Leberzauber - Bitterstoffe zur Unterstützung der Leber

Die Leber ist unser regenerationsfähigstes Organ, braucht dazu aber Bitterstoffe. Die bekommt sie aus unseren heutigen Nahrungsmitteln nicht mehr weil wir sie heraus gezüchtet haben. Natürlich funktioniert sie trotzdem, etwa so wie ein Rennwagen mit Normalbenzin. Er stottert und spotzt, der Motor verußt und Höchstgeschwindigkeit ist nicht drin. Der Rennwagen fährt weit unter seinen Möglichkeiten, Wartungsarbeiten sind nötig damit er überhaupt fährt.


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  • Leberzauber
    die Leber
    weitere Information
    Links zu den LZ-Sorten:
    LZ für alle
    LZ-medium
    Terminator
    LZ-Art
    LZ-2020
    LZ-VATA
    LZ-7
    LZ-CuZi
    LZ-Löwenzahn
    LZ-forte
    LZ-plus
    LZ-Reis
    LZ-PITTA
    LZ-KAPHA
    LZ-curcumin
    LZ-Reishi
    LZ K-soft
    LZ-Safran


    Müdigkeit ist der Schmerz der Leber - Unternehmungslust ihr Jubel

    Es ist einen Versuch wert herauszufinden ob sich meine Leber aufmuntern lässt: Ein Löffelchen Bitterstoffe pro Tag bringt schnelle Klarheit. Manche merken mit einer mutigen Dosis schon am nächsten Morgen dass ihnen das Aufstehen leichter fällt.

    Welcher Leberzauber ist der beste für mich?

    Es geht um schnelle Zuordnung der LZ-Sorten zur körperlichen Konstitution. Ausführliche Info gibt es weiter unten. Die Kontstitutions-Typen sind durch Figuren mit verschiedenen Farben und unterschiedlichem Körpervolumen dargestellt:

    - dünne Frostbeule (VATA)
    - schlank & eher frierend (VATA-PITTA Mischtyp)
    - leicht schwitzend (PITTA)
    - rund & eher schwitzend (PITTA-KAPHA Mischtyp)
    - runde Frostbeule (KAPHA)

    Leberzauber nach Konstitution

    Spätestens bei längerem Gebrauch von Leberzauber ist es sinnvoll sich Gedanken über die eigene Konstitution zu machen und einen entsprechenden LZ zu wählen. Das Mengenverhältnisse der Grundmischung (1:1:1:1) wird verändert und auf die Konstitution abgestimmt, und es kommen weitere Zutaten hinzu welche die jeweilige Konstitution unterstützen.

    VATA

    "dünne Frostbeule"

    PITTA

    "leicht schwitzend"

    KAPHA

    "runde Frostbeule"
    • friert leicht
    • eher untergewichtig
    • lernt schnell
    • vergisst schnell
    Ein VATA-typ ist von Haus aus kalt, leicht und trocken ist, was durch Bitterstoffe noch verstärkt wird. In seinen LZ sind deshalb mehr Stoffe die dem entgegenwirken, die wärmen, beschweren und schmieren. Ab etwa 40 Jahren steigt der VATA-Anteil in allen Menschen allmählich an.
    • schwitzt eher
    • normalgewichtig
    • lernt medium schnell
    • medium Gedächtnis
    Der reine PITTA-typ, heiß wie er von Haus aus ist, kann noch ein paar zusätzliche Bitterstoffe vertragen, so dass die Anteile der bitteren Kräuter erhöht sind. Passende Leberzauber Sorten sind:
    • friert leicht
    • eher übergewichtig
    • lernt langsam
    • vergisst nie
    Auch dem KAPHA-typ ist eher kalt. Doch Trockenheit ist nicht sein Problem, eher zu viel Schmiere/Feuchtigkeit. Es braucht daher zusätzliche Kräutern die wärmen & trocknen.

    Leberzauber für Mischtypen

    Es gibt einige Menschen mit reiner PITTA Konstitution, reine KAPHA und reine VATA Konstitution sind nicht so häufig. Viele sind konstitutionelle Mischtypen, nämlich PITTA-VATA oder PITTA-KAPHA. Auch bei den Mischtypen spielt PITTA die größte Rolle, selbst wenn das in der Farbgebung der Graphiken nicht so richtig zum Ausdruck kommt.

    VATA-PITTA

    schlank & eher frierend

    PITTA-KAPHA

    rund & eher schwitzend

    Leberzauber für alle Konstitutionen

    Es gibt auch einige Leberzauber Sorten die für alle geeignet sind. Insbesondere für Mischtypen mag es eine Herausforderung sein sich konstitutionell einzuordnen. Deshalb gib es einige Leberzauber Sorten die für alle geeignet sind:

    Haben sie Fragen oder Zweifel an ihrer Konstitution?

    Rufen sie einfach an und lassen sie sich unverbindlich beraten. Oder fangen sie mit dem Leberzauber für alle an. Was passiert wenn ich LZ nehme? Ich würde gern etwas über die Leber wissen. Wie wird LZ zubereitet? Wieviel, wann, wo? (..). Hier geht's zurück zur Übersicht.




    Die Leber

    Digestive system diagram en

    Die von feinen Kanälchen durchzogene Leber stellt täglich etwa einen Liter Galle(nsaft) her, der im galleführenden Gang zusammen fließt. Die mit dem Gang verbundene Gallenblase ist der Vorratsbehälter für den Gallensaft. Sie entleert sich etwa 20 min. nachdem man Fette oder Eiweiße zu sich genommen hat, in das Duodenum (Zwölffingerdarm), welches als zweiter Magen fungiert. Der Gallensaft besteht neben der Verdauungsflüssigkeit v.a. aus Schlackstoffen, die von der Leber aus dem Blut herausgefiltert wurden.

    Ich vergleiche die Entgiftungsmechanismen des Körpers gern mit Kaffeekochen. Der Kaffee in der Kanne mit seinen in Wasser gelösten Anteilen entspricht dem Harn (wasserlöslichen Gifte), der Papierfilter den Nieren. Und der Kaffeesatz im Filter entspricht den nicht in Wasser löslichen Toxinen, die über die Leber ausgeschieden werden müssen. Das ist eine ganze Menge Schlamm und die Leber hat alle Hände voll zu tun. Im Tagesbetrieb kann sie die anfallenden Mengen gar nicht vollständig bewältigen und ist auf die Nachtschicht angewiesen. Sie müsste auch bei normaler Lebensweise eigentlich den ganzen Tag weh tun.

    Die Leber kann aber nicht schmerzen, denn sie besitzt keine Rezeptoren, die Schmerzen melden können. Falls die Leberregion schmerzt, dann kommen diese Meldungen vom umgebenden Gewebe, das von einer extrem geschwollenen Leber "eingedrückt" wird. Dann ist schon reichlich spät. Dieser Sachverhalt ist in "Asterix und der Avernerschild" bildlich sehr gut (und witzig) dargestellt.

    Was sind die Vorstufen einer Lebervergrößerung? Wie kann ich diese bemerken? Woher weiß ich, wie es meiner Leber geht? - Keine Panik, es gibt eine sehr einfache Faustregel:

    Müdigkeit ist der Schmerz der Leber.

    Erklärung: Müdigkeit ist das erste aller "Kater"-Symptome. Einen Kater bekommen wir nach einer durchzechten Nacht, je nach Schwere begleitet von Kopfschmerzen, Übelkeit, Verspannungen, usw. Es sind die Symptome einer angehenden Alkohol-Vergiftung. Genau die gleichen Katersymptome - in wechselnden Zusammensetzungen und Schwere - bekommen wir auch von anderen leichten Vergiftungen wie u.a.:

    Bei vielen Menschen wird die Leber im Tagesbetrieb unmerklich überfordert. Diese kleinen täglichen Überforderung summieren sich dann unmerklich auf. Die Symptome sind nicht plötzlich morgens da, sondern bauen sich über viele Jahre schleichend in so kleine Schritten, dass wir es für normal halten und die Verschlechterung unseres allgemeinen Zustandes erst bemerken, wenn wir schon chronisch krank geworden sind.

    Zwei gute Nachrichten:

    Die Leber ist unser regenerationsfähigstes Organ und Unternehmungslust ist ihr Jubel!

    Wer ständig von Unternehmungslust geplagt ist oder wen ständig das "Tanzbein juckt", der braucht sich über den Zustand seiner Leber keine Gedanken machen.


    Andographis paniculata oder Mahatikta (Sanskrit) - das große Bitter

    Und was mache ich, wenn ich ständig müde bin? Wie kann ich meine Leber unterstützen?

    Wachsartige Verklumpungen nach Leberreinigung

    Also, über die Leber werden Abfälle und Gifte ausgeschieden, die für den Nierenfilter zu groß sind. Im Gegensatz zum wässrigen Urin handelt es sich dabei eher um eine Art Schlamm. Bei Wassermangel oder zu hohem Anteil von Feststoffen (Abfälle und Gifte) wird der Schlamm immer zäher und verklumpt schließlich. Je höher der Anteil an Schlacken, um so dickflüssiger bis klumpiger ist der Gallensaft.

    Links sehen sie solche wachsartigen Verklumpungen nach einer Leberreinigung. Die grüne Farbe kommt vom frischen Gallensaft, der mit der Zeit über gelb zu rostbraun oxidiert und den Stuhl dunkel färbt (das Eisen aus den ständig anfallenden toten Roten Blutkörperchen rostet).

    Bei fast allen Menschen, auch schon Kindern, sind die Gallenkanälchen zumindest teilweise mit Schlackstoff - Ablagerungen verstopft. Sie bleiben im Röntgenbild unsichtbar und zeigen sich auch im Ultraschall erst als Leber- oder Gallensteine, nachdem sie eine gewisse Größe erreicht haben und kalzifiziert sind.

    Wichtige Info:


    Entgiftung

    Die Ausleitung von Giften ist meistens eine harte, energie-intensive Arbeit für den Körper. Energie, die sonst für unseren normalen Tagesablauf zur Verfügung steht, wird plötzlich anderswo dringender gebraucht:

    Und schon haben wir eine Situation, die jedem Krankenhaus ähnelt: Bettruhe, krankheitsgemäße Diät (dieser Aspekt ist sehr verbesserungsbedürftig), kein Sex. Darüber hinaus gibt es noch einige Maßnahmen, womit die Entgiftung - egal, ob sie zuhause oder in einer Praxis stattfindet, wirkungsvoll erleichtert und unterstützt werden kann. Unter diesen Maßnahmen ist die Leberunterstützung mit Bitterstoffen die wichtigste Maßnahme. Bitterstoffe ermöglichen es der Leber, sich selbst zu regenerieren. Hier finden sie INFOs zu weiteren Entgiftungshilfen und hier einfache Gesundheits Rezepte für zu Hause.


    Bitterstoffe

    Bitter ist ein uralter Alarmgeschmack. Er hat schon unsere vierbeinigen Vorfahren davor bewahrt Giftiges zu essen. Passiert das trotzdem revoltiert der Magen, er will das vermeintliche Gift schleunigst durch Erbrechen wieder loswerden. Die Grenze dafür, ab wie viel Bitter es zum Würgreiz kommt, ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich, aber irgendwann würgt es jeden.

    Wermuth, unser bitterstes einheimisches Kraut, ist schon in relativ kleinen Mengen magentoxisch. Deswegen sollte man davon nur ein halbes Blatt auf einmal essen. Manche Bitterstoffe sind kaum toxisch, andere sind es durch und durch. Die Menge macht das Gift. Wenn mein Organismus keine Erfahrung mit Bitterstoffen hat, sie nicht differenzieren kann, kommt es auch bei gesundheitsfördernden Mengen grundsätzlich zu diesen Alarm-Meldungen aus dem Bauch: "Vorsicht! Vergifte dich nicht!"

    Früher haben wir keine extra-Bitterstoffe gebraucht, sie waren im "normalen" Essen in kleinen Mengen allgegenwärtig und wir konnten sie gut einschätzen. Weil wir vor etwa 150 Jahren angefangen haben, diese natürlichen Bitterstoffe systematisch aus den Nahrungsmitteln heraus zu züchten, ging und geht dieses Einschätzungsvermögen allmählich verloren. Bei manchen Menschen lösen schon kleinsten Mengen eines beliebigen Bitterstoffes Würgreiz aus. Bei anderen ist das Einschätzungsvermögen noch mehr oder weniger intakt.

    Wenn es sie also beim Lebezauber würgt, geben sie sich und ihrem Körper Zeit zum Lernen. Nehmen sie statt dem empfohlenen halben oder drittel Teelöffel nur eine Stecknadelspitze bis ihr Körper gelernt hat dass es ihn nicht umbringt sondern bei seinen täglichen Aufgaben unterstützt. Das dauert in der Regel nicht länger als eine Woche bis 10 Tage, manchmal nur einen Tag.

    Für unsere Leber wurde es mit dem Schwinden der Bitterstoffe aus der Nahrung richtig schwierig. Sie ist zwar das regenerationsfähigste Organ im Körper, braucht aber zur Regeneration die Anregung durch Bitterstoffe, die sie heutzutage aus dem Essen nicht mehr bekommt. Deswegen arbeitet bei vielen Menschen unseres westlichen Kulturkreises die Leber "unter Wert" - sie könnte besser, tut es aber nicht. Weil eben das gewisse Etwas fehlt, das sie schätzt und braucht, die Bitterstoffe. Wenn man bedenkt, dass die Leber täglich etwa 700 ml bitteren Gallensaft produzieren muss, macht das sogar Sinn.

    Bitterstoffe sind bei uns meistens nur noch über Nahrungsergänzungsmittel zugänglich - es sei denn, man sammelt bittere Kräuter in der Natur, oder pflanzt sie im eigenen Garten an. Den Mangel an Bitterstofen und seine Auswirkungen auf menschliches Wohlbefinden haben schon viele erkannt. In ihren Büchern findet man viele Anregungen zum Sammeln, Anpflanzen und Zubereiten von bitteren Kräutern zur Verbesserung der Gesundheit:

    Der Kleine Dokter, Alfred Vogel, Verlag A. Vogel (CH-) Teufen
    Gesundheit aus der Apotheke Gottes, Maria Treben, ISBN 3-85068-090-0
    Heilkräuter aus dem Garten Gottes, Maria Treben, ISBN 3-453-41704-6
    Fundgrube Gesundheit und Leben Band 1 bis 3, Oetinger, Beck, Ebeling, nur schriftlich bestellbar von Buchdienst Oettinger, Ruckhardtshauser Str. 7, 74613 Öhringen, FAX 07948-2446, base-ist-lebenwebde


    Die Eigenschaften von Bitterstoffen

    Bitterstoffe

    Was mache ich also, wenn mir schon kalt ist? Oder wenn meine Gelenke bereits ein Problem mit der Schmierung haben? Kann ich zur Unterstützung meiner Leber trotzdem Bitterstoffe nehmen?

    Ja, natürlich, aber eben nicht reine Bitterstoffe, sondern in einer Kombination mit anderen Kräutern, die ausgleichend wärmen und schmieren. Da wir alle unterschiedlich sind ist der Bedarf an ausgleichenden Kräutern auch unterschiedlich. Die Konstitution kommt ins Spiel. Mehr dazu weiter unten.


    Eigene Erfahrungen

    Bis zu meinem 27. Lebensjahr habe ich Hochleistungsport betrieben und entsprechend üppig gegessen. Ich hörte dann von einem zum anderen Tag mit dem Sport auf und wurde ziemlich bald danach zum Lacto-Vegetarier, aß aber weiterhin die gewohnten Mengen. Etwa fünf Jahre später entwickelte ich:

    Das sind alles charakteristische Anzeichen von Diabetes. Zu der Zeit, etwa 1990, hielt ich mich in Malaysia und Singapore auf und hatte viele Kontakte zur indisch-stämmigen Volksgruppe. Die traditionelle Medizin der Inder ist der Ansicht, dass die Funktionen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) erst versagen können, wenn die Leber nicht mehr richtig arbeitet. Solange die Leber gesund ist, kann sich keine Pankreas-Krankheit wie Diabetes entwickeln. Folglich wird Diabetes im Anfangsstadium als Leberschwäche behandelt, im Klartext mit einer radikalen Diätumstellung plus reichlich Bitterstoffe.

    Ich verzichtete weitgehend auf weißen Zucker, Schokolade, usw., und schränkte den Konsum von Produkten aus raffinierten Mehlen drastisch ein. Zusätzlich nahm ich dreimal täglich einen Teelöffel einer Mischung von bitteren Kräutern in Melasse ein, die ich über meine indischen Freunde kennengelernt habe und heute als Leberzauber bezeichne. Meine allgemeine Verfassung wurde kontinuierlich besser. Nach neun Monaten waren alle körperlichen Diabetes-Symptome verschwunden, und ich reduzierte die Kräutereinnahme auf zweimal täglich. Nach weiteren 4 bis 5 Monaten nahm ich den Leberzauber nur noch nach Bedarf zu mir, was ich auch heute noch tue. Diabetes Symptome könnte ich immer noch entwickeln, aber erst nach längerem Missbrauch von zuckerhaltigen Produkten und/oder Weißmehlen.

    10 Jahre später kam ich zurück nach Deutschland. In der Apotheke erhältliche Bitterstoffe haben meinem aus Asien mitgebrachten Qualitätsanspruch nicht genügen können. Ich vermute, das liegt vor allem am kommerziellen Anbau und der maschinellen Verarbeitung. Selbst hochwirksame Pflanzen wie Mariendistel und Aloe Vera sind als Apotheken-gängige Präparate für mich nicht zufrieden stellend.

    Durch Versuche mit einheimischen Kräutern wurde mir schnell klar, dass ich mich durch Wildsammlung zwar selbst versorgen kann, es aber für andere unbezahlbar bleibt. Entgegen meiner Wunschvorstellung von einer einheimischen Lösung suchte ich daher nach Lieferanten für die Zutaten meines bewährten Leberzaubers und wurde fündig. Seitdem wächst das Interesse am Leberzauber, dieser modernen Variante eines traditionellen indischen Rezepts aus dem Vaedyak Shastra (ein bengalischer Zweig des Ayurveda). Es ist in dem Buch Yaogic Treatment and Natural Remedies von P.R. Sarkar veröffentlicht (english). Es ist nicht im Buchhandel erhältlich, kann aber über die Organisation Ananada Marga (googeln) über deren online-Shops weltweit bezogen werden.

    Ich habe trotz intensivem Probieren und Suchens kein pflanzliches Rezept zur Leberunterstützung gefunden, dass den Leberzauber hinsichtlich seiner Breitenwirkung aussticht. Selbstverständlich kann individuell abgestimmte Leberunterstützungen mit anderen Mitteln mindestens genau so oder noch effektiver sein. Es ist aber nicht einfach die allgemeiner unterstützende Kraft des Leberzauber zu übertreffen.


    das Rezept - Leberzauber selber machen

    Zum Einstieg für alle bestens geeignet: Wenn sie erstmal probieren möchten ohne sich allzu viele Gedanken zu machen ("vielleicht lohnt es sich ja gar nicht"), oder wenn sie geschmackliche Bedenken wegen der Bitterstoffe haben (es ist eine geschmacklich milde Variante), sind sie mit dem Leberzauber-für alle gut beraten.

    Rühren sie die folgenden vier gemahlenen Kräuter im Verhältnis 1:1:1:1 kalt in nicht entbitterte Melasse ein :

    Die rechtliche Situation:


    Zubereitung

    Verarbeiten sie die Kräuter möglichst bald nach Erhalt, da sie im gemahlenen Zustand schnell an Wirkungskraft einbüssen. Die einmal angerührte Paste allerdings nimmt durch Lagerung an Qualität zu wie ein guter Rotwein. Sie ist praktisch unbegrenzt haltbar, da diese Mischung aus Bitterstoffen keinem Pilz und keiner Mikrobe, auch keinem größeren Parasiten schmeckt. Sie braucht keine Kühlung.

    Noch ein Wort zur Melasse und zu Kräutern

    Egal wo wir Melasse bisher gekauft haben, ihre Dünnflüssigkeit bzw. ihre Dickflüssigkeit ändert sich von Charge zu Charge. Bis zum Jahr 2013 war in jedem Jahr die "Herbstmelasse" dünnflüssiger als im Rest des Jahres. Jedoch scheint sich 2013 der Standard geändert zu haben und alle Melasse ist generell dünnflüssiger als zuvor. Wir befürchten dass das so bleiben könnte. Die Auswirkung auf Leberzauber ist, dass dieser auch dünnflüssiger wird, obwohl gleich Kräutermengen wie zuvor verwendet werden.

    Auch die Kräuter sind jedes Mal ein bisschen anders. Farbe, Konsistenz, Geschmack variieren eben. Dazu kommt der Mahlgrad. Bei der Terminaliafrucht kann die Körnung (Mahlgrad) innerhalb der gleichen Charge sehr unterschiedlich sein. Die größeren Körner fühlen sich hart wie Stein an, weichen aber in der Melasse auf und "vergehen" mit der Zeit. Die Spargelwurzel klumpt generell, da sich die gemahlenen Wurzelfasern sofort anfangen miteinander zu verhaken. Diese Klumpen kann man mit der Hand zerdrücken. Auch das Androgrophiskraut habe ich schon mit kleinen harten Körnchen bekommen, die ebenfalls aufweichen.


    Einnahme-Empfehlung

    ½ TL morgens nüchtern und ½ TL abends vor dem Schlafen gehen regelmäßig über mehrere Monate hinweg einnehmen. - Müdigkeit ist der Schmerz der Leber. Achten Sie darauf, inwieweit die Einnahme der Paste Müdigkeit und Energielosigkeit beseitigen kann. Aus dieser Beobachtung ergibt sich die zukünftige Benutzung und Dosierung. Falls sie zwischen 1:00 und 3:00 Uhr nachts aufwachen sollten und Schwierigkeiten haben, wieder einzuschlafen, dann nehmen sie zu dieser Zeit nochmals ½ TL.

    Leberzauber

    Bezugsquellen



    Bitterstoffanteil der verschiedenen Leberzauber-Sorten im Vergleich untereinander

    Summe Gewichtsprozent (ohne Melasse) der bitteren Zutaten Neem, Andrographis, Ilex, MSM bezogen auf LZ-forte, nicht auf die Gesamteinwaagen der jeweiligen LZ-Sorten. So sind z.B. auch die Hälfte der LZ-medium Kräuter bitter, 50% der Gesamteinwaage. Aber im Vergleich zur gleichen Menge LZ-forte sind es deutlich weniger bittere Kräuter, nämlich nur 41%. Dazu sei noch gesagt dass es quantitative Angaben sind und nicht qualitative, es ist die Summe des Gewichts der bitteren Kräutern. Die "Summe der Bitterkeit" lässt sich nur abschätzen.

    LZ-
    PITTA
    LZ-
    plus
    LZ-
    forte
    LZ-
    Reis
    LZ-
    medium
    LZ-
    Reishi
    LZ-
    Safran
    LZ-
    curcumin
    LZ-
    für alle
    LZ-
    KAPHA
    LZ-7 LZ
    K-soft
    LZ-
    CuZi
    LZ-
    VATA
    58% 57% 50% 50% 41% 40% 39% 38% 32% 31% 26% 20% 20% 19%

    Wie oben bereits geschildert haben Bitterstoffe nicht nur die gesuchte Eigenschaft (Unterstützung der Leber), sie kühlen auch und trocknen aus (Schleimhäute). Je nach Konstitutionstyp ist das vor allem im Dauerbetrieb mehr oder weniger unerwünscht und zwei der vier Basiskräuter sind dazu da, diese unerwünschten Eigenschaften auszugleichen. Der folgenden Tabelle können sie vergleichend die prozentualen Anteile (Summe) von Kräutern entnehmen, die:

    1. wärmen - der Kühlung entgegenwirken
    2. "schmieren" - der Austrockung entgegenwirken
    3. kühlen & trocknen (Bitterstoffe)

    Bitterstoffe im Vergleich mit wärmenden und "schmierenden" Zutaten

    Gewichtsprozent bezogen auf Gesamteinwaage innerhalb einer Leberzauber-Sorte: hier geht es um das Verhältnis der Kräutereigenschaften "bitter", "schmierend" und "trocknend" innerhalb einer Sorte Leberzauber. So ist zum Beispiel dieses Verhältnis in den Sorten LZ-forte, LZ-medium und LZ-für alle gleich, obwohl die Gesamteinwaage von Kräutern in allen drei Sorten unterschiedlich ist.
    LZ-
    PITTA
    LZ-
    plus
    LZ für alle
    LZ-medium
    LZ-forte
    LZ-Reis
    LZ-7

    LZ-
    Safran
    LZ-
    Reishi
    LZ-
    curcumin
    LZ-
    K-soft
    LZ-
    KAPHA
    LZ-
    CuZi
    LZ-
    VATA
    bitter:
    Andrographis, Neem, Ilex, MSM, Safran
    68% 56% 50% 41% 40% 40% 38% 33% 30% 25% 20%
    schmierend:
    Spargelwurzel, Salz (+ Melasse)
    16% 22% 25% 15% 20% 20% 19% 16% 23% 12,5% 40%
    wärmend:
    Myrobalan, Ingwer, Pfeffer, L-Cystein
    16% 22% 25% 15% 20% 20% 20% 51% 47% 17,5% 40%
    sonstige: 29%
    7-Kräuter
    20% Curcuma 20% Reishi 22% Curcuma 22% Curcuma
    23% Zimt



    Leberzauber anrühren

    Größe entspricht Melasse ergibt Trotz der Zähflüssigkeit von Melasse, die durch das Einrühren von Kräutern noch zunimmt, ist es zwar möglich kleine Mengen Leberzauber anzurühren, aber das Abwiegen der Kräuter ist manchmal ein Problemchen. Deshalb empfehle ich einen Mindestansatz mit 500 ml Melasse (Größe M).

    Wenn sie es trotzdem tun möchten empfehle ich bei den Größen XS und S den Leberzauber gleich in dem Gefäß anzurühren das der Aufbewahrung dient, am besten mit einem langstieligen Kaffeelöffel. Der verbiegt sich gern bei größeren Ansätzen und ist spätestens bei Größe L zu kurz.

    In der Tabellen unten finden sie die Mengenangaben der Zutaten, die sie für verschieden große Ansätze brauchen.
    L 1 Liter 1,7 L
    XS 1/10 von
    Größe L
    100ml 170ml
    S 1/4 von
    Größe L
    250ml 425ml
    M 1/2 von
    Größe L
    500ml 850ml




    Zutaten für alle LZ-Sorten in Größe L auf 1 Liter Melasse

    Größe XS = 1/10 davon --- Größe S = 1/4 davon --- Größe M = 1/2 davon

    LZ-Sorte
    LZ
    für alle
    LZ-
    Art
    LZ-
    medium
    LZ-
    forte
    LZ-
    plus
    LZ-
    PITTA
    LZ-
    Reis
    LZ-
    Löwen-
    zahn
    LZ-
    VATA
    LZ-
    CuZi
    LZ-7

    LZ-
    KAPHA
    LZ-
    K-soft
    LZ-
    Safran
    LZ-
    curcumin
    LZ-
    Reishi
    Termi-
    nator
    Konstitution
    alle
    alle
    alle
    alle
    Spargel
    50g
    50g
    65g
    80g
    70g
    50g
    80g
    40g
    70g
    40g
    30g
    55g
    32,8g
    60g
    60g
    64g
    Myrobalan
    50g
    50g
    65g
    80g
    70g
    50g
    80g
    40g
    70g
    40g
    30g
    95g
    52,8g
    60g
    60g
    64g
    200g
    Neem
    50g
    50g
    65g
    80g
    70g
    90g
    80g
    40g
    30g
    40g
    30g
    55g
    32,7g
    60g
    60g
    64g
    Andrographis
    50g
    50g
    65g
    80g
    70g
    90g
    80g
    40g
    30g
    40g
    30g
    55g
    32,7g
    60g
    60g
    64g
    Artemisia
    100g
    Ilex K.
    40g
    MSM
    40g
    Safran
    10g
    Steinsalz
    30g
    L-Cystein
    30g
    Ingwer
    30g
    24g
    L. Pfeffer
    10g
    30g
    24g
    10g
    10g
    Gelbwurz
    70g
    70g
    70g
    Reishi
    64g
    Zimt
    80g
    Heidelberger's
    7 Kräuter
    80g
    Löwenzahn
    Wurzel
    40g
    GESAMT-
    EINWAAGE

    200g

    300g

    260g

    320g

    320g

    320g

    320g

    200g

    260g

    320g

    200g

    320g

    200g

    330g

    320g

    320g

    200g
    LZ
    für alle
    LZ
    Art
    LZ-
    medium
    LZ-
    forte
    LZ-
    plus
    LZ-
    PITTA
    LZ-
    Reis
    LZ-
    Löwen-
    zahn
    LZ-
    VATA
    LZ-
    CuZi
    LZ-7

    LZ-
    KAPHA
    LZ-
    K-soft
    LZ-
    Safran
    LZ-
    curcumin
    LZ-
    Reishi
    Termi-
    nator

    PS: ab 100g/Kraut bekommen sie bei unserem Lieferanten Kräuter Schulte die Kräuter günstiger als bei uns


    Tipps zum Anrühren



    Was passiert wenn ich Bitterstoffe nehme?

    Die Leber (einschließlich Gallenblase) ist unser größtes inneres Organ und hat entsprechend viele Funktionen. Die wichtigsten sind: Über die Meridiane ist die Leber besonders mit Haut und Augen verbunden. Wenn die Leber mit der Ausscheidung von Stoffwechselmüll nicht hinterher kommmt, dann muss die Haut mithelfen: Wenn die Leber entlastet wird, dann sind deswegen die folgenden Reaktionen häufig - nicht zwingend: Das ist eine Zusammenfassung häufiger Reaktionsmuster auf Bitterstoffe wie im LZ. Sie beschreibt aber nur einen kleinen Teil des gesamte Spektrums möglicher Reaktionen. Gesundheitliche Probleme kommen nicht so sehr aus der Abwesenheit von Bitterstoffen im Essen, sie haben viel mehr damit zu tun dass ich mich nicht so ernähre wie es mir gut tut, nicht so ruhe und arbeite wie es mir gut tut. Der Leberzauber ist kein Wundermittel. Er unterstützt mich dabei mein ungesundes Verhalten zu ändern, doch er tut es nicht für mich. Ich muss es wollen und dann auch noch selber tun - mein Verhalten ändern nämlich. Um ungerechtfertigten Erwartungen vorzubeugen kommen jetzt ein Paar Beispiele für weniger durchschnittliche Reaktionen: Worauf es wirklich ankommt? Es braucht von Seiten des Anwenders Bereitschaft zum Probieren und die Ausrichtung auf die eigenen Gesundheit plus die Umsetzung. Damit ändert sich das Leben einschließlich der Gesundheit. Gesundheit und Krankheit sind Ergebnisse meiner Lebensführung. Folgende fiktiven Beispiele sollen das erklären:
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    , , Konstitution ausführlicher betrachtet

    Obwohl wir Menschen so verschieden sind, dass es jeden von uns nur einmal gibt, ähneln wir uns auch, und zwar so sehr, dass alle großen Kulturen Konstitutionslehren hervorbringen, in denen auf Grund unserer Ähnlichkeiten versucht wird, Menschen-Typen zu beschreiben. Entständen sind diese Konstitutionslehren wohl aus den bei der Diagnose beobachten Mustern. Diese Beobachtung bei der Medikation einfließen zu lassen, war dann der nächste Schritt. Aus der empirischer Beobachtung wurde zunächst eine Theorie und dann eine Lehre.

    Die bei uns bekannten und auch praktizierten Konstitutionslehren gründen sich auf Ayurveda (Indien) und TCM (Traditionelle Chinesischen Medizin). Unsere westliche, dem griechischen Weltbid entstammende Konstitutionslehre findet man eher in der Astrologie. Sie geht von vier Typen/Elementen aus: Erde, Wasser, Feuer, Luft. In der TCM haben wir fünf Elemente, nämlich Erde, Wasser, Feuer, Holz und Metall. Ayurveda geht von drei Konstitutionstypen aus: Wasser, Feuer, Luft.

    Und schon herrscht Durcheinander in der Einheit. Alle drei Konstitutionslehren beschreiben mit einer unterschiedlichen Anzahl von "Typen" das Gemeinsame in der Vielfalt der Menschen, und zwar unter teilweiser Benutzung der gleichen Worte! Chaos ist daher vorprogrammiert, denn trotz gleichem Wort ist Konstitution nicht gleich Konstitution. Wenn ich von "Feuer-Typ" spreche, meine ich das nun ayurvedisch, chinesisch oder griechisch?

    Einen anschauliches Sinnbild bietet die Uhr. Wir sind an eine 24 Stunden Einteilung des Tages gewöhnt. Was wäre, wenn woanders der Tag 30 Stunden hätte (China, mit jeweils 48 unserer Minuten) und noch woanders 18 Stunden (Indien, mit jeweils 80 unserer Minuten)? Dann wäre unser sechs Uhr morgens (ohne Zeitverschiebung!) in China 7:30 und in Indien 4:30. Es wird dann schwierig, über Uhrzeiten zu reden, obwohl der Tag überall der gleiche ist und überall 1440 Minuten hat. Vergleichbar nehmen die Worte "Wasser", "Feuer" & "Luft" in den drei Konstitutionslehren jeweils ihre eigenen Bedeutungs-Sektor ein, beschreiben jeweils andere "Zeitspannen" in den 1440 Minuten des Tages, das sich zwar teilweise decken, wie die verschieden langen Stunden auf den verschiedenen Uhren, aber eben nicht ganz. Wie gesagt, totales Chaos, wenn man davon ausgeht, dass das gleiche Wort die gleiche Bedeutung habe. Hat es eben nicht und ich möchte das gleich zu Anfang deutlich machen, damit sie verstehen, warum ich die Fremdwörter "Vata, Pitta & Kapha" benutze, statt Luft, Feuer und Wasser. Von diesen Fremdwörtern "Vata, Pitta & Kapha" haben sie eben keine Vorstellung, und das ist gut so.

    Angesichts dieser ohnehin schon bestehenden Begriffsverwirrung, sehe ich keinen Grund, meiner Vorliebe für die einfachtste Variante, nämlich Ayurveda, zu entsagen. Mit diesen relativ einfachen Konzepten kann ich mir die Konstitutions-spezifischen Eigenschaften von Nahrungsmitteln, von Nahrungsergänzungsmitteln und auch von Arzneimitteln ableiten und auf die eigenen Konstitution umlegen. Und sie können es, falls sie wollen, gut nachvollziehen.

    Der Grundgedanke besteht darin, dass die jeweiligen konstitutionellen Merkmale "Abweichung" von einem theoretischen Idealtyp sind, in dem sämtliche Merkmale ausgewogen und harmonisch koexistieren, der also gar keine Konstitution hat. Wir weichen demnach alle von diesem Ideal ab. Und wenn man diesen Abweichungen vom Ideal, den konstitutionellen Merkmalen, durch Nahrungsauswahl etc. entgegensteuert, dann kommen wir immer mehr ins Gleichgewicht und werden genau in dem Maße auch gesünder. Krankheiten sind also nach ayurvedischem Verständnis Verschlimmerungen der jeweils sowieso schon existierenden konstitutionellen Unausgewogenheit.

    Die drei konstitutionellen Grundtypen sind:

    Ayurveda beschreibt die sechs Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig, scharf, bitter & astringierend mit jeweils drei polaren Eigenschaften. Die drei Eigenschaftspaare sind:
    1. leicht - schwer
    2. kalt - warm
    3. trocken - ölig/schmierend/feucht
    Die Eigenschaften können unterschiedlich stark sein, z.B: sehr kalt, medium kalt & wenig kalt.

    Die sechs Geschmacksrichtungen haben folgende Eigenschaften:

    Wenn es jetzt zu Nahrungsmittel oder Medikamenten kommt - Ayurveda macht da keinen Unterschied - dann besitzt das jeweilige Nahrungsmittel in der Regel mehr als eine Geschmacksrichtung, und das in unterschiedlicher Gewichtung. Knoblauch z.B. enthält alle sechs Geschmacksrichtungen, wobei scharf dominiert. Zitronensaft ist fast ausschließlich sauer plus medium astringierend, Salz können sie sich selber denken, Zucker auch. Ein typischer Vertreter für sehr astringierend ist der Saft frischer Granatäpfel, plus medium süß. Auch schwarzer & grüner Tee sind hauptsächlich astringierend, sowie der Saft vieler grüner Blätter. Astringierend gibt einem oft das Zungengefühl eine Art "Fell auf den Zähnen" zu haben.

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    Mit den polaren Eigenschaftspaaren des Ayurveda lassen sich die augenfälligen Unterschiede der drei Konstitutionstypen einfach beschreiben, und auch weitere Eigenschaften wie Wärmebedürfnis, Körperbau, Gedächtnisleistung und emotionaler Tonus ableiten. Das ist eine Vereinfachung im Dienste schneller Einschätzung und im Dienste grober Zuordnung, wie sie z.B. zur Eingrenzung geeigneter LZ-Sorten hilfreich ist!

    VATA
    (wie Wind)
    PITTA
    (wie Feuer)
    KAPHA
    (wie Wasser)
    Eigenschaften
  • leicht
  • kalt
  • trocken
  • heiß
  • zwischen leicht & schwer
  • etwas schmierend
  • schwer
  • kalt
  • feucht
  • Es wäre schön, wenn sich ein "symmetrisches" Bild ergäbe, das ich mir gut merken kann; ansatzweise ist das ja auch gegeben. 1
    Wärmebedürfnis friert leicht schwitzt leicht friert leicht
    Körperbau eher untergewichtig normalgewichtig eher übergewichtig
    Gedächtnis lernt schnell &
    vergisst schnell
    lernt medium schnell,
    medium Gedächtnis
    lernt langsam
    & vegisst nie
    Schon Samuel Hahneman lehrte dass die mentalen Symptome/Merkmale (ge)wichtiger, als die körperlichen. Gut beobachtbar ist die Gedächtnisleistung.
    emotionaler
    Tonus
    schnell wechselnd auflodernd beständig

    1 Im Eigenschaftspaar schwer-leicht befindet sich das Feuer schön in der Mitte zwischen dem sehr schweren Wasser und der sehr leichten Luft. Dass Wasser weniger kalt als Luft ist und damit irgendwo zwischen sehr heißem Feuer und sehr kalter Luft, kann ich mir an Hand des Windkühlungsfaktors auch noch ableiten. Wenn es aber zum Eigenschaftspaar trocken-feucht kommt, hört die Symmetrie auf. Dem sehr trockenen Extrem Luft stehen zwei verschiedene Arten von "feucht" gegenüber. Auf der einen Seite wässrige Feuchte und auf der anderen ölige. Im Hinblick auf die Unterscheidung, ob ein Körpergewebe fetthaltig ist (Nerven & Mark, Gelenkschleimhäute und Unterhautfettgewebe einschließlich visceraler Fetteinlagerungen) oder nicht (alle anderen Gewebe) macht es durchaus Sinn, obwohl die Symmetrie dahin ist, mit denen wir so gern unsere Gedankengebäude ausstatten.

    Es entspricht auch durchaus meiner Erfahrung, dass trockene Hitze einfacher zu ertragen ist, als feuchte Hitze. Und feuchte Kälte beißt trotz höherer Temperaturen (kurz über dem Gefrierpunkt) grimmiger, als es trockene Kälte kurz unter dem Gefrierpunkt tut.

    Natürlich und auch leider sind die meisten Menschen Mischtypen. In unserer westlichen Gesellschaft dominiert auf der Ebenen der Gefühle das Feuer (PITTA). Wir sind alle so wettbewerbsorientiert und ziehen auch gern mal in den Krieg, sei es in der Ehe, auf dem Sportplatz, in der Debatte oder gar militärisch. Daher gibt es zwar eine ganze Reihe reiner PITTA-typen, aber wenig reine KAPHA- oder VATA-typen. Bei ihnen ist fast immer eine unterschiedlich große Portion mentales und/oder emotionales Feuer mit drin.

    Außerdem ist zu berücksichtigen dass mit dem Alter, d.h. nach den Wechseljahren - auch der Mann muss durch etwas Vergleichbares durch - der VATA-anteil (Luft) im Menschen generell zunimmt, was sich durch erhöhtes Wärmebedürfnis und trockene knackende Gelenke zeigt. Wer sich näher damit auseinander setzen möchte, oder nachvollziehen was ich behaupte, dem empfehle ich folgende Bücher:


    Ayurvedic Healing
    von David Frawley (deutscher Titel?)

    Yoga of Herbs
    von David Frawley & Vasant Lad

    deutscher Titel vermutlich: Ayurveda Pflanzenheilkunde


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    Entwöhnung von Zigaretten, Kaffee, Tee u.a. anregenden Genussdrogen

    Viele Genussdrogen wie Kaffee, Tee und Zigaretten haben auf den Stoffwechsel eine anregende Wirkung. Das ist auch meistens der Grund für ihren Konsum. Will man sich von solchen Genussdrogen entwöhnen, dann fehlt dem Körper die gewohnte Anregung durch die Droge. Es kommt zu Verstopfungen im Darm, im Blut, im Gemüt und möglicherweise an vielen anderen Orten.

    In dieser Umgewöhnungsperiode benötigt der Körper Hilfe und Stimulation anderer Art. Die Leber ist für die "Drehzahl" des Stoffwechsels mitverantwortlich. Ausreichende Zufuhr von Bitterstoffen kann die fehlende Stimulation der Genussdroge ausgleichen. Zudem helfen die Bitterstoffe, rückständigen Stimulantien auf natürliche Weise aus dem Körper zu entfernen.




    Weitere Leberunterstützung

    L-Cystein, MSM

    L-Cystein

    MSM



    Über L-Cystein und Glutathion

    Die Zufuhr von L-Cystein aus der Nahrung bestimmt, wie viel Glutathion vom Körper produziert wird, d.h. Nahrungsergänzung mit L-Cystein hebt den Glutathionspiegel. Die wichtigsten Funktionen von L-Cystein sind:

    Drei Aminosäuren - Methionin, Taurin und L-Cystein - enthalten Schwefel im Molekül. Dieser ermöglicht ihre antioxidative Wirkung. Zusammen mit Glutaminsäue und Glycin bildet Cystein Glutathion, das wichtigste wasserlösliche Antioxidans, das auch im Blut aufzufinden ist. Glutathion, das zusammen mit dem Selen-haltigen Enzym Glutathionperoxidase wirksam wird, entgiftet freie Radikale und kann z.B. oxidiertes Vitamin C und E zur Wiederverwendung aufbereiten. (Burgersteins Handbuch für Nährstoffe, ISBN 3-8304-2065-X)

    L-Cystein , L-Cystein



    Leberzauber maßschneidern

    Eine ganz Reihe von Dauerkunden sind dazu übergegangen, Kräuter in anderen Mengen und anderen Zusammenstellungen zu kaufen als für die "Konfektionsgrößen" empfohlen. Sie stellen sich ihren eigenen individuellen LZ her und optimieren damit seine Wirkung. Diesbezügliche Fragen habe ich am Telefon immer freudig begrüßt und dazu geraten, dem Impuls/Wunsch den LZ für sich selbst zu verbessern unbedingt ( unbedingt = ohne Bedingungen) zu folgen.

    Wir sind alle unterschiedlich und deswegen macht es auch Sinn, dass der "ideale" LZ ebenso einmalig ist. Dass jemand anders den für mich oder für sie idealen LZ herausfindet (und anrührt) funktioniert selten. Jeder kann das für sich selber tun, über Versuch und Irrtum zum Lehrling seine eigenen Körpers werden. Der "optimale" LZ für sich selbst wäre dann das Gesellenstück. Allein die Frage bleibt - wer ist der Meister?


    Versuch und Irrtum

    Wer sich nicht so viele Gedanken machen möchte, kann mal mit dem LZ-für alle anfangen. Falls das Erfolg bringt, entsteht oft der Wunsch oder die Frage, ob sich das nicht optimieren ließe. Der nächste Schritt wäre anzurufen und sich beraten zu lassen. Wer dann weiter optimieren möchte, muss bereit seinen eigenen LZ herzustellen und sich auf Versuch & Irrtum einzulassen. Ohne diese Bereitschaft macht es auch keinen Sinn hier weiter zu lesen. Eine Lehrzeit beginnt.

    Wer eine Lehre machen möchte muss einen Meister suchen, der ausbilden kann. Zu Anfang wollte ich aber gar keine Lehre machen. Ich war nicht bereit dazu. Ich wollte bloß schnelle Lösungen für meine aktuellen Probleme und suchte sie wo immer sie versprochen wurden. Nur wenige dieser versprochen schnellen Lösungen funktionierten. Bei mir fingen Versuch und Irrtum also damit an herauszufinden, was nicht geht, und das dauert. Ich hielt mich mit Sprüchen wach wie "Erfolg ist die letzte Stufe auf der Leiter des Misserfolgs." Ich nahm's mit Humor, aber zufrieden war ich nicht. Also suchte ich weiter.

    Es gab andere Menschen die zufriedener waren als ich. Mehr instinktiv als berechnend suchte ich ihre Gesellschaft. Leider färbte ihre Zufriedenheit nicht auf mich ab - ehrlich gesagt kein bisschen. Mir wurde klar, dass es so einfach nicht geht (mal wieder). Aufgeben war keine Option, also würde ich mehr Zeit 'rein stecken und auf die schnelle Lösung verzichten. Ich entwickelte ganz langsam die Bereitschaft mich auf etwas einzulassen von dem ich das Ergebnis nicht kenne. Bei allen "schnell"-Lösungen war das Ergebnis zwar (angeblich) bekannt gewesen, nur war es nie eingetroffen.

    Jetzt suchte ich gezielt einen Meister und war bereit bei ihm in die Lehre zu gehen. Wer suchet der findet und ich begann meine Funde eins zu eins nachzuahmen. Dabei lernte ich schnell jede Menge Dinge kennen die ich vorher nicht gekannt hatte. Manche davon lösten ein paar meiner Probleme und.. neue Probleme entstanden (seufz!). Das Problem waren ja gar nicht meine einzelnen Probleme. Meine Probleme waren wie Fragen und die dazu gefundene Antworten waren Lösungsvorschläge (ohne Garantie). Aber jedes Mal wenn ich eine Antwort bekam, dann ergaben sich daraus neue Fragen. Das ist die unendliche Geschichte und ich kann sie gut oder schlecht finden. Doch egal wie ich ihn finde, sie bleibt wie sie ist.

    Das war der Anfang vom schrittweisen Herausfinden, dass mein Meister die ganze Zeit bei mir ist, in meinem Innern, mich die ganze Zeit "gelehrt" hat ohne dass ich es bemerkt habe. Seit ich es bemerke geht es besser mit dem Lernen, es dauert nicht mehr ganz so lange. Wieso sich mein Meister nicht bemerkbar gemacht hat? Das hat er doch schon immer versucht, aber ich war schwerhörig, ich hab' immer nur das gehört was ich hören wollte. Man nennt das freien Willen und den achtet mein Meister im Innern, gestern, heute und morgen.

    Wer mein Meister ist? Es ist mein eigener Körper. Er hat mir immer Signale gegeben:

    "Der Körper lügt nicht" von John Diamond hat Kinesiologie zu weltweiter Bekanntheit verholfen. Diamond beschreibt eine Methode, mit der es möglich ist unter Umgehung des Gehirns und seiner synaptischen Funktionen (Intellekt und Ego) Informationen zu erhalten die über das Gehirn nicht zugänglich sind - den so genannten Armhebeltest. Mit so etwas habe ich mich erst abgegeben nachdem ich durch viel Versuch & Irrtum einsehen musste dass mein Gehirn keine Ahnung davon hat was in meinen Zellen los ist. Ein Tumor bildet sich und das Gehirn weiß es nicht! Der Tumor wird eher zufällig gefunden, wenn er gesucht wird (Vorsorge), oder wenn er so groß geworden ist dass er meine Lebensfunktionen einschränkt. Und in der ganzen Zeit hat es mein Gehirn nichts davon gemerkt.

    Bis ich das einsehen konnte, dass mein Gehirn keine Ahnung hat was in meinem Körper los ist, habe ich gut vierzig Jahre gebraucht. Ich bin ziemlich oft und ziemlich heftig mit dem Kopf gesteuert gegen die Wand gelaufen in der Annahme, mein Kopf müsse es ja wissen - Pustekuchen, er weiß es nicht. Meine Beulen wurden also immer mehr und immer größer, bis ich schließlich das Offensichtliche akzeptierten lernte. Es blieb mir halt nichts anderes mehr übrig. Wenn ich gesünder werden will, und das will ich, dann sind mein Hirn und meine Emotionen schlechte Ratgeber. Warum? Weil sie meinem Ego dienen das im Fahrersitz bleiben möchte selbst wenn es ständig gegen die Wand fährt, und das auch weiterhin den Verlauf meines Lebensweges um jeden Preis steuern möchte anstatt auf der Rückbank zu sitzen wo es hingehört. Ob dabei Gesundheit oder Krankheit herauskommt ist meinem Gehirn schnurz, Hauptsache es hat die Kontrolle und verbleibt auf dem Fahrersitz. Dafür arbeitet es konsequent und egoistisch und vollkommen rücksichtslos.


    Wohin mich mein freier Wille unfreiwillig führt

    Nachdem ich mich durch schier endlose Versuche und Irrtümer von der Unzuverlässigkeit von Büchern und sonstigen äußeren Informationsquellen, von meinem eigenen Gehirn und meinen emotionalen Gewohnheiten überzeugt hatte, beschloss ich auf meinen Fachmann zu hören: Wenn Heilung stattfindet, dann findet sie in der Zelle statt. Eine Zelle kann jederzeit einen gesünderen oder einen weniger gesündere Tochterzelle hervorbringen. Die Frage ist nicht ob sie das kann, sondern warum sie das eine oder das andere tut. Und ich sollte ihr das zu liefern was sie zum Produzieren gesünderer Tochterzellen braucht und das sein lassen, was sie dabei behindert. Bisher hatte ich dem Fachmann, oder besser den Fachfrauen (die Zellen, weiblich) eher ins Handwerk gepfuscht.

    Wer beginnt auf seinen Körper zu hören - dazu muss man erstmal bereit sein - der kann sich von den drei Signalen lenken lassen:

    Das ist gar nicht so einfach. Es ist sogar bitter, aber heilsam. So vieles was mein Hirn und meine Gefühle für wichtig halten ist unwichtig, so vieles was ich gern tue schadet mir, und so vieles was ich ungern tue nützt mir. Das Ausmaß meiner Illusionen ist erdrückend und überwältigend. Auf meinen Körper zu hören geht oft gegen meine Emotionen und noch öfter gegen meine Gedanken. Das meiste Wissen behindert mich und die meisten Gefühle auch. Wo soll ich hin, jetzt wo ich durchschaut habe, dass meine bisherigen Berater keine Ahnung haben? Ich brauche eine neue Ausrichtung - EINE, nicht die ständig wechselnden und miteinander zankenden AusrichtungEN meines Gemüts und meiner Gedanken. Wo ist mein Ankerplatz und wo ist der sichere Hafen?

    Mein erstes Erlebnis mit meiner Körpersprache hatte ich mit 27 Jahren. Ich lebte damals ohne Kühlschrank und meine Diät war deshalb sehr reich an Eiern. Die braucht man nicht kühlen. Allerdings hingen mir die Eier irgendwann so sehr zum Hals heraus, dass ich sie nicht mehr riechen konnte. Meine Diät war dann eine Zeit lang Ei-frei. Als ich dann wieder anfing Eier zu essen, merkte ich eine starke Verspannung meines Nackens, die ich in der Ei-freien Zeit nicht gehabt hatte. Mir drängte sich ein Verdacht auf, nämlich dass das etwas mit den vielen Eiern zu tun haben könnte. Ich ließ sie also wieder weg und siehe da, die Verspannung wurde weniger. Fortan aß ich weniger Eier.

    Natürlich hat mein Körper mit mir auch davor gesprochen, hatte mir genau das schon unzählige Male zu sagen versucht, aber ich hatte nie zugehört. Und natürlich habe ich von da an nicht immer auf meinen Körper gehört. Eigentlich eher selten, bis die Diabetes kam, siehe eigene Erfahrungen. Man(n) braucht schließlich ein Motiv: ".. und bist du nicht willig, so 'brauch ich Gewalt!" Dank meiner ausgeprägten Schwerhörigkeit oder anders gesagt, dank meinem konsequenten Ignorieren meiner Körpersignale wurde ich chronisch krank. Mein Körper sprach laut mit mir, und dann lauter, und noch lauter. Verspannungen im Nacken konnte ich noch ganz gut überhören, aber die nicht-schließenden Fußwunden haben mich dann echt nachdenklich gemacht.

    Kurz und gut, die Bereitschaft auf meine Körpersignale zu hören wuchs derartig, dass ich sogar anfing sie umzusetzen. Ich erinnerte mich wohl an die Geschichte mit den Eiern. So kamen Bitterstoffe in mein Leben und ich merkte schnell wie sie meinen Körper unterstützten. Der Anfang war gemacht und ich war nicht mehr von Leiden gesteuert sondern durch Erfolg motiviert. Von da an ging's bergauf mit dem Verstehen, allerdings langsam, sehr langsam, ein Schritt nach dem anderen, mal hoch und mal runter im auf-und-ab des täglichen Lebens - wie gesagt sehr langsam, aber eben Richtung Gesundheit. Meine Diabetes entwickelte sich zurück. Es funktioniert also! Der Körper lügt nicht.

    Lange Zeit hegte ich die Hoffnung, dass rein körperliche Maßnahmen meinen Gesundheitszustand immer weiter verbessern würden. Dem ist natürlich nicht so. Auch diese Hoffnung ist sehr langsam gestorben und hat u.a. zur Optimierung von Leberzauber geführt, über die Verfeinerung meines Zuhörens zur Entwicklung der verschiedene Leberzauber-Sorten. Wie dem auch sei. Es gibt gewisse Grenzen.


    Erfahrungen umsetzen - eine praktischen Angelegenheit

    LZ ist kein Wundermittel. Er kann viele Menschen unterstützen, weil wir in unserer Gesellschaft in der Ernährung ein bestimmtes kollektives Ungleichgewicht erschaffen haben (Bitterstoffmangel), welches der (bittere) LZ in Richtung Gleichgewicht beeinflusst. Das tut vielen Individuen gut und sein/ihr Körper signalisiert es. Nur wenn so ein Signal von den Betroffenen wahrgenommen wird kann es in neue Handlung - im Gegensatz zu Handlung entsprechend alter Gewohnheiten - umgesetzt werden. Meine neue Handlung löst dann wieder ein neues Signal aus... Auf diese Weise verfeinert sich meine Körperwahrnehmung langsam und schrittweise. Ich lerne immer mehr auf meinen Körper zu hören. Wohlgemerkt, dieser Prozess ist ein "kann" - er geschieht nicht automatisch! Sobald ich die Signale meines Körpers nicht mehr umsetzte, hört dieser Lernprozess auf, von Pause bis gänzlich - das liegt an mir.

    Beispiele

    1. Wenn jemand keine Bereitschaft hat:
      Meine Freund A hat ein Leberproblem und fragt mich was er denn tun könne. Ich gebe ihm LZ. Er probiert und sagt: "Pfui Spinne, willst du mich vergiften. Das rühr' ich nie wieder an!" Effekt: Keiner, denn es war keine Bereitschaft für Probieren da.
    2. Wenn jemand keine Ausrichtung hat:
      Mein Freundin B hat ein Leberproblem und fragt was sie denn tun könne. Ich gebe ihr LZ, es hilft und sie geht statt einmal pro Woche nun dreimal pro Woche in die Kneipe. Gesamteffekt: Null, denn obwohl die Bereitschaft da war und der gute Effekt bemerkt wurde, ist er durch vermehrtes körperschädigendes Verhalten gleich wieder neutralisiert worden.
    3. Wenn jemand keine Ausrichtung hat:
      Mein Freundin C hat ein Leberproblem und fragt was sie denn tun könne. Ich gebe ihr LZ, es hilft NICHT und sie vertraut den eigenen Körpersignalen nicht und nimmt den LZ weiter. Effekt: Null, denn obwohl die Bereitschaft da war und der ausbleibende Effekt bemerkt wurde, hat C dem Signal ihres Körpers nicht vertraut und es nicht in veränderte Handlung umgesetzt (LZ absetzen und etwas anderes probieren).
    4. Wenn jemand nicht umsetzt:
      Mein Freund D hat ein Leberproblem und fragt was er denn tun könne. Ich gebe ihm LZ, es hilft und er merkt es. Als der LZ alle ist, kommt er wieder und fragt nach mehr. Ich gebe ihm alle Daten wo er die Zutaten kaufen kann und wie er den LZ anrühren kann. Als ich ihn das nächste Mal treffe, ist wieder alles beim Alten. Er hat keine Zutaten gekauft. Die Bereitschaft ist da, die Ausrichtung ist da, aber keine Umsetzung.

    Umsetzung heißt nicht mehr und nicht weniger, als dass ich etwas in meinem Leben ändere, für immer. Das ist bekanntlich das schwierigste im Leben eines Menschen - sich selber ändern. Wie oft haben wir es mit der Brechstange versucht: eine Abmagerungskur dizipliniert durchgezogen, die dann in der Pizzeria ausklingen lassen. Dieser Jo-Jo Effekt setzt immer dann ein wenn ich die Frage "Warum willst du diese Änderung?" nicht fortschreitend beantworte.

    Fortschreiten

    Fortschreitend bedeutet "den nächsten Schritt" machen, weitergehen (nicht zurück gehen und nicht auf der Stelle bleiben). Es gibt keinen Katalog dafür was im Einzelfall Fortschreiten und damit Fortschritt bedeutet. Was für mich etwas völlig Neues ist kann für andere ein alter Hut sein. Mit anderen vergleichen nützt meist gar nichts. Wenn von außen eine Information kommt die meinen Körpersignalen widerspricht, dann ist es wichtig dass ich meinen Körpersignalen größeres Gewicht gebe als der Info von außen. Das eine Information von außen zutreffender ist, als eine von Innen ist so wahrscheinlich wie ein Lottogewinn. Es kommt vor, aber nur damit ich weitere Lose kaufe.

    Sehr wahrscheinlich ist dass ich die Info von Innen auf der Basis von meiner im Laufe des Lebens im Gehirn angehäufter äußeren Info (Erziehung, Wissen, Gewohnheiten,..) interpretiere und damit nicht vollständig erfasse. Meine Wissens- und Gewohnheitsbrille verzerrt die neue Info so dass sie in meine Schubladen zu passen scheint und ich mich nicht zu ändern brauche. Auch vieles von meinen Erinnerungen ist von außen gekommen und als Ratgeber nur bedingt geeignet. Eine weitere bittere Pille: Um fortschreiten zu können muss ich alles bisher gelernte "ent-lernen" oder zumindest in Frage stellen.

    Wann und wo komme ich an?

    Diese Skala ist nach oben offen: "Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind. Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich stark sind. Von unserem Licht, nicht vor unserer Dunkelheit fürchten wir uns am meisten. Wir fragen uns: "Wer bin ich denn, dass ich brilliant, großartig, talentiert, wunderbar sein könnte?" Tatsächlich aber: Wer bist du, dass du es nicht sein könntest? Du bist ein Kind des Geistes. Wenn du dich klein machst, dienst du nicht der Welt. Es ist nicht erleuchtet, wenn du dich duckst, damit sich andere in deiner Gegenwart nicht unsicher fühlen. Wir sind geboren, um den Glanz des Geistes, der in uns ist, zu manifestieren. Er ist nicht nur in manchen von uns, er ist in allen. Und wenn wir unser Licht leuchten lassen, geben wir anderen die Erlaubnis, es zu tun. Wenn wir uns von unserer Angst befreien, befreit unsere Gegenwart andere." (aus der Antrittsrede zur Präsidentschaft von Nelson Mandela)


    Zusammenfassung: Bereitschaft - Ausrichtung - Umsetzung


    Bist du glücklich?


    Falls ja - mach weiter so!

    Falls nein: Willst du glücklich sein?






    Falls nein - mach weiter so!

    Falls ja: VERÄNDERE WAS !

    Wenn diese beiden Fragen beantwortet sind, wird meine/ihre Umsetzung möglich, schrittCHENweise. Und nach jedem Schritt stellen sich die Fragen neu. Ist die Bereitschaft zu den neuen Konditionen noch da? Ist die Ausrichtung zu den neuen Konditionen noch da? Dann kommt der nächste Schritt, usw., usw., (..) Das erscheint bitter ist aber heilsam.




    quellennachweis für fotos, graphiken & bilder:
    Aloe vera: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Aloe_Vera.jpg
    Ayurvedische Konstitution: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ayurveda_humors.png
    Gelbwurz - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Turmericroot.jpg
    Langer Pfeffer - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Piper_longum.jpg
    Leber - http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/2e/Liver_1.jpg
    Reishi Pilz -https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ganoderma_lucidum_01.jpg
    Safran Blüte - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Crocus_sativus1.jpg
    Safran Fäden - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Saffron-spice_adjusted.jpg
    Party-Ikone - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Partyhat_icone.png?uselang=de
    Verdauungskanal - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Digestive_system_diagram_en.svg
    Zimtstangen - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Cinnamomum_verum.jpg