Löwenherz

Leckerer Gewürzhonig zur Unterstützung von Herz und Kreislauf

  • Herz & Blutdruck
  • Rezept
  • Dosierung
  • Zimt
  • Schwarzer Kardomon

  • Galgant nach Hildegard v. Bingen

  • Löwenherz

    Löwenherz INFO
    Löwenherz Zutaten-Liste

    Dieses traditionelle indische Mittel (aus dem Vaedyak Shastra) reguliert langfristig sowohl hohen wie auch niedrigen Blutdruck, speziell wenn er mehr stressbedingt als organisch ist. Um den Blutdruck ausgleichend zu beeinflussen, bedarf es regelmäßiger Anwendung über längere Zeiträume.

    Sofortige Wirkung entfaltet die Zimt-Kardamom-Mischung bei Prüfungsangst, Lampenfieber und ähnlichen Stress Situationen, in denen die betroffene Person trotz Kompetenz und bester Vorbereitung Angst hat und die unter "hasenherzig" zusammengefasstwerden können. Kommt der Stress von zu starker Löwenherzigkeit, senkt die Mischung zwar den Blutdruck, aber entfaltet keinen sofortigen emotionalen Ausgleich. Es ist möglich, dass die Löwenherzigkeit in solchen Fällen soweit zunimmt, dass es für die Umgebung unangenehm werden kann (nicht muss).

    Das Herz ist im Zentrum des Körpers. Viele sind der Ansicht, es sei auch das emotionale und geistige Zentrum des Menschen. Wie dem auch sei, Ermüdungen des Herzens durch physischen, emotionalen und geistigen Stress gehören weltweit zu den allerhäufigsten Todesursachen. Das hat oft mit hohem Blutdruck wegen Löwenherzigkeit (sich "übernehmen") zu tun, oder mit seinem Gegenstück, der Hasenherzigkeit (Prüfungsangst, Lampenfieber, etc.). Da heißt es dann, sich von allzu heftigen Hoffnungen und ängsten zu lösen, und das Leben so zu verändern, dass stattdessen Freude, Begeisterung, Zufriedenheit und Liebe einziehen können. Und dabei kann Löwenherz gut helfen.

    Das Herz ist vor allem ein Organ, das der Gemeinschaftlichkeit dient. Physisch dient es der Gemeinschaft der Körperorgane, emotional der Gemeinschaft von Freunden und Familie und mental der Gemeinschaft aller Geschöpfe. Kosmisch denken, global fühlen, lokal handeln - eine scheinbar widersprüchliche Lebensführung, die aber zum "heil werden" notwendig ist.

    Das Rezept:

    Gleiche Teile von gemahlenem Zimt- und gemahlene Frucht des schwarzen Kardamom in dünnflüssigen Honig einrühren. Jeweils 100 Gramm der beiden gemahlenen Kräuter auf einen Liter Honig ist ein Anhaltswert für das Mischungsverhältnis. Die Kräuter quellen im Honig nach, wodurch er nach einigen Tagen steif wird.

    Schwarzen Kardamom muss man selber mahlen und sofort danach verarbeiten, sonst gehen die ätherischen Öle verloren! Für kleine Mengen eignet sich am besten ein Porzellan Mörser oder eine Kaffeemühle mit Schlagmahlwerg.

    Dosierungsempfehlung:

    Von der fertigen Mischung zweimal täglich einen flachen Teelöffel langsam ablecken, so dass der Kräuterhonig über die Mundschleimhaute absorbiert wird. Es ist eine der leckersten Kräutermischungen, die ich kenne - sozusagen "habit forming".
    fotoquelle http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/de/Cinnamomum_verum.jpg

    ==> Zutatenliste

    Info: Zimtbaumrinde

    Cinnamomum zeylanicum stammt von der Insel Sri Lanka, zuvor Ceylon genannt, südöstlich von Indien. Es kommt auch im Südwesten Indiens und in der Tenasserim Hills in Burma wild vor. Es wurde verschiedentlich versucht, Zimtbäume auch in anderen Gebieten der Tropen anzusiedeln; diesbezügliche Erfolge gab es aber nur auf den Seychellen zu verzeichnen. Verwandte Zimtarten findet man in Indonesien, Vietnam und China. Alle Arten sind tropische immergrüne Gehölze: Bäume oder Stäucher. Die Rinde und die Blätter riechen oft aromatisch.

    Handelsübliche Zimtarten

    Das Aroma des Zimtbaumes geht auf das in ihm enthaltene Zimtöl zurück, das zu 75 Prozent aus Zimtaldehyd besteht. (im Aromastoffverzeichnis: Fl-Nummer 05.014[1]). Weitere wichtige Aromastoffe sind besonders beim Ceylon-Zimt das (auch in Gewürznelken vorkommende) Eugenol (Fl-Nummer 04.003[1]) und beim Cassia-Zimt auch das nach Waldmeister duftende Cumarin. info von: www.uni-graz.at/~katzer/germ/Cinn_zey.html


    Amomum villosum, getrocknete Frucht

    Info: Frucht des schwarzen Kardamom

    Schwarzer Kardamom ist eine etwa 1,5 Meter hoch wachsendes Ingwer Gewachs der Tropen. Mehrere Arten der Gattung Amomum sind in den Gebirgen vom Himalaya bis nach Südchina verbreitet.

    Die Kapselgröße der verschiedene Arten von schwarzem Kardamom reichen von 2cm (A. subulatum, Nepal bis Nordvietnam) bis zu mehr als 5cm (A. tsao-ko, China), aber die Unterschiede im Geschmack sind nicht groß. Außer in Nordindien und Nepal sind die schwarzen Kardamomarten nicht sehr bekannt, doch haben sie einige Bedeutung in Zentral- und Südchina.

    Weiterhin gibt es noch afrikanische Arten der Gattung Aframomum (aus Madagaskar, Somalia und Kamerun). Schwarzer Kardamom hat ein frisches und würziges Aroma mit betont Kampfer - artigen Geschmacksnoten. Durch den Trockenprozeß über offenem Feuer, nur der nepalesische Kardamom wird geräuchert, nimmt die Gewürzware zusätzlich einen starken Rauchgeschmack an.

    Die Samen enthalten bis zu 3% eines ätherischen Öls, das geruchlich vom 1,8-Cineol dominiert ist (min. 70%). Weiters wurden noch geringere und variable Mengen von Limonen, Terpinen, Terpineol, Terpinylacetat und Sabinen gefunden. (Phytochemistry, 9, 665, 1970); info von: www.uni-graz.at/~katzer/germ/Amom_sub.html


    Galgant

    blühender Galgant Alpinia galanga, der große Galgant, meist nur einfach als Galgant bezeichnet, ist eine in ganz Südostasien, wahrscheinlich Südchina, verbreitetes tropisches Ingwergewächs (ein näher Verwandter des Schwarzen Kardamom - so ein Zufall!); die Pflanze wird heute in Indochina, Thailand, Malaysia und Indonesien angebaut. Verwendet findet meistens der Wurzelstock, frisch oder getrocknet. Galgant wird mitunter mit anderen Gewürzen aus der Familie der Ingwergewächse verwechselt (kleiner Galgant). Sowohl das Aussehen als auch der Geschmack des großen Galgants sind aber einzigartig, und er kann nicht durch andere Gewürze ersetzt werden. Bezugsquelle: Stern-Apotheke, Tel. 07331-64579

    Dr. med. Hertzka lobt das Hildegardmittel Galgant sehr. Das pfefferähnliches Gewürz, welches man auch in der Küche verwenden sollte, ist absolut ungiftig und unschädlich.

    "Das Hildegard-Strophantin könnte man es nennen. Das großartigste Herzmittel, das ich überhaupt kenne. Wenn jemand Angina pectoris hat oder Herzanfälle, bekommt er von mir 1, 2 oder 3 Galgant-Tabletten - und weg ist alles! Nicht schlucken, sondern im Mund auflösen. Es geht über die Mund-Schleimhaut direkt ins Blut. Die Tabletten sind gepreßtes Galgantpulver. Galgant heilt nicht, es hilft nur schnell." (Dr. med. Hertzka)

    Galgant, frischer Wurzelstock Das Rhizom enthält bis zu 1.5% ätherisches Öl mit den Hauptbestandteilen 1,8-Cineol, alpha-Pinen, Eugenol, Kampfer, Methylcinnamat und verschiedenen Sesquiterpenen. In getrocknetem Galgant ist das ätherische Öl anders zusammengesetzt als im frischen: Während alpha-Pinen, 1,8-Cineol, alpha-Bergamoten, trans-beta-Farnesen und beta-Bisabolen in vergleichbaren Mengen in der frischen Droge gefunden wurden, zeigt das getrocknete Rhizom eine wesentlich verringerte Vielfalt an Aromakomponenten (hauptsächlich Cineol und Farnesen). (Phytochemistry, 24, 93, 1985). Das für den scharfen Geschmack verantwortliche Harz (früher in seiner Gesamtheit als Galangol oder Alpinol bezeichnet) besteht aus verschiedenen Diarylheptanoiden und Phenylalkanonen (letztere findet man auch in verwandten Pflanzen wie Ingwer oder Paradieskörnern). Letztlich enthält das Rhizom noch große Mengen Stärke. info von: www.uni-graz.at/~katzer/germ/Alpi_gal.html



    quellennachweis für fotos, graphiken & bilder:
    Zimtbaumrinde - http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/de/Cinnamomum_verum.jpg