen fühlen sich einfach besser.

    Quellen für Basenpulver



    4. Parsitenkur mit ozonisiertem Öl

    Seit der Erscheinen von Heilung ist Möglich sind fast zehn Jahre vergangen. In der Zwischenzeit hat Frau Dr. CLARK an der Verbesserung ihrer Methoden gearbeitet. Da die bekannte Parasitenkur mit Nelken, Wermut und Schwarzwalnuss Askarideneier und v.a. Bandwurmstadien nur unvollständig beseitigen kann, suchte Dr. CLARK nach wirksameren Methoden. Für einige Zeit verwendete Sie Coenzym Q-10 hochdosiert, bis Sie mit der Kombination von frisch ozonisiertem Olivenöl mit L-Cystein eine befriedigende Lösung fand. Diese - derzeit wirksamste - Parasitenkur hat Frau Dr. CLARK in der amerikanischen Ausgabe von Heilverfahren Aller Krebsarten (The Cure for All Cancers ISBN 1-890035-00-9) veröffentlicht. In der deutschen Ausgabe fehlen diese Seiten.


    4.1 Kur mit frische ozonisiertem Olivenöl

    Ozonisator von Ozontech

    Benötigtes Gerät:

    Ein Ozonisator mit Zubehör, z.B. den GS400 von Ozontech ==> Bezugsquellen

    Herstellung

    Verbinden Sie den Ozonisators durch einen Schlauch mit dem Ausströmerstein. Schalten Sie den Ozonisator ein, bevor Sie den Ausströmer auf den Boden der mit Olivenöl gefüllten Flasche/Glas absenken. Die Luftbläschen können das Gefäß zum überlaufen bringen; gießen Sie in diesem Fall etwas Öl ab (oder übertopf verwenden). Beim Ozonisator von Ozontech wird 3 x 30 Minuten mit je 5 Minuten Pause ozonisiert. Den Ausströmerstein zur Säuberung bei laufender Ozonisator einige Minuten auf ein saugfähiges Küchenpapier legen.

    Verschließen Sie die Flasche und bewahren Sie das ozonisierte Öl im Kühlschrank auf. Ozon gast langsam wieder aus. Deswegen ist das frisch ozonisierte Öl nur etwa 5 Tage haltbar. Ich empfehle nur soviel Öl zu ozonisieren wie man in den 5 Tagen verbraucht und dann wieder neues Öl frisch zu ozonisieren.

    Dosierung für eine 5-Tage-Kur

    1. Morgens auf nüchternen Magen 2-3 Esslöffel (EL)
    2. Mittags 1/8 bis 1/4 Teelöffel L-Cystein in Wasser; nicht Cystin! - das ist in diesem Zusammenhang wirkungslos)
    3. Abends vor dem Schlafengehen 2-3 Esslöffel. Ist der Abstand zwischen Abendessen und Schlafengehen kleiner als drei Stunden, dann soll das Öl vor dem Abendessen eingenommen werden.
    4. Mindestabstand zwischen zwei Kuren: zwei Wochen!
    Frau Dr. CLARK hat in besonderen Fällen (unter ständiger therapeutischer überwachung) ozonisiertes Öl - auch in noch höheren Dosen - bis zu 3 Monate täglich eingesetzt.

    Klicken sie hier für die Tabelle von Therapeuten und Berater, die mit frisch ozonisiertem Öl arbeiten


    Dosierung für eine 3-Wochen-Kur

    (setzt den Besitz eines Ozonisators voraus, mit dem man sich alle fünf Tage neu Öl ozonisiert) Überdosierung, was tun?:

    4.2 Anwendung

    innerlich äußerlich

    Pararizol / Ölekomposite - haltbare ozonisierte Öle

    Rizol ist ein Rohstoff für haltbare Mischungen aus ozonisierten Ölen (Ozoniden) und pflanzlichen Wirkstoffen (wie Nelken, Wermut, Walnuss), die von Dr. Gerhard Steidl kommerziell hergestellt und unter Namen wie PARARIZOL und RIZOL-ZETA in solchen (Versand-) Apotheken gekauft werden können, die bereit sind, diese Mischungen nach den Rezepturen von Dr. Steidl herzustellen.

    Rizol-Zeta ist in Abwesenheit eines Ozonisators, bei Unverträglichkeit von Olivenöl, oder bei Vielreisenden eine sehr gute Alternative. Ich empfehle sie bei allen "Kopf-Symptomen" von Depressionen bis Migrane. Im schlimmsten Fall tritt keine Verbesserung ein.

    Fachinformation für Therapeuten 09176 7397


    Angelehnt an die Rizole gibt es "Ölekomposite zur äußerlichen Anwendung", die auch von nicht-Apotheken verkauft werden dürfen.

    Privat verwende ich selber (Georg Keppler) - auch innerlich - hauptsächlich das Ölekomposit Spezial, da es nach meiner Erfahrung die allgemein wirksamste Variante ist.

    Dosierung:
    Drei Tropfen in ein Glas Wasser morgens auf nüchternen Magen und abends vor dem Schlafen gehen, am nächsten Tag jeweils vier Tropfen, am dritten Tag jeweils fünf, usw. bis auf zehn Tropfen steigern. Unter Umständen kann die Dosis auf 15 Tropfen (oder noch mehr) erhöht werden. Mehr info zur Anwendung zuhause.

    Quellen:

    4.3 Symbioselenkung

    Die durch Antibiotika entstandenen Lücken in der Darmflora werden von denjenigen Mikroorganismen besiedelt, die sich am schnellsten von der Antibiotikagabe erholen bzw. resistent sind. Das sind im allgemeinen Pilze. Besonders bei solchen weit verbreiteten Vorschädigungen ist das Umbringen von Parasiten allein keine Lösung. Es bedarf der Symbioselenkung, d.h. der Zufuhr freundlicher (symbiontischer) Mikroorganismen, damit diese die entstandenen Lücken anstelle der körperfeindlichen Mikroorganismen besiedeln.

    Die beste mir bekannte Möglichkeit stellen die Effektiven Mikroorganismen (Effektive Mikroorganismen) nach Teruo Higa dar, obwohl diese Mischung aus ca. 80 lebenden aerobischen und anaerobischen Mikroorganismen nur für den landwirtschaftlichen Gebrauch zugelassen ist. Eine noch bessere Wirkung lasst sich durch Kombination von Effektive Mikroorganismen mit fein gemahlenem Vulkangestein wie Zeolith oder Bentonit erzielen.

    Zeolith und vergleichbare Mineralien bieten bei der Symbioselenkung mit Effektive Mikroorganismen (Effektive Mikroorganismen) diesen eine Operationsbasis: sie werden nicht so schnell aus dem Darm herausgespült. Wichtig ist, Effektive Mikroorganismen und Zeolith zusammen mit Wasser einzunehmen, damit das Zeolith nicht von den bereits im Verdauungstrakt befindlichen störenden Mikroorganismen "besiedelt" werden können. Zusätzlich wirkt Zeolith im Darm wie ein Ionenaustauscher und nimmt dem Körper dadurch eine energie-intensive Entgiftungsarbeit ab, was v.a. die Nieren stark entlastet.

    Quellen (mit Beratung)

    Literatur: Symbioselenkung aus der Apotheke: Traditionelle Symbioselenkung:

    4.4 Zusätzliche Informaiton über ozonisiertes Öl


    Über L-Cystein und Glutathion

    Literatur: Burgersteins Handbuch für Nährstoffe, ISBN 3-8304-2065-X

    Drei Aminosäuren "Methionin, Taurin und Cystein" enthalten Schwefel im Molekül. Dieser ermöglicht ihre antioxidative Wirkung. Zusammen mit Glutaminsaue und Glycin bildet Cystein Glutathion, das wichtigste wasserlösliche Antioxidans, das auch im Blut aufzufinden ist. Glutathion, das zusammen mit dem Selen-haltigen Enzym Glutathionperoxidase wirksam wird, entgiftet freie Radikale und kann z.B. oxidiertes Vitamin C und E zur Wiederverwendung aufbereiten.

    Die Zufuhr von Cystein aus der Nahrung bestimmt, wie viel Glutathion vom Körper produziert wird, d.h. Nahrungsergänzung mit Cystein heben den Glutathionspiegel. Die wichtigsten Funktionen von Cystein sind:
    Da die Resorption von oralem Glutathion unsicher ist, werden gewöhnlich Cystein oder N-Acetyl-Cystein (besonders preiswert in rezeptfreiem Hustensaft) 0,5 bis 1,5 g/Tag empfohlen. Cystein wird besonders effizient absorbiert, wenn auf nüchternen Magen eingenommen. Soll der Glutathionspiegel gehoben werden, sollte Cystein mit Glutamin eingenommen werden (oder IV), ggf. mit Selen, Magnesium und Zink. Cystin, eine Verbindung von zwei Cysteinmolekülen ist ungeeignet, da es keine antioxidativen Eigenschaften besitzt und Nierensteinbildung begünstigt. Große Mengen von Cystein können zu Cystin umgewandelt werden, was durch 2 bis 3-fache Zufuhr von Vit.-C im Verhältnis zu Cystein gemindert wird. Vorsicht bei Diabetes: Hohe Cystein Dosen können die Wirkung von Insulin stören und damit die Kontrolle des Blutzuckers erschweren.


    Über Oxidationsmittel

    Unser Immunsystem hat zwei Flügel - die oxidative Abwehr und die reduktive Abwehr. Reduktionsmittel, auch Radikalenfänger oder Antioxidantien genannt, sind das Gegenteil von Oxidationsmitteln.

    ähnlich wie bei Säuren & Laugen, heben sich Oxidationsmittel und Antioxidantien gegenseitig in Ihrer Wirkung auf. Es ist daher sinnlos, sie zusammenschütten, bzw. sie zusammen (zeitgleich) einzunehmen. Will man beide Abwehrflügel starken, so gibt man Oxidantien und Reduktionsmittel abwechselnd, aber zeitlich ausreichend versetzt (3 bis 4 Stunden Abstand in beide Richtungen).

    Oxidationsmittel:
    Frisch ozonisiertes Olivenöl, Pararizol (Parozol), Ölekomposite und andere Mischungen ozonisierter Öle; frisch ozonisiertes Wasser, Sauerstofftherapien, Rhodizonsäure, Benzochinon, Inositol (zerfallt im Körper zu Vit.-C und Rhodizonsäure), Eisengluconat, Lugol'sche Lösung.

    Antioxidantien (syn.: Reduktionsmittel, Radikalenfänger)
    Glutathion, Cystein, Vit.-C, Vit.-E und Vit.-A, Co-Enzym Q-10, Lycopin (Tomate), Beta Carotin (Carotinoide), Selen, Zink (ermöglichen Bildung antioxidativer Enzyme), Bioflavanoide (Früchte, bes. Zitrusfrüchte), Folsäure (Vit.-B9).

    Gegenwärtig sind auf dem Gesundheitsmarkt Antioxidantien überbetont. Wegen des resultierenden Ungleichgewichts haben Oxidationsmittel oft einen (scheinbar) stärkeren Effekt als sie in einer ausgewogenen Situation haben würden. In absehbarer Zukunft ist eine Verlagerung des Marktes von Antioxidantien zu Oxidantien zu erwarten. Als Folge davon werden dann wieder Antioxidantien "effektiver" sein.


    foto: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Black_Walnut_nut_and_leave_detail.JPG

    5. Die Kräuter-Parasitenkur, ein älterer Hut

    In der ursprünglich von Dr. CLARK veröffentlichten Parasitenkur werden Bandwurmstadien und Askarideneier oft nicht vollständig beseitigt; in diesem Fall schafft frisch ozonisiertes Olivenöl plus L-Cystein Abhilfe, wie in Kapitel 4 beschriebene ist.

    Dr. Clark selber war mit der Haltbarkeit der Schwarzwalnusstinktur nie zufrieden. Die frische Tinktur ist zwar sehr gut, aber ihre Haltbarkeit ist denkbar schlecht. Dr. Clark betonte immer wieder, dass der frischen grünen Tinktur aus der vollständigen noch unreifen grünen Schwarwalnuss-Frucht nur noch ein Bruchteil der Wirksamkeit verbleibt, wenn sie einmal braun geworden ist. Das geschieht unter Luftzutritt in Sekunden, im Klartext, einmal die Flaschen aufgemacht und das war's. Ich habe selber immer wieder frustriert dabei zugesehen, wie die grüne Tinktur mit der Geschwindigkeit einer vor die Sonne ziehenden Wolke braun wird.

    Dieses Problem hat Dr. Clark mit Hilfe von gefriergetrocknetem Schwarzwalnuss-Extrakt zu minimieren versucht. Aber auch mit dieser Verbesserung war sie nicht zufrieden und forschte nach einer wirksameren Alternative, die sie schließlich mit dem frisch ozonisierten Olivenöl (siehe oben Kapitel 4) fand. Seither hat sie die Schwarzwalnuss nicht mehr empfohlen. Die entsprechenden Passage in ihren Büchern wurden bei den deutschen Übersetzungen ausgelassen. Das liegt vielleicht daran, dass die Übersetzung von den Vertriebsfirmen für Clark-Produkte gesponsort wurde. Die alternative "frisch ozonisiertes Olivenöl" mit seiner auf 5 Tage begrenzten Haltbarkeit lasst sich noch schwieriger verkaufen, als die schlecht haltbare Schwarzwalnuss, die zumindest grünt bleibt (falls sie überhaupt ist), bis man die Flasche aufmacht.

    Der Kunde kauft natürlich die Dinge lieber fertig, statt sie selber zu machen: Öl ozonisieren oder Schwarzwalnuss-Tinktur selber herstellen, portionsweise abfüllen und für baldigen Gebrauch aufbewahren. Seit Dr. Steidl seine Ölekomposite entwickelt hat, gibt es eine wirksame und haltbare Alternative, mit der ich so zufrieden bin, dass ich Olivenöl nur für den PCB-Cocktail ozonisiere (eine andere Anwendung) und auch keine Schwarzwalnuss-Tinktur herstelle.

    Die Kräuter-Parasitenkur beinhaltet: Dazu kommen als Option folgende, den Harnstoffwechsel und damit die Eiweiß - Entgiftung ankurbelnde Aminosäuren:
    Quellen:
  • Ölekomposite
  • Kräuter in Pulverform gelagert verlieren schnell an Wirksamkeit. Deswegen liefern solche Kräuter Parasitenkuren, egal wo gekauft, selten optimale Ergebnisse. Ölekomposite und Alkoholische Tinkturen (Parasitus-X) sind nicht nur wirksamer, sondern auch preiswerter. Wer dennoch eine Kräuter Parasitenkur kaufen möchte, findet eine Reihe von Versandfirmen hier.


    Einnahmeplan (TL = Teelöffel, Tr. = Tropfen, g = gramm)

    Tag Schwarzwalnuß
    Tinktur
    Wermut
    Kapseln
    Nelken*
    Kapseln
    Arginin
    morgens
    Ornithin
    abends
    Zappen
    3 x 7 min
    1 2 TL 1 1 / 1 / 1 1 g 1-3 g ja
    2 2 Tr. 1 2 / 2 / 2 1 g 1-3 g ja
    3 2 Tr. 1 3 / 3 / 3 1 g 1-3 g ja
    4 2 Tr. 1 3 / 3 / 3 1 g 1-3 g ja
    5 2 Tr. 1 3 / 3 / 3 1 g 1-3 g ja
    6 2 TL 1 3 / 3 / 3 1 g 1-3 g ja
    7 4 3 / 3 / 3 1 g 1-3 g ja
    8 4 3 / 3 / 3 1 g 1-3 g
    9 5 3 / 3 / 3 1 g 1-3 g
    10 5 7 1 g 1-3 g
    11 6
    12 6
    13 2 TL 7 7 1 g 1 - 3 g ja
    14 7
    15 7
    16 7
    17 bis 19
    20 2 TL 7 7 1 g 1 - 3 g ja

    *morgens / mittags / abends


    Bei ca. 10% der Falle kommt es zu Entgiftungsreaktionen, meistens im Zusammenhang mit GewebeÜbersäuerung. Zur Vermeidung siehe Nierenreinigung. Die diese Reaktionen bewirkenden Toxine, z.B. Parasitenleichen und saure Schlacken, stammen nicht von den eingenommenen Kräutern, sondern sind bereits vorher im Körper vorhanden; Lymphsystem, Leber & Nieren mit Entgiftungshilfen unterstützen.


    5.1 Varianten und Ergänzungen

    • Hochdosiert: bei Krebs, Befall mit Schafleberegel oder Fasciola hepatica (Größer Leberegel); In Tumoren haben sich Parasiten festgesetzt, wo sie vom Immunsystem und Kräutern nur schwer erreicht werden. Man braucht hohe Dosen über längere Zeiträume, damit Reinfektionen aus den Tumoren sofort abgetötet werden:
      1. 2-10 TL Schwarzwalnusstinktur (Niacinamid zur Entgiftung des Alkohols nehmen!) oder 20 Kapseln gefriergetrocknete Schwarzwalnuss; mit Wasser verdünnt einnehmen oder mit Honig und Sahne (und PfefferminzÖltropfen); ggf hinlegen; falls täglich nicht möglich, einen Tag mit Schwarzwalnuss aussetzen, aber Nelken & Wermut weiter einnehmen; bis zum Verschwinden der Egel durchführen.
      2. 9 Kapseln Wermut & 9 Kapseln Nelken: Brechreiz vermeidbar, wenn 1 Tr. PfefferminzÖl nach etwas trockenem Brot verzehrt wird.
    • Erhaltungsdosis: Nach Beendigung der Parasitenkur (s.o. Tabelle) alle 7 Tage das gleich wie am 20.Tag einnehmen; kann beliebig lang fortgesetzt werden
    • Prophylaktisch: z.B. im Falle von Haustieren; 2x pro Woche mit extra starker Schwarzwalnusstinktur, Nelken- & Wermutkapseln, Zappen; ggf. erhöhte Nelkendosis.
    • Gewürzsirup aus ätherischen Ölen: 1TL Koriandersamen, ½ TL Weißer Thymian, 1 TL Nelkenknospen, 1TL Muskatnuss, 1 TL Pfefferminze, 1TL Fenchel mit Ahornsirup (oder Honig mit 2EL Aloe Vera) auf 125ml auffüllen: z.B. Strongyloiden, Clonorchis, Eurytema, Fasciola, Paragonismus, Echinostoma revolutum (Nervensystem), Macracanthör; wirkt auch gegen PCB. Dosierung: kräftig Schütteln, ¼ TL 3xtägl., hinterher für besseren Geschmack ein Stück Butter.
    • Zusätzlich gegen Parasiten wie Eurytrema: täglich 9 Kapseln Wermut, 6 Kapseln Nopales (ein Kaktus) & 2 TL Schwarzwalnusstinktur.
    • Schutzsirup & Nottropfen: zur Unterstützung der Parasitenkur bei. Influenza oder Befall durch Salmonellen, Clostridium bot. & Prionen, die aus Parasitenleichen frei werden (siehe Band 4, Kapitel Zielzappen für Fortgeschrittene oder im CLARK-Lotsen).
    • Homöographische Tropfen: um einzelne Erreger aus einzelnen Organen zu entfernen (siehe Band 4, Kapitel Zielzappen nach CLARK)
    • Für Kinder: Dosis nach Gewicht reduzieren, halbe Dosen oder weniger.
    • Clostridien: 10-15 Kapseln Verdauungsenzyme & 10-20 Tr. Oregano-Öl in Kapsel gefüllt (nichts daneben!) zwischen den Mahlzeiten plus Betain Hydrochlorid 3x3 Kapseln täglich.
    • Salmonellen: Lugolsche Lösung (Mundspülung & Desinfektion von Speisen).
    • Bakterien: Finger vor dem Essen sterilisieren; Essen mit verdünnter 5%iger Salzsäure (einige Tropfen in ein Glas Wasser) sterilisieren oder Lugolscher Lösung (Salmonellen); Kolloidales Silber zum Zähneputzen, Mundspülung & gurgeln (Clostridien); Oregano-Öl zum Zähneputzen; Parasitenprogramm mit Zappen.
    • Schimmelpilze & deren Gifte (Aflatoxin, Mutterkorn, Patulin): über den Tag verteilt eine Woche 10g Vit.-C einnehmen, danach reduzieren.
    • Pilzerkrankungen: Grapefruitkernextrakt
    • Zahnherde: vom Zahnarzt beseitigen lassen; bei Clostridien 1 Tr. Oregano-Öl auf Plastiklöffel, Zahnbürste eintauchen (sehr scharf, ggf. m. Olivenöl verdünnen) & putzen.

    5.2 Parasitenkur für Hausttiere

    Haustiere haben oft die gleichen Parasiten wie die Menschen, unter anderem Askariden, Hakenwurm, Trichinellen, Strongyloiden, Dirofilarien und verschiedene Bandwürmer. Sofern Sie ein Haustier haben, sollten Sie auf dessen Gesundheit ebenso achten wie auf die eigene. Dies ist mit wenig Aufwand zu erreichen. Auch hier gilt: Kräuter in Pulverform gelagert verlieren schnell an Wirksamkeit. Deswegen liefern solche Kräuter Parasitenkuren, egal wo gekauft, selten optimale Ergebnisse. Ölekomposite und Alkoholische Tinkturen (Parasitus-X) sind nicht nur wirksamer, sondern auch preiswerter, doch werden sie wegen dem Geschmack von Tieren ungern angenommen.

    Die optimale Lösung ist hier meistens selbst ozonisiertes Öl. Es eignet sich sehr gut zur antiparasitären Behandlung von Haustieren, denn Hunde und Pferde lieben Öl, und auch Katzen kann man es einfach ins Futter mischen.
    • Dosierungsvorschlag für Hunde: 1/2 TL täglich für kleine Hunde, 1TL täglich für große 11/2 TL für ganz große. Achten sie auf die Anzeichen der Überdosierung: Antriebslosigkeit (Hund begrüßt Sie nicht an der Tür, steht nicht mal auf, sondern wedelt nur mit dem Schwanz) und Appetitlosigkeit.
    • Dosierungsvorschlag für Katzen: 1/4 bis 1/2 TL täglich, achten sie auf die Anzeichen der Überdosierung (siehe Hunde)
    • Dosierungsvorschlag für Pferde: 5 EL 2x täglich, achten sie auf die Anzeichen der Überdosierung (siehe Hunde)
    Die Dosierungsvorschläge sind Richtwerte und bedürfen ggf. einer Anpassung. Bei Überdosierung hilft schnell das gleiche, was bei Menschen auch hilft, siehe dazu Seite 23. Gefährlich werden kann nur eine ständige Überdosierung über Tage. (==> Alternativen z.B. bei BORRELIOSE)

    Gesunde Ernährung für Tiere - die beste Vorbeugung:

    Hunde fressen kein Heu, Katzen kein Obst (...) Ihre Körperweisheit leitet sie. Der Mensch kann sie allerdings dazu bringen, Getreide und Sojabohnen zu fressen, indem er Aromen hinzufügt, die sie lieben, und damit ihre Körperweisheit in derselben Weise überlisten, wie wir es auch mit uns selbst tun. Es wird etwas für das Tier zusammengebraut, das sich "Vollnahrung" nennt, und dies geben wir ihnen Tag für Tag zu fressen.

    Ihre Leber wird wieder und wieder mit denselben Giftstoffen belastet und kann sich niemals erholen. Es überrascht nicht, dass sie immer häufiger an Krebs erkranken. Die Tischabfalle waren schon wesentlich weniger giftig für sie als ihr industriell hergestelltes Futter. Eine Futterumstellung darf langsam und mit Einfühlungsvermögen erfolgen: Informieren Sie sich darüber, wie Haustiere richtig ernährt werden.

    Kräuter-Parasitenkur für Tiere:

    Hunde
    Katzen
    1.Petersilien-wasser* Jeweils einen Teelöffel pro 5kg Körpergewicht auf das Futter Jeweils einen Teelöffel auf das Futter geben
    2.Schwarzwalnusstinktur
    (zusätzlich ab 2. Woche)
    Tagl. Einen Tropfen pro 5kg Körpergewicht auf das Futter geben (Tier nicht zum Fressen zwingen), ggf. Dosis langsam steigern.** 2x wöchentlich einen Tropfen auf das Futter geben (Tier nicht zum Fressen zwingen).**
    3.Wermut
    (zusätzlich ab 3.Woche)
    Tagl. Eine kleine Prise aus der geöffneten Kapsel auf das Futter 2x wöchentlich. Eine kleine Prise aus der geöffneten Kapsel auf das Futter geben
    4.Nelken
    (zusätzlich ab 4.Woche)
    Tagl. Eine kleine Prise aus der geöffneten Kapsel auf das Futter 2x wöchentlich eine kleine Prise aus der geöffneten Kapsel auf das Futter geben
    5. Erhaltungsprogramm Wie 4. Woche (kontinuierlich) Wie 4. Woche (kontinuierlich)

    * Petersilienwasser: großen Strauß Petersilie 3min in 1L Wasser kochen, Petersilie wegwerfen, Wasser in 0,2L-Portionen einfrieren (Vorrat für einen Monat). Es ist nicht wichtig, dass alles gefressen wird.
    ** Wenn das Tier sich erbricht oder Durchfall hat, kommen wahrscheinlich Würmer zum Vorschein (u.U. unsichtbar), die außerordentlich ansteckend sind: Salz oder jodhaltiges Mittel darauf schütten, 5min einwirken lassen, dann wegräumen, Hände anschließend mit verdünntem athylalkohol (Wodka/Wasser 4:1) reinigen. Unrat im Freien genauso beseitigen.


    6. Entgiftungshilfen

    Die Ausleitung von Giften ist meistens eine harte, energie-intensive Arbeit für den Körper. Energie, die sonst für unseren normalen Tagesablauf zur Verfügung steht, wird plötzlich anderswo dringender gebraucht:
    • Der Mensch wird müde, was Bewegungsenergie eingespart
    • Appetitlosigkeit bis Übelkeit schränkt das Essen ein, denn Verdauung verbraucht erst einmal Energie
    • Die Lust auf Sex ist gemindert bis verschwunden.
    Und schon haben wir eine Situation, die jedem Krankenhaus ähnelt: Bettruhe, krankheitsgemäße Diät (dieser Aspekt ist sehr verbesserungsbedürftig), kein Sex. Darüber hinaus gibt es noch einige Maßnahmen, womit die Entgiftung - egal, ob sie zuhause oder in einer Praxis stattfindet, wirkungsvoll erleichtert und unterstützt werden kann.

    Definition: Entgiftungshilfen sind Maßnahmen, die ohne Erstverschlechterung die Entgiftungsorgane des Körpers und deren Funktionen unterstützen. Ausnahme: Die Antibiotika-Alternativen können Erstverschlimmerungen auslösen, zu deren Minimierung die anderen Entgiftungshilfen dienen!
    zur Tabelle mit Entgiftungshilfen

    Aspekte von Entgiftung

    • Ausleitung: Entfernung der bereits im Körper eingelagerten Giftstoffe.
    • Abbau: manche Gifte können nicht direkt ausgeleitet werden, sondern müssen erst zu ausleitbaren Stoffen abgebaut werden (z.B. Benzol wird erst zu Phenol abgebaut, das mit Magnesium aus frischem Gemüsesaft vermischt mit frischer Grapefruit oder Zitrone ausgeleitet wird).
    • Mobilisierung: manche Gifte wie Schwermetalle sitzen in Geweben fest und müssen zuerst mobilisiert werden, bevor eine Ausleitung möglich wird. - Wenn die Entgiftungskapazität des Körpers überschritten wird, lagert er Stoffwechselabfall und Gifte dort im Körper ab, wo sie am wenigsten Schaden anrichten (z.B. Additionsazidose). Auf diese Weise entstehen regelrechte Depots (Zysten, Talgtaschen, Darmausbeulungen, Nieren-, Gallensteine, Gelenkablagerungen, usw.). Prinzipiell sind Mobilisierungsreaktionen in 50% der Nierenreinigungen und 10-20% des Parasitenprogramms zu erwarten. Auch bei allen Schwermetallausleitungen ist im 1. Schritt - der Mobilisation - mit den akuten Symptomen einer Schwermetall - Vergiftung zu rechnen. Das gilt auch für alle Pilzabtötungen (Mykosetherapien, Parasitenkur), da Pilze die in ihren Zellwanden gebundenen Schwermetalle (und andere Toxine) nach dem Tod wieder freisetzen.
    • Vermeidung erneuter Aufnahme: Die Lebensgewohnheiten (Essen, Kosmetika, Hygiene, etc.) sollten entsprechend permanent verändert werden.
    • Zellreparatur: Die ausgeleiteten Gifte haben oft Schaden angerichtet, der mit zusätzlichen Maßnahmen behoben werden muss (z.B. Glutathion zur Behebung von Malonsäureschaden, L-Cystein zur Regenerierung von Lebergewebe).
    • Beseitigung parasitärer Toxinquellen: Stoffwechselprodukte von Parasiten (z. B. Acet- & Formaldehyd, Alkohol, Kohlenmonoxid, Steroide von Candida; Phenol von Streptokokken aus dem Hasenegel; Isopropanol, toxische Amine und DNA von Clostridien aus dem Hasenegel; Malonsäure von Bandwurmstadien; usw.) sind eine ständige Toxinquelle, abgesehen von der Notwendigkeit, die durch Parasiten- aktivität abgestorbenen Zellen zu entsorgen.
    • Folgevergiftung: Beim Abtöten von Parasiten anfallende Kadaver sollten schnellst möglichst beseitigt werden, da Verwesung weitere Toxine produziert. Außerdem setzten die aufplatzenden/verwesenden Parasitenkörper die im Laufe ihres Lebens aufgenommene Toxine (z.B. Schwermetalle bei Pilzen) und kleinere Parasiten (z.B. Adenoviren aus Milben, Bandwurmstadien & E. coli) frei. Vor allem bei Mykosebe- handlungen (Candida) kommt es zu heftigen Folgevergiftungen, durch die aus abgetöteten Pilzen frei werdenden Toxine.
    Da Leber- und Nierenreinigung Parasiten nicht abtöten, werden sie im Anschluss an das Parasitenprogramm empfohlen. Obwohl die letzten beiden Entgiftungsaspekte bei der Nierenreinigung nicht in Betracht kommen, treten heftige Entgiftungsreaktion hier häufiger auf (über 50%) als beim Parasitenprogramm (10-20%). Von Darmsanierung und Leberreinigung sind keine heftigen Reaktionen zu erwarten.


    Zum Thema Effektive Mikroorganismen und Überdosierung

    • Dosen sollen individualisiert werden. Vegetarier (seit mehr als 2 Jahre) sollten alle Dosen halbieren und ggf. langsam steigern. MCS-Patienten und andere Hypersensible (Allergiker, Elektrosensible usw.) können eventuell mit noch geringeren Dosen beginnen.
    • Konstitution spielt hier auch eine Rolle. So ist z.B. ein "Vata"-Typ (Ayurvedischer Konstitutionstyp: Untergewicht und fehlende Körperwarme) immer sensibler und benötigt geringere Dosen.
    • Im allgemeinen ist es immer einfacher mit einer zu geringen Dosis anzufangen und sie ggf. zu steigern. Eine anfängliche Überdosis führt zu Angst und Misserfolgserwartung (größter Therapieblock!) seitens des Patienten, wenn nicht zum Abbruch.
    • Alle Kuren belasten und sollten daher ohne besonderen Grund weder gleichzeitig durchgeführt, noch mit anderen Therapieformen vermischt werden.
    • Generell sollten verschiedene Maßnahmen nicht gemischt werden: Es ist so unmöglich festzustellen, welche Maßnahme welchen Effekt erzielt hat. Mischen kann sinnvoll werden, nachdem die Effekte der einzelnen Maßnahmen (durch Erfahrung) klar geworden sind.
    • Im Falle von schwachen Lebenskräften (schwere, chronische Krankheiten) soll der Patient zuerst biologisch aufgebaut werden, so dass er die Entgiftungsreaktionen übersteht. Je schwerer eine Krankheit ist, um so heftiger bzw. bedrohlicher könnten die zu erwartenden Entgiftungsreaktionen sein. Bsp.: Alkoholvergiftung durch hohe Dosen Schwarzwalnusstinktur bei Patienten mit schwacher Leber (Alkoholentgiftung mit Vit.-B3 / Niacinamid).
    • Alle direkt parasitenabtötenden Maßnahmen stellen einen extremen Evolutionsdruck für diese Organismen dar. Routinemäßige Anwendung einer bestimmten Maßnahme bewirkt auf Dauer die Entwicklung von Immunität seitens der Parasiten (z.B. Antibiotikamissbrauch).
    • Bei ständiger Zufuhr von Mitteln, die der Körper normalerweise selbst aus der Nahrung herstellt, lasst die körpereigene Kapazität zur Herstellung dieser Mittel nach (Degeneration). z.B.: bei ständiger Verwendung von Schuhwerk wird die nicht mehr gebrauchte kleine Zehe immer kleiner.
    • Überdosierung von starken Oxidations- oder Reduktionsmitteln ist schädlich, da diese Mittel, falls keine Toxine bzw. Bakterien präsent sind, sich kurzerhand an den lebenden Zellen vergreifen. Daher empfiehlt Frau Dr. CLARK 5 Stunden nach der Einnahme ozonisierter Öle (Oxidationsmittel), eine Dosis von L-Cystein (Reduktionsmittel) einzunehmen, um eventueller Überdosierung vorzubeugen.

    zu Nebenwirkungen

    "Echte" Nebenwirkungen wie sie von allopathischen Mitteln bekannt sind, kommen selten vor. Gleichwohl sollte man danach Ausschau halten und folgende Punkte bedenken:
    • Antioxidantien (Reduktionsmittel wie Cystein, Glutathion, Vit.-C usw.) sollten nicht zeitgleich mit Oxidationsmitteln (ozonisierte/s Öle/Wasser, Lugolsche Lösung, Inositol, usw.) eingenommen werden; Mindestabstand 4h (eine Mahlzeit).
    • Erbrechen, gelegentlich auch Durchfall bei Einnahme hoher (notwendiger) Dosen, wie Nelken oder Schwarzwalnusstinktur bei der Parasitenkur: Dieses Problem kann in der Regel mit geeigneten Maßnahmen (Geschmacksverbesserung, Verdünnung, alternative Mittel) begrenzt werden. Oft ändert sich die Einstellung des Patienten gegenüber dem Geschmack, sobald er die positive Wirkung des Mittels verspürt.

    Zum Thema Effektive Mikroorganismen und "viel hilft viel"

    Wenn Menschen zu einer Austestung kommen, bitte ich Sie darum, alle Mittel mitzubringen, die sie zur Zeit einnehmen. Viele kommen mit einem Waschkorb voll. Ich teste dann (kinesiologisch) die Verträglichkeit der einzelnen Mittel und mache drei Haufen: Helfend, egal und schadend. Meistens ist der egal-Haufen der größte, und die beiden anderen halten sich die Waage. Der Gesamteffekt der Einnahme aller Mittel ist in diesem Fall Null.
    • Es ist wünschenswert, dass Menschen wieder lernen, die Wirksamkeit von Mitteln zu erspüren. Wenn etwas wirklich hilfreich ist, dann geht es mir von der Einnahme besser (Schlaf, Verdauung, Aktivität).
    • Die Wirkung jedes einzelnen Mittels erprobe ich durch isolierte Einnahme, bevor ich wirksame Mittel miteinander kombiniere.