
Wenn ich jemanden berate, dann hat das manchmal Erfolg und manchmal nicht. Natürlich habe ich es lieber, wenn meine Beratungen Erfolg haben. Und deshalb stelle ich mir immer wieder die Frage, wie eine optimale Beratung wohl aussehen könnte. Menschen erinnern sich gut daran, wie sie sich fühlten, als ich etwas gesagt habe. Sie erinnern sich weniger an das was ich gesagt habe. Der wirksamste Rahmen für eine Information sind ausgeglichene Gefühle. Die gleichen Worte können Mauern errichten oder Brücken bauen, je nach dem wie wir uns fühlen.
Ich habe mal eine Zeit lang in einem ambulanten Rehazentrum gearbeitet. Als ich den beliebtesten der Therapeuten fragte, was er für das Wichtigste im Umgang mit seinen Patienten halte, sagte er "anfassen und reden". Er berührte die Menschen sowohl mit seinen Händen als auch mit seinen Worten. Auch ohne die jahrelange Ausbildung eines manuellen Therapeuten ist es möglich, Menschen zu berühren - mit Worten und mit den Händen. Jeder kann und darf die Hand auflegen, jeder kann und darf reden, und wenn dies auf eine herzliche Art und Weise geschieht, dann wirkt es ausgleichend.
Bei vielen guten Methoden ist das Problem ihre Einfachheit und unser mangelndes Selbstvertrauen sie einfach so anzuwenden. Nur Unbekanntes kann mir Angst machen. Jede Angst wird immer kleiner, um so besser ich ihre Ursache kennen lerne. Risiko ist dann entweder verschwunden oder wird kalkulierbar. Kaum jemand hat Angst vor Autos (kalkulierbares Risiko), aber viele vor Haifischen (eingebildetes, in Deutschland nicht bestehendes Risiko, daher nicht kalkulierbar) oder vor "Hand-Auflegen". Ich kann Ihnen versichern, dass nach dem Kennen lernen, die Angst vor dem Hand-Auflegen, verschwunden sein wird.
Dies ist eine Sammlung von Methoden wie man sich alpha-Wellen erarbeiten kann. Ich war mal der Ansicht dass meine alpha-Wellen im Tagesbetrieb zunehmen wenn ich nur fleißig entsprechend der hier vorgestellten Methoden trainiere. Da ist etwas dran, aber nicht viel.
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Durch Ausnahmesituationen herbeigeführte alpha-Wellen verbreiten sich nicht automatisch in den Rest des Tages. Es ist lediglich ein kennen lernen, eine erste Erfahrung dass es auch anders geht, eine Appetit Häppchen, eine gelegentliche Praline, mehr nicht. Für eine bleibende Veränderung braucht es meine Veränderung. Und die ist ein Prozess der kleinen Schritte, auch wenn gelegentlich ein großer darunter sein wird. Jedenfalls ist es bei mir so.
Der Schlüssel zu meiner Veränderung ist ehrlich mit mir selbst zu sein und das ist FREIWILLIG. Ich kann mir jederzeit alles mögliche in die Tasche lügen, und tue das auch oft um mich selbst weiterhin mögen zu können.
Denn wenn ich es mich mehr mag so wie ich bin, dann müsste ich mich ändern. Wenn ich mich aber nicht ändern will, das ist schließlich weder bequem noch risikoarm, geht nicht viel außer mir weiterhin und dazu komplizierter in die Tasche zu lügen - ich habe schließlich an mir etwas Verbessernswertes entdeckt und muss es mir jetzt um jeden Preis ausreden. Diese Mentalakrobatik hat ihren Preis, verzögert.
Wenn ich es will, mich ändern, dann kann mir anhand alltäglichen Situationen klar werden wo meine Änderung nötig ist. Es fängt in der Regel bei meinen "Knöpfen" an. Das sind die Triggerpunkte auf die meine Umgebung ständig blind drauf drückt, und auf die ich dann so vorhersehbar und zuverlässig reagiere wie der Hampelmann wenn man an dessen Schnur zieht

Bereits am Anfang dieses Jahrhunderts wurden die Frequenzen der "Gehirnströme" gemessen. Dabei wurde untersucht, welche Frequenzen (Gehirnaktivitäten) mit welchen Tätigkeiten (Körperaktivitäten) innerhalb des 24-Stunden-Tages übereinstimmen. Der gesunde Mensch durchläuft jeden Tag alle Phasen, wobei die Übergänge problemlos ohne unsere Aufmerksamkeit stattfinden.
Was den gleichen Ton - zum einen gespielt auf einer Gitarre und zum anderen gespielt auf einer Flöte - unterscheidet, sind die verschiedenen Obertöne. Diese schwingen, abhängig von Bau und Material des Instrumentes, mit dem gespielten Ton mit, und ergeben den charakteristischen Klang (Tönung) eines Instrumentes. Es können nur bestimmte Töne mit dem Grundton mitschwingen (resonieren). Ihre Wellenlänge ist entweder ein ganz-zahliges Vielfaches (das Doppelt, Dreifache, ...) des gespielten Tones, oder ein ganz-zahliger Teil (die Hälfte, ein Drittel, ¼, ...) davon.
BUCH: Japanisches Heilströmen, Ingrid Schlieske, ISBN 3-921788-37-0
OBEN - UNTEN - AUSGLEICH (Herz - Verstand):