Borreliose alternativ betrachtet

Körperliche Entgiftung plus Klärung von Gefühlen


Wolf-Dieter Storl:

"Borreliose ist heilbar; es gibt keinen Grund zur Angst!"


Vor dem Hintergrund der biologischen, kulturellen und sozialen Aspekte der "neuen Seuche" zeigt das Buch den Weg zu einer erfolgreichen ganzheitlichen Behandlung der Borreliose. Im Mittelpunkt steht dabei die Karde ...
Borreliose NETTwerk

Basis-INFO zu Borrelien

Borreliose Schaden & Symptome werden eher durch die nervengängigen fettlöslichen Stoffwechseltoxine der Borrelien (ihr "Stuhlgang") verursacht, als durch die Borrelien selber. Es gibt zwei Verlaufsformen von Borreliose, die auch gemischt auftreten:
  1. Lyme - Arthritis mit Gelenkschmerzen

  2. Neuroborreliose mit Erschöpfung & Nerven-Schmerzen

Nach der Erstinfektion verschwinden die Symptome mittels Antibiotikabehandlung zwar zeitweise oder verschlechtern sich zumindest nicht. Aber oft treten nach einigen Jahren oder auch schon nach wenigen Monaten erneute Entzündungsschübe mit den entsprechenden Symptom-Verschlechterungen auf.

Weitere Antibiotikagaben dämmen die Vermehrung der Borrelien erneut ein. Doch die Symptome bleiben nach jedem Schub auf dem jeweils neuen Stand, das heißt, sie werden jedes mal schlimmer, denn die Borrelientoxine sammeln sich an. Je mehr davon, desto schlimmer die Symptome. Ein Verbesserung der Symptome lasst sich nur erreichen, wenn die verursachenden Borrelientoxine ausgeleitet werden. Dazu dient die Kardenwurzel.

Borreliose

Borreliose und andere durch Zecken übertragenen Erkrankungen sind in der westlichen Welt nach AIDS die am schnellsten zunehmende Infektionserkrankungen. Der Verlauf ist selten tödlich, jedoch wird das Leben der Betroffenen zunehmend eingeschränkt. Während meist nur die dramatisch verlaufenden Fälle (schweren Lähmungen) mit Borreliose assoziiert werden, sind nach Dr. Klinghardt auch viele Patienten mit CFS, Gedächtnisstörungen, HWS - Beschwerden und Zahnproblemen Opfer der Borreliose.

Borrelien sind älter als die Menschheit. Ob die in den letzten Jahren sprunghaft ansteigende Zahl der Infektionen auf eine genetische Mutation oder eine Änderung im Verhalten (Adaption) der Erreger zurückzuführen ist, oder ob eine Veränderung im Wirtsmilieu (unser Körper) – z.B. die Belastung mit toxischen Schwermetallen wie von Dr. Klinghardt postuliert – die Infektion begünstigt, oder eine Mischung davon, ist nicht bewiesen.

Fest steht, dass die Symptome beider Formen von Borreliose, Gelenkschmerzen bei Lyme – Arthritis und Müdigkeit & Nerven-Schmerzen bei Neuroborreliose – durch Antibiotikabehandlung zwar zeitweise verschwinden, aber nach einigen Jahren oder auch schon nach wenigen Monaten) erneute Entzündungsschübe auftreten können. Und mit jeder neuen Antibiotikagabe wird die Leber und damit das Immunsystem schwächer.

Solches Vorgehen produziert vergleichbare Resultate wie die schulmedizinische Standardbehandlung von Pilzinfektionen (Mykosen, v.a. Candidose) mit Nystatin oder anderen Mykostatika. Die Nystatinbehandlung muss alle paar Monate wiederholt werden – in den schlimmsten Fällen zwei mal pro Jahr – und führt eventuell von einer ursprünglich lokal begrenzten Mykose (z.B. Darm) durch fortschreitende Schwächung des Immunsystems zu einer systemischen (Ausbreitung im ganzen Körper).

Die Amerikaner nennen die Borreliose auch "deer-syphilis" (Hirsch-Syphilis). Denn neben den Borrelien gehört auch der Syphiliserreger Treponema pallidum zu den Spirochäten, eine Familie spiralförmiger Bakterien. Verwandtschaft zeigt sich auch in der Schwierigkeit, beide Erreger wieder loszuwerden. Die Überzeugung, dass gegen jede Krankheit ein Kraut gewachsen sei, wurde von der durch Columbus aus der Karibik eingeschleppten Syphilis erschüttert. Nur die giftigen Quecksilberpräparate der arabischen Alchemie halfen - so wurde die chemische Medizin geboren.

Wie Hahnemann, der Begründer der Homöopathie erkannte, kann Syphilis durch chemische Medizin nicht aus dem Körper entfernt werden. Sie wird nur unterdrückt und äußert sich in der nächsten Generationen als sekundäre und tertiäre Syphilis, von Hahnemann syphilitisches Miasma genannt. Analog haben Antibiotika bei den Borrelien zwar Symptome unterdrückt, doch der Nachweis einer Ausheilung von Borreliose mittels Antibiotika steht aus. Dafür mehren sich die Berichte über langfristige degenerative Leberschäden, was den symptomlindernden Einsatz von Antibiotika in Frage stellt.

Borreliose Schäden werden eher durch die nervengängigen fettlöslichen Stoffwechseltoxine der Borrelien verursacht, als durch die Borrelien selber. Dr. Klinghardt vertritt die Ansicht, dass Quecksilber (aus den Amalgam-Zahnfüllungen) als erstes Nervengift die Bluthirnschranke überwindet und sozusagen für alle nachfolgenden Nervengifte die Türe offen läßt. Auch in allen mir bekannten Fällen von Borreliose liegt eine Belastung mit Schwermetalle vor. Die Chronifizierung von Borreliose scheint mit auf einer ähnlichen Wechselwirkung von Spirochaeten und Schwermetallen zu beruhen wie die Chronifizierung von Syphillis durch die eingesetzten Arsen- und Quecksilberpräparate. Deswegen sprechen viele Homöopathen von einem Borreliose Miasma.

Im Dokumentarfilm Under Our Skin (siehe underourskin.com) sagt Klinghardt, dass er bei allen seinen Patienten mit den Diagnosen Alzheimer und MS einschließlich ALS, etc., Borrelien gefunden hat. Der gleiche Film berichtet vom Erfolg einer jahrelangen privaten mikroskopischen Forschung an Borrelien: Sie bilden einen sogenannten Biofilm aus mit dem sie sich vor Antibiotika schützen. Ein bekanntes/anerkanntes Beispiel für Biofilm ist Zahnplaque. Seit 2012 liegt eine Forschungsarbeit zum Thema Biofilm bei Borrelien vor: Characterization of Biofilm Formation by Borrelia burgdorferi In Vitro (webseite: journals.plos.org). Weiter immer wieder aktualisierte Info zum Thema Borrelia & Biofilm finden sie auf lymenet.de: Im Film Lorenzo's Öl geht es nicht um Borreliose. Jedoch finden sich viele Borreliose Betroffener in einer sehr ähnlichen Situation wieder, in der ohne Eigeninative kein Weiterkommen möglich ist. Es wird die Geschichte von Lorenzo Odone erzählt, der an der seltenen Krankheit Adrenoleukodystrophie (ALD) leidet. Da die Odones sich mit der düsteren Prognose nicht zufriedengeben, wenden sie sich an verschiedene Ärzte, die aber jeweils nur auf ihrem Gebiet Spezialisten sind. Da das Problem aber viele Wissenschaftsbereiche durchzieht, bringt diese Vorgehensweise die Eltern nicht weiter. Sie vertiefen sich deshalb in medizinische Fachbücher. Dabei stoßen sie auf ein polnisches Experiment mit einfach ungesättigtem Rapsöl, von dem sie glauben, dass es Lorenzos Krankheit möglicherweise verlangsamen kann. Doch die Ärzte wollen zunächst nicht darauf eingehen, da keine Studien existieren, in denen Auswirkungen auf Menschen getestet worden wären. Die Odones geben trotz des Risikos ihrem Kind das Rapsöl, und es hilft, aber nicht vollständig. Der Vater forscht weiter und macht eine Entdeckung. Aber ein weiteres Mal wird ihm von akademischer Seite nicht geholfen. Durch viel Arbeit und gute Kontakte kommt er an ein weiteres Öl, das zusammen mit dem ersten das Kind vor weiteren Schäden weitgehend bewahrt. Dieses Öl wird später Lorenzos Öl genannt.


Die Vierte Therapiestufe

Die Durchseuchung der Bevölkerung mit Borrelioseerregern wird konservativ auf über 60% geschätzt (2005) und dürfte mittlerweile bei mindestens 80% liegen. Also stellt sich - ähnlich wie beim Schnupfen - die Frage, warum bekommt der eine Borelliose und der andere nicht, denn in beiden Fällen sind die Erreger da. Anders gefragt, wieso verhalten sich die Borrelien im einen Fall "lieb" und im anderen "böse"?

"In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war TB zur Volksseuche Nummer 1 geworden. Sie wurde durch die Arbeit Robert Kochs besiegbar, die öffentlichen Meinung sah TB nicht länger als Todesurteil an, und die Sterblichkeitsrate sank innerhalb eines Jahrzehnts um zwei Drittel. Wie zuvor bei der Pest, verlöre die Krankheiten ihre Macht durch eine Veränderung des Glaubens-Systems. Erst die Änderung der kollektiven Denkmuster ermöglichte die zügige Durchführung der relativ einfachen Maßnahmen zur effektiven Bekämpfung von Pest [hygienischen Kanalisation der Städte] bzw. TB [Lüften und Impfung]. (...)

Das öffentliche Image einer Krankheit, samt der damit einher gehenden Unwissenheit und Angst, hat schon immer eine entscheidende, vermutlich sogar die entscheidende Rolle im Verlauf von Volkskrankheiten (Seuchen) gespielt. Erfolge, die von verschiedenen Methoden unter Berücksichtigung dieser Faktoren erzielt werden, als Placebo-Effekte wegzudiskutieren, kann man nur verstehen, wenn man bedenkt, dass die Angst des Patienten vor dem Tod, und die Angst der konservativen Wissenschaft und Industrie vor dem Macht- und Geldverlust sehr ähnlich ausgeprägt sind. Sowohl die Krankheit selbst als auch ihre Auflösung bedeuten eine Existenzbedrohung, im ersten Fall für den Patienten, im zweiten für die von der Krankheit lebenden Individuen. "
(aus: Krebs durch das Opernglas gesehen von Georg Keppler)

Selbst wenn im Folgenden eine 3-stufige aussichtsreiche Borreliose Therapie vorgestellt ist, wird es in den meisten Fällen nötig sein, emotionale und geistige Aspekte zu berücksichtigen und in die Therapie mit einzubauen. Es geht im Klartext um Klärungen des Emotionalkörpers mit Therapieformen wie Familienstellen, etc. Die gängigen Borreliose-relevanten Themen sind:
Gefühle klären
Borreliose als Symbol

Eine aussichtsreiche Borreliose Therapie ist 3-stufig

(1) Linderung der akuten Beschwerden - Borrelien bekämpfen

mit frisch ozonisiertem Olivenöl nach Dr. Hulda Clark oder den Ölekompositen, einer haltbaren kommerziell verfügbare Mischung ozonisierter Öle. Wenn durch Antibiotika die Darmflora in Unordnung gekommen ist, sollte das von einer Symbioselenkung (z.B. Effektive Mikroorganismen-Urlösung und Zeolith) unterstützt werden. Falls starke Reaktionen auftreten sind außerdem Entgiftungshilfen zur Unterstützung der Entgiftungsorgane angesagt. unterstützt werden.

(2) Ausleitung der Borrelientoxine

Nach erfolgreicher Symptomlinderung geht es um die Ausleitung der bereits im Gewebe angehäuften Stoffwechselprodukte der Borrelien. Denn diese Toxine bleiben, auch wenn ihre Verursacher, die Borrelien, verschwunden sind. Zur Ausleitung der Borrelientoxine aus den betroffenen Geweben (Nerven und Gelenke) empfehle ich die Kardenwurzel nach Wolf-Dieter Storl.


In manchen chronischen Fällen wirkt die Kardenwurzel wie ein Stock im Wespennest. Oft kann eine Antibiotika Behandlung die Borrelien nicht ausrotten, sondern zwingt sie in ein inaktives Stadium. Die versteckten inaktiven Borrelien werden von der Kardenwurzel aufgescheucht und fangen erneut an, sich zu vermehren. Mann/Frau kriegt einen Schub. Wer schon mal einen Schub erlebt hat, weiß, was ich meine. Wer noch keinen erlebt hat, würde keinen bekommen können.

Falls, und nur falls das geschieht, empfehle ich, die Kardenwurzel sofort auszusetzen und die aktiven Borrelien zu bekämpfen. Ich habe das bei mir mit Ölekomposit Spezial getan, statt mit Antibiotika, und sobald der Schub abklang, bin ich Übergangslos wieder auf die Karde umgestiegen. Bei den ersten Anzeichen eines möglichen nächsten Schubes, stieg ich sofort wieder auf das Ölekomposit Spezial um. Auf diese Art werden die Schübe immer milder und die zeitlichen Abstände zwischen den Schüben immer größer. Wenn die Beschwerden genug abgeklungen sind - das ist individuell sehr unterschiedlich - braucht man mit der Karde während einer Ölekomposit-Phase nicht mehr unbedingt auszusetzen.


Manche möchten parallel zur Antibiotikatherapie die Karde anwenden. Dazu ist Folgendes zu sagen:
  • Antibiotika schwächen - zusätzlich zu ihrer erwünschten Wirkung - die Leber und damit das Immunsystem, bzw. die Selbstreinigungskräfte, unsere körperliche Müllabfuhr.
  • Die Kardenwurzel mobilisiert die Borrelientoxine aus ihren Speicherplätzen (u.a. Nerven & Gelenkschleimhaute) ins Blut, was die Selbstreinigungskräfte, unsere körperliche Müllabfuhr beansprucht und ebenfalls das Immunsystem schwächt (seine Kapazität beansprucht).
Diese beiden Beabspruchungen des Immunssystems addieren sich auf, die Entgiftungsreaktionen (Herxheimerreaktionen) nehmen eventuell derartig zu, dass es unbequem bis unerträglich wird. In diesem Fall ist es ratsam, entweder mit der Karde auszusetzen oder sich den Prozess mit Hilfe von Entgiftungshilfen zu erleichtern. Die am häufigsten in Frage kommenden Entgiftungshilfen sind in den Zeckenbiss-Paketen zusammengestellt:

30-Tage-Paket (zum ausprobieren, ob es hilft):
100 ml Karde, 100 g Jiaogulantee, 125 ml Leberzauber, 200 g Zeolith, 100 ml Effektive Mikroorganismen-Urlösung

60-Tage-Paket (Daueranwendung):
200 ml Kardenwurzel, 2x 100 g Jiaogulantee, 2x 125 ml Leberzauber, 400 g Zeolith, 2x 100 ml Effektive Mikroorganismen-Urlösung

Mandy's Shop, Maren's Shop

(3) Milieusanierung

Die Vorschädigungen, die den Borrelien die Infektion ermöglicht haben, müssen beseitigt werden. Dazu braucht es - nach erfolgreicher Symptomlinderung und Ausleitung der Borrelientoxine - eine Mileuveränderung. Welche der verschiedenen Sanierungsmaßnahmen nach Dr. Clark (Gebiss, Ernährung, Körper und Wohnung, siehe "Heilung ist Möglich" von Dr. Hulda R. Clark, oder im alphabetischen Clark-Lotsen nachschlagen) dazu nötig sind, oder in welcher Kombination sie nötig sind, ist von Fall zu Fall unterschiedlich. In sehr vielen Fällen gehört jedoch eine Schwermetallausleitung dazu, z.B. mit EDTA-Zäpfchen, alpha-Liponsäure oder Chlorella-Algen.

Durch die Erfahrungen mit der Parasitenkur, den Entgiftungshilfen und der Ausleitung der Borrelientoxine reaktivieren viele Menschen die Fähigkeit, die Rückmeldungen ihres eigenen Körpers (Biofeedback) zu verstehen. Sie haben - oft durch Versuch und Irrtum - selbst gelernt zu unterscheiden, ob eine Maßnahmen gut für sie ist oder nicht. Diese Fähigkeit wird sie immer sicherer durch die erforderlichen Milieu-Sanierungsmaßnahmen leiten. Danach ist der Körper wieder in der Lage, mit den Borrelien aus eigener Kraft fertig zu werden.

Das sind unbequeme Worte, denn sie bedeuten, dass ich mich ändern muss. Es wäre viel bequemer, wenn man die Borrelien einfach umbringen könnte und das Problem wäre weg. Doch die Borrelien haben eine Vielzahl von Tricks gelernt, um sich unserer Verfolgung zu widersetzen.



Kardentinktur nach Wolf-Dieter Storl

(1) Immunstärkung:

(2) Kardentinktur (Dipsacus sativa):

Einnahme führt zuerst zu einer Verschlechterung der Symptome, gefolgt von einem Hautausschlag (und ggf. andere Herxheimer-Reaktionen), und anschließend zu einer Besserung.

Detaillierte Erfahrungswerte mit der Karde:

Auch Tiere, insbesondere Hunde sind oft von Borreliose betroffen. Sie reagieren meistens genauso auf die langfristige Behandlung mit Antibiotika wie Menschen: die Lebenskräfte sinken, die Borrelien sind schulmedizinisch nicht mehr nachweisbar (falls sie es überhaupt einmal waren) und ratlose Therapeuten stempeln ihre Patienten als austherapiert ab.

Spätestens nach der Diagnose "austherapiert" suchen Betroffene nach alternativen Lösungen und stoßen so auf alkoholischen Auszug von Kardenwurzel. Kardenwurzel Tinktur über längere Zeit hat bereits vielen Tieren und ihren Besitzern helfen können. Obwohl Forschungsbedarf besteht, gibt es sehr viele und sehr ermutingende praktische Erfahrungen mit der Karde.

Ernte Kardenwurzel

Dosierung:

Beginnend mit einem Tropfen Kardentinktur täglich um einen Tropfen auf die Maximaldosis steigern. Die Dosis mit 2 ml Effektive Mikroorganismen-Urlösung auf 20 ml Wasser in eine Spritze aufziehen und über den Mundwinkel des Tieres ins Maul spritzen (ohne Nadel!).

Dauer:

Die Kardenwürze mobilisiert oft eine Menge Gifte, die der Körper zusätzlich zum täglichen Alltag ausscheiden muss. Es kommt daher sehr oft zu Herxheimer-Reaktionen (Entgiftungsreaktionen, Erstverschlimmerungen), die jedoch mit geeigneten Entgiftungshilfen wie Jiaogulan, Zeolith-Mix, Effektive Mikroorganismen-Bokashi als Futterzusatz, Entsäuerungs-Mix, Bitterstoffen (Leberzauber), usw., sehr gut abgepuffert werden können. Die erste und wichtigste Entgiftungshilfe ist jedoch reines Trinkwasser in großen Mengen (bei Menschen mindestens 2,5 Liter pro Tag).
Einjaehrige Karde vor der Ernte
Zeolith & Co
EM-Urlösung und EM-Bokashi
Jiaogulan
Leberzauber - Bitterstoffe
weitere Entgiftungshilfen

Bitte denken sie daran, dass die Karde nichts mobilisieren kann, was sich nicht schon im Körper befindet. Herxheimer-Reaktionen sind daher nichts Unerwünschtes, sondern ein (unbequemer) "Beweis" dafür, dass der Körper auf die Karde anspricht und entgiftet.


Rektale Chelierung mit EDTA - Zäpfchen

EDTA Schwermetalle, wenn sie nicht in Form von organischen Komplexverbindungen in den Körper gelangen, sind nicht bio-verwertbar. Ganz im Gegenteil, sie sind allesamt toxisch bis tödlich. Nimmt der Körper Schwermetalle auf, so werden sie aus dem Blut zusammen mit anderen Abfällen über die Verdauungssäfte der Leber in den Darm abgegeben. Sie vermischen sich mit dem Speisebrei und werden (unglücklicherweise) im Dickdarm zusammen mit Elektrolyten und Wasser ins Blut rückresorbiert. Weil sie das Immunsystem stark belasten, versucht der Körper, sie erneut über die Leber loszuwerden, usw. Das nennt man den entero-hepatischen (Teufels-) Kreislauf. Weil der Körper Schwermetalle auf diesem Weg nicht loswerden kann, lagert er sie als Notlösung in fetthaltige Gewebe ein, damit sie den laufenden Betrieb möglichst wenig stören.

Auf Grund ihrer Fettlöslichkeit landen Schwermetalle bevorzugt im:
  1. Unterhautfettgewebe, wo sie die Funktionen des Körpers wenig stören. Falls Fettpolster entweder nicht vorhanden oder bereits besetzt sind, wandern die Toxine in die
  2. Nervenzellen, dem zweit-fettreichsten Gewebe - deswegen sind alle fettlöslichen Gifte Nervengifte (Hyperaktivität, Allergien, Autoimmunprobleme, Demenz) - oder in die
  3. Synovia (Gelenkschleimhaut), welche fetthaltige Gelenkschmiere produziert (Rheuma, Arthritis)
Vergegenwärtigen sie sich, dass Metalle elektrischen Strom leiten, und dass die Reizleitung in den Nerven über elektrische Feinströme erfolgt. Natürlich beeinträchtigen Metalle dort die Leitfähigkeit und damit die Nervenfunktion. Typischerweise ergeben sich zwei Belastungsbilder: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Complete_neuron_cell_diagram_en.svg In Petrischalen-Versuchen ist die funktionstüchtige Lebensspanne von Nervenzellen auf ungefähr 600 Jahren bestimmt worden. Demenz ist physiologisch gesehen kein "natürlicher ablaufender" Alterungsprozess, sondern ein "künstlich beschleunigter", oder positiv gesehen eine reversible Funktionsstörung, die durch sachgemäße Entgiftung beseitigt werden können. Die gängige Meinung, Demenz sei eine unabwendbare Begleiterscheinung des Alterns, ist nicht korrekt. Demenz ist ein "künstlich beschleunigter" Alterungsprozess, der bei Betroffenen minimiert und bei noch nicht Betroffenen vermieden werden kann.

Ein Problem bei der Chelierung ist, dass der Chelatbildner (in diesem Fall EDTA, Ethylen-Diamin-Tetra-Acetic-acid) auch Dinge aus dem Körper entfernt, die nützlich sind. Diese gilt es zu ersetzen, zu substituieren: Bitte denken sie auch daran, was geschieht, wenn fettlösliche Gifte wie Schwermetalle mobil werden. Wenn solche Substanzen in den Blutstrom mobilisiert werden, dann können sich Symptome einer akuter Schwermetallvergiftung entfalten. Das ist nicht weiter tragisch, da sie lernen werden, diese Symptome mittels der Entgiftungs-Hilfen einzudämmen.

Bei der Schwermetallausleitung müssen die Entgiftungsorgane Leber und Niere die Hauptarbeit leisten. Sie brauchen deshalb während der gesamten Ausleitung ständig Hilfe und Unterstützung in ihren Funktionen durch Entgiftungshilfen: Es ist sehr wichtig, die Entgiftungsorgane des Körpers, die die Schwerarbeit erledigen, mit Entgiftungs-Hilfen zu unterstützen. Welche Organe wie viel Unterstützung brauchen, ist von Person zu Person sehr unterschiedlich, zeigt sich aber besonders im Verlauf der ersten Tages. Bei weiterer Entgiftungen wird der Körper wieder genau so reagieren, jedoch immer etwas weniger heftig. Sie können die notwendigen Entgiftungshilfen so herausfinden und zuhause bereithaltend in Eigenregie selber anwenden. Unterstützende therapeutische Begleitung mag trotzdem ratsam oder gar notwendig sein. Auch das wird sich zeigen.

Anweisungen für Entgiftung mit EDTA Zäpfchen


Geistige & emotionale Aspekte der Borreliose

aus: Krankheit als Symbol, ISBN3-570-12265-4, von Rüdiger Dahlke steht unter Borreliose

aus: Aggression als Chance, ISBN3-570-00620-4, von Rüdiger Dahlke
"Es geht bei diesem Krankheitsbild darum, sich tief innen zu wandeln und durchzuhalten. (...) Zu prüfen wäre, inwieweit man wie eine Zecke in jemandes Pelz sitzt oder anderen erlaubt, sich wie Zecken an einen zu heften. Welches Gift wechselt dabei den Besitzer? Und in welchen Bereich fließt es, welchen behindert es? Wird die eigene Beweglichkeit davon in Mitleidenschaft gezogen? Dies kann der Fall sein, wenn man selber an jemandem hängt, aber auch wenn ein anderer einem anhängt. (...)

Die Aufgabe lage darin, mit Mut (Mars) und Kompromisslosigkeit (Pluto) abzuhängen, was an einem hängt, und gegebenenfalls auch sich selbst abzukoppeln. Dies wird zudem beim Entfernen der Zecke deutlich. Sie muss sozusagen mit Stumpf und Stiel ausgerissen oder besser herausgedreht werden.

Auch die Tatsache, dass der Biss oft gar nicht bemerkt wird, ist der Deutung wert. Denn das Problematische der Situation besteht darin, dass man sich ihrer gar nicht angemessen bewusst wird."

Ich selber bin schon immer gern von Zecken, Flöhen und anderen blutsaugenden Insekten gebissen worden. Einige Zeit bevor ich Dahlkes Buch gelesen habe, verdoppelte ich auf Anraten meiner Lebensgefährtin die Preise für meine Selbsthilfeseminare auf € 60,- pro Tag. Praktisch von Stund an werde ich nur noch selten von Zecken gebissen. Auch das Klientel in meinen Seminaren hat sich deutlich verändert. Die Menschen, die jetzt die Seminare besuchen, können die gegebenen Informationen besser umsetzten, weil das subtile Gleichgewicht von Geben & Nehmen gewährleistet ist.

Im Seelenkampf mit Allzuschwierigen schon' deine Nerven - nicht die ihrigen

(Eugen Roth)

Sind die Borrelien wirklich weg?

Ein von Borrelien chronisch Betroffener weiß genau, ob die Borrelien noch da sind oder nicht, aber wie kann er das beweisen. Wenn der Elisa - Antikörpertest negativ ist (und die Symptome immer noch da sind), gibt es die Möglichkeit des sensitiveren "Graustufentest" (VCS - Test, Visual Contrast Sensitivity) für gegenwärtig € 37,- (Stand 2007) in der Praxis Dr. Hartmann, Ansbach, Di., Mi. & Do. 16 - 18:00 Uhr 0981 - 64800. Es werden auch Behandlungsvorschläge mitgeliefert.

Nach der Entgiftung: gesund oder krank?

Borreliose Patienten wie auch Schwermetallvergiftete und Menschen mit CFS, MCS, ADS, haben es schwer, wenn es um Verständnis für ihre Symptome und das daraus resultierende Leiden geht. Verständnis finden sie häufig nur bei anderen Betroffenen. Sonst sehen sie sich leicht von Familie und Therapeuten als "überempfindlich" und/oder "psychischer Fall" abgestempelt. Vielleicht haben Sie schon oft diesen Satz gehört: "Ihre Empfindlichkeit steht Ihrem eigenen Wohl im Wege."


Bleibende Empfindsamkeit - was nun?

Nach erfolgreicher Entgiftung der Nervenzellen verschwinden zwar die körperlichen Symptome, doch die erhöhte Empfindsamkeit bleibt. So gerne würde der nun körperlich gesunde Mensch mit seinem Leben dort weitermachen, wo es durch die Krankheit unterbrochen wurde. Er möchte wieder "normal" sein und das Leben seiner Freunde und Lieben in allen Aspekten teilen. Das führt allerdings erneut in die körperliche Krankheit mit ihren psychischen Auswirkungen.

Allein Dank der bleibenden Empfindsamkeit ist das dem entgifteten Menschen selten möglich. Und Dank der bleibenden Empfindsamkeit können diese Menschen lernen, das Leben von Freunden und Verwandten in dem Maße zu teilen, wie es die sozialen Beziehungen pflegt ohne die eigene Gesundheit zu gefährden. Das erfordert eine gewisse Schläue und innere Festigkeit. Es erfordert "Nein" sagen können ohne die fordernde Person von sich zu weisen. Es erfordert kommende Probleme zu erkennen und zu lösen, wenn sie noch ganz klein sind, sie zur subtil zur Sprache zu bringen, wenn andere sie noch gar nicht wahrnehmen. Und es erfordert, dass ich im Zweifel meiner eigenen Wahrnehmung mehr traue als jeder Information, die von außen kommt, sei es durch ein Buch oder durch eine Person oder in sonst einer Form.

Auszüge aus "Highly Sensitive Persons" von Elaine Aron: Empfindsamkeit als grundlegende Eigenschaft sollte nicht mit Introvertiertheit, Furchtsamkeit, Depression oder Schüchternheit verwechselt werden. Das ist nur eine Art und Weise auf die ungewünschte Empfindsamkeit zu reagieren. Haben Sie schon jemals an die

Vorteile erhöhter Empfindsamkeit gedacht ?

Für Hoch Empfindsame (im folgenden HE) ist es ganz normal, ein empfindsames Nervensystem zu haben. Es ist eine im Grunde neutrale Eigenschaft, die entweder vererbt oder erworben wird. Es bedeutet, dass Sie ein sehr feines Gespür für Ihre Umwelt haben, aber auch, dass Sie sich in einer stark stimulierenden Umgebung schneller erschöpft fühlen. Jeder kann zu Zeiten hoch empfindsam werden.

Kommentare über und von HEs:


Ratschläge an HEs


Weitere Herausforderungen

Insbesondere Schwermetallgeschädigte bleiben / werden oft sehr empfindsam gegenüber den folgenden Belastungsfaktoren, die gerne untereinander in Wechselwirkung treten: Auch hier gilt es, diese Empfindsamkeit als willkommenen Evolutionsdruck verstehen zu lernen und sich dankbar auf die positiven Aspekte konzentrierend weiter zu entwickeln. Dabei hilfreich ist die Beschäftigung mit feineren Energien; siehe: Das Erdmagnetfeld hat sich in den letzten 15 Jahren stark verändert. Deshalb werden z.B. die Flugleitsysteme aller Flughafen periodisch nachjustiert. Das heißt, die Veränderungen des Erdmagnetfeldes drücken sich sowohl in der Funktion unserer Nerven als auch in unsere Zellerneuerung irgendwie aus. In der Literatur wird dieser Veränderungsprozess als "Aufstieg" (engl. ascension), Lichtkörperprozess, Lichtnahrungsprozess, etc. bezeichnet. Bücher zu diesen Themen finden sie im Buchladen unter "Esoterik"; oft nur auf Bestellung erhältlich. Einen guten Einstieg in diese unübersichtliche Fachliteratur liefert ihnen Reindjen Anselmis "Der Lichtkörper", ISBN3-936862-22-2.

Meine eigenen Erfahrungen bevor ich mit der "Lichtkörper - Literatur" bekannt wurde, spiegelt sich in meinen Handbüchern zur Selbsthilfe wieder. Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgehen, wie ich vergeblich versuchte, mich auf die körperlichen Aspekte zu begrenzen. Obwohl ich schon auf einem "spirituellen Weg" befand, dauerte es fast 20 Jahre, bevor ich das, was in meinem Körper an Veränderungen vor sich ging, mit meinem "spirituellen Weg" in Verbindung bringen konnte. Seitdem geht es mir wirklich besser, immer ein wenig mehr. Viel Vergangenes kann ich jetzt in einem ganz anderen Licht sehen. Es macht jetzt Sinn. Früher habe ich gute Miene zum bösen Spiel gemacht, jetzt mache ich gute Miene zum guten Spiel. Das Spiel war nie böse, allerdings hatte ich es - solange es keinen Sinn machte - als böse empfunden. Das Leben schleift nach wie vor meine Ecken ab. Da ich aber inzwischen gelernt habe, auf feines Schleifpapier zu reagieren, bleibt mir das grobe erspart. Ich lasse mich lächelnd führen, statt protestierend geschleift zu werden. Und das gleiche empfehle ich ihnen auch. Falls es sie weiter interessiert, gehen sie bitte zu diesem Teil meiner homepage oder schauen sie nach Suchbegriffen wie "Indigo", "Empfindsamkeit" in der A-Z Suche.

Entwicklungsmöglichkeiten

Die bleibende Empfindsamkeit nach erfolgreicher Nerven-Entgiftung bringt mich in eine ähnliche Lage, in der sich viele Kinder und Heranwachsende befinden. Ich scheine nicht (mehr) in meine Umwelt zu passen. Was ich denke und worüber ich mich gerne unterhalte, auch was ich gerne tun möchte, unterscheidet sich sehr von dem was meine Umgebung gern sagt und tut. Ich fühle mich isoliert und unverstanden, oft falsch behandelt und auf jeden Fall missverstanden.

Auch die Kinder und Jugendlichen haben Schwierigkeiten, die Herausforderung durch ein empfindsames Nervensystem anzunehmen und die Vorteile zu nutzen. Auch sie weichen aus, ziehen sich zurück, hadern mit dem Schicksal, schieben die Schuld auf andere und denken an Selbstmord. Wenn ich es schaffe meiner eigenen Wahrnehmung mehr zu trauen, als allen äußeren Informationen, wenn ich wähle, die Verantwortung für mein Denken, eden und Tun samt den daraus erwachsenden Konsequenzen selbst zu übernehmen, dann verstehe ich die Jugend und kann ihr in dem Maß helfen wie ich mir selber geholfen habe.

Info und Bücher zu diesem Thema:

Neue Kinder: Anfang bis offenes Ende
Indigos im Jahre 2009