N-Acetyl-Cystein


Acetylcystein ist ein Abkömmling der natürlich vorkommenden Aminosäure Cystein (siehe Strukturformel rechts). Es unterliegt nach oraler Gabe einer Umwandlung während seiner erster Passage (engl. first pass) durch die Leber, wobei es zum L-Cystein deacetyliert wird. L_cystein wird vom Körper zur Bildung Glutathion benötigt.

Wenn hier und in der wissenschaftlichen Literatur ohne jeden Zusatz "Cystein" erwähnt wird, ist stets L-Cystein gemeint. L-Cystein findet sich in Proteinen, aber nicht alle Proteine enthalten Cystein. Cystein zahlt zu den nichtessentiellen Aminosäuren. Zumindest für Erwachsene gilt es als gesichert, dass der Körper den gesamten Bedarf an Cystein auch aus der essentiellen Aminosäure Methionin synthetisieren kann, sofern die Nahrung genug davon enthält. (..)

Manchmal werden Cystein und Methionin unter dem Begriff schwefelhaltige Aminosäuren zusammengefasst und ein gemeinsamer Bedarf angegeben. Zu beachten ist, dass es sich dabei aber nicht um einen echten kombinierten Bedarf, sondern lediglich um den Methioninbedarf bei cysteinfreier Kost handelt. (aus Wikipedia)


über L-Glutathion, Methionin und L-Cystein