Set zur Herstellung von Poolcleaner mit der Gurkenglasmethode
So kann man eine gesättigte Poolcleaner-Lösung herstellen, die jedes mal gleich ist. Der Poolcleaner selbst ist ein Gas, gelöst in Wasser, und etwas davon entweicht jedesmal wenn ich die Flasche aufmache. Es wird dadurch weniger, aber nicht schlecht. Den Verlust kann ich ausgleichen, indem ich etwas mehr davon nehme. Kontrolle ist einfach: die Stärke des charakteristischen Schwimmbad-Geruchs und Grad der Gelbfärbung entspricht dem Sättigungsgrad.
Das Set besteht aus:
- 500ml Drahtbügelglas mit Silikondichtung
- passendes 20ml Schnapsglas
- 10ml Messzylinder
- 2x 250ml Braunglasflasche mit Gießring zur Aufbewahrung im Kühlschrank
- Trichter zum Abfüllen
- 10ml PP-Behälter mit Deckel für 2 Tagesportionen á 5ml
- Stahlklammer zum Beklemmen des Gurkenglas Verschlusses falls er locker werden sollte
Die über gesund-im-net.de verfügbare Info stützt sich auf Andreas Kalcker, der Jim Humble's MMS Methode verfeinert und sorgfältig erforscht hat. Auf seiner Webseite andreaskalcker.com
Aufbau:
- Schnapsglas mit der Öffnung nach oben ins Drahtbügelglas stellen
- kohlensäurefreies Trinkwasser einfüllen ohne das es in das Schnapsglas überläuft
- Messzylinder benutzen und jeweils 5ml 22,5%-iger (oder 25%-iger) Natriumchlorit Lösung & 5ml 4%ige Salzsäure in das Schnapsglas geben (wird sofort braun, oberes Foto), Deckel schließen.
- das Drahtbügelglas an einer dunklen Stelle (kein direktes Sonnenlicht) für 12 Stunden stehen lassen (mittleres Foto nach 12 Std.)
- Schnapsglas entnehmen (Deckel schließen) und auslehren
- erneut 5ml Natriumchlorit Lösung & 5ml 4%ige Salzsäure in das Schnapsglas einfüllen und es in das Drahtbügelglas stellen, Deckel schließen (unteres Foto)
- das Drahtbügelglas erneut an einer dunklen Stelle für 12 Stunden stehen lassen
- Schnapsglas entnehmen und Poolcleaner in die Braunglasflaschen umfüllen, im Kühlschrank aufbewahren
Tipps:
- Vor dem Abfüllen Poolcleaner kaltstellen, so dass nicht so viel ausgast. Das wird umso wichtiger je mehr Poolcleaner ab- oder umgefüllt wird. ClO2 reizt die Schleimhäute der Atemwege. Es kann dazu führen dass ich überall "Schwimmbad" rieche sobald ich an die frische Luft komme. Ich habe wegen solcher Fehlmeldungen der gereizten Geruchsnerven einmal die Wasserwerke verdächtigt die Kanalisation in unserer Straße mit Chlor zu reinigen.
- Falls das Drahtbügelglas nicht komplett dicht ist, entweicht ClO2 und es beginnt wie im Kopierladen zu riechen, speziell in kleinen nicht gelüfteten Räumen. In diesem Fall entweden den Verschluß mit der mitgelieferten Stahlklammer beklemmen, oder das Drahtbügelglas in einen ungenutzten Raum (Treppenhaus, Keller, Balkon..) stellen.
- Der Siedepunkt des Poolcleaners ist 8°C; das bedeuted dass ab dieser Temperatur ein großer Verlust bei jedem Öffnen des Gefäßes durch schnelles Abdampfen von ClO2 einsetzt. Deswegen die Lösung unbeding im Kühlschrank aufbewahren, bzw. vor dem Öffnen auf unter 8°C herunter kühlen.
MMS (nach Jim Humble) ist der Vorläufer von ClO2.
Da werden die Ausgangssubstanzen geschluckt und ClO2 entsteht im Körper über Stunden während diese Substanzen im Verdauungstrakt nach unten wandern. Das ist hart für die Eingeweide und empfindliche Mägen "machen einen Salto", es fühlt sich nach Drahtbürste an. Andreas Kalcker (befreundet mit dem inzwischen verstorbenen Jim Humble) hat sich Gedanken gemacht wie das umgangen werden könnte, und so entstand die Gurkenglasmethode. Die Ausgangssubstanzen werden nicht mehr mitgetrunken, die Eingeweide bleiben friedlich. Details zum Unterschied MMS / ClO2 finden sie in der PDF Datei Basis Info (siehe oben). Wie dem auch sei, Jim Humbles webseite mms-seminar.com bietet folgende gratis Info an: (1) E-Book Download MMS und (2) online webinar zu MMS.Ständig aktualisierte Protokolle, auch in deutscher Sprachen, finden sie auf comusav.com, eine internationale webseite mit Andreas Kalcker. Die Nutzung von ClO2 in lateinamerikanischen Ländern kann unter anderen gesetzlichen Rahmenbedingungen stattfinden, so dass dort gemachte Erfahrungen und Forschungen über das hier Mögliche weit hinausgehen.
