INDIGOS - der stille Sturm 12

Nancy Tappe () & Kathy Altaras

übersetzt von georg keppler, [..] = eingefügt vom übersetzer; anmerkungen vom übersetzer
Nancy Tappe hat eine Gehirnbesonderheit, die ihre sensorischen Wahrnehmungen mischt - wenn sie Fisch isst, schmeckt sie zum Beispiel Dreiecke, und sie sieht Menschen (nicht die Aura) als Farbe. Diese besonderen Fähigkeiten hatte sie bereits jahrelang beruflich eingesetzt, als sie plötzlich an Neugeborenen eine neue Farbe bemerkte: Indigo. Nancy Tappe identifizierte das als den Anfang eines unterschiedlichen Aspektes von Bewusstsein in Kindern, einen evolutionären Schritt.

Viele Menschen griffen Aspekte aus der Forschungsarbeit von Nancy auf und nutzten sie nach eigenemm Ermessen. In und mit dem bekannt gewordenen Begriff "Indigokinder" entfaltetes sich der uralte Wunsch danach dass "es meine Kinder einmal besser haben sollen" in einen Mythos mit der Geschmacksnote der gegenwärtig unerfüllten Wünsche. Das war von Nancy nicht beabsichtigt worden, sie wurde davon überrascht. Die Ergebnisse ihrer Forschung öffentlich zugänglich zu machen war ihr ihr Herzensanliegen, nicht aber der entstandene Mythos in dem aus dem Zusammenhang gerissene Information mit Wunschdenken aufgeblasen wurde.

Mit dem Buch wird der Indigo Begriff ent-mystifiziert. Das ist notwendig damit Nancy's dank ihrer besonderen Wahrnehmung gemachten Forschungsergebnisse den Menschen die Einsichten erschließen können, die Nancy selber hatte. Kann ich Leser die Infomation mit dem in Verbindung bringen was ich bisher erlebt habe? Und wenn ja, dann bekomme ich ein zusätzliches Werkzeug in der Kommunikation mit und im Verstehen von den mich umgebenden Menschen. So ist es jedenfalls mir ergangen.

Bisher konnte ich mich davon abhalten aus den Informationen eine weitere Konstitutionslehre zu machen. Das trifft die Dynamik des Geschehens nicht. Indigos sind hier um existierende Muster zu zerbrechen oder zumindest aufzuweichen. Alle Muster behindern Veränderungen. Wenn sie in Stein gemeißelt sind, dann verhindern sie Veränderungen und müssen erst zerbrochen werden. Sofort die neuen Muster wieder in Stein zu meißeln behindert zukünftige Veränderungen. In welchem Ausmaß ist das sinnvoll? Denn ganz ohne Struktur kommen wir nicht klar. Flexible Muster braucht es, unscharfe Regeln, fuzzy logic und dynamische Gesetze, und das ganze am besten Widerspruchsfrei. Willkommen in der Zukunft.
Kapitel:
1: nancy & indigo
2: der mythos
3: indigos begegnen
4: humanisten
5: künstler
6,7,8: in arbeit
9: schüler & lehrer
10: im beruf
11: in arbeit


kapitel 12: an indigos heute und morgen

An meine lieben Indigo Freunde auf der ganzen Welt, willkommen. Es ist ein Privileg und eine Freude gewesen mit euch Raum zu teilen, euch kennen zu lernen, und eure Energie und euren Enthusiasmus zu sehen und zu spüren. In den letzten Jahren sind viele von euch auf mich zu gekommen und haben um Rat gebeten wie sie erfolgreich durch diese wechselhaften Zeiten kommen können. Ich werde euch sagen was ich sagen kann.

Als Erstes, versucht zentriert zu bleiben. Seid im inneren Frieden mit euch selbst, auch wenn die Winde von Chaos und Umwälzung euch umtosen. Ihr seid weder Krieger noch Friedensmacher. Ihr seid soziale Wesen die ihre Gaben und Talente früh und stolz gezeigt haben. Ihr seid aufgeweckt, und ihr habt das Gefühl dass ihr das Recht habt eure Gedanken, Ideen, Talente, in der Tat euch selbst in die Welt einzubringen. Ihr bringt Dinge durch Taten hervor. Als Folge davon, wenn ihr euch eingeschränkt fühlt und bewegungsunfähig, passiert es dass euer innerer Beobachter verlangt dass ihr auffüllt und euch erholt bevor ihr wieder anfangt. Seid im Frieden mit euch und mit dem was ihr seid.

Was könnt ihr tun um zentriert zu bleiben? Nehmt den jeweiligen Tag so wie er ist. Wenn ihr euch am unsichersten fühlt bezüglich euch und euren Wünschen, dann nutzt euer großartigstes Werkzeug: die Medien. Schaltet euch den Mediun zu die ihr liebt. Schaut nach einem neuen Spiel, einem neuen sozialen Medium, oder einer neuen Software die euch beeindruckt und erfreut. Schaut fern, spielt mit Freunden eure Spiele, nutzt die Schauplätze eurer sozialen Medien, hört eure Musik. Textet, blogt, und versendet eure Gedanken. Und noch wichtiger, lernt ein Voyeur zu sein, ein Beobachter der Trends in eurer eigenen persönlichen Popkultur. Seht nach was eurer Indigo Brüdern und Schwestern tun.

Beobachtet Leute euren Alters wenn ihr ausgeht. Ob ihr in den Zoo geht, zum Flughafen, oder zu einer neuen Musikveranstaltung, beobachtet die Leute. Hört ihnen beim Reden zu. Welche Trends seht und hört ihr? Wie passt ihr in diese Trends. Verändert sich euer Geschmack oder verfestigt er sich? Mögen immer weniger Leute eure Musik oder eure Spiele? Falls ja, wie verändern sie sich?

Beobachtet junge Leute in den Medien und stellt euch ein paar Fragen. Was tun sie was neu ist? Geht ihr damit in Resonanz? Geschehen um euch herum Veränderungen, und lassen die euch allein zurück, oder ist es an der Zeit dass ihr es hinter euch lasst und weitergeht? Habt keine Angst weder das eine noch das andere zu tun. Wenn ihr den Medien die ihr am meisten liebt zuschaut oder dort mitmacht, dann fragt euch wie ihr das Gesehene und Erlebte in eurem eigenen Leben anwenden könnt. Lernt ihr etwas dazu oder spielt ihr einfach auf Zeit. Eignet ihr euch Talente an oder schaltet ihr bloß ab? Was in eurem Leben erzeugt die Notwendigkeit abzuschalten? Lauft ihr vor etwas davon? Vor was habt ihr es nötig davon zu laufen? Seid ihr glücklich? Funktioniert eure Welt?

Was müsst ihr in euch selbst tun um Glücksgefühle zu erzeugen? Was wollt ihr in diesem Moment eures Lebens am meisten? Oder wie soll euer Leben in fünf Jahren aussehen und mit welchem Schritt dorthin könnt ihr heute anfangen?

Sucht in euch selbst nach Antworten zu diesen Fragen, denn das ist der Ort an dem ihr sie finden werdet. Dann achtet auf den Unterschied zwischen den Antworten die ihr in euch selbst findet und dem Leben das ihr heute führt. Was muss geschehen damit diese beiden Dinge näher zusammenrücken? Auf wen oder was in eurem Umfeld hört ihr, stimmt damit überein oder seid anderer Meinung? Tut das Notwendige so wie es sich gut für euch anfühlt. Falls notwendig, haltet Abstand zu eurer Umgebung oder euren Bezugspersonen. Das muss vielleicht nicht permanent sein. Vielleicht braucht ihr nur eine Pause.

Seid bereit euch jeden Moment zu ändern, denn das werdet ihr ohnehin tun. Wie seht ihr euch wenn ihr allein seid? Wie seht ihr euch in Mitten einer Menge? Fühlt ihr euch wohl in eurer Haut? Fühlt ihr euch mit anderen wohl? Wenn nicht, was werdet ihr dagegen unternehmen?

Viele Indigos haben mich über Liebe befragt. Ich sage ihnen dass Indigos eine Gesamtheit sehen die der Rest von uns nicht sieht. Liebt die Kunst des Lebens. Eure Vorstellung von Liebe hat keinen Anfang und kein Ende. Eure körperlichen Beziehungen mögen kommen und gehen, aber die Liebe bleibt. Indigos sind wie eine Kette der mit jeder Beziehung ein Kettenglied hinzugefügt wird. Sie sind die Kette, nie gerissen, immer weitere geliebte Menschen hinzugefügt und Erinnerungen zum Teilen.

Genießt Liebe. Ihr könnt sie nicht planen. Ihr könnt sie nicht festhalten. Ihr könnt auf ihr aufbauen. Und am Ende wird sie davon schlüpfen. Es ist wichtiger Liebe zu genießen anstatt zu versuchen sie ohne Freude für immer festzuhalten. Für euch ist Liebe Freundschaft plus Leidenschaft. Keins von beiden kann ohne das andere existieren.

Ihr habt mich über Gott befragt und wie man Gott findet. Ich sage, schaut in euch selbst. Findet eure eigene Definition von Gott. Vielleicht möchtet ihr diese Definition mit anderen im Rahmen einer Kirche oder religiösen Gemeinschaft teilen, vielleicht auch nicht. Habt keine Angst ihr selbst zu sein. Moral ist eine Perspektive.

Wenn es ganz dick kommt, atmet. Das hält euch am Leben. So lange wie ihr am Leben seid, könnt ihr eine Lösung finden. Atmen ist der erste Schritt zu allem anderen.

And zu guter Letzt - nehmt es nicht zu ernst.

Nancy