zum mit-singen und mit-spielen
Obertonsingen führt zu Erfahrungen mit dem ersten aller Instrumente, der eigenen Stimme. Alles andere - Instrumente, Tonleitern, Harmonische Systeme - kamen und kommen viel später. Die meisten großen Denker - Einstein, Pythagoras, Plato - haben auf einem Monocord gespielt, um Obertöne zu erfahren und mit ihnen zu experimentieren.Kinder in allen Teilen der Welt spielen und experimentieren noch immer mit ihrer Stimme bevor sie sich unserem gegenwärtigen Verständnis von Musik öffnen und die dazugehörigen musikalischen Gewohnheiten annehmen.
Singen
Anleitung, Übungen & KlangbeispieleUrsprünglich für eine CD zum Mitsingen gemacht (Kopie auf Anfrage), sind die tracks wie ein Kurs aufgebaut. Sie können sie gratis downloaden. Die praxisorientierten Übungen werden kurz & knapp erklärt, der Schwerpunkt liegt auf Technik.

Gegenwärtig wird die Obertongesangsszene vom Tuva-Gesang mit Schwerpunkt Kehlkopf dominiert. Bei den nordamerikanischen Indianern liegt der Schwerpunkt dagegen auf Nasal- & Gaumenlauten. Eine Idee von der Vielfalt von Obertongesang und Obertoninstrumenten konnten sie fast 20 Jahre im Overtone Music Network von Jens Mügge bekommen, das leider im Apr-26 eingestellt wurde. Ein herzliches Dankeschön für diesen selbstlosen Dienst zum Wohl Interessiertes Menschen.
- 11 tracks hören / downloaden
- über Obertöne und Obertonsingen
- in Gruppe singen
- allein singen
- Resonanz
Workshops Anfänger/Fortgeschritten: 0163 384 1245
Didgeridoo
Workshop für AnfängerDas Didgeridoo ist eher ein Solo-Instrument, was lernen in der Gruppe schwierig macht. Das lässt sich im Anfänger Bereich ganz leicht umgehen:

Im Baumarkt gibt es ab 2€ "Standard-Didges": HTEM Rohr mit Steckmuffe, DN 40x1 (etwa 1m lang, Durchmesser 3,5cm).
Die sind alle "gleich gestimmt" und können problemlos zusammen gespielt werden. Zudem sind sie recht einfach zu blasen und eignen sich gut um herauszufinden, ob ich mit dem Didge gut Freund werden kann. Und ob ich ein klangvolleres Didge investieren möchte.

Workshop Anfänger: 0163 384 1245



Hier ein paar links zum Einstieg:
Es ist auch möglich, alleine Obertöne zu singen. Dazu braucht es Techniken und die gute Nachricht lautet, dass das Erlernen einfach ist. Die drei grundsätzlichen Techniken kann man in ungefähr einer Stunde erlernen. Die schwierigsten zu erlernen kann ein Leben lang dauern.
Obertonsingen, manchmal auch Tönen oder Chanting genannt, bringt reiche innere Erfahrungen mit dem ersten aller Instrumente, der eigenen Stimme. Zum Hörgenuss kommt der Singgenuss dazu. Die passive Rolle des Zuhörers und die wohltemperierte "Brille" werden abgelegt. Statt auf Hören nach außen (wie klingt meine Stimme?) liegt das Schwergewicht auf Fühlen nach innen.
Was den gleichen Ton - zum einen gespielt auf einer Gitarre und zum anderen gespielt auf einer Flöte - unterscheidet, sind die verschiedenen Obertöne. Diese schwingen, abhängig von Bau und Material des Instrumentes, mit dem gespielten Ton mit und ergeben den charakteristischen Klang (Tönung) eines Instrumentes. Es können nur bestimmte Töne mit dem Grundton mitschwingen (resonieren). Ihre Wellenlange ist entweder ein ganz-zahliges Vielfaches (das Doppelt, Dreifache, ...) des gespielten Tones, oder ein ganz-zahliger Teil (die Hälfte, ein Drittel, 1/2, ...) davon.