tierische gesundheit

Tierische Gesundheit

alternative Methoden für gesundheitliche Probleme von Haustieren

Parasitenkur für Haustiere

Ozonisiertes Öl eignet sich sehr gut zur antiparasitären Behandlung von Haustieren. Hunde und Pferde lieben Öl, und auch Katzen kann man es einfach ins Futter mischen.


Parasitenkur mit frisch ozonisiertem Öl

BENÖTIGTES GERÄT:

Ein Ozonisator mit Zubehör (ab etwa 100,- €) ==> Bezugsquellen


Im Lieferumfang sind Schlauch und zwei Auströmersteine enthalten, einer für Wasser, einer für Öl.



Herstellung

Verbinden Sie den Ozonisators durch einen Schlauch mit dem Ausströmerstein. Schalten Sie den Ozonisator ein, bevor Sie den Ausströmer auf den Boden der mit Olivenöl gefüllten Flasche/Glas absenken. Die Luftbläschen können das Gefäß zum überlaufen bringen; gießen Sie in diesem Fall etwas Öl ab (oder übertopf verwenden). Beim Ozonisator von Indigo Naturprodukte wird 3 x 30 Minuten mit je 5 Minuten Pause ozonisiert. Den Ausströmerstein zur Säuberung bei laufender Ozonisator einige Minuten auf ein saugfähiges Küchenpapier legen. Verschließen Sie die Flasche und bewahren Sie das ozonisierte Öl im Kühlschrank auf.


Dosierung

Bei Tieren variiert die verträgliche Dosis ziemlich stark, wobei die grösste Variable das Körpergewicht ist. Am besten man achtet - ausgehen von den ungefährend Dosierungsempfehlungen in der Tabelle - auf die anfanglichen Symptome von Überdosierung, die bei Teiren sehr gut zu beobachten sind. Zu viel Ozon macht sich durch Trägheit (nicht Müdigkeit) plus Appetitlosigkeit bemerkbar, das heißt zum Beispiel der Hund liegt auf seinem Platz und erhebt sich nicht, wenn jemand kommt oder wenn es Futter gibt. Tieren zeigen Antriebslosigkeit und Appetitlosigkeit im Vergleich zum Menschen sehr hemmungslos, wodurch auch anfängliche Überdosierung gut und einfach zu beobachten ist.

Bei Überdosierung hilft schnell das gleiche, was bei Menschen auch hilft, und gefährlich werden kann nur eine über Tage andauernde Überdosierung trotz Antriebslosigkeit und Appetitlosigkeit. In solch ernsteren Fällen reicht z.B. bei einem großen Hund (30 kg) eine einmalige Dosis von einem halben TL Vit.-C in Wasser (mit ein wenig Salz um die Säure abzupuffern), um die die Symptome der Überdosierung innerhalb 30 min. zu beheben. Einem ca. 15 kg schweren Terrier, der sich bei der Herstellung des ozonisierten Öls heimlich ins Zimmer schlich und mindestens 5 EL wegschlabberte, passierte nichts außer dass er ziemlich wobblig daherkam und nach ca. 20 Minaten in einen stundenlangen tiefen Schlaf fiel, woraus er erfrischt aufwachte. Unsere Jungkatzen, die immer mal wieder eine einmalige Dosis erhalten, beobachten wir folgendes Muster: nach einem ruhigen Schlaf von 4-6 Std. kommt eine sehr intensive Bewegungsphase (Turbo). Außerdem vermieden diese Katzen ab dem zweiten Mal das Öl nicht, vermutlich weil sie den guten Effekt verspüren.

Die Tabelle enthält grobe Richtlinien zur Dosierung, die ggf. einer Anpassung bedürfen. Man orientiere sich auch an der Dosierungempfehlung für Menschen. Dort finden sie Wichtiges zur Symbioselenkung, Ausführliches zu ozonisiertem Öl mit einer Liste von Ozonisatorbesitzern und thematisch weiterführende Info. Die besten Dienste bei der Dosierung leisten eigener Erfahrung. Dazu sollten sie bedenken, das in einem Haushalt alle Mitglieder (Tiere und Menschen) das Gleiche haben, obwohl sich die Belastung beim einen ausdrücken kann und beim anderen nicht. Eine zeitgleiche Parasitenkur für alle Mitglieder eines Haushaltes ist daher in vielen Fällen empfehlenswert.

kleine Hunde (10 - 20 kg) große Hunde (ab 25 kg) Katzen (ca. 5 kg) Pferde (ca. 450 kg)
einmalige Dosis 1 TL 2 TL 1/2 TL 5-10 EL
5-Tage Kur 1/2 TL täglich 1 bis 1 1/2 TL täglich 1/4 bis 1/2 TL täglich 5 EL 2x täglich
längere Kur 1/4 bis 1/2 TL täglich 1/2 bis 1 TL täglich 1/4 TL 2-3 EL 2x täglich


Anwendung (immer verdünnt)

Innerlich


äußerlich


Alternative für Leute ohne Ozonisator

Die so genannten Ölekomposite sind konzentrierter (tropfenweise Anwendung) und sehr lange haltbar. Man kann sie z.B. gut auf Reisen mitnehmen. Wenn immer ein Antibiotikum eingesetzt werden sollte, nehme ich erst einmal ein Ölekomposit. Sie sind zwar langfristig kostenintensiver, aber wegen ihrer Haltbarkeit sehr viel bequemer. Der Kostenfaktor macht sich erst bei großen Familien und großen Tieren (Pferde, Ziegen, etc.) richtig bemerkbar. Hier finden sie ausführliche INFO.



Karde bei Borreliose

Insbesondere Hunde sind oft von Borreliose betroffen. Sie reagieren meistens genauso auf die langfristige Behandlung mit Antibiotika wie Menschen: die Lebenskräfte sinken, die Borrelien sind schulmedizinisch nicht mehr nachweisbar (falls sie es überhaupt einmal waren) und ratlose Therapeuten stempeln ihre Patienten als austherapiert ab. Ausführliche Info zu Borreliose finden sie hier.

Spätestens nach der Diagnose "austherapiert" suchen Betroffene nach alternativen Lösungen und stoßen so auf alkoholischen Auszug von Kardenwurzel. Kardenwurzel Tinktur über längere Zeit hat bereits vielen Tieren und ihren Besitzern helfen können. Obwohl Forschungsbedarf besteht, gibt es sehr viele und sehr ermutingende praktische Erfahrungen mit der Karde.

Ernte Kardenwurzel

Dosierung:

Beginnend mit einem Tropfen Kardentinktur täglich um einen Tropfen auf die Maximaldosis steigern. Die Dosis mit 2 ml Effektive Mikroorganismen-Urlösung auf 20 ml Wasser in eine Spritze aufziehen und über den Mundwinkel des Tieres ins Maul spritzen (ohne Nadel!).

Dauer:


Entgiftungsreaktionen und Erstverschlimmerungen:

Die Kardenwürze mobilisiert oft eine Menge Gifte, die der Körper zusätzlich zum täglichen Alltag ausscheiden muss. Es kommt daher sehr oft zu Entgiftungsreaktionen und Erstverschlimmerungen, die jedoch mit geeigneten Entgiftungshilfen sehr gut abgepuffert werden können:
Bitte denken sie daran, dass die Karde nichts mobilisieren kann, was sich nicht schon im Körper befindet. Entgiftungsreaktionen und Erstverschlimmerungen sind daher nichts Unerwünschtes, sondern ein (unbequemer) "Beweis" dafür, dass der Körper auf die Karde anspricht und entgiftet.

Effektive Mikroorganismen-Urlösung und Effektive Mikroorganismen-Bokashi
Jiaogulan


PS: Was für Tiere gut ist, ist auch sehr oft für Menschen gut!





Symbiose Lenkung

Jeder Quadratzentimeter Haut und Schleimhaut (innerliche Haut) ist von Mikroorganismen flächendeckend besiedelt. Was eine gesunde von einer kranken Haut unterscheidet, ist die Art der Besiedlung: Symbionten im Fall von Gesundheit und Krawallmacher im Fall von Krankheit.

Streng genommen, berührt uns und das Tier das, was wir zu uns nehmen nicht. Der Margen-Darm-Trakt, wie alle anderen Körperöffnungen auch, ist eine mit Schleimhaut ausgekleidete Einstüllpung. Speis und Trank müssen erst durch diese von Mikroorganismen besiedelte Schleimhaut hindurch, um in den Körper zu gelangen. Sie werden dabei von eben diesen Mikroorganismen verändert, uns zwar so, dass sie uns bekömmlich sind.

Wir Menschen, Tiere und vor allem Pflanzen - die Biosphäre - spielen für die Erde eine sehr ähnliche Rolle, wie unsere Darmflora und -fauna für uns Tiere und Menschen. Nichts aus dem Kosmos erreicht die Erde direkt, alles wird durch die Biosphäre gefiltert und verändert.

Der Speisebrei im Darmtrakt lasst sich in puncto Belebtheit an ehesten mit dem Inhalt eines Komposthaufens vergleichen - es wimmelt. Auch hier ist Sterilität keine Option, es geht um Symbiose, sowohl beim Tier wie auch beim Menschen.

Der regelmäßige Einsatz von Effektive Mikroorganismen-Produkten ist die beste mir bekannte Methode der Symbioselenkung. Das führt im Laufe der Zeit zu einer Milieu-Umstellung. Effektive Mikroorganismen-Bokashi eignet sich hervorragend als Futterzusatz, Effektive Mikroorganismen-Urlösung als Zusatz zum Trinkwasser. Nach ein paar Monaten riechen selbst Ziegenböcke nicht mehr wie eine Ledergeldbörse aus Marokko. Hunde reagieren mit glanzendem Fell, wachen Augen und nicht mehr stinkendem Stuhlgang. Mundgeruch und Infektionen im Zahnbereich schleichen sich aus.

Insbesondere Haustiere wie Hunde und Katzen bekommen Fertigfutter aus der Dose oder TÜte. Solches Futter ist grundsätzlich mausetot und zieht Mikroorganismen der zersetzenden Sorte magisch an. Deswegen treten bei solchen Haustieren immer häufiger die gleichen "Zivilisationskrankheiten" wie beim Menschen auf. Symbioselenkung kann hier wahre Wunder bewirken, sei es der infektiöse Zahnverfall alterer Katzen oder Arthritis bei Hunden.

Parasiten, wie Rundwürmer bei Pferden, sind ein altbekanntes Problem in der Massentierhaltung. Auch hier gilt das gleiche wie beim Menschen: Alleiniges Umbringen der Parasiten ist keine Dauerlösung. Es braucht zusätzliche Symbioselenkung. Das gilt sowohl für Wurmbefall wie sämtliche Arten von Infektionen, gerade wenn sie chronisch sein sollten.

Immer mehr Hunde und Pferde zeigen Borreliose Symptome, die sich mit Kardenwurzel gut behandeln lassen. Falls (Klein-)Tiere die alkoholische Tinktur nicht zu sich nehmen wollen, kann man die Dosis mit 2 ml Effektive Mikroorganismen-Urlösung und Wasser auf 20 ml gebracht in eine Spritze aufziehen und über den Mundwinkel des Tieres ins Maul spritzen (ohne Nadel!).




Futter - die beste Vorbeugung

Hunde fressen kein Heu, Katzen kein Obst (...) Ihre Körperweisheit leitet sie. Der Mensch kann sie allerdings dazu bringen, Getreide und Sojabohnen zu fressen, indem er Aromen hinzufügt, die sie lieben, und damit ihre Körperweisheit in derselben Weise überlisten, wie wir es auch mit uns selbst tun. Es wird etwas für das Tier zusammengebraut, das sich "Vollnahrung" nennt, und dies geben wir ihnen Tag für Tag zu fressen.

Ihre Leber wird wieder und wieder mit denselben Giftstoffen belastet und kann sich niemals erholen. Es überrascht nicht, dass sie immer häufiger an Krebs erkranken. Die Tischabfalle waren schon wesentlich weniger giftig für sie als ihr industriell hergestelltes Futter. Eine Futterumstellung darf langsam und mit Einfühlungsvermögen erfolgen: Informieren Sie sich darüber, wie Haustiere richtig ernährt werden.




Kräuter-Parasitenkur für Tiere:

Kräuter in Pulverform gelagert verlieren schnell an Wirksamkeit. Deswegen liefern solche Kräuter Parasitenkuren, egal wo gekauft, selten optimale Ergebnisse. Ölekomposite und Alkoholische Tinkturen (Parasitus-X) sind nicht nur wirksamer, sondern auch preiswerter, doch werden sie wegen dem Geschmack von Tieren ungern angenommen. Die optimale Lösung ist hier meistens selbst ozonisiertes Öl (siehe oben).

Hunde
Katzen
1. Petersilien-wasser* Jeweils einen Teelöffel pro 5kg Körpergewicht auf das Futter Jeweils einen Teelöffel auf das Futter geben
2. Schwarzwalnuß Tinktur
(zusätzlich ab 2. Woche)
Tagl. Einen Tropfen pro 5kg Körpergewicht auf das Futter geben (Tier nicht zum Fressen zwingen), ggf. Dosis langsam steigern.** 2x wöchentlich einen Tropfen auf das Futter geben (Tier nicht zum Fressen zwingen).**
3. Wermut
(zusätzlich ab 3.Woche)
Tagl. Eine kleine Prise aus der geöffneten Kapsel auf das Futter 2x wöchentlich. Eine kleine Prise aus der geöffneten Kapsel auf das Futter geben
4. Nelken
(zusätzlich ab 4.Woche)
Tagl. Eine kleine Prise aus der geöffneten Kapsel auf das Futter 2x wöchentlich eine kleine Prise aus der geöffneten Kapsel auf das Futter geben
5. Erhaltungs-Programm Wie 4. Woche (kontinuierlich) Wie 4. Woche (kontinuierlich)

* Petersilienwasser: großen Strauß Petersilie 3min in 1L Wasser kochen, Petersilie wegwerfen, Wasser in 0,2L-Portionen einfrieren (Vorrat für einen Monat). Es ist nicht wichtig, dass alles gefressen wird.
** Wenn das Tier sich erbricht oder Durchfall hat, kommen wahrscheinlich Würmer zum Vorschein (u.U. unsichtbar), die außerordentlich ansteckend sind: Salz oder jodhaltiges Mittel darauf schütten, 5min einwirken lassen, dann wegräumen, Hände anschließend mit verdünntem athylalkohol (Wodka/Wasser 4:1) reinigen. Unrat im Freien genauso beseitigen.





Kolloidales Silber

In früheren Zeiten, bevor Antibiotika auf dem Markt waren, war Silber das übliche Desinfektionsmittel bei Infektionen aller Art. Noch in unserer Kindheit war es üblich, Neugeborenen Silbernitrat in die Augen zu geben. Das bekannteste Mittel, das immer Silberverbindungen enthielt, waren Nasentropfen. Heute findet man in offiziellen Verlautbarungen Hinweise zur Behandlung mit Silber nur noch bei Tieren und Pflanzen .

Tiere reagieren wie Kinder sehr gut auf innerliche und ausserliche Anwendung von kolloidalem Silber. Vor allem ausserliche Wunden lassen sich so gut sauber halten. In Verbindung mit Borretschöl fällt der Juckreiz oft gänzlich weg. So war bei einer HÜndin von 1,5 Jahren die OP-Wunde nach Sterilisation per Orgonmuffin (mehr Info) Arnika C30 und Borretschöl mehrfach über mehrere Stunden eingestrahlt worden. Eine Halskrause war nicht nötig, die OP Narbe ist heute nicht mehr sichtbar.

Ich empfehle, kolloidales Silber nach Bedarf selber frisch herzustellen. Dazu lesen sie bitte die Info zu kolloidalem Silber von Rolf Roesler. Die erforderliche Vorrichtung zur Herstellung von kolloidalem Silber bekommen sie von ihm. Sie können fertiges kolloidales Silber auch hier bestellen.

Die Dosierung ist nicht so kritisch, d.h. sie braucht nicht so genau zu sein (was kritisch ist, ist die Qualität des kolloidalen Silbers). Ein paar Tropfen ins Trinkwasser reichen gewöhnlich für die innerliche Anwendung bei Hund und Katze. Das ist auch eine gute Vorbeugung, und ich kenne einige Tiere, die - falls ihnen die Wahl gelassen wird - das mit kolloidalen Silber geimpfte Trinkwasser bevorzugen. Pferde brauchen schon ein paar Löffel. Zur ausserlicher Anwendung wird das Wundgebiet mit kolloidalen Silber betupft; trocknen lassen und nach Bedarf wiederholen.




Gelenkprobleme bei Pferden: Blutegel

Literatur: Moser, So Hilft Ihnen die Blutegeltherapie, ISBN 3-8304-2072-2

Blutegel werden schon seit Jahrtausenden zu therapeutischen Zwecken verwendet. Es gibt heute noch in der Türkei Orte, wo der Patient in eine Wanne steigt, in der Egel frei herumschwimmen und sich aussuchen können, ob und wo sie zubeißen wollen oder nicht. Man weiß inzwischen, dass die positive Wirkung der Behandlung v.a. auf das Sekret zurückzuführen ist, dass der Egel bei seinem Biss abgibt. Dieses verdünnt das Blut, löst Krämpfe, fördert die Durchblutung und wirkt entzündungshemmend.

Daher werden Blutegel v.a. bei Tinnitus, Krampfadern, Rheuma, Venenentzündungen und Gelenkarthrosen eingesetzt, aber auch bei allen oberflächennahen Problemen wie vergrößerte Prostata, Furunkel und eiternde, nicht schließende Wunden. Für eine Grundbehandlung werden 6-8 Egel gesetzt; es empfiehl sich meist wiederholte Behandlung. Der Biss fühlt sich etwa wie ein etwas andauernder Mückenstich an. Die Egel lassen nach ihrem eigenen Gutdünken wieder los; man sagt, dass ein Egel um so weniger trinkt, je giftiger das Blut. Die Wunden - und hier liegt ein guter Teil des therapeutischen Effekts - bluten bis zu 24 Stunden nach.

Die "benutzten" Egel dürfen nicht ausgesetzt werden, und werden meist nach der Behandlung getötet. Ich habe meine Egel in einem Glas mit Wasser aufgehoben, welches bei Bedarf gereinigt wird, und werde sie erneut an mir selbst verwenden. Nach einem Biss haben Egel frühestens nach 6 Monaten wieder Hunger.