In seiner früheren Fassung hieß dieses Handbuch alpha-Gehirnwellen.
Je nach dem wie stark ich gerade im entweder-oder-Denken & Empfinden (Dualität) verhaftet bin gibt es unterschiedliche Gehirnwellenmuster mit entsprechenden Konsequenzen in meinem Verhalten. Die im normalen Tagesverlauf vorherrschende Sorte, die beta-Gehirnwellen begünstigen die entweder-oder-Grundeinstellung in mir.
Für das tägliche Miteinander und auch für den Frieden auf Erden ist jedoch UND-Einstellung viel förderlicher. Ich suche dann nach Gemeinsamkeiten mit meinem Gegenüber (UND) statt nach Unterschieden (entweder-oder). Das geht, allerdings nicht wenn ich's einfach so laufen lasse, dann bleiben es beta-Wellen und entweder-oder beherrscht weiter meinen Tag.
In der Erstversion, eine Sammlung von Methoden wie man sich besagte alpha-Wellen erarbeiten kann, war ich der Ansicht dass meine alpha-Wellen im Tagesbetrieb zunehmen wenn ich nur fleißig entsprechend der vorgestellten Methoden trainiere. Da ist etwas dran, aber nicht viel.
zur alten Version
Durch Ausnahmesituationen herbeigeführte alpha-Wellen verbreiten sich nicht automatisch in den Rest des Tages. Es ist lediglich ein kennen lernen, eine erste Erfahrung dass es auch anders geht, eine Appetit Häppchen, eine gelegentliche Praline, mehr nicht. Für eine bleibende Veränderung braucht es meine Veränderung. Und die ist ein Prozess der kleinen Schritte, auch wenn gelegentlich ein großer darunter sein wird. Jedenfalls ist es bei mir so.
Und damit sind wir beim neuen Namen dieses Handbuchs: (m)eine BAU-stelle(n). Dabei steht:
- B für Bereitschaft
- A für Ausrichtung
- U für Umsetzung
- (m) dafür dass es bei mir so ist
- eine dafür dass es bei anderen auch so sein könnte
- stelle(n) dafür, dass es jetzt eine bestimmte Stelle und ein bestimmter Job ist - nicht immer gleich und nur für begrenzte Zeit - dann kommt die nächste Baustelle. Das Ganze ist nach oben offen bis hin in die Einheit allen Seins.
Der Schlüssel zu meiner Veränderung ist ehrlich mit mir selbst zu sein und das ist FREIWILLIG. Ich kann mir jederzeit alles mögliche in die Tasche lügen, und tue das auch oft um mich selbst weiterhin mögen zu können.
Denn wenn ich mich mehr mag so wie ich bin, dann müsste ich mich ändern. Wenn ich mich aber nicht ändern will - es ist nämlich weder bequem noch risikoarm – bleibt mir nur die Möglichkeit mich noch weiter in mein altes Muster zu verhärten. Dazu muss ich mir aber mehr als zuvor in die Tasche zu lügen, und das ist jetzt aufwendiger, stressiger. Denn schließlich hatte ich an mir etwas Verbessernswertes entdeckt, was vorher verdeckt war, und was ich jetzt gegen mein inzwischen besseres Wissen und dadurch schlechteres Gewissen unterdrücken muss. Das kostet Kraft, solch Mentalakrobatik hat ihren Preis, verzögert.
Wenn ich es will, mich ändern, dann kann mir anhand alltäglichen Situationen klar werden wo meine Änderung nötig ist. Es fängt in der Regel bei meinen "Knöpfen" an. Das sind die Triggerpunkte auf die meine Umgebung ständig blind drauf drückt, und auf die ich dann so vorhersehbar und zuverlässig reagiere wie der Hampelmann wenn man an dessen Schnur zieht.



Ich hatte große Schwierigkeiten mit dem zweiten Mantra. Es fiel mir meisten erst ein nachdem ich eine Handlung begonnen hatte, und auch dann eher wenn mir deren Ausgang nicht passte. Ich bin mit dieser zweiten Lektion nie richtig warm geworden und ringe bis heute mit ihr. Daran zu denken dass ich Gott bin fällt mir leichter als daran zu denken dass alle anderen auch Gott sind. Es ist (m)ein gelebter Widerspruch der mich viele Jahren gewurmt hat, und den ich heute als freundliche Erinnerung daran schätze dass ich noch sehr viel Luft nach oben habe.
Angenommen ich will so eine Veränderung, koste es was es wolle, dann ist die Frage in welche Richtung sie gehen soll. Und hier kommt (m)eine Ausrichtung ins Spiel. Ich kann mich in jede mögliche Richtung verändern die ich will, und all mein Tun hat eine Auswirkung - Ursache und Wirkung (siehe foto rechts; "brewery" heißt Brauerei; viel trinken - viel pinkeln). Die von mir in der Vergangenheit verursachten Wirkungen sind ein sehr großer Faktor in meinem Leben, wirklich sehr groß!
Meine Ausrichtung war erst einmal zu meinem Wohl - me, myself, I. Doch das hat zu den gegenwärtigen Komplikationen geführt die ich so gern verändern würde, koste es was es wolle. Damit mein Leben in weiteren Verlauf weniger kompliziert werde brauche ich eine andere Ausrichtung als die bisherige. Denn ich bin ja mit den Auswirkungen meiner bisherigen Ausrichtung nicht zufrieden, jedenfalls nicht immer und nicht ganz. Es gibt Schwankungen, Gott sei Dank, denn dank dieses Unterschieds kann ich mich fragen unter welchen Umständen ich mich mehr zufrieden fühle und was ich dafür tun kann um diese Umstände zu begünstigen.
Es ist wie eine Investition ohne Garantie dass ich das Ergebnis mögen werde.
Indem ich nach meiner eigenen und fremden Wertung (Familie, Freunde, Partner, Lehrer, Kollegen, ..) nicht salonfähiges unterdrücke, versuche ich so zu sein wie ich gern wäre und/oder wie mich andere gern hätten. Dieses Selbstbild habe ich zum Teil aktiv und zum Teil passiv (von meinen Bezugspersonen übernommen) mit-erschaffen. Es entspricht nicht so sehr dem wer ich bin, es entspricht mehr dem wer ich gern wäre. Mit anderen Worten: es ist nicht ehrlich!
Dieses neue Konzept wurde von älteren Generation nicht geteilt, ja meistens nicht einmal verstanden. Die Bereitschaft unterdrückte Gefühle anzuschauen war selten da - ein Generationenkonflikt von vielen. Für junge Menschen ist es so offensichtlich dass unterdrückte Gefühle sich mit der Zeit aufstauen und irgendwann unkontrolliert entladen müssen, im schlimmsten Fall als Krieg. Und für den jungen Menschen liegt der Lösungsansatz auf der Hand: Gefühle nicht mehr unterdrücken!
Placebo Effekt nutzen
Das, jemandem meine 40% zu verleihen, kann sowohl aus Bewunderung (Hoffnungen), als auch aus Ablehnung (Angst) geschehen. Geschieht es bewusst nennt man es delegieren und ist eine Art gemeinsames Erschaffen mit geteilter Verantwortung und Entscheidungsfindung. Geschieht es unbewusst, dann bin ich immer noch Teil des gemeinsamen Erschaffens, habe jedoch Verantwortung abgegeben und bin an der Entscheidungsfindung nicht beteiligt. Wenn mir das Ergebnis nicht gefällt, ist es leicht zu behaupten ich sei manipuliert worden und zu vergessen dass ich meine Verantwortung abgegeben habe, warum auch immer ich es getan habe: Ich werde dafür bezahlt, ich schulde jemand was, die Situation verlangt es, ich mache es gern...
Bisher Unterdrücktes/Unbewusstes anzuschauen ist freiwillig. Niemand kann mich dazu zwingen. Das Ergebnis ist ungewiss, eine Menge Unbequemlichkeiten sind garantiert und ich habe keine Ahnung was danach sein wird. Mut ist gefordert, und Selbstvertrauen, und die im Angesicht von Widerständen beharrliche Erwartung dass sich der Aufwand lohnt. Als einfacher und noch immer meist begangener Weg winkt ständig die Alternative ungewollte Gefühle zu unterdrücken und weiterhin in mein bereits bestehendes starres Selbstbild zu investieren. Die Möglichkeit es anders zu tun, ziehen viele erst in Betracht wenn Probleme unübersehbar geworden sind und meine starres Selbstbild schmerzhaft in Frage stellen. Chronische Krankheit, eine ungewollte Trennung, usw. Wenn ich lange genug warte dann konfrontiert mich die Welt mit den Scherben meines unhaltbaren Selbstbildes.
Als ich klein war mussten mich meine Eltern ständig auf dem Weg ins Unbekannte bremsen. Ich kannte ja nichts und ich war so neugierig. Das Unbekannte war mir eine Quelle der Freude und Begeisterung: wenn ich etwas erforschen konnte, habe ich mich immer riesig gefreut. Ich war so sehr vom noch nicht Bekannten motiviert das ich es unbedingt kennen lernen wollte! Wann und vor allem warum ist das bloß anders geworden? Ich könnte mich heute noch freuen und begeistert sein, wenn ich etwas mir Unbekanntes erforsche. Und ganz ehrlich, jedes Mal nachdem es passiert ist bin ich auch heute noch im Nachhinein total begeistert und freue mich. Wieso und gegen jede Erfahrung meines bisherigen Lebens habe ich mittlerweile trotzdem Angst davor?
Trotzdem, irgendwie stimmt heute das Verhältnis nicht mehr. Ich bin übervorsichtig geworden, scheue Veränderungen, vermeide Risiken und damit mögliche Begeisterung und Freude. Statt Risiken sorgfältig zu kalkulieren und vorsichtig anzufangen, lass' ich es lieber gleich bleiben und ruhe mich Kraft meiner Angst auf Bekannten aus. Begeisterung und Freude werden zu seltenen Ressourcen. Muss das so sein?
Wie viele Frauen ein "Mama-Gen" haben, diese wissenschaftlich nicht ausreichend erklärbare Verbindung mit den von ihnen Geborenen, so habe ich ein Vorsicht Falle Gen, dass mir meldet wenn jemand versucht mich zu manipulieren. Es schläft nie und seine Auswirkung ist dass ich sehr gern das Gegenteil von dem mache, wohin der von mir empfundene Manipulationsdruck geht. Das ist zwar nicht gerade neutral aber ein Anfang.
Weder ein Mama- noch ein Vorsicht Falle Gen garantieren, dass ich das "richtige" tue. Sie geben mir aber ein sehr verlässliches Signal dass es gerade nicht egal ist was ich tue oder nicht tue. Es ist eine Art persönlicher Rauchmelder für ein Thema das mir wichtig ist, wie z.b. mein Kind oder ein Manipulationsversuch. So eine Rauchmeldung ist nicht intellektuell und auch nicht emotional, sie ist neutral, so was wie du wolltest doch dass ich dir Bescheid sage sobald....
Hier kommt mein Versuch die Vielschichtigkeit von Bereitschaft nicht-intellektuell darzustellen: als Hörspiel, als Dialog mit mir selbst, als nicht ganz so fiktives Selbstgespräch.

In fast allen Kulturen gibt es die Vorstellung von Vorbestimmung, dass ein gewisser Anteil im Leben eines Menschen bereits fest steht ist bevor es stattfindet, dass es für mein Leben einen Rahmen gibt in dem ich mich zwar frei bewegen, ihn aber nicht überschreiten kann. Das bekannteste dieser Konzepte heißt Karma. Vereinfacht hat jede meiner physischen, geistigen und emotionalen Handlungen Konsequenzen die ich irgendwann ausbaden muss. Diese potentiellen Konsequenzen bedingen meinen Handlungsrahmen, der nicht ganz starr ist weil ja alle weiteren Konsequenzen meiner zukünftigen Handlung in seine Gestaltung mit einfließen.
Auch das Hindu Konzept von Karma geht von einem linearen abarbeiten der potentiellen Konsequenzen aus, ähnlich einer Route auf einer Landkarte, obwohl mir mein Karma nicht bewusst ist. Die Route ist also auf der Karte nicht eingetragen, ich muss sie sozusagen auf der Straße an jeder Kreuzung neu erspüren. Dazu brauche ich ein Navi, meine innere Stimme, die mir die nächste Abbiegung ansagt. Trotzdem läuft es in etwa so wie man ein Buch liest, von vorn Seite für Seite nach hinten.
Jeder Mensch hat eine Ausrichtung. Meine Ausrichtung ist zunächst so einmalig wie meine Fingerabdrücke. Die Entstehung meiner Ausrichtung auch. Es ist eine Kombination aus Erlerntem und Erfahrungen im Bedingungsgefüge meiner bisherigen Lebensumstände. Darauf wie sie entstanden ist und vor allem warum, will ich nicht mehr näher eingehen. Das habe ich jahrelang gemacht und mich damit erfolgreich davon abgelenkt meine Ausrichtung so zu sehen wie sie ist. Ich habe mich vorrangig damit beschäftigt nach Ausreden und Entschuldigungen zu suchen die meine gegenwärtige Ausrichtung rechtfertigen und zementieren. Dann brauche ich mich nämlich nicht zu ändern und kann ich im Spiegel weiterhin das sehen was ich gern sehen will.
Der Ton macht die Musik, und die gleichen Worte können Brücken bauen - wenn wir uns "gut fühlen" oder mögen - oder Mauern errichten wenn wir uns nicht mögen. (Das Wortgedicht ist von Ernst Jandl)
Wenn ich jemanden nicht mag wird das vom Reden nicht besser. Ganz im Gegenteil, alles was er/sie sagt kann und wird gegen sie/ihn verwendet werden, denn mögen und nicht mögen beruht auf Gegenseitigkeit. Die Chemie stimmt oder sie stimmt nicht wenn wir uns begegnen. Wenn ich jemanden also nicht mag, wir uns nicht mögen, was kann ich tun wenn wir reden müssen? Wie bringe ich mich dazu jemanden zu mögen, so dass er/sie mich mögen kann, damit die Chemie stimmt und unsere Worte Brücken bauen? Erraten, wenn ich nicht mit dem Mögen anfange, in Vorleistung gehen kann, bleibt's ein Graben. Wenn es mir gelingt mein Gegenüber so zu sehen, wie Gott sie/ihn gemeint hat, dann besteht die Möglichkeit dass wir den Graben gemeinsam zuschütten und eine Brücke bauen.
Die Evolution hält sich also nicht an die Glockenkurve, die statistische Normalverteilung. Bildlich gesprochen würfelt die Evolution ständig wesentlich mehr Sechser als der Zufall erlaubt. Ihr Zufallsgenerator liefert bei jedem fünften Würfeln eine sechs, oder ist es bei jedem vierten? Sie mogelt sozusagen, und zwar so sehr dass es auffällt. Die Evolution ist voreingenommen für die Entwicklung von Leben, sie ist parteiisch. Das hat unser gesunder Menschenverstand schon erfasst bevor es Wissenschaft gab. Sämtliche Schöpfungsmythen sind Versuche diese unwahrscheinlich vielen Sechser zu erklären und zu ehren.
Der Psychologe Abraham Maslow prägte bereits in den 60-iger Jahren den Ausdruck peak experiences (Spitzen Erlebnisse). Das Konzept versank nach seinem Tod weitgehend in den Archiven des Wissens, und ich werde sie mit der gestelzten Fachsprache und der offiziellen Definition verschonen. "Kosmische Pralinen" finde ich sowieso viel schöner.
Ich nahm sie auch in anderen war:
Irgendwann kam die Botschaft an: Ich, Mensch, bin zu Erlebnissen fähig, die über das Menschliche hinausgehen! In mir muss etwas Göttliches stecken, ein Funke zumindest, auch wenn er sich nur für kurze kostbare Momente in diesen Spitzen-Erlebnissen zu einer wahrnehmbaren Flamme entzündet. Und was macht den Unterschied aus zwischen dem undankbar mit dem Fuß aufstampfenden Gör', wenn die angestrebte egozentrische Wiederholung nicht funktioniert, und der Seele, die das Aufflackern ihres eigenen göttlichen Funkens voll des Dankes als nächsten Schritt auf dem Weg nach Hause feiert?
Seine beiden Brüder, etwa 13 und 4, standen daneben und ich deutete nach einer Weile mit dem Kopf zum Fahrstuhl. Der ältere öffnete die Tür und wir gingen hinein. Nichts änderte sich und wir fuhren die vier Stockwerke langsam nach oben wo das Zimmer der Familie war. Ganz allmählich ließ die Spannung in dem Jungen ein bisschen nach. Als wir an der Tür ankamen dauerte es ein Zeit bis sie geöffnet wurde. Der Junge schrie immer noch und wand sich in meinem Griff. Ich hielt in weiter bis der Vater an die Tür kam und sagte dann, wohl wissend dass er mich nicht verstehen würde: "It's o.k., everything o.k.! No need to beat him! Don't beat him!"
Was es braucht um Info zum Übertragen sind ein Sender und ein Empfänger die aufeinander abgestimmt sind. Das mehr als zwei magnetische Felder Resonanzketten bilden ist auch nichts neues. So triggern die elektromagnetischen Veränderung in der Sonne über den Sonnenwind Reaktionen im Erdmagnetfeld die wir u.a. als Polarlichter zu sehen bekommen. Das Erdmagnetfeld wiederum triggert Veränderungen in unsere Stromnetz die sich ggf. als Stromausfälle bemerkbar machen. Und Elektrosensible sind das nächste offensichtliche Glied in der Resonanzkette, wo es ggf. Ausfälle im Nervensystem gibt. Das Nervensystem wäre dann schon das 5. Glied in dieser Resonanzkette. Nummer sechs ist die DNS, die ein eigenes Magnetfeld hat.
Manchmal ist das leichter nachzuvollziehen wie im Fall der DNS wo die einzelnen Moleküle untereinander über das Gesamtfeld kommunizieren, oder bei den morphogentischen Feldern, oder dem (kollektiven) Unbewussten. Manchmal ist es schwer vorstellbar, wie z.B. Astrologie, oder Quantenverschränkung. Denn es widerspricht unserem linearen Denken, das nur wenn-dann-Kausalität zulässt obwohl das kernphysikalisch nicht mehr haltbar ist. An beiden Enden der Resonanzketten, im ganz Kleinen (Teilchenphysik) und im ganz Großen (kosmischer Maßstab), gelten physikalische Gesetze die wir uns zwar teilweise theoretisch erschlossen haben, die aber im täglichen Alltag (noch) keine Rolle spielen. Wir können sie uns nicht vorstellen und deshalb auch nicht wahrnehmen. Trotzdem nutzen wir jeden Tag das Internet und den Rundfunk.
Aus taoistischer Sicht ist es die Aufgabe oder Bestimmung des Menschen Himmel und Erde zu verbinden. Mit Himmel ist die schöpferische Kraft des Universums gemeint. Als Kinder von Vater Himmel und Mutter Erde sind wir aus ihrer Verbindung geboren, verlieren aber im Prozess der Anpassung an das praktischen Leben auf der Erde erst mal unsere Anbindung an die kosmischen Eltern (Yin und Yang). In der Bibel ist dieser erzieherische Prozess in den Kampf ums Überleben auf dem Planeten durch die Parabel vom Sündenfall beschrieben und - grob missinterpretiert.
Es geht nicht um die Verfehlungen des Menschen in seinem durch die Geburt auferlegten Kampf ums Überleben. Es geht um mein Potential mich trotz dieser Umstände an meine kosmische Herkunft zu erinnern und den mir angeborenen Platz als Kind von Gott Vater und Mutter Erde (Yang & Yin) für mich zu beanspruchen und einzunehmen. Das ist auch die wahre Bedeutung des Gebotes du sollst Vater und Mutter ehren.
Diese Urangst ermöglicht es mir/uns:
Angenommen ich reagiere auf jede Art von Kritik mit Rückzug und Kommunikationsabbruch. Ich merke es und möchte es ändern koste es was es wolle. Wenn ich dann das nächste Mal mit geschlossenem Deckel in meinem Schneckenhaus sitze, kann ich mich, sobald ich mich beruhigt habe, dazu entscheiden zu der Person zu gehen die mich kritisiert hat und versuchen herauszufinden warum die Kritik, ob die sie vielleicht berechtigt war, ob die Person einen interessanten Vorschlag hat, sich gar mit Rückzugsverhalten auskennt, ..
Meine Veränderung, wenn es nicht ums gefühlte Überleben geht, ist freiwillig. Ich muss sie wollen, anstreben, bereit sein das Risiko der noch unbekannten Konsequenzen auf mich zu nehmen. Wenn ich mich freiwillig verändert habe, jenseits vom Druck-Zug Spiel gegenseitiger Erwartungen, dann stelle ich meine Umgebung vor eine vollendete Tatsache. Meine Mitmenschen sind dann unter Zugzwang und können sich an diese Veränderung anpassen oder weggehen. Eins von beiden.
Das wird nicht ohne Kommentare und Proteste ablaufen, aber es wird ablaufen und ist von meiner Seite nicht mehr verhandelbar, denn ich bin jetzt anders und lasse mir das nicht mehr nehmen. Nach dieser Stressperiode wird in meinem Leben mehr "Ruhe" einkehren als zuvor, eine bisschen mehr Zufriedenheit, etwas mehr Lebensfreude, Dankbarkeit und Wohlwollen. Ich werde meine Veränderung ab und zu feiern, notfalls heimlich nur mit mir.
Intuition spricht "Gefühlssprache", zunächst nur drei Worte:
Es ist meine Brille, meine Auslegungsgewohnheit die alles von mir Wahrgenommene einfärbt. Das ist normal. Jeder hat seine eigene Brille auf, ist dadurch Christ oder Muslim oder religionsfrei oder.. , Wähler der Grünen/CDU/SPD/AFD/... oder nicht-Wähler, Maskengegner oder -befürworter, Nestflüchter oder Nesthocker, homo- hetero- oder bi- oder a-sexuell, usw., usw.
Irgendwann habe ich die Flöhe husten hören. Z.B. wenn ich unter einer Hochspannungsleitung durchgelaufen bin wurde mir speiübel. Das war vorher nicht so und ist heute auch nicht mehr so. Ich konnte kein anderes Brot mehr essen außer selbst gebackenes aus 80% Bio-Dinkel und 20% Bio-Weizen von einem örtlichen Bauern, selber gemahlen. Auch das war vorher nicht so und ist heute nicht mehr so. Ich könnte noch sehr viel weiteres aufzählen. Zugegeben, ich habe damals entgiftet und das spielte eine wichtige Rolle, aber nicht die einzige und vor allem nicht die wichtigste.
Die Umsetzung stockt in zwei Fällen:
Nehmen wir an ich bin bereit geblieben. Ich brauche mich gar nicht mehr ins Schneckenhaus zurückziehen und trotzdem geht's nicht vorwärts. Wie ist meine Ausrichtung? Hat sie sich verändert? Anfangs hatte ich das Wohl aller im Blick. Mein Rückzug hat niemand geholfen und all meine Beziehungen für alle Beteiligten behindert. Ich habe mich für den unbequemen Weg der eigenen Veränderung entschlossen, damit es für alle Beteiligten leichter wird. Und dann habe ich gemerkt dass ich so meinen Willen besser durchsetzen kann und habe angefangen mein neu erlerntes Verhalten eigennützig auszubauen. Folge, meine Ausrichtung stimmt nicht mehr ganz. Mein Wohl wiegt jetzt schwerer als das Wohl aller.
Als es dann soweit war mit dem Beruf ausüben, hatte ich noch immer nur klare Vorstellungen vom was nicht. Und witzig wie das Leben nun mal ist war einer meiner ersten gewerblichen Tätigkeiten der An- und Verkauf von gebrauchten Autos um ein Haus zu bezahlen. (herzlich lachen und schmunzeln ist erwünscht)

Literatur:
Wer sich ein bisschen Übung in kohärenter Atmung erarbeitet hat kann sich folgende Frage stellen: 
