Schwingungsplattform

Die Einsatzmöglichkeiten der Schwingungsplattform- OSFLOW sind sehr vielfältig. Ob es Ihnen um körperliche Bedürfnisse geht, oder um das „innere“ Gleichgewicht, oder auch um ein effizientes Hilfsmittel in Ihrer therapeutischen Praxis. Selbst als Trainingsgerät im Leistungs- und Spitzensport kommt der OSFLOW zum Einsatz, in Kombination mit dem speziellen Faszientraining nach der OSFLOW-Methode.

Info von der Webseite des Herstellers

Der aufrechte lockere Stand auf dem OSFLOW ist die wichtigste Übungsposition überhaupt, er ist die Basis für alle weiteren Ausgangsstellungen. Mehr Info hier.

Auch im Sport wird der OSFLOW erfolgreich eingesetzt:

Speziell die Haltungs- und Bewegungsprinzipien und die Qualität der Wohlspannung im gesamten Faszien- und Muskelnetzwerk, sind verantwortlich für die hohe Effizienz dieses ergänzenden Trainings. Der OSFLOW trainiert vor allem die Wahrnehmung für die gezielte/direkte Ansteuerung der Faszien und das Fließgleichgewicht auch unter Vollbelastung.
Mehr Info hier.

In der Therapie, wie z.B. Physiotherapie, Osteopathie, Shiatsu, Dorn/Breuss usw. kommt der OSFLOW als Hilfsmittel zum Einsatz für einen schnelleren und nachhaltigen Therapieerfolg. Die Patienten liegen vor der eigentlichen Therapie ein paar Minuten auf dem OSFLOW z.B. in Stufenlagerung. Die in wenigen Minuten erreichte Entspannung von Körper und dem „Inneren Zustand“ kann dann genutzt werden für einen effizienten Einstieg und Erfolg der eigentlichen Therapie. Abschließend steht der Patient noch ein paar Minuten auf dem OSFLOW um den Therapieerfolg funktionell zu integrieren und bewusst abzuspeichern in seine Mitte. Mehr Info hier.

webseite: osflow.com

OSFLOW in Oranienburg ausprobieren: 0163 3841245 Georg Keppler

meine Geschichte

Unsymetrische Dauerbenutzung des Körpers führt zu unsymetrischer Ausbildung meines Bewegungsapparates: Form folgt Funktion, d.h. der Körper verändert sich physisch entsprechend den Anforderungen die an ihn gestellt werden. Als Hochleistungssportler (Handball) hing mit 25 Jahren meine rechte Schulter (Wurfarm) nach vorn unten, meinen rechten Ellbogen konnte ich nicht mehr durchstrecken und die Bänder meines linkes Sprunggelenks waren wegen mehrfachen Umknickens überdehnt, was den Abstand zwischen Innen- und Außenknöchel auffällig vergrößert hat. Das alles ist leicht zu sehen.

Nicht so leicht zu sehen ist der Zustand meiner Wirbelsäule. Er ist im Bild rechts sehr gut wiedergegeben. Die Bewegungsapparat muss nämlich alle einseitige Übernutzung irgendwie kompensieren. Die rechts und links unterschiedlich ausgebildete Muskulatur mit ihrer unterschiedlichen Grundspannung und die Knochen verformenden Auswirkungen (Form folgt Funktion) zwingt die Wirbelsäule in kompensatorische Fehlhaltung, die durch die sich immer wiederholenden asymetrischen Bewegungsabläufe "zementiert" wird. Das blieb dann auch so, obwohl ich mit 27 die Reißleine zog und auf Yoga umstieg.

Dass meine Wirbelsäule krumm ist und trotz täglich 1 Stunde Yoga so bleibt habe ich schnell und ungern bemerkt; und dass der Kern des Problem mit der BWS zusammenhängt auch. Aufgeben habe ich nie und stattdessen immer wieder alles mögliche versucht meine Haltung zu verbessern. Die relative frühe Reißleine und Yoga hatten mich wohl vor dem Rollstuhl bewahrt, doch meine Grundhaltung blieb krumm. Ein Fachmann und der interessierte Laie sieht das auf jedem Foto von mir.

Viele Therapien haben meine Wirbelsäule entlasten können, jedoch immer nur für ein paar Tage. Dann haben sich die alten Bewegungsmuster wieder durchgesetzt. Das liegt daran dass ich in diesen Therapien passiv blieb / bleiben musste. Ohne meine aktives Unterstützen der neuen Haltungsmuster hat der Bewegungsapparat auf die gewohnten alten zurückgreifen müssen, alternativlos. Obwohl ich das schnell begriffen habe und versuchte viele Therapien zuhause aktiv zu unterstützen, kam ich nie entscheidend weiter. Immerhin, es wurde nicht schlechter, aber auch nicht wirklich besser.

Eines schönen Donnerstags nachmittags vor etwa 3 Jahren (2018) war ich unterbeschäftigt und ging in unseren Bioladen, mit der Gewissheit auf einen guten Kaffee und der Hoffnung auf ein interessantes Schwätzchen. Der Kaffe war gut, aber zum Schwätzen war niemand da. Um die Lücke zu füllen durchblätterte ich erwartungsfrei die ausliegende Ausgabe von KGS (Magazin für Körper, Geist & Seele) . Das Stichwort Faszien im Zusammenhang mit Tai Chi erregte meine Aufmerksamkeit, es ging um eine Schnupper Veranstaltung am nächsten Tag: 4h und 30€. Da kann man keine großen Fehler machen, also rief ich die angegebene Nummer an.

Seit dieser Veranstaltung mache ich jeden Tag Übungen und kleine Fortschritte. Das liegt nicht an Tai Chi an sich, es liegt an der Methode mit der Tai Chi von Jürgen (dem Herrn oben auf dem Osflow) vermittelt wird: Danke!

Seitdem gelingt es mir mit Hilfe der Kurse und der täglichen Übungen zuhause und dem OSFLOW kleine Schritte in Richtung Auslieferungszustand zu machen (Foto rechts). Der OSLFOW spielt darin nicht die entscheidende Rolle, aber er abgesehen von Jürgen's Kursen ist mein wertvollstes Hilfsmittel. Auf dem OSFLOW ist es mir unmöglich irgendeine Verspannung endlos aufrecht zu erhalten. Widerstand ist zwecklos, irgendwann hat er mich weich geschüttelt und ausgeglichen wie es eine sehr gute manuelle Therapie es auch tun kann. Der Effekt hält zwar nicht länger als der einer sehr guten Therapiesitzung, aber der OSFLOW steht bei mir zuhause (Hurra!) - allzeit bereit.

Nochmal, um falschen Vorstellungen vorzubeugen und auf die Gefahr hin dass es langweilt, der OSFLOW ist wo wenig eine Wundermittel wie Penicillin oder die Bibel. Um seine segensreiche Wirkung entfalten zu können braucht er meine aktive Mitarbeit in Form täglicher sachgemäßer Übungen. Die sachgemäßen Übungen kann ich mir auf zwei Arten erschließen:
  1. entweder durch Eigeninitiative und/oder in Jürgen's Tai Chi Kursen erschwitzte Weiterbildung

  2. oder durch Inanspruchnahme therapeutischer Unterstützung seitens mit der OSLFOW Methode vertrauter Therapeuten (es gibt ein Netzwerk)

PS: Jürgen ist selbst Physiotherapeut und hat den OSFLOW zur Unterstüzung seiner therapeutischen Arbeit zusammen mit seinem Freund und Geschäftspartner Thomas Hübner entwickelt, der den OSFLOW baut und den Vertrieb leitet.