• Lugolsche Lösung
  • Wasserstoffperoxid
  • Lugolsche Lösung 3%-ig

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    Lugolsche Lösung würde früher großzügig und flächendeckend zum steril halten von Wunden und deren Verbänden genutzt. Durch die rot-braune Farbe sah das sehr dramatisch nach getrocknetem Blut aus. Die Farbe läßt sich nur ansatzweise aus Textilien entfernen und man läßt sie am besten trocken und wartet ab; mit der Zeit verblassen Flecken immer mehr hin zu gelb. Lugoschen Lösung ist in der Wundversorgung ist schon lange von der ebenfalls Jod-haltigen Betaisadona-Lösung abgelöst worden.

    aus Wikipedia: Jod-Kaliumiodidlösung (im Laborjargon Jod-Iodkalium, oft synonym mit Lugolscher Lösung gebraucht) ist eine Lösung von Jod und Kaliumjodid in Wasser. Elementares Jod ist in reinem Wasser kaum löslich. Liegen jedoch schon gelöste Jodid-Ionen vor, löst sich das Jod (unter Bildung von Polyjodidionen). So wird Jod gemeinsam mit Kaliumjodid in Wasser gelöst. (...)

    Die Lugolsche Lösung ist von bräunlichroter Farbe und charakteristischem Geruch mit einem Massenverhältnis von 1:2 von Jod zu Kaliumjodid in Wasser, die auch im Handel angeboten wird. Sie ist nach dem französischen Arzt Jean Guillaume Lugol (1786–1851) benannt, der sie 1835 erfand. Lugolsche Lösungen werden üblicherweise mit einem Jodgehalt von 1 %, 2 % und 5 % hergestellt. Gemäß aktueller GHS-Einstufung erhalten alle diese Lösungen die Einstufung GHS08 „Gesundheitsgefahr“. Eine Jodlösung mit einer Konzentration von 0,025 mol/L (ca. 0,635 % Jod) besitzt derzeit keine Einstufung gemäß GHS, kann aber dennoch für einen Stärkenachweis verwendet werden. Gemäß Ersatzstoffprüfung in der Gefährdungsbeurteilung gemäß § 5 Arbeitsschutzgesetz empfiehlt sich daher die Verwendung der geringer konzentrierten Lösung. Dadurch werden die klassischen Lugolschen Lösungen zum Stärkenachweis obsolet.



    Wasserstoffperoxid 11,9%-ig

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    aus Wikipedia: Wasserstoffperoxid (H2O2) ist eine blassblaue, in verdünnter Form farblose, weitgehend stabile Flüssigverbindung aus Wasserstoff und Sauerstoff. Es ist etwas viskoser als Wasser, eine schwache Säure und gegenüber den meisten Stoffen ein sehr starkes Oxidationsmittel, das als solches heftig mit Substanzen wie etwa Kupfer, Messing, Kaliumiodid reagiert und somit als starkes Bleich- und Desinfektionsmittel fungiert. In hochkonzentrierter Form ist es sowohl als Einzel- als auch als Komponentenraketentreibstoff einsetzbar. (..)

    Eine 3-prozentige Lösung Wasserstoffperoxid wird zur Desinfektion, auch im Haushaltsbereich, eingesetzt. Einsatzbeispiele sind Mund- und Rachenraum (zur Mundspülung wird es auf 0,3 % verdünnt), die Zahnmedizin, die Desinfektion von Kontaktlinsen in Reinigern, die Entkeimung von Packstoffen oder die Desinfektion der Hände in Krankheitsfällen. Demgemäß kommt es in Gesichtscremes zum Einsatz: zur Reinigung der Poren und der Bekämpfung von Pickeln und Hautverunreinigungen. Auch bei der Reinigung von industriellen Abwässern und in der Schwimmbadtechnik erfolgt damit die Desinfektion des Wassers. (..)

    In der Zahnmedizin wird H2O2 als dreiprozentige wässrige Lösung zur lokalen Desinfektion des Zahngewebes und zur Blutstillung bei kleineren Eingriffen verwendet. In der Medizin und Notfallmedizin kann die Substanz zur Desinfektion von Oberflächen, Instrumenten, Haut und Schleimhaut verwendet werden. Bei der Reinigung von Wunden kommt Wasserstoffperoxid heutzutage zwar noch vereinzelt zum Einsatz, hat aber seine traditionell bedingte Bedeutung inzwischen verloren, denn es wird innerhalb der Wunde bei Kontakt mit roten Blutkörperchen unter Aufschäumen schnell inaktiviert und entfaltet daher seine Wirkung nur kurz.