Kräuterviolett

süffige Kräuterwürze zur Unterstützung von Lunge, Atemwegen und Thymus



Kräuterviolett

Kräuterviolett Zutaten-Liste

In den Entgiftungstrainings hatte ich seit Beginn des Jahres 2008 einen zunehmenden Bedarf an Unterstützung für Herz, Lunge und Kreislauf bemerkt. Wo früher eine Leberunterstützung mit Bitterstoffen (siehe Leberzauber) angebracht gewesen wäre, ist es heute oft eine Unterstützung von Herz und Kreislauf (siehe Löwenherz) mehr angesagt. Ich habe das - wie so viele Veränderungen - zuerst gar nicht richtig wahrhaben wollen.
Thymus im reifen menschlichen Fetus http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1f/Thymus_de.png

Wem was husten?

Die Basis für Kräuterviolett ist ein altes indisches Hustensaft Rezept aus dem Vaedyak Shastra mit den Hauptbestandteilen Tulsi (Schwarzes Basilikum, Ocimum Sanctum), Ingwer und Zimt. Dazu kommen zwei unsere traditionellen Kräuter zur Unterstützung der Atemwege, nämlich Spitzwegerich und Thymian (man beachte die Wortverwandtschaft zu THYMUS!). Es geht hier nicht nur um Husten, sondern auch um die Unterstützung zur Ausbildung einer liebevollen Sprache. Dazu gehört, dass ich lerne, alles liebevoll auszudrücken, was mich stört. Dann muss ich anderen nichts mehr husten! Zur Liebe gehört auch die Selbstliebe, dass ich mir soviel wert bin, alles auszudrücken, was mich bedrückt, was mir auf dem Herzen liegt, was mir die Luft nimmt.

Natürlich lasse ich andere auf meiner Herzen liegen, erlaube ihnen, mir die Luft zu nehmen, denn ohne mein Einverständnis geht das nicht. Wenn ich mich dann endlich für die Klarheit entschließe, und anderen diese lebenslangen Gewohnheitsrechte kündige, dann braucht es klare und entschieden Worte in Liebe für mich selbst und für die anderen.

aus Wikipedia: "Der Thymus ist ein Organ des lymphatischen Systems von Wirbeltieren. Er befindet sich beim Menschen entsprechend oberhalb des Herzens. Der Thymus des Menschen ist ein zweilappiges Organ, wobei bei Neugeborenen jeder Lappen ca. 5 cm lang und 2 cm breit ist. Im Kleinkindalter wächst der Thymus noch etwas, bis zur Pubertät behält er seine Größe, danach wird sein Gewebe mehr und mehr durch funktionsloses Fettgewebe ersetzt."

Esoterisch gesehen ist die Rückbildung des Thymus nach der Pubertat keine Notwendigkeit, sondern ein zeitgemäßer Effekt unserer Lebensführung. Bei Menschen, die ihre "Kindlichkeit" nicht verlieren oder sie erneut erwerben, dürfte das auch einen Effekt auf die Größe und vor allem die Funktion des Thymus haben.

Die Farbe Violett geschichtlich

(aus: www.wikipedia.de)
Violett, der Zwischenton von Rot und Blau wird als geheimnisvoll gedeutet. Dabei steht diese Farbe für einsam und aus dieser Sicht auch für kreativ, allerdings für unbefriedigt und dann wiederum aphrodisierend. Violett mit seinen Farbnuancen - die Zwischentöne des kalten Blau und des warmen Rot - gelten als phantasievoll, empfindsam, intuitiv und außergewöhnlich. In der Farbberatung wird es empfohlen, um Selbstvertrauen und Individualität auszudrücken, für alle Gelegenheiten, wo Diplomatie gefragt ist. Diese Farbtöne wirken charmant und verführerisch.

Als Ausdruck von Frauenliebe und Unabhängigkeit (Freiheit) werden rot-blaue Farben erstmals von der auf der griechischen Insel Lesbos lebenden antiken Lyrikerin Sappho erwähnt. Im 19. Jahrhundert wurde die Farbe für die Frauenbewegung neu entdeckt. Lila als Mischung zwischen Rosa (weiblich) und Blau (männlich) gilt als Symbol für Gleichstellung zwischen den Geschlechtern. Schon die Plakate der ersten internationalen Frauentage wurden in in Lila gehalten. In den "Goldenen 1920er Jahren" kam die Farbe in Mode und in den 1970er Jahren war es für Feministinnen ein Muss lila gekleidet zu sein. Viele frauenpolitische Projekte bekamen einen Namen in dem das Wort Lila enthalten ist.

In den nationalsozialistischen Konzentrationslagern wurden die wegen ihres christlichen Glaubens inhaftierten Haftlinge mit einem "violetten Winkel" markiert. Das auf der Spitze stehende Dreieck wurde zur Kennzeichnung der Regimegegner genutzt, violett stand für Widerstand der wegen des Glaubens geleistet wurde.

Die Farbe Violett esoterisch

Die Violette Flamme der Expansion ist mit St. Gemain assoziert. Es ist die Energie aller aufgestiegenen Meister, die jemals auf dem Planeten gewandelt sind. Alle Meister sind zurückgekommen, nicht in einen physischen Körper, sondern als Energie in das kristalline Gitter der Erde. Von dort ist sie für alle verfügbar, die ihre eigene innere Meisterschaft anerkennen.

"Wenn in der alten Energie eurer Vergangenheit Meister erschienen, strahlten ihre Leben wie ein Leuchtturm in der Dunkelheit. Alle sahen es, und alle hielten es für ungewöhnlich und Gott-gleich. Jetzt gibt es eine neue Energie, über die ich gleich einige Erklärungen mehr liefern werde, und die tatsächlich Meisterschaft unterstützt. Sie lädt euch ein, das Licht aufzunehmen und euren eigenen Fortschritt bis zu einem Punkt voranzutreiben, an dem ein Aufstiegsprozess stattfindet, der die Schwingung eurer DNS zur Ebene der Meisterschaft oder Fast-Meisterschaft anhebt. Und das ist die Energie, die in den Körpern derer präsent war, die ihr anbetet.

Die Energie ist nicht hier, damit ihr auf der Erde als Propheten wandelt, wie es die alten Meister taten. Nein, sie ist hier, damit ihr auf der Erde als eure eigenen Propheten wandelt, nur eurer eigenen Meisterschaft verantwortlich, während ihr euch im Lichte und der Liebe Gottes bewegt - zuallererst und hauptsächlich imstande, euch selbst zu heilen - imstande, von einem Ort zum ändern zu ziehen, ohne von anderen Menschen oder dem Drama des Momentes beeinträchtigt zu werden. Aus einer Perspektive der Neuen Energie handelt es sich um eine Eigenschaft göttlicher Macht, die ich euch gelehrt habe. Und aus einer Perspektive der alten Energie ist es - wie es euch die Meister gesagt haben - das, was ihr tun könntet.

Also die Wahrheit ist, dass ihr genau so seid, wie sie sind. (..)"
(Kryon durch Lee Carroll in Meister werden)

PS: Ursprünglich wollte ich das Rezept KRÄUTERTUSSIS nennen, als Anspielung auf das lateinische Wort TUSSIS, zu Deutsch Husten. Es ist aber auch ein Wortspiel mit dem umgangssprachlichen Begriff TUSSIE, der mir vermutlich oft als frauenfeindlich ausgelegt würde.

Das Rezept

Zimt, Ingwer, Spitzwegerich, Schwarzes Basilikum (Ocimum sanctum), Thymian zu gleichen Teilen in Alkohol (45%iger Apfelbrand vom Biobauern ist ideal) einlegen, so dass etwa 50% Flüssigkeit übersteht, einen Monat bei gelegentlichem Schütteln ziehen lassen. Den Extrakt abgiessen und mit gleichen Teilen Wasser und Ahornsirup oder Honig versetzen (1:1:1). Fertig ist ein schmackhafter Hustensaft, der allerdings ungefähr 15% Alkohol enthält.

==> Zutatenliste

Kräuterviolett Info


INFO zu den einzelnen Kräutern

TULSI - Schwarzes Basilikum

http://de.wikipedia.org/wiki/Tulsi
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ocimum_tenuiflorum1.jpg)

Im Glaubensleben vieler Hindus gilt die Pflanze unter dem Namen Tulsi als besonders "heiliges Kraut", das bei religiösen Zeremonien eine Rolle spielt und mit vielen Legenden verbunden ist. Sie ist Bestandteil von Ayurveda, der traditionellen indischen Heilkunst, und wird in Süd- und Südostasien in der Küche und zum Vertreiben von Insekten verwendet. In der hinduistischen Religion repräsentiert Tulsi die Gegenwart Vishnus bzw. seiner Inkarnation Krishna und drückt seinen göttlichen Schutz aus. Der Strauch mit den zarten Blättern steht in Indien an unzahligen Hauseingangen oder in den Höfen. (..)

Die Blätter der Pflanze haben, wie angenommen wird, eine so stark reinigende Wirkung, dass sie selbst Sünden abwaschen können – darum legen Hindus sie den Sterbenden oft unter die Zunge und werfen sie in das Feuer, in dem die Toten verbrannt werden.

Das "Heilige" dieser Pflanze, drückt sich auch in der "heilenden" Wirkung aus: siehe naturmedizinliches Ayurveda. In ganz Asien wird sie als Heilmittel geschätzt besonders bei allen Schwachen im Verdauungstrakt, zum Schutz des Immunsystems, gegen Stress, zur inneren Wärmebehandlung, sowie wegen ihrer antibakteriellen Wirkung und zur Senkung des Cholesterinspiegels.

ZIMTBAUMRINDE

www.uni-graz.at/~katzer/germ/Cinn_zey.html
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cinnamomum_verum.jpg

Cinnamomum zeylanicum stammt von der Insel Sri Lanka, zuvor Ceylon genannt, südöstlich von Indien. Es kommt auch im Südwesten Indiens und in der Tenasserim Hills in Burma wild vor. Es wurde verschiedentlich versucht, Zimtbäume auch in anderen Gebieten der Tropen anzusiedeln; diesbezügliche Erfolge gab es aber nur auf den Seychellen zu verzeichnen. Verwandte Zimtarten findet man in Indonesien, Vietnam und China. Alle Arten sind tropische immergrüne Gehölze: Bäume oder Stäucher. Die Rinde und die Blätter riechen oft aromatisch.

Handelsübliche Zimtarten

Das Aroma des Zimtbäumes geht auf das in ihm enthaltene ZimtÖl zurück, das zu 75 Prozent aus Zimtaldehyd besteht. (im Aromastoffverzeichnis: Fl-Nummer 05.014[1]). Weitere wichtige Aromastoffe sind besonders beim Ceylon-Zimt das (auch in Gewürznelken vorkommende) Eugenol (Fl-Nummer 04.003[1]) und beim Cassia-Zimt auch das nach Waldmeister duftende Cumarin.

Ingwer

http://de.wikipedia.org/wiki/Ingwer
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Koeh-146.jpg&filetimestamp=20081101144212

Der Ingwer (über griechisch-lateinisch zingiber von altindisch "schringaveram": "hörnförmig"), auch Ingber, Imber, Immerwurzel, Ingwerwurzel genannt, Zingiber officinale ist eine Pflanzenart aus der Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae) und gehört zu den Einkeimblattrigen (Liliopsida). Die medizinische/pharmazeutische Bezeichnung für die Droge lautet Rhizoma zingiberis. Verwendung findet in erster Linie die Ingwer-Wurzel, (genauer: der unterirdische Hauptspross, das so genannte Ingwer-Rhizom) als Küchengewürz oder Arznei. In der englischen Sprache weist der Begriff Ginger auf die Verwendung von Ingwer in verbreiteten Nahrungsmitteln hin, etwa im Getränk Ginger Ale oder in Gingerbread (Pfefferkuchen).

Der Geruch des Ingwers ist angenehm aromatisch, der Geschmack brennend scharf und würzig. Wesentliche Bestandteile sind dabei ein ätherisches Öl, Harzsauren und neutrales Harz sowie Gingerol, eine scharf aromatische Substanz. Ingwer enthält ätherisches Öl, Gingerole, Shogaol, Diarylheptanoide. Außerdem enthalten die Wurzeln auch Vitamin C, Zink, Magnesium, Eisen, Calcium, Kalium.

Der Ingwer-Wurzelstock enthält einen zahflüssigen Balsam (Öleoresin), der aus ätherischen Ölen und einem Scharfstoffanteil, den Gingerolen und Shoagolen, besteht. Zubereitungen aus dem Ingwer-Wurzelstock werden antioxidative, antiemetische, entzündungshemmende, sowie anregende Effekte auf die Magensaft-, Speichel- und Gallenbildung sowie die Darmfunktion zugesprochen und daher insbesondere in der asiatischen Alternativmedizin traditionell auch zur Behandlung von Rheuma, Muskelschmerzen oder Erkältungen verordnet.

Gegen Übelkeit und Erbrechen: Die antiemetische Wirkung scheint durch eine direkte Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt vermittelt zu werden. Diskutiert wird auch ein Antagonismus von Serotonin-Typ-3-Rezeptoren. Auch wenn viele Segler auf die Wirkung von Ingwer gegen die Seekrankheit schwören, liegt für die Wirksamkeit von Ingwer zur Behandlung der Seekrankheit bisher nur wenig Evidenz vor. In einer kleinen Doppelblindstudie, die an 80 danischen Seekadetten auf hoher See durchgeführt wurde, reduzierte Ingwer jedoch im Vergleich zu Placebo signifikant das Auftreten von Erbrechen. Verschiedentlich ist eine günstige Wirkung bei Magengeschwüren, Kopfschmerzen und rheumatischen Gelenkbeschwerden postuliert worden.

Wundbehandlung: äußerlich angewandt hat Ingwer einen reizenden Effekt insbesondere im Bereich der Schleimhaute und von Hautwunden.

in der Tiermedizin: Seit 2002 wird Ingwer in Deutschland auch in der Pferdefütterung als Heilmittel bei Entzündungen und Arthrosen eingesetzt.

Historisches: Historische Anwendungen der Ingwerknolle von der Antike bis zur frühen Neuzeit waren beispielsweise die Verwendung bei Augenleiden und, insbesondere in der Zubereitung als "Alexandrinische Ingwerlatwerge", als Abführmittel.

Spitzwegerich

http://de.wikipedia.org/wiki/Spitzwegerich
foto: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ribwort_600.jpg

Der Spitzwegerich (Plantago lanceolata), auch Spießkraut, Lungenblattl, Athelas (dt. Königskraut) oder Schlangenzunge genannt, gehört zur Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae). Das Wort Wegerich entstammt dem Althochdeutschen von wega = Weg und rih = König.

Die Pflanze enthält Iridoidglycoside wie Aucubin, Catalpol, Asperulosid, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Kieselsäure. Sie wird gegen Katarrhe der Luftwege und entzündliche Veränderungen der Mund- und Rachenschleimhaut eingesetzt. Die Wirksamkeit der Droge ist hier sowohl durch die einhüllende Wirkung der Schleimstoffe als auch durch die adstringierende Wirkung der Gerbstoffe sowie durch die antibakterielle Wirkung der Abbauprodukte der Iridoide (Aucubigenin aus Aucubin) zurückzuführen. Ferner kann sie äußerlich bei entzündlichen Veränderungen der Haut z. B. bei Insektenstichen, Brennnesseln, Neurodermitis verwendet werden.

Zur Herstellung von Teeaufgüssen wird das ganze Kraut (Herba plantaginis) gesammelt und getrocknet. Für Spitzwegerichsaft presst man die frischen Blätter aus. Für Spitzwegerichsirup kocht man die Blätter und Blüten zusammen mit Zucker und/oder Honig. Der Bedarf der pharmazeutischen Industrie an der Droge ist hoch und wird im Wesentlichen aus umfangreichen Kulturbeständen gedeckt. Die pulverisierte Droge ist auch Bestandteil von Salben. Da das natürliche Antibiotikum bei der Teezubereitung oft zerstört wird, ist es sicherer, Presssafte aus der Apotheke einzusetzen.

Thymian

info: http://de.wikipedia.org/wiki/Thymian
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Thymian.jpg&filetimestamp=20060114164228

Die Thymiane (Thymus) (von altgriechisch thýmos) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Lippenblütengewächse (Lamiaceae). Einige Arten und ihre Sorten sind Heil- und Gewürzpflanzen.

Inhaltsstoffe: ätherisches Öl mit Thymol und Carvacrol als Hauptstoffen, sowie p-Cymol, 1,8-Cineol, Linalool und weitere Monoterpene, Triterpene, Flavonoide, Laminaceen-Gerbstoffe, darunter Rosmarinsäure und antioxidativ wirksame Biphenyle.

Medizinische Anwendung Thymian als Rauschmittel: Schon die Griechen benutzten Thymiane auch als Räucherpflanze. Im Mittelalter wurden Thymiane als Rauschmittel (Halluzinogen) vor allem bei religiösen Ritualen verwendet. Dabei wurde Thymiankraut auf glühende Kohle in Schalen gelegt. Das Einatmen der Blüte kann zu Benommenheit führen und beeinträchtigt die Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit. Bei einer Überdosierung kann Thymian abführend wirken.

Thymian als Aphrodisiakum: Thymiane gelten als Aphrodisiakum. Bereits die Römer wussten Thymianbäder vor Sexorgien als reizförderndes Mittel zu mißbrauchen. Ähnlichen Einsatz fanden Thymiane auch während der Renaissance bei den Franzosen. Das Inhalieren von Thymian wird außerdem auch bei Erkältungen empfohlen.



quellennachweis für fotos, graphiken & bilder:
Tulsi - http://en.wikipedia.org/wiki/Image:Tulsi01.jpg
Thymian - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Thymian.jpg
Thymus im reifen menschlichen Fetus - http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1f/Thymus_de.png
Zimtstangen - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cinnamomum_verum.jpg