Harmonisierung des Haushaltsstroms
Der Entstörstecker ist ein 50Hz Schwingkreis der andere, über elektromagnetische Wechselwirkungen hineingelangte Frequenzen im Haushaltsstrom minimiert.
Jeder fließende Strom erzeugt ein magnetisches Feld, das sich mit anderen magnetischen Feldern (Generatoren, E-Motoren, Kraftwerke, Überlandleitungen, Funkquellen, ..) in Wechselwirkung gegenseitig beeinflusst, eine Art Frequenzsalat. Den uns störenden Teil dieser Wechselwirkungen nennen wir e-smog. Auch die Hausstromversorgung bringt neben den erwünschten 50 Hz eine ständig wechselnde Mischung vagabundierender Frequenzen mit sich. Anschaulich gesagt harmonisiert ein 50 Hz Schwingkreis diesen dynamischen Frequenzsalat so gut es geht.
Eine dem Verteilerkasten folgende Steckdose ist der beste Platz für den Enstörstecker. Er hat keinen Einfluß auf den Strom vor dem Verteilerkasten. Häuser mit mehreren Verteilerkästen brauchen einen Stecker pro Verteilerkasten.
Der Stecker besteht aus einem handelsüblichen Schukostecker ohne Anschlußleitung, in den ein breitbandiger Schwingkreis eingesetzt ist. Zu seiner Funktion gehört ferner, dass ständig ein sehr kleiner Strom fließt. In der ursprünglichen Version hat das eine Glimmlampe besorgt, wie sie in Nachtlichten leuchtet. Jetzt ist das ein Widerstand, der für den Minimalstrom (weniger als 2 mA) sorgt und nicht mehr leuchtet. Wenn er in einer Steckdosen sitzt, die zeitweise durch Netzfreischalter abgeschaltet wird, hat er in dieser Zeit keine Wirkung. Das gleicht gilt für im Sicherungskasten abgeschaltete Stromkreise.
Da Rolf Roesler im September 2011 von uns gegangen ist,
wird der Entstörstecker inzwischen von Eberhard Jesse hergestellt. Kontakt ist über Berit Jesse möglich.
