INDIGOS - der stille Sturm 4

Nancy Tappe () & Kathy Altaras

übersetzt von georg keppler, [..] = eingefügt vom übersetzer; anmerkungen vom übersetzer
Nancy Tappe hat eine Gehirnbesonderheit, die ihre sensorischen Wahrnehmungen mischt - wenn sie Fisch isst, schmeckt sie zum Beispiel Dreiecke, und sie sieht Menschen (nicht die Aura) als Farbe. Diese besonderen Fähigkeiten hatte sie bereits jahrelang beruflich eingesetzt, als sie plötzlich an Neugeborenen eine neue Farbe bemerkte: Indigo. Nancy Tappe identifizierte das als den Anfang eines unterschiedlichen Aspektes von Bewusstsein in Kindern, einen evolutionären Schritt.

Viele Menschen griffen Aspekte aus der Forschungsarbeit von Nancy auf und nutzten sie nach eigenemm Ermessen. In und mit dem bekannt gewordenen Begriff "Indigokinder" entfaltetes sich der uralte Wunsch danach dass "es meine Kinder einmal besser haben sollen" in einen Mythos mit der Geschmacksnote der gegenwärtig unerfüllten Wünsche. Das war von Nancy nicht beabsichtigt worden, sie wurde davon überrascht. Die Ergebnisse ihrer Forschung öffentlich zugänglich zu machen war ihr ihr Herzensanliegen, nicht aber der entstandene Mythos in dem aus dem Zusammenhang gerissene Information mit Wunschdenken aufgeblasen wurde.

Mit dem Buch wird der Indigo Begriff ent-mystifiziert. Das ist notwendig damit Nancy's dank ihrer besonderen Wahrnehmung gemachten Forschungsergebnisse den Menschen die Einsichten erschließen können, die Nancy selber hatte. Kann ich Leser die Infomation mit dem in Verbindung bringen was ich bisher erlebt habe? Und wenn ja, dann bekomme ich ein zusätzliches Werkzeug in der Kommunikation mit und im Verstehen von den mich umgebenden Menschen. So ist es jedenfalls mir ergangen.

Bisher konnte ich mich davon abhalten aus den Informationen eine weitere Konstitutionslehre zu machen. Das trifft die Dynamik des Geschehens nicht. Indigos sind hier um existierende Muster zu zerbrechen oder zumindest aufzuweichen. Alle Muster behindern Veränderungen. Wenn sie in Stein gemeißelt sind, dann verhindern sie Veränderungen und müssen erst zerbrochen werden. Sofort die neuen Muster wieder in Stein zu meißeln behindert zukünftige Veränderungen. In welchem Ausmaß ist das sinnvoll? Denn ganz ohne Struktur kommen wir nicht klar. Flexible Muster braucht es, unscharfe Regeln, fuzzy logic und dynamische Gesetze, und das ganze am besten Widerspruchsfrei. Willkommen in der Zukunft.
Kapitel:
1: nancy & indigo
2: der mythos
3: indigos begegnen
5: künstler
6,7,8: in arbeit
9: schüler & lehrer
10: im beruf
11: in arbeit
12: an alle indigos


kapitel 4: humanisten - eine welt, ein volk

8ung - mein auto 4$

bin interessiert t2ul8r

rumian6

gn prüfung, q8

k, cul
Was ist das? Ist es Englisch/Deutsch? Ja, eine Art English/Deutsch-Mix, eine Art neuer George-Orwell-1984 Jargon. Es ist SMS-Textsprache, eine phonetisch verarmte Kurzsprache mit der Indigos ihre Kommunikation beschleunigen. Nicht ausgesprochene Buchstaben sind weg [u = you; r = are], genauso wie viele Vokale. Großbuchstaben und Interpunktion sind weg, es sei denn sie dienen der Hervorhebung. Zahlen und Symbole ersetzen gleichlautende Buchstaben [8ung = Achtung; 4$ = for sale; t2ul8r = talk to you later; rumian6 = ruf mich an um 6; gn = geht nicht; Q8 = komme um 8; k = ok; cul = see you later] und komprimieren die Textsprache noch mehr. Es ist eine Daumensprache, von Textern mit den beiden Daumen geschrieben, auf jeden Fall schneller als mit nur einem Zeigefinger. Sie ist schnell, sie ist effizient, und sie ist der ultimative Traditionsbrecher der Indigos.

Aufmerksame Leser der Bevölkerungszahlen im Kapitel 2 können sich zusammenrechnen dass es buchstäblich Millionen junger Indigo Humanisten auf dem Planeten gibt. Wie soll es da möglich sein einen einzelnen so zu beschreiben dass er identifizeirbar wird und Mensch bleibt? Nancy sieht in der Aura einer Person zwischen neun und dreizehn Farben, von denen nur eine die Lebensfarbe ist. Die anderen beziehen sich darauf wie intro- oder extrovertiert jemand ist, auf den Einfluss von Mutter und Vater, das Leben zuhause und wie jemand von anderen wahrgenommen wird. Alle Farben zusammen ergeben die gegenwärtige Persönlichkeit des Individuums. Und, wie zuvor erwähnt, äbhängig davon wie es dem Individuum in seinem Leben geht schwanken manche Farben in Intensität oder Dauer.

Die Lebensfarbe dominiert die anderen Schichten innerhalb der Aura eines Individuums. Die Indigo Lebensfarbe ist der einzige Fokus dieses Buches. Was unterscheidet Humanisten von anderen Indigos und anderen Lebensfarben? Der Leser kann nach einer Reihe von Hinweisen Ausschau halten. Vor allen anderen Dingen geht es den Humanisten um Menschen. Ihre Lebensaufgabe ist es neue Einsichten in zwischenmenschliche Beziehungen und in die Menschheit einzubringen. Sie sind "Leute-Menschen" die mit jedem über alles reden könnten. Leute sind ihre Stärke, und die Menschheit ist ihr Interesse. Sie sind hergekommen um dabei zu helfen die Menschen zu globalisieren. Als Teens und junge Erwachsene sind ihresgleichen ihr Leben. Sie sind es, die höchstwarscheinlich schulischen oder kirchlichen Gruppen, Sport- und anderen Vereinen angehören, oder mit Leichtigkeit in sozialen Medien zuhause sind. Sie lieben es mit anderen Verbindung zu halten, die ähnliche Interessen haben. Sie sind allgemein die am meisten enthusiastischen und kontaktfreudigsten von allen. Wenn sie mit anderen Menschen zusammen sind die sie mögen, dann blühen sie buchstäblich auf. Wenn ihre Stellung in einer Gruppe gesichert ist, dann sind sie sicher. Sie mögen es nicht allein zu sein, weder wach noch schlafend, und sie tun Dinge allein für sich nur wenn sie wissen dass jemand anders in der Nähe ist.

Wie sehen Humanisten weltweit aus?

Begegnen sie ANGUET, einer jungen im Sudan geborenen Frau. In einem traditionellen Muslim Dorf geboren und aufgewachsen, mag und spielt Anguet Volleyball, läuft in ihrem einheimischen Gewand über das Spielfeld und passt auf, dass ihr Haar die ganze Zeit bedeckt ist. Anguet's Mutter unterstützt ihren Enthusiasmus und ihre Fähigkeiten, aber der Vater schaut mürrisch von der Tribüne herunter, mit Unbehagen weil seine Tochter sich vor anderen Männern hervortut. Traditionell treiben Frauen im Sudan keinen Sport. Anguet, 16 Jahre alt, geht noch immer in die Schule, ein weiterer Bruch mit sozialen Traditionen. Sie möchte Lehrerin werden. Wenn möglich nutzt sie den Computer einer örtlichen NGO um ihrer Lieblings-Fußballmannschaft zu folgen.

KATIE lebt in Singapore. Sie ist sieben. Ihr Vater ist Amerikaner und arbeitet für eine Schweizer Firma. Ihr Mutter ist Deutsche. Katie spricht Enlisch und Deutsch; in der Schule lernt sie jetzt Chinesisch. Sie liebt Sport. Egal wo sie leben oder hinreisen, sie schwimmt, fährt Ski und spielt Fußball. Ihre neue beste Freundin ist Chinesin. Katie skyped mit ihren Großmüttern, eine in Deutschland, die andere in Ohio.

RAFAEL lebt in Panama. Er wurde als Naturforscher ausgebildet und arbeitet in der Reise und Tourismus Industrie. Er trifft Leute aus der ganzen Welt, hält Vorträge über das Pflanzen- und Tierleben von Panama. Kontaktfreudig und freundlich hofft Rafael dass er eines Tages eine eigene Tourismus Firma haben wird. Er unterstützt seine Eltern und seine zwei jüngeren Brüder. In seiner Freizeit ist Rafael ein Spieler, liebt den durch Spiele möglichen Wettbewerb mit und gegen seine Freunde und jene aus anderen Ländern, mit denen er Teams gebildet hat.

Und schließlich LOU, ein Kleinstadt Typ aus Georgia. Lou arbeitet für eine große Versicherung. Er verbringt seine Tage in einem kleinen Arbeitszimmer, ist dennoch alles andere als isoliert. Lou koordiniert Maßnahmen seiner Firma mit Arbeitern in New Jersey, London, Schweden und Tokio. Lou ist kein globaler Reisender, doch vor ein paar Wochen hat er mitgeholfen die Reise für eine Gruppe aus seiner Kirche über eine verlängertes Wochenende zu organisieren, zur Unterstützung von Betroffenen einer Flutkatastrophe. Er lernte dort einige neue Freunde kennen und freut sich darauf mit ihnen in Kontakt zu bleiben.


Was haben diese Indigos gemeinsam? Sie sind sowohl privat wie bei ihrer Arbeit sozial. Sie sind auf andere neugierig und verlassen ihre Komfortzone ganz natürlich und problemlos um andere kennen zu lernen. Sie nutzen Computer und andere Formen der Technologie um mit den Leuten in Verbindung zu bleiben die sie kennen, und um mit denen in Verbindung zu treten die sie noch nicht kennen.

Humanisten fallen auch wegen ihres Temperaments auf. Unkompliziert und lebensfroh, ziehen sie den Impuls des Moment der Gewohnheit vor. Es macht Freude mit ihnen zusammen zu sein. Das wichtige Ereignis für sie sind Leute. Die Seele baumeln lassen ist ihre Lieblingsaktivität, sogar wenn es um Partnersuche geht. Die positive Seite ihrer Persönlichkeit ist Heiterkeit und Wohlwollen. Sie lieben es andere zu necken, und sie können das gern zu weit treiben, insbesondere bei Menschen die das als Sticheln empfinden. Der Humanist betrachtet es als Zuneigung und Spiel. Sie können Kuschelmonster sein, auch Jungs auf ihre unkonventionelle und alberne Weise.

Diese zwanglose und entspannte Einstellung umfasst auch die Arbeitsstelle. Humanisten bevorzugen in ihrem Arbeitsumfeld entspannte nicht-formale Herangehensweise. Sie können in der Enge eines kleinen Arbeitszimmer funktionieren solange sie von vielen anderen umgeben sind. Sie sträuben sich gegen lange Arbeitszeiten und Fristen, es sei denn sie arbeiten mit Freunden zusammen. Wenn sie nach Arbeit suchen sollten sich Humanisten die Arbeitskultur vor Ort ansehen und sie einhalten wollen, bevor sie den Vertrag unterschreiben. Sehen die Mitarbeiter freundlich aus? Reden sie miteinander, wie beeinflussen sie sich? Wie gut arbeiten sie miteinander? Gibt es gesellschaftliche Anlässe? Darf man Fotos von Freunden und Familie am Arbeitsplatz aufstellen? All diese Faktoren addieren sich zur Menschlichkeit der Arbeitsumgebung auf. Das wird oft entscheiden ob ein Humanist den Job mag und dabei bleibt.

Die 1990-iger Version des Indigo Humanisten war die Sitcom Friends (Freunde, 1996 Sat.1). Die meisten Szenen zeigen die Gruppe der Hauptdarsteller, junge Erwachsene, zusammen in ihrer WG oder im Kaffee um die Ecke. In jeder Episode helfen sie sich gegenseitig bei ihren Problemen und teilen ihre kleinen Freuden. Mit der Zeit werden sie zu einer Familie, in manchen Fällen ganz wörtlich indem zwei der Paar am Ende der Serie Liebesbeziehungen eingehen. Die Handlungsstränge entstehen entlang von Konversationen an Stelle von Action. Die Hälfte der Besetzung sind tatsächlich Indigos: Lisa Kudrow, Matt LeBlanc und David Schwimmer, alles Indigo Künstler.

Typisch für heutige Indigos ist dass sie zuerst Freunde werden bevor sie eine Beziehung anfangen. Gegenwärtig finden Freundschaften oft in Chatrooms statt, in Web Gruppen und auf Facebook. Ihre Handy's sind ihre Rettungsleinen. Humanisten betrachten Spiele als eine Gelegenheit mit anderen zu interagieren, anders als Konzeptualisten die Strategie, Wettbewerb und die Chance zu gewinnen schätzen. Humanisten betrachten Technologie als Instrument sich mit anderen Menschen zu verbinden.

Stellen sie sich Humanisten als Herdentiere vor; sie bewegen sich in Gruppen, grasen häufig und sind nicht militant. Sie mögen es nicht aufzufallen - ziehen es vor von innen heraus zu führen oder als Teil des Gruppenganzen. Ein Individuum mag vorne hin stehen, doch das kommt aus dem Wunsch in die richtige Richtung zu gehen, nicht um aus dem Rest hervor zu ragen. Nancy hat beobachtet dass die große Mehrheit der im Rahmen der Poprebel [engl. populist rebellion; um 2000] Bewegung im TV gezeigten Leute alle Indigo Humanisten waren, alle jung und alle für die die Sache der eigenen Freiheit und der Freiheit derer in ihrem Umfeld rebellierend. Humanisten lieben den Frieden, aber sie rennen nicht vor einem Kampf davon.

Ein drittes Merkmal des Humanisten ist ihr/sein Geschick in der direkten Kommunikation. Die Indigo Mission ist lehren durch reden, durch schreiben, oder anderen die eigenen Gedanken auf andere Weise nahe zu bringen und sie zu teilen. Sie lieben es zu reden, und wenn sie in Schwung kommen, dann können sie reden ohne Ende. Ruhigere Vertreter können ihre Gedanken gut in schriftliche Form bringen. Diese Eigenschaft befördert sie oft in Führungs- und einflußreiche Positionen, doch wiederum als Teil der Gruppe, nicht abseits davon. Sie arbeiten ihre Gedanken und Ideen dadurch aus dass sie sie mit ihren Freunden teilen und mit anderen besprechen. Im Klassenzimmer ziehen diese Indigos Gruppen Projekte vor oder die Dinge mit einem Partner zu besprechen. Am Arbeitsplatz haben sie es lieber, mit anderen im Team zu arbeiten oder in einer kollegialen Atmosphäre.

Humanisten texten, blogen und chatten, halten miteinander Verbindung durch Text und Sprache. Allerdings sieht ihr Buchstabieren ganz anders aus als unseres einmal war. Sie ändern täglich die Sprache, ignorieren Konventionen die seit Jahrhunderten in Kraft waren. Obwohl sie in Anspruch nehmen den Unterschied zwischen förmlich und informell zu kennen, ist es linguistisch interessant zu sehen was von beiden mit der Zeit die Oberhand gewinnt, ob die Sprache im Allgemeinen eine enorme evolutionäre Verschiebung machen wird wie in Chaucer's Zeit, als Mittelenglisch, die Sprache der Straße, Latein und Französisch als vorrangiges Schriftformat und Sprache überholte.

Humanisten haben eine große Fähigkeit sich mündlich auszudrücken und aus dem Stegreif zu sprechen, zum Teil weil es ihnen sehr wichtig ist ihren Standpunkt zu belegen. Sie haben gern das letzte Wort. Darum sind sie exzellente Kommunikatoren. Gute Schulfächer für sie sind Fremdsprachen, Debattieren und Reden halten. Sie können ohne Vorbereitung Ansprachen halten, vor denen die anderen Typen Angst hätten. Die meisten sind auch gute Autoren solange sie das Thema wählen können.

Der Kreativfaktor der Humanisten ist eher mechanisch als wirklich kreativ. Während ein Indigo Künstler ein Konzept aus dem Nichts holen kann, fühlt sich ein Humanist wohler dabei Kunst nachzumachen oder ein Konzept weiter zu entwickeln das sie/er zuvor gesehen hat. Ihre künstlerischen Fähigkeiten sind beeindruckend, doch selten original. Sie selbst scheinen sich dieses Merkmales bewusst zu sein, beneiden oft reine Künstler. Ihre künstlerischen Talente greifen nicht auf ihre Umgebung über. Zuhause sind sie von den vier Typen die am wenigsten organisierten und chaotischsten.

Außer wenn genetische Faktoren vorliegen sind sie normalerweise schlank und haben gesunde Körperformen und -größen. Sie sind neugierig in Bezug auf den menschlichen Körper und emotionale Reaktionen. Stress hinterlässt am Humanisten seine Spuren gerne an den Augen, Ohren, Nase, Kehlkopf und Beinen. Wenn das geschieht, kann sich ein Humanist wieder erden indem er mit Seinesgleichen zusammen ist und seine Musik genießt. Die beste Lösung ist beides zu kombinieren.

Humanisten sind physisch meist aktiv und mögen manchmal hyperaktiv erscheinen. Sie haben auch kurze Aufmerksamkeitsspannen und die größte Chance mit ADD/ADS oder ADHD/ADHS abgestempelt zu werden. Nancy hat die Indigos oft als Floater [sich umher treiben lassend] bezeichnet. Humanisten sind der Prototyp dafür. Als kleine Kinder wandern sie nachts umher, treiben von einer Aktivität zur anderen, und von einer Gruppe von Menschen zur nächsten. Es liegt nicht daran dass sie sich nicht focussieren oder zur Ruhe kommen könnten. Sie schätzen einfach nur die Situation ab, verarbeiten sie schneller als alle anderen, entscheiden ob sich ein Engagement lohnt, und gehen dann weiter.

Unter Stress gehen die Körper von Humanisten sofort in Bewegung über um den emotionalen Prozess zu verstrampeln den sie gerade durchmachen. Wenn ihr Selbstachtungs-Knopf gedrückt wird, wird ihnen fast sofort schlecht. Sie müssen ihre Emotionen ausagieren. Sie wissen nicht wie sie sich anders verhalten könnten. Wenn sich selbst überlassen, können die Emotionen die Überhand gewinnen. Sie können Anfälle von Depressionen haben und werden mitunter suizidgefährdet, wenn sie nicht beraten werden. Wenn sie verschlossen sind ist die beste Methode mit ihnen umzugehen, sie ein paar Minuten allein zu lassen und dann hinzugehen und ein Gespräch anzubieten.

Viele Humanisten sind vollständig auf sich selbst ausgerichtet. Ihre Idee ist die beste. Ihr Fokus liegt auf ihnen selbst, die ganze Zeit. Ihnen fehlt die Fähigkeit auszuloten wo andere herkommen oder was jemand anders fühlen mag, außer es betrifft sie selber. Sie haben Schwierigkeiten den Blickwinkel von jemand anderem zu sehen. Sie müssen das letzte Wort haben. Diese Beschäftigung mit sich selbst trifft sie als Teenageram stärksten und verursacht ständige Angst bei Eltern und Geschwistern. Mit der Zeit kann der Humanist dieses Verhalten ändern, doch braucht es viel Zeit und Geduld seitens der anderen.

Humanisten haben Angst davor zurückgewiesen zu werden. In Beziehungen sind sie sehr empfindlich und können nicht tolerieren betrogen zu werden. Andere zu akzeptieren und von anderen akzeptiert zu werden ist das Herzstück ihres Lebenssinns, darum ist Zurückweisung in ihren Augen eine grundsätzliche Ablehnung dassen was sie sind. Sie haben nicht die Fähigkeit Zurückweisung als "bloß ein Ereignis" oder "eine einmalige Sache" durchgehen zu lassen. Sie analysieren oder rationalisieren nicht so gut wie ihre Konzeptualisten Mit-Indigos, denen es leichter fällt den Blickwinkel von jemand anderem zu sehen. Für den Humanisten geht es bei Zurückweisung um den Menschen, darum, von ihren Bezugspersonen und denen die ihnen wichtig sind, geliebt und akzeptiert zu werden.

Die negative Seite des Humanisten ist der Hochstapler, der andere zu seinem eigenen Vorteil manipuliert. Ein Hochstapler stiehlt die Ideen von anderen und stellt sie als seine eigenen zur Schau. Er oder sie überedet die Freunde zu Fehlverhalten. Das kann in der frühen Kindheit anfangen - die Hausaufgaben eines Freundes zu kopieren oder jemand anderen in der Gruppe dazu zu bringen die meiste Arbeit zu tun. Am Arbeitsplatz sieht es genaus so aus. Ein negativer Humanist investiert immer mehr Gedanken, Zeit und Energie darin heraus zu bekommen wie er einer Tätigkeit ausweichen oder von der Arbeit anderer profitieren kann, als dass er/sie tatsächlich selber arbeitet. Männliche wie weibliche negative Humanisten sind gleichermaßen findige Manipulatoren, nutzen ihre Worte und ihren Charm als Waffen statt als persönliche Vorzüge.

Humanisten haben eine weiter Eigenschaft die als gemischter Segen kommt. Von allen Indigos sind sie die am meisten naiven. Bei jedem Streich oder Fehlverhalten sind sie es die erwischt werden. Auf wunderbare Weise unschuldig fragen sie sich was sie falsch gemacht haben wo doch alle anderen "es getan" haben, und dann fragen sie sich warum sie die einzigen sind die erwischt wurden.

Gegenwärtige berühmte Indigo Humanisten sind Tiger Woods, Barak Obama, die Prinzen William und Harry, und Michael Dell. Ein anderer Humanist, Mark Zukerberg, hat Facebook erschaffen, die ultimative humanistische Kreation welche die Menschen auf der ganzen Welt globalisiert und verbindet.

Humanisten sind Kommunikatoren, die ihre Gedanken und Ideen durch reden und schreiben von Person zu Person verbreiten. Sie sind einnehmend, amüsant, zwanglos und sozial. Sie verbrachten umtriebige anfängliche 40 Jahre damit alle auf dem Planeten zu verbinden. Mit der Zeit werden sie die Worte, Ideen und Philosophien der andern drei Indigo Typen verbreiten.