Blutgruppen Info

(1) Antigene:
Rote Blutkörperchen besitzen auf ihrer Zelloberfläche bestimmte Eiweissmoleküle genannt Antigene. Sie markieren die Zellen wie eine Art Marker und bestimmen die Blutgruppe des Menschen. Die häufigsten Antigene sind das A-​Antigen, das B-​Antigen und das RH(Rhesus) Antigen. commons.wikimedia.org/wiki/File:Blutgruppen_AB0-System.svg (2) Antikörper:
Im Blut-Serum eines Menschen kommen immer die Antikörper vor, die mit dem Leben vereinbar sind, d.h. nicht zu einer Verklumpung der eigenen (oder gruppengleichen) Blutkörperchen führen (Landsteinersche Regel). D.h., (3) Rhesus Faktor:
Blutgruppen werden zur weiteren Unterscheidung zusätzlich mit einem + oder - versehen. Dies bedeutet, dass bei Vorhandensein eines Rhesus Antigens auf der Zelloberfläche der roten Blutkörperchen die Blutgruppe ein +(positiv) erhält. Fehlt dieses Antigen, dann ist die Blutgruppe -(negativ). Antikörper gegen das Rhesus Antigen werden nur gebildet wenn Rhesus +(positiv) Blut ins Blut einen Rhesus -(negativ) Menschen gelangt.

(4) AB0-​Unverträglichkeit:
Ein Kontakt von Blut verschiedener Gruppen führt zur Verklumpung der roten Blutkörperchen infolge der Antigen-​Antikörper-​Reaktion zwischen Blutgruppenantigen auf den roten Blutkörperchen und Antikörper im Serum. Blut verklumpt wenn A-Antigen und A-Antikörper oder B-Antigen und B-Antikörper aufeinandertreffen. Wenn der Rhesus Faktor des Spenders -(negativ) ist gilt uneingeschränkt: Ist der Rhesus Faktor des Spenders +(positiv) muss der Empfänger auch Rhesus +(positiv) sein.

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