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Zu Ehren der schöpferischen Quelle und zum Wohle aller



Entstörstecker




Harmonisierung des Haushaltsstroms

Der Entstörstecker ist ein 50Hz Schwingkreis der andere, über elektromagnetische Wechselwirkungen hineingelangte Frequenzen im Haushaltstrom minimiert.

Jeder fließender Strom erzeugt ein magnetisches Feld, das mit anderen magnetischen Feldern (Generatoren, E-Motoren, Kraftwerke, Überlandleitungen, Funkquellen, ..) in Wechselwirkung und beeinflusst, eine Art Frequenzsalat. Den uns störenden Teil dieser Wechselwirkungen nennen wir e-smog. Auch die Hausstromversorgung bringt neben den erwünschten 50Hz eine wechselnde Mischung vagabundierender Frequenzen mit sich. Anschaulich gesagt hormonisiert ein 50Hz Schwingkreis diesen dynamischen Frequenzsalat so gut es geht.

Eine dem Verteilerkasten folgende Steckdose ist der beste Platz für den Enstörstecker. Er hat keinen Einfluß auf den Strom vor dem Verteilerkasten. Häuser mit mehreren Verteilerkästen brauchen einen Stecker pro Verteilerkasten.

Der Stecker besteht aus einem handelüblichen Schukostecker ohne Anschlußleitung, in den ein breitbandiger Schwingkreis eingesetzt ist. Zu seiner Funktion gehört ferner, dass ständig ein sehr kleiner Strom fließt. In der ursprünglichen Version hat das eine Glimmlampe besorgt, wie sie in Nachtlichten leuchtet. Jetzt ist das ein Widerstand, der für den Minimalstrom (weniger als 2 mA) sorgt und nicht mehr leuchtet. Wenn er in einer Steckdosen sitzt, die zeitweise durch Netzfreischalter abgeschaltet wird hat er in dieser Zeit keine Wirkung. Das gleicht gilt für im Sicherungskasten abgeschaltete Stromkreise.

Da Rolf Roesler im September 2011 von uns gegangen ist,
wird der Entstörstecker inzwischen von Eberhard Jesse hergestellt. Kontakt ist über Berit Jesse möglich.


Dieser Stecker ist nützlicher Bestandteil von Entstörmaßnahmen im Rahmen von e-smog Sanierungen von Wohnungen und kann zusammen mit anderen Einheiten angewendet werden.

Ich selbst (Georg Keppler) bin etwa 2002 ein Fan des Entstör-Steckers geworden. Damals fing meine Telefon-Internet-Anlage einmal im Monat zu spinnen an. Sie lud sich langsam elektrostatisch auf, wie mir ein Telekom-Techniker erklärte und dann seinen Trick für solche Falle verriet: Die Stecker ziehen und kurzschließen (die beiden Pole des Steckers mit einem metallischen Gegenstand - ich nahm meist die Schere - überbrücken) und etwas warten, dann die Stecker anders herum (links-rechts vertauscht) wieder einstöpseln.

Das funktionierte in 3 von 4 Fällen. Im Fall 4 gab ich meiner Anlage einen Tag Betriebsferien und konnte mich danach auf ein einwandfreise Funktionieren für einen Monat freuen. Trotzdem ging es mir ziemlich auf die Nerven, vor allem, weil ich die Anlage jedesmal frisch programmieren durfte.

Der Entstörstecker hat nicht nur dieses Problem für mich gelöst, er spart mir auch eine Menge Glühbirnen, deren Lebensdauer sich erheblich verlängert. Seither ist er immer dabei und das Erste, was in einer neuen Wohnung in die Steckdose kommt.