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auf ein Wort: nicht immun

Der Begriff Immunität stammt aus der römischen Rechtssprache. Das lateinische Wort IMMUNITAS bedeutet das frei Sein von Leistungen bezogen auf Abgaben- und Steuerfreiheit. Im Mittelalter bezeichnete man mit Immunität die Befreiung von Personen, Orten und Besitzungen von Abgaben, Diensten und Lasten oder von weltlichen Eingriffen. Immunität hat heute folgende Bedeutungen:
  1. medizinisch: Unempfindlichkeit eines Organismus gegen Antigene, Krankheitserreger und Gifte

  2. juristisch: Schutz gewählter Amtsträger, ausländischer Würdenträger, Diplomaten, Staaten, vor inländischer Strafverfolgung; vom einstmal rechtskräftigen Kirchenasyl ist nichts rechtsverbindliches übrig geblieben

  3. soziologisch: Abwehrhaltung gegen rationale Kritik

Im Laufe der Corona-Krise kochen alle drei Bedeutungen hoch:
  • die medizinische: offensichtlich und oberflächlich das ganze Leben vereinnahmend

  • die juristische: unterschwellige Tabus thematisierend (Kindesmißbrauch; "me too" Bewegung, ..) mit den vergeblichen Versuch sie zu überdecken

  • die soziologische: als die Gesellschaft spaltende Angstgefühle um Lebensraum, die damals mit immenser Wucht die diktatorischen Zwillinge Stalin und Hitler an die Macht brachte; wen oder was wird sie diesmal an die Macht spülen?

Da stellt sich die Frage worum geht es da wirklich, jenseits der Schlagzeilen und unter der Dünnhäutigkeit der beiden Seiten der gespaltenenen deutschen/europäischen/globalen Persönlichkeit? Sie ist so geeint, diese Persönlichkeit, in der gemeinsamen Wahrnehmung des angeblich größten gegenwärtigen Problems - Corona. Und sie ist so gespalten hinsichtlich der Wirksamkeit der beschlossenen und als erfolgreicher festgelegten Gegenmaßnahmen.

"Wenn ich gezwungen werde das zu tun [Maske tragen, Impfung, Quarantäne] dann sterbe ich." behaupten die einen. Die anderen versteifen sich auf: "Wenn ich andere nicht zwinge das auch zu tun [Maske tragen, Impfung, Quarantäne] dann sterbe ich."

Ja, worum geht es wirklich, wo doch die Unwirksamkeit oder Wirksamkeit der bisheriger Maßnahmen eine Frage der Überzeugung ist? Wo es es noch mindestens 1,5 Jahre dauern wird bis belastbare Zahlen vorliegen können? Wann ist es hilfreich Masken zu tragen und wann nicht? Quarantäne ja oder nein, oder situationsbedingt? Impfen, ja oder nein oder situationsbedingt?

Im Rennen zwischen Impfstoff und Virus liegt letzterer zurzeit vorn, mutiert schneller als wir Impfstoffe entwickeln können. In der gesamten Kriegsführung zwischen Erregern und Menscheit hat immer mal wieder die eine Seite die Nase vorn, und dann die andere. Nichts deutet darauf hin dass es diesmal anders sein wird, dass dieses endlose Kopf-an-Kopf-Rennen einen eindeutigen Sieger hervorbringen wird. Es wäre das erste Mal.

In dieser Situation mit ihren Unwägbarkeiten sind wir zu Maßnahmen gezwungen deren Ergebnisse ungewiss bleiben bis sie eintreten. Und doch herrscht überall eine Art von Immunität - wir sind zurzeit gegenüber rationale Kritikals auch gesundem Menschenverstand immun, egal auf welcher Seite der Angst wir stehen. Extremfälle der einen Seite befürworten Masken bei einsamen Spaziergängen an der frischen Luft, Extremfälle der anderen keine Masken bei Großveranstaltungen. Entweder - oder! Wo ist nur das UND geblieben, wo ist die breite Zone der spektralen Farben zwischen den beiden Extremen Licht und kein Licht?

Die ersten verläßlichen und vergleichbaren Daten werden wir bekommen wenn Geimpfte keine Masken mehr auf Großveranstaltungen zu tragen brauchen. Bis dahin haben wir ein Kommunikationsproblem welches auf Immunität beruht, Immunität gegenüber der Notwendigkeit gerade in Krisenzeiten Brücken zu bauen.

Das ist ein bisschen so wie mit der Liebe in einer Partnerschaft. Wenn die möglicherweise jahrelangen Flitterwochen des verliebt Seins mit blindem Verstehen - diesem köstlichen Geschenk des Kosmos an alle Verliebte - vorbei sind, dann ist auf einmal und unerwartet Toleranz gefragt. Und wenn wir es gestatten dass unsere Toleranz mit den Jahren von den unvermeidlichen und vermeidbaren Wiederholungen des Alltag abgetragen wird, dann beginnt die wahre Liebe losgelöst von allen Bedingungen, oder es kommt zur Trennung.

Als Gesellschaft sind wir gerade in diesem letzten herausfordernden Kapitel von Beziehung, und können vielleicht diesmal ein neues schreiben, das über die häufig gewählte Variante Trennung hinaus geht. Wir könnten feiern was nicht geschehen ist: Der dritte Weltkrieg. Wir könnten feiern was geschah: die Vereinigung von Nord- und Südvietnam und den Fall der Mauer. Wir können natürlich auch weiter auf hohem Niveau meckern, uns auf Unzufriedenheit und Undankbarkeit konzentrieren, auf die bösen anderen die an allem Schuld sind was ich selbst nicht bereit bin zu ändern.

In demokratischen und nicht-demokratischen Prozessen der Regierungsbildung zeigt das Politbarometer seit Jahren nach rechts, weltweit. Wir war Hitler nur möglich? Das habe ich mich so oft gefragt, rein theoretisch. Dass ich die Antwort so praktisch gezeigt bekommen würde hatte ich nicht erwartet. Wie naiv ich doch manchmal bin.

In seinem Buch Lieblosigkeit macht krank schreibt Gerald Hüther:

"Krank werden wir nicht davon dass uns etwas Krankmachendes von außen überfällt oder ereilt. Krank werden wir deshalb, weil wir das was uns krank macht, für etwas halten das uns glücklich machen soll. (..)

Auch die Erreger der Pest, die von Rattenflöhen übertragen wurden und die den Bewohnern ganzer Landstriche im Mittelalter den Tod brachten, waren nur vordergründig die Ursache dieser verheerenden Epidemie. Die Pesterkranungen waren in Wahrheit die zwangsläufige Folge der katastrophal unhygienischen Verhältnisse, unter denen die Menschen in den damaligen Städten lebten. (..)

Krank werden wir deshalb, weil wir unser Leben nach Vorstellungen gestalten, die uns krank machen. Um gesund zu bleiben, müssten wir uns also von diesen Vorstellungen befreien."


Und das Rezept gegen Lieblosigkeit? "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" gebietet uns die Bibel. Und genau das tun wir. Ich liebe mich selbst nicht und kann deswegen auch keinen anderen lieben. Ich meckere heimlich mit mir und meckere deswegen unheimlich mit anderen. Ich bin innerlich unzufrieden mit mir und deswegen auch äußerlich unzufrieden mit anderen. Ich bin undankbar gegenüber dem schöpferischen Funken in mir und kann darum dem schöpferischen Funken in anderen nicht danken.

Wie geht's weiter? Es ist unser Problem und nicht das Problem der Erde oder des Kosmos. Wenn wir es nicht lösen, wird die Natur nach uns einen weiteren Versuch starten, und wenn es sein muss noch einen, und noch einen.. Die Natur schafft das. Wenn nicht hier, dann woanders in den unendlichen Weiten des Alls, in dem wir eine so kleine und doch so bedeutende Rolle spielen.

Ich möchte liebend gern weiter spielen dürfen und bin dafür bereit, mich lieben zu lernen, zum Wohle aller und zu Ehren der Schöpfung, bitte. Und danke.

Selbstgespräche

meine Baustellen

stiller Sturm
auf ein Wort:

Wenn du einem kleinen Kind nicht erlaubst etwas selbst zu tun, selbst zu essen, zu gehen, sich anzuziehen, zu schreiben, zu malen, sich auszudrücken, wird es sich nie entwickeln und imstande sein auf seinen eigenen Füßen zu stehen und seine eigenen Entscheidungen zu treffen.

Du musst beiseite treten und ihm erlauben Fehler zu machen, und ihm viel Zeit geben das, was es lernt zu meistern. Du musst viel Geduld haben und warten und zusehen, wie sehr du auch versucht sein magst es selbst zu tun, um Zeit zu sparen. Öffne deine Augen und erkenne dass das Leben ein Klassenzimmer ist und dass du die ganze Zeit lernst.

Wie oft muss ich beiseite treten und sehr liebevoll zusehen wie du herumtappst und mit dem Leben kämpfst, damit du eine lebensnotwendige Lektion lernst, eine Lektion die du nie mehr vergisst wenn du sie einmal gelernt und gemeistert hast. Ich habe unendlich viel Liebe und Geduld.

aus: Herzenstüren Öffnen von Eileen Caddy

Dieser Moment den die Menschheit jetzt durch lebt, kann als ein Portal oder als ein Loch gesehen werden. Die Entscheidung sich in das Loch fallen zu lassen oder durch das Portal zu gehen liegt bei euch. Wer für das Problem Buße tut und die Nachrichten 24h am Tag konsumiert, mit niedriger Energie, die ganze Zeit aufgeregt und voller Pessimismus, der wird in das Loch fallen.

Doch wenn ihr diese Gelegenheit nutzt euch selbst zu betrachten, euer Leben und euren Tod zu überdenken, euch selbst und andere zu achten, dann werdet ihr das Portal durchschreiten. Achtet euer zuhause [Mutter Erde], achtet euren Körper [Mutter Erde]. Verbindet euch mit dem mittlern Körper eures spirituellen Zuhauses. Das alles sind Synonyme, es sind verschieden Worte für ein und das Selbe. Wenn ihr eines davon achtet, dann achtet ihr somit auch alles andere.

Behaltet die spirituelle Seite dieser Krise im Auge; nehmt die Adlerperspektiveein und seht das Ganze von oben; seht die ganze Bandbreite. In dieser Krise gibt es soziale Notwendigkeit, und es gibt spirituelle Notwendigkeit. Die beiden gehen Hand in Hand. Ohne die soziale Seite fallen wir in Fanatismus. Und ohne die spirituelle Seite fallen wir in Pessimismus und Sinnlosigkeit.

Ihr seid darauf vorbereitet worden diese Krise zu meistern. Öffnet eure Werkzeugkiste und nutzt die zur Verfügung stehenden Werkzeuge. Lernt von den indigenen amerikanischen und afrikanischen Menschen über Widerstand: wir wurden immer, und werden noch immer ausgerottet. Aber wir haben immer noch nicht aufgehört zu singen, zu tanzen, Feuer zu entzünden, und uns zu freuen.

Fühlt euch nicht dafür schuldig in diesen schweren Zeiten glücklich zu sein. Ihr seid überhaupt keine Hilfe wenn ihr traurig seid und ohne Energie. Es hilft wenn jetzt vom Universum Gutes ausgestrahlt wird [da könnt ihr helfen]. Widerstand wird durch Freude geleistet.

Und wenn der Sturm vorbei ist, dann werdet ihr im Wiederaufbau dieser neuen Welt sehr wichtig sein. Es ist notwendig dass ihr gesund und kraftvoll seid. Und dahin führt kein anderer Weg als eine wunderschöne, freudige und erhellende Schwingung zu bewahren. Das hat nichts mit Distanz halten zu tun. Es ist eine Strategie des Widerstands.

Im Schamanismus gibt es ein Ritual des Übergangs, genannt Visions-Suche. Man verbringt ein paar Tage allein im Wald, ohne Wasser, ohne Essen, ohne Schutz. Wenn ihr durch dieses Portal geht, dann bekommt ihr eine neue Vision der Welt, denn ihr habt euren Ängsten ins Auge geschaut, habt euch euren Problemen gestellt...

Das ist was von euch verlangt wird. Gestattet euch diese Zeit zu nutzen um eure Visions-Suche umzusetzten - erneuert eure Rituale. Was wollt ihr für euch selbst erschaffen?

Derzeit könnt ihr folgendes tun: Ruhe bewahren im Sturm. Geht in die Ruhe, betet jeden Tag. Eröffnet euch eine Routine um jeden Tag das Göttliche zu berühren. Gutes strahlt aus; was ihr jetzt ausstrahlt ist das aller Wichtigste. Und singt, tanzt, widersteht mittels Kunst, mit Freude, Glauben, und Liebe. Widersteht.

Message from White Eagle, Hopi Indian, March 16th 2020
White Eagle (1825-1914): Häuptling der Ponca; Menschenrechtsführer und indigener US-Politiker. Die obige Botschaft kann nicht direkt von ihm stammen. In esoterischen Kreisen gilt White Eagle als aufgestiegener Meister und wird von verschiedenen Medien gechannelt. Es kursieren einige englische Versionen der obigen Botschaft im Netz; vermutlich stammen sie von Joseph White Eagle, den man auf facebook finden kann. [übersetzt von georg keppler]

Vor etwa 40 Jahren wurde Osho mit Bezug auf HIV & den AIDS Virus folgende Frage gestellt: "Wie kann ich die Pandemie vermeiden?"

Antwort:

Du stellst die falsche Frage. Die richtige Frage sollte lauten: "Wie vermeidet man die Angst vor dem Sterben durch die Epidemie?"

Denn es ist sehr einfach den Virus zu vermeiden, doch es ist sehr schwer die Angst in dir und der Welt zu vermeiden. Die Menschen werden mehr wegen dieser Angst sterben als wegen der Epidemie. Es gibt auf dieser Welt KEINEN Virus der gefählicher ist als ANGST. Versteht diese Angst, sonst werdet ihr zu einem leblosen Körper werden bevor euer Körper stirbt. Das hat nichts mit dem Virus zu tun. Die beängstigende Atmosphäre die ihr in diesen Momenten spürt ist kollektiver Wahnsinn..

Es ist tausend mal passiert und es wird weiterhin geschehen. Es wird solange geschehen bis ihr die Psychologie von Volksmassen und Angst versteht. Normalerweise haltet ihr eure Angst im Zaum, doch in den Momenten kollektiven Wahnsinns kann euer Bewusstsein vollständig verloren gehen. Ihr merkt nicht einmal dass ihr die Kontrolle über eure Angst verloren habt. Dann kann die Angst euch dazu bringen alles zu tun. In solchen Situationen könnt ihr euch auch selbst umbringen oder anderen das Leben nehmen.

So vieles wird in den kommenden Zeiten geschehen: Viele Menschen werden sich selbst umbringen und viele Menschen werden andere umbringen. Achtung, seid aufmerksam! Seht euch keine Nachrichten an die Angst verbreiten. Hört auf über die Epidemie zu reden, denn immer wieder die gleichen Dinge zu sagen ist wie Selbst-Hypnose. Angst ist eine Art Selbst-Hypnose. So ein Gedanke verursacht chemische Veränderungen im Körper.

Wenn ihr den gleichen Gedanken immer und immer wieder wiederholt, dann wird eine chemische Veränderung ausgelöst die manchmal so toxisch sein kann dass sie euch umbringt. Während einer Epidemie wird die Energie auf der ganzen Welt irrational. Auf diese Weise könnt ihr jeder Zeit in ein schwarzes Loch fallen. (..) [übersetzt von georg keppler]


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