Entgiftungs - HILFEN

Handbuch zur Selbsthilfe - Band 14

  • allgemein
    • Mülltrennung
    • Verbrauch
    • Entgiftungsreaktionen
    • Organuhr
  • Lymphsystem
    • Immunsystem
    • Thymus, Milz
    • oxidative Abwehr
    • reduktive Abwehr
  • Nieren
    • Wasser & Salz
    • Entsäuern
  • Leber
    • Fette Sachen
    • Bitterstoffe
    • Müdigkeit & Viren
  • enterohepatischer Kreislauf
    • irrtümliche Resorption
    • Not-Einlagerung
  • Gelenke & Knochen

  • Nerven
    • Stress
    • Erschöpfung


    Entgiftungshilfen unterstützen unsere Entgiftungsorgane und können langfristig deren Funktionen verbessern. Sie sind wirksam, einfach, preiswert und können zuhause ohne fremde Hilfe durchgeführt werden. Entgiftung ist möglich!

    Unser Körper will entgiften und tut in dieser Hinsicht immer was er kann. Wenn wir mit unserem Lebenswandel die Grenzen seiner Kapazität achten und/oder keine Blockaden aufbauen, dann werden keine Gifte eingelagert. Solche Einlagerungen sind immer Notlösungen. Sobald wir unseren Körper entlasten fängt er spontan an die aufgelaufenen Notlösungen abzuarbeiten.

    Wenn solche spontanen Entgiftungs-Prozesse in Gang kommen ist es am besten dem Körper das zu geben was er braucht und nicht dazwischen funken. Sie kennen sicherlich den Handwerker der am besten arbeitet wenn sie ihn mit Brötchen und Bier versorgen und ansonsten in Ruhe seine Arbeit machen lassen. Das ist unser Körper, ein vertrauenswürdiger Experte dem wir auf seinem Fachgebiet nicht das Wasser reichen können.

    Die Ausleitung von Giften, ob spontan oder gezielt los getreten (mobilisiert), ist harte, energie-intensive Arbeit. Der Körper wird eventuell aus alltäglichen Abläufen Energie umleiten, um das vorrangige Problem Entgiftung lösen zu können, z.B:

  • Bewegungsenergie einsparen (müde ==> mehr Schlaf)
  • Verdauungsenergie einsparen (appetitlos ==> weniger Essen)

  • Neben (Bett-)Ruhe und leicht verdaulichem Essen können so genannte Entgiftungs-Hilfen die ablaufende Entgiftung erleichtern und unterstützen. Das sind Maßnahmen, welche den Entgiftungsorganen bei ihrem Arbeitspensum unterstützen, normalerweise ohne ernsthafte Entgiftungsreaktionen hervorzurufen. Der Übersichtlichkeit halber sind die Informationen in Tabellenform zusammengestellt und nach Organen bzw. Organsystemen geordnet.

    Es ist ein langer Weg von Linus Pauling (Vit-C) über Michael Rath (Orthemolekularmedizin) zu den Komplexpräparaten der heutigen Ernährungsmedizin. Die "richtige" Kombination von Aminosäuren, Vitamine, Mineralien & Spurenelemente grenzt in ihrer Wirkung an Doping. Wenn die über lange Zeit unausgewogen versorgte Zelle auf einmal wieder alles bekommt was sie braucht, dann kann sich das schnell bemerkbar machen, und zwar positiv! Etwas funktioniert besser als gestern noch. Das Ganze hängt am "richtig"; nur die richtige Kombination hat solche Auswirkungen.

    Die pharmazeutische Firma Kyberg hat eine Reihe solcher Komplexpräparate aus Vitaminen, Spurenelementen, Mineralien und Aminosäuren zusammengestellt, die aminoplus-Reihe. Es sind Nahrungsergänzungsmittel, also rezeptfrei erhältlich und nach meiner Meinung das fortschrittlichste was zurzeit in Deutschland zu haben ist. Das zugehörige Wissen ist über die Akademie für Mikronährstoffe unter der Leitung von Uwe Gröber zugänglich. Die Webadresse ist www.mikronaehrstoff.de. Forschung und Erfahrungsaustausch wird von beiden ständig vorangetrieben.

    Ich tue mich nicht leicht Produkte zu empfehlen, insbesondere wenn sie von einem pharmazeutischen Unternehmen hergestellt und in Apotheken verkauft werden. Doch das hier ist etwas neues, ohne Chemie, schnell wirksam und unkompliziert erhältlich. Nein, die Krankenkasse bezahlt es nicht und ja, Rauchen und Trinken sind jeweils für sich allein deutlich teurer.

    Werner Heisenberg, bekannt durch die erste mathematische Formulierung der Quantenmechanik - absolutes Fach-chinesisch, sagte zu allgemein-Verständlichkeit wissenschaftlicher Forschung folgendes: Wenn ich nicht mit einfachen Worten erklären kann was ich gemacht habe, und zwar so dass es meine Oma versteht, dann ist alles was ich gemacht habe für die Katz'!"

    Ohne mich mit Heisenberg vergleichen zu wollen, ich komme eher von der Oma-Seite, ist es allgemein-Verständlichkeit worum es mir geht, und sei es auf Kosten von Präzision. Falls sie Inkorrektes finden und/oder Verbesserungsvorschläge haben - herzlich willkommen! Bitte her damit! Nur so wird es besser. Und falls es allgemein-verständliches Fachwissen ist, dürfen sie sich ein Getränk aussuchen.


    fotoquelle http://www.commons.wikimedia.org/wiki/File:Digestive_system_diagram_en.svg

  • Haut & Haare
    • Pflege & Unterstützung
    • ein- & ausschleusen über Haut
    • Haare
  • Herz, Kreislauf
  • Magen & Zwölffingerdarm, Pankreas
  • Dickdarm
  • Lunge
  • HNO

  • Zähne
    • Zahnmetalle
    • Pilze, E-smog, Geopathie
  • Mann-oh-Mann!
  • Zellreinigung
  • Symbioselenkung
  • statt Antibiotika
  • Alterserscheinungen, Kälte
  • Hitze, Wut

  • Mikronährstoffe
    • Aminosäuren
    • Vitamine
    • Mineralien & Spurenelemente
    • Sonstige
  • Gefühle entgiften
  • Erwartungshygiene
  • Lebensgefahr


  • Organ

    Entgiftungs-Hilfen

    allgemein


















    1. Mülltrennung

    Bei der Verstoffwechselung unserer Nahrung gibt es eine Mülltrennung an. Manche Stoffwechselschlacken sind wasserlöslich und manche fettlöslich und sie müssen unterschiedlich gehandhabt werden. Für die wasserlöslichen sind die Nieren zuständig und für die fettlöslichen die Leber.

    Um die verschiedenen Aufgaben von Leber und Niere im täglichen Entgiftungsprozess darzustellen, ist der Kaffeefilter ein anschauliches Bild. Nur die wasserlöslichen Bestandteile werden von den Nieren aus dem Blut heraus gefiltert und finden sich im Kaffee (Urin). Der ganze Rest, der "Kaffeesatz" aus festen Rückständen, wasserunlöslichen Bestandteilen und allen Partikeln, die wegen ihrer Größe nicht durch die Filterporen passen, bleibt im Filter zurück. Es ist die Leber, die täglich Mengen dieses Klärschlammes aus dem Blut in den Darm entsorgt.

    PS: Das Lymphsystem arbeitet beiden (Leber und Nieren) zu indem es den Müll aus den Zellen vorklärt (Lymphknoten) und in den Blutstrom zurück leitet.

    2. Entgiftung (ver-)braucht

    1. Mikronährstoffe: Mineralien, Spurenelemente, Vitamine
    2. Vitalstoffe wie Chlorophyll, organischer Schwefel, omega-3-Fettsäuren, Methylgruppen, ...
    Vieles hat der Körper eingelagert weil ihm genau diese Dinge nicht in ausreichendem Maß zur Verfügung standen. Sobald sie da sind fängt er an vermehrt zu entgiften ("spontan"). Es macht also Sinn diese vermehrt zuzuführen entweder in Form von "all-in-one"-Präparaten oder gezielt zusammengestellt nach einer Austestung, oder täglich selbstgemachte Frucht- und Gemüsesäfte, oder eine Kombination davon.

    Desweiteren ist es wichtig die Haupt-Entgiftungsorgane bei Laune zu halten, das sind Leber, Nieren und Lymphsystem.
    • Lymphsystem: Auch das braucht körperliche Bewegung damit die sogenanntet Muskelpumpe in Gang kommt und Flüssigkeit aus den Geweben abgepumpt wird (siehe Lymphsystem).

    • Leber: Körperliche Bewegung mit Beugen und Strecken des Rumpfes drückt sie zusammen und zieht sie dann wieder auseinander, was einer stimulierenden Massage gleichkommt. Des weiteren braucht sie Bitterstoffe (siehe Leber).

    • Nieren: Gutes Wasser und gutes Salz machen die Niere happy. Und schwitzen ist prima - ich wollte nicht schon wieder "körperliche Bewegung" schreiben (siehe Nieren).
    Und was noch gut ankommt ist die Zufuhr von Giften zu verringern. Das bedeutet vor allem eine Veränderung meines alltäglichen Lebenswandels, denn der hat zum Auflaufen meines/r Problems/e geführt. Das ist vielleicht nicht vorsätzlich geschehen, und vielleicht tragen andere eine Mitschuld daran, aber es ist geschehen. Und es schreit nach Veränderung.

    3. Entgiftungsreaktionen

    Solange Entgiftung spontan abläuft, nicht mit Mobilierungsmitteln forciert, sind Entgiftungsreaktionen meist so sanft dass sie den Betroffenen kaum auffallen: ein bisschen Müdigkeit mit Launetrübung, rote juckende Augen, kaum merkliche Hautreizungen, stärker gefärbter Urin, leicht geschwollene Füße, nur alle zwei Tage Stuhlgang, Kälteempfindlichkeit, aber auch leicht erhöhte Temperatur, Überaktivität, Reizbarkeit, ..

    Sobald gewollte Mobilisierung dazu kommt werden diese Reaktionen heftiger und entsprechend spürbarer. Dabei ist die Mobilisierung wie ein Gaspedal - je mehr ich Gas gebe desto heftiger die Entgiftungreaktionen. Vom Gas runter bevor ich aus der Kurve fliege wäre ein guter Reflex. Wie dem auch sei, hier besteht die Möglichkeit anhand der deutlichen Entgiftungsreaktionen die Organe/Organsysteme zu identifizieren die Unterstützung nötig haben.

    PS: Sogenannte Herxheimer-Reaktionen sind Erstverschlimmerungen beim Einsatz von Antibiotika (oder anderer Parasiten abtötender Maßnahmen). Im täglichen Sprachgebrauch als "Herxe" abgekürzt wird dieser Begriff manchmal verallgemeinernd für alle Entgiftungsreaktionen benutzt.

    4. Organuhr

    Dieser Begriff aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) zeigt den täglichen Energiekreislauf (Qi) des menschlichen Körpers. In täglich wiederkehrenden 2-stündigen Zeitfenstern durchfließt das Qi bevorzugt eins von 12 Organsystemen (Meridianen), was durch besondere Aktivität dieses Organsystems oder auch in Form von Beschwerden wahrgenommen werden kann. Das ermöglicht die Identifizierung eines überlasteten Organs. Merke:
    • Die TCM fokusiert sehr auf die physiologische Funktion eines Organsystems, dem "wie funktioniert es?". Verwendet werden aber Worte wie "Herz, Leber, Niere", die wir eher mit der Lage des Organs (Anatomie) verbinden. Bei oberflächlicher Betrachtung fällt deswegen schnell das Urteil "unglaubwürdig".
    • Die Uhrzeiten auf der Organuhr lassen sich nur grob auf MEZ und andere Zeitzonen übertragen. Auf der Organuhr ist es 12:00 wenn die Sonne am höchsten steht - die tatsächliche Mitte des Tages - und 24:00 ist die tatsächliche Mitte der Nacht. In Wien ist das trotz gleicher MEZ-Zeit etwa ein Stunde früher als in der Bretagne.
    • Ergriffene Maßnahmen können sich auf das zeitlich gegenüberliegende Organsystem auswirken.
    Tritt ein Problem immer wieder zur gleichen Uhrzeit auf, dann braucht das entsprechende Organsystem Unterstützung. Z.B. wer zwischen 01:00 und 03:00 aufwacht und schlecht wieder einschläft, der sollte seine Leber unterstützen; und falls er/sie sofort ein paar Bitterstoffe nimmt kann sie/er gleich wieder einschlafen. PS: Es kann den Dünndarm (gegenüberliegendes Organsystem) beeinflussen.

    Für Selbsthilfe-Füchse ist weiterhin die Kenntnis der beiden folgenden zyklischen Einflüsse der Organsysteme untereinander (mit Ausnahme von Blau: 3-facher Erwärmer und Kreislauf Sexualität) nützlich. Im gebenden Zyklus kräftigen sich die Organsysteme und im nehmenden Zyklus schwächen sie sich. Die Organsysteme sind den farbcodierten 5 Elementen zugeordnet, wie auf der Organuhr. Die obere Zeile der Tabelle enthält einfache Merksätze, die zweite Zeile zeigt die praktische Bedeutung.

    gebender Zyklus

    Erde
    beherbergt
    Metall
    Metall
    schmilzt, wird flüssig
    Wasser
    nährt
    Holz
    Holz
    Brennstoff für Feuer
    Feuer
    produziert Asche (Erde)
    Magen,
    Milz/Pankreas
    unterstützt ==>

    unterstützt ==>
    Lunge,
    Dickdarm
    Niere,
    Blase
    unterstützt ==>

    unterstützt ==>
    Leber,
    Gallenblase
    Herz,
    Dünndarm
    unterstützt ==>

    Wenn im obigen Beispiel meine Leber nicht auf Bitterstoffe reagiert, dann kann ich meine Niere und Blase unterstützen und damit indirekt meine Leber stärken, z.B. mit Basenbädern oder Brennessel Kaltauszug.

    nehmender Zyklus

    Erde
    trinkt Wasser
    Wasser
    löscht Feuer
    Feuer
    schmilzt Metall
    Metall
    schneidet Holz
    Holz
    frisst Erde
    Magen,
    Milz/Pankreas
    entzieht <==
    entzieht <==
    Niere,
    Blase
    Herz,
    Dünndarm
    entzieht <==

    entzieht <==
    Lunge,
    Dickdarm
    Leber,
    Gallenblase
    entzieht <==

    Wenn im obigen Beispiel meine Leber nicht auf Bitterstoffe reagiert, und die Unterstützung von Niere und Blase auch nichts bringt, dann gibt es die weitere Möglichkeit dass Lunge und Dickdarm zu stark sind und der Leber zu viel Energie wegnehmen. In diesem Fall kann ich Lunge/Dickdarm "schwächen", sie ziehen dann nicht mehr so viel Energie von der Leber ab. Ich könnte z.B. einen Verstopfung oder einen Durchfall provozieren. In beiden Fällen erschwere ich die Hauptaufgabe des Dickdarms - das Recyceln von Wasser, Elektrolyten und anderen Wertstoffen. Die Chinesen würden das per Akupunktur tun.

    Lymph-
    system

    Das Lymphsystem ist Teil unser Immunsystems und für den Abtransport von allem zuständig was die Zelle nicht mehr gebrauchen kann. Es ist gleichzeitig das Abwassersystem und die Müllabfuhr, sozusagen die "nicht salonfähige" Seite unseres Zellstoffwechsels.

    Und so kommt es dass in der gängigen Einteilung unseres Immunsystems in 3 Abteilungen das Lymphsystem keine Erwähnung findet. Es ist trotzdem da und tut seine Arbeit im Hinter- und Untergrund, möglichst leise und unauffällig wie die Müllabfuhr und die Kanalisation. Dazu weiter unten.

    Die 3 Abteilungen unsere Immunsystems

    1. Die Barriere Haut und Schleimhaut, eine nahtlose Mauer (1st line of defence) um den gesamten Körper einschließlich der Auskleidung sämtlicher Körperöffnungen (Verdauungstrakt von Mund bis Anus, Atemwege, Ohren, urogenitale Öffnungen); dazu gehören auch noch Haare und Nägel. Die austretenden und in den Öffnungen agierenden Flüssigkeiten und Sekrete sind anti-bakteriell, sozusagen Torwächter.

    2. Das angeborenen unspezifische Immunsystem mit der Hauptaufgabe Freund von Feind zu unterscheiden und entsprechend zu behandeln, die regulären Tuppen für den täglichen "Nomalbetrieb". Schon kleinste Verletzungen der Haut und Schleimhaut ermöglichen Erregern einzudringen. Phagozyten sind schon seit der Geburt vorhanden und "fressen" solche Feinde auf. Sie werden in Fresszellen (Makrophagen) und 3 Arten von Granulozyten - neutrophile, eosinophile und basophile - unterschieden. Wenn sie also diese Worte hören oder lesen, dann wissen sie das vom angeborenen Immunsystem die Rede ist.

    3. Die erworbene spezifische Immunsystem ist lernfähig. Weiße Blutzellen werden im Thymus ausgebildet, erlernen Antikörperbildung und Zell-Zell-Erkennung. Wenn sie die Prüfung schaffen werden sie zu Mast-, B- und T-Cellen befördert und gehören ab sofort zur Elitetruppe mit Sonderaufgaben.

    Immunsystem über die Nahrung stärken

    • omega-3-Fettsäuren plus schwefelhaltige Aminosäuren (Quark-Leinöl-Diät nach Dr. Johanna Budwig): 1 EL Leinöl in 50-100g Quark oder mit 1 TL Bärlauch-pesto gemischt zu jeder Mahlzeit; die Forschung von Dr. Budwig hat zu den EL(ektronen)DI(fferenzierungs)-Ölen geführt die gekauft werden können.
    • Zappikator (nach Dr. Clark): Nahrungsmittel vor Konsum entgiften - minimiert bei 10-minutiger Einwirkung PCB, Asbest, Benzol, Chlorogensäure, Phenol, Phloridzin und andere Gifte, Prionen, Parasitenstadien und Eier, Bakterien und Viren, indem ein pulsierendes Magnetfeld diese entweder zerstört und/oder so verändert dass sie vom Körper einfacher entgiftet werden können.
    Unser Immunsystem hat zwei Flügel - die oxidative Abwehr und die reduktive Abwehr. Reduktionsmittel (auch Radikalenfänger oder anti-Oxidantien genannt), sind das Gegenteil von Oxidationsmitteln (Oxidantien). Wie bei Säuren & Laugen, neutralisieren sich Oxidantien und anti-Oxidantien gegenseitig. Es ist daher sinnlos sie zeitgleich einzunehmen. Will man beide Abwehrflügel stärken, nimmt Oxidantien und anti-Oxidantien (Reduktionsmittel) abwechselnd, aber zeitlich ausreichend versetzt, mit zeitlichem Abstand in beide Richtungen. Ausnahme: Stärkung der oxidativen Abwehr über intensivierte Atmung kann beliebig mit oralen anti-Oxidantien kombiniert werden.

    Freie Radikale sind Oxidantien, eine Sorte Stoffwechselmüll. Wenn sie überhand nehmen spricht man von oxidativem Stress und sucht Heil in Radikalenfängern (anti-Oxidantien). Das ist eine Seite der Geschichte. Ziel ist ein Gleichgewicht zwischen den beiden Flügeln des Immunssystems, und das geht flöten egal welche Seite schwächelt und egal von welcher Seite ich über das Ziel hinaus schieße. Mehr Info dazu gibt es bei Kreislauf

    Stärkung der oxidativen Abwehr

    • Atmen und Bewegung die tiefe Atmung anregt - und gut Luft atmen wenn möglich. Ohne körperliche Anstrengung bleibt die Atmung flach, ein großer Teil des Luftvolumens der Lunge wird nicht ausgetauscht. Die Luft in den Lungen wird abgestanden und schlecht wie in einem nicht gelüfteten Zimmer. Das führt dann zu allen möglichen Sauerstofftherapien.
      • Atemübungen 1: Die Daumen in die Achselhöhlen eingehängt die abgespreizten Ellenbogen während des Einatmens so weit wie möglich nach hinten bringen, und während des Ausatmens soweit wie möglich nach vorn. Auf diese Weise zehn tiefe Atemzüge nehmen, dabei nicht schneller als sonst atmen (sonst entstehen Schwindelgefühle durch Hyperventilation), aber die Pausen zwischen Ein- und Ausatmen bewusst eliminieren; durch die Nase ein- und durch den Mund ausatmen, dabei auf das Zentrum der Entgiftungszone oder - falls vorhanden - den Mittelpunkt der Schmerzzone im Körper konzentrieren.
      • Atemübungen 2: über die Nase durch das Herzzentrum einatmen (in Gefühl und Vorstellung) und über den Mund durch die betroffene und/oder schmerzende Stelle des Körpers ausatmen (z.B. die Augen).
    • Oxidantien sind z.B: Rhodizonsäure, Benzochinon, Inositol (zerfällt im Körper zu Vit.-C und Rhodizonsäure), Eisengluconat, Lugol'sche Lösung

    Stärkung der reduktiven Abwehr

    Strukturformel Cystein Die Zufuhr von Cystein (Strukturformel rechts) aus der Nahrung bestimmt, wie viel Glutathion vom Körper produziert wird, d.h. Nahrungsergänzung mit Cystein heben den Glutathionspiegel, die labordiagnostische Meßlatte für den Zustand des Immunsystems. Allein oder als Bestandteil von Glutathion oder anderen Zellproteinen hat Cystein eine starke antioxidative Wirkung, indem es vor Schäden durch freie Radikale und damit vielen Krankheiten schützt. Cystein und Glutathion helfen auch die toxische Wirkung von Medikamenten und Chemikalien (ganz allgemein Vergiftungen), insbesondere von Schwermetallen zu reduzieren.
    • Eine Methode den Glutathion-Spiegel zu heben: Kombination von L-Cystein oral mit etwas reduziertem Glutathion am besten intravenös (siehe Bezugsquellen). Nur Glutathiongaben ohne L-Cystein sind weniger effektiv und extrem teuer.
    • anti-Oxidantien sind z.B: Vit-C, Vit.-E, Magnesium-citrat, Carotinoide, Flavanoide, Coenzym-Q10, ..

    Lymphsystem

    Neben der militärischen "Verteidigung" bei Angriffen von außen gibt es auch polizeiliche Aufgaben zur Kontrolle staatsfeindlicher, krimineller und asozialer Elemente die bereits im Innern sind. Ein großer Bereich hat mit dem Zellmüll zu tun. Diesen auf seinem langen Weg nach draußen biologisch inaktiv zu machen und steril zu halten benötigt vielleicht genauso viel Ressourcen wie die Verteidigung gegen äußere Feinde.

    In gewisser Weise ist unser Lymphsystem es das Herzstück dieser inneren Kontrolle. Es ist unser Abwasserkanalsystem samt Klärwerken. Die aus den Arteriolen mittels Druck in die Zellen gepressten Nährstoffe werden in der Zelle verstoffwechselt, wobei Abfall entsteht, der über das Lymphsystem abfließt. Jede einzelne Zelle ist an dieses Abwasserkanalsystem des Körpers angeschlossen. Zu immer größeren Lymphbahnen vereinigt führt das Lymphsystem das gesammelte geklärte Zellabwasser oberhalb des Herzens in den Blutkreislauf zu. Der Transport im Lymphsystem ist passiv (kein Blutdruck), und erfolgt mittels der so genannten Muskelpumpe, d.h. durch körperliche Bewegung. Lymphstau lasst sich daher gut durch aktive (Arbeit, Sport) oder passive Bewegung (Lymphdrainage) beseitigen.

    Lymphknoten sind biologische Klärwerke in den Lymphbahnen; sie machen Erregern und Toxine in der durchfließenden Lymphflüssigkeit unschädlich. Nimmt die Erreger- und Toxinlast zu, so reagieren sie mit Schwellung – das Klärwerk wird vergrößert. Lymphknotenschwellung bedeutet daher eine akute Entzündung oder Vergiftung im Gewebe vor dem/n geschwollenen Knoten.

    PS: Die Chefs des Lymphsystems und des Immunsystems sind Thymus und Milz. Mandeln und Blinddarm sind eine Art besondere Lymphknoten. Knochenmark und lymphatisches Gewebe im Darm gehören auch zum System.

    Das wirksamste mir bekannte Mittel - neben körperlicher Bewegung (!) - zur Unterstützung des Lymphsystems sind 3-5 Tropfen 3x täglich des alkoholischen Auszugs vom Stinkenden Storchenschnabels: Geranium robertianum Urtinktur von CERES (Alcea): über die Apotheke, Bestellnummer: PZN 00178962
    Herstellerinfo von CERES Geranium robertianum

    Thymus und Milz

    Diese Organe sind nicht besonders gut erforscht und finden im westlichen Kulturkreis keine große Beachtung. Die Milz gilt als verzichtbar, der Thymus oft noch als uninteressant weil er im Laufe des Lebens wegschrumpft. Wenn um die Unterstützung von Milz & Thymus geht kommen die Mittel aus alternativen Richtungen und sind daher auch eher Heilpraktikern oder spezialisierten Ärzten bekannt. Hier ein paar Beispiele:

    Thymus unterstützen
    • Neythymun (vitorgan, Apotheke), intravenös
    • Übung: "Hand aufs Herz" zur Unterstützung auf allen Ebenen (emotional, energetisch, mental, usw.) eine oder beide Hände übereinander auf die Thymusdrüse (Brustbein) legen und mehrmals tief durchatmen. Auch klopfen um den Thymus herum.
    • Info Neues Immunsystem: Die Entwicklung des Thymus - von Immunität zu Harmonisierung
    Milz (& Pankreas) unterstützen
    • China Similiakomplex (Pascoe, Apotheke), intravenös
    • Neysplen (vitorgan, Apotheke), intravenös
    • Meridiankomplex 3 (Meripharm, Apotheke oder 07221 - 73734), intravenös
    Ölekomposite, L-Cystein

    Nieren

    Die Nieren sind der Chef des Wasser- und Elektrolyt-Haushalts und des Säure-Basen Gleichgewichts. Sie filtern wasserlösliche Blutanteile unterhalb einer gewissen Größe ab, resorbieren die nützlichen Anteile zurück und leitet den Rest zur Entsorgung an die Blase weiter. Solch wasserlöslicher Stoffwechselmüll wird außerdem über die Haut entsorgt (Schweiß). Sämtliche harn- oder schweißtreibenden Maßnahmen helfen deshalb dem Körper wasserlösliche Toxine loszuwerden. Alles unter den Begriffen "Entsäuerung" und "Übersäuerung" laufende bezieht sich auf solchen wasserlöslichen Stoffwechselmüll.

    Kann der Körper die anfallenden Säuremengen nicht mehr eliminieren, neutralisiert er die Säure mit Kalzium aus den Knochen (Osteoporose!) zu Kalziumsalzen, die vor allem in der Niere glassplitterscharfe Kristalle bildet, in denen sich gern Proteus vulgaris ansiedelt.

    Solche Kristalle sind zusammen mit dem Bakterium nach CLARK für einen Großteil der Kreuzschmerzen verantwortlich, für Wirbelverschiebungen, Bandscheibenvorfalle, etc. Solche Stoffwechselschlacken werden in verschiedene Gewebe eingelagert, wo sie anfangs keine Probleme verursachen, doch im Laufe der Zeit (Additionsazidosen) zu arthritischen Gelenkablagerungen, Nierensteinen, etc., führen. Diese Ablagerungen bilden mit ihren Fissuren, die dem Immunsystem nicht zugänglich sind, ein ideales Sanktuarium für Mikroorganismen. Die meisten Nierensteine werden von Oxalaten (Tee, Kakao) gebildet.

    Nierensteine und alle anderen Säureablagerungen lassen sich auflösen! Mit konsequenter Umstellung auf sauberes, mineralarmes (!) Trinkwasser plus ausschließlicher Verwendung von naturbelassenem Salz verschwinden etwa 50% aller Probleme durch Säureablagerungen innerhalb von 6 Monaten. Merke: andere Getränke, insbesondere kohlensäure-haltige, verlängern diesen Zeitraum entsprechend.
    1. Mineralarmes Trinkwasser kaufen oder Leitungswasser filtern: Umkehrosmoseanlage oder Wasser-Destilliergerät (siehe Bezugsquellen)
    2. Wasser energetisieren: z.B. mit EM-Keramik Pipes oder dem eClypsi
    3. Nicht-raffiniertes Speisesalz: nur noch Stein- oder Meersalz verwenden. Es enthält alle Mineralien und viele Spurenelemente in der gleichen Zusammensetzung wie unser Zellwasser.
    Weitere Maßnahmen:
    • Schnell: Ein heißes Bad mit 50 g Kaisernatron oder anderem Basenmittel (Karbonate sind o.k.)
    • aufsteigende Fussbäder (innerhalb zwanzig Minuten von 36 bis 43 Grad Celsius) täglich - Die Füße sind die dritte Niere
    • oraler Entsäuerung mit einer Mischung aus Zeolith und max. 20% aktiv-Bentonit; oder Basenpulver auf Citratbasis wie z.B. Minerot von Oetinger (07948-755) - heiß trinken erhöht die Wirkung
    • Brennessel - Kaltauszug: die oberen 3 Blattstände von 5 Pflanzen in 2 L Wasser über Nacht oder für 4-6 h in der Sonne stehen lassen, über den Tag verteilt trinken (Überdosierung führt zu Hautreaktionen)
    • Tee aus frischer Petersilie; oder der Saft
    • wenn eilt oder bereits Nierensteine existieren: Nierenreinigung nach Clark; bei dieser forcierten Ausleitung kann es heftige Reaktionen geben; siehe Handbuch 3
    • Nr. 9 der Schüsslersalze (Natrium phosphoricum D6)
    • Jiaogulan Tee
    • Terminator
    • Kombination der obigen Maßnahmen
    Mögliche TCM Stellschrauben für Selbsthilfefüchse:
    1. Lunge/Dickdarm (weiß) unterstützen
    2. Magen/Milz-Pankreas (gelb) schwächen
    Steinsalz, Terminator, EM-Keramik Pipes, eClypsi, Jiaogulan

    Leber

    Die Leber (5) ist das regenerationsfähigste Organ in unserem Körper, das größte innere Organ mit einer Betriebstemperatur 1°C über der Körpertemperatur; sie kann nicht weh tun. Eine der Hauptaufgaben dieses Multitasking-Organs ist den täglichen Klärschlamm aus fettlöslichem Stoffwechselmüll und anderen wasserunlöslichen und nicht nierengängigen Stoffen über die Gallenflüssigkeit in den Darm zu entsorgen.

    Fette Sachen

    Die Leber ist der Chef des Fettstoffwechsels. Die fetthaltigen Gewebe sind:
    1. Rettungsring - Unterhautfettgewebe und Fettschicht um die inneren Organe
    2. Gelenkschleimhaut (Synovia)
    3. Nervenzellen
    Es ist wie in der Küche: Fettiges bekommt man mit Wasser allein nicht sauber, es braucht zusätzlich Spüli. Für verschiedene Sorten von fettlöslichem Stoffwechselmüll braucht es allerdings verschiedene Sorten von Spüli, und verschiedene unterstützende Maßnahmen. Das macht die Entsorgung etwas komplizierter als bei wasserlöslichem Müll. Mehr zu fettlöslichem Stoffwechselmüll siehe unten entero-hepatische Kreislauf.

    Bitterstoffe

    Wenn der Klärschlamm in der Leber zu wenig Wasser enthält, verklumpt er und verstopft die Gallengänge. Verklemmen sich solche Klumpen, kalzifizieren sie im Laufe der Zeit und werden zu festen Gallen- und Lebersteinen. Entlastende Maßnahmen:
    • Die Leber braucht zur Unterstützung und Regeneration Bitterstoffe wie den Leberzauber. Rezept: Rühren sie die folgenden 4 Kräuter im Verhältnis 1:1:1:1 in nicht entbitterte Melasse ein (ca. 450 bis 500 ml Melasse pro 100 g Kräuter): Andographis paniculata (Blätter), Azadirachta indica (Blätter), Asparagus Racemosus (Wurzel), Terminalia chebula (Frucht) 1/2 TL morgens nüchtern und 1/2 TL abends vor dem Schlafen gehen regelmäßig über mehrere Monate hinweg einnehmen. - Müdigkeit ist der Schmerz der Leber! Achten Sie darauf, inwieweit die Einnahme der Paste Müdigkeit und Energielosigkeit beseitigen kann. Aus dieser Rückmeldung des eigenen Körpers ergibt sich die im Moment optimale Dosierung und die Anwendungsdauer. Wirkt sofort bei Kater, Jetlag und ähnlichen körperlichen Symptomen.

    • Leberreinigungen nach Clark oder Moritz helfen, die Leber wieder in Schwung zu bringen.

    • Reines Zeolith hilft einmal gelösten Müll - egal durch welches Spüli – aus dem Körper zu entfernen

    • all-in-one-Mineralien & Vitamine sowie Cholorophyll (z.B. über Moringa-Pulver, Green Magma, afa-Algen) unterstützen alle Entgiftungen

    Müdigkeit & Viren

    • Müdigkeit ist der Schmerz der Leber, Tatendrang ihr Jubel! Die Leber besitzt keine Schmerzrezeptoren, kann nicht weh tun. Wenn sie zu viel Arbeit (Schmerzen) hat dann werden wir müde und müssen ruhen. Die Leber kann dann ihrerseits in Ruhe aufräumen ohne dass ich dazwischen funke. Sie ruht nachts nie und wenn sie ihr Pensum nicht hinkriegt dann verlängert sie unsere Nacht(ruhe).

    • Weit über 90% aller Viren sind entweder Leberviren oder Nervenviren (der Rest Eingeweideviren). Das heißt Viren haben eine Affinität für die Gewebe des Fettstoffwechsels und eine Leberunterstützung bei Virenbefall ist immer sinnvoll. Der Körper muss Viren aus eigenen Kräften besiegen, es gibt zusätzlichem Stoffwechselmüll und wir werden schneller müde. Einer der Hauptfaktoren von CFS (chronisches Müdigkeits Syndrom) ist EBV - ein Virus; Hepatits macht müde (Leberviren); während der Virusgrippe von 2018 war ich vor allen Dingen.. müde! Ein Zusammenhang? Für mich schon. Was mir neben Bitterstoffen noch geholfen hat? - Eiweiße, ich hatte auf einmal extremen Appetit auf Fisch (und das als Vegetarier) und er tat mir sooo gut. Danke Fisch!

    • Ayurveda betrachtet Milz, Bauchspeicheldrüse, Zwölffingerdarm und Gallenblase als energetische Vasallenorgane der Leber: solange die Leber gesund ist können diese Organe nicht krank werden. Und falls sie krank werden behandelt ein ayurvedischer Arzt vor allem die Leber. Auf Grund meiner eigenen Diabetes-Erfahrungen (Typ 2a) teile ich diese Ansicht.

    Viren brauchen Arginin

    Viren vermehren sich indirekt indem sie ihre Wirtszellen dazu zwingen Viren herzustellen. Dazu braucht die Zelle die Aminosäure Arginin. Steht kein Arginin zur Verfügung gibt es keine Vermehrung der Viren. Das kann man sich zunutze machen.

    Der Zutritt zu Zellen ist streng kontrolliert, es kommt nicht jeder rein, vor den Türen gibt es Warteschlangen. Dort steht auch Arginin und wartet auf Einlass. Eine andere Aminosäure - Lysin - bekommt Vortritt wie ein VIP, die Türsteher lassen sie bevorzugt rein. Führt man dem Körper täglich mindestens 3g L-Lysin zu, kommt Arginin den ganzen Tag nicht in die Zelle, und das Virus bekommt keinen Nachwuchs.

    Lysin braucht etwa 5 Tage lang zusätzlich die Unterstützung von bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen. Dann hat die Viruswelle normalerweise ausgeschwappt, und Lysin allein für weitere 3 Monate (~1,5g täglich) beseitigt die Reste. Die dazu notwendige Nahrungsergänzung gibt es in der Apotheke: aminoplus-simplex (7 Tage Packung) und aminoplus-Lysin.

    Mögliche TCM Stellschrauben für Selbsthilfefüchse:
    1. Nieren/Blase (grau) unterstützen
    2. Lunge/Dickdarm (weiß) schwächen
    Leberzauber-Zutaten, aminoplus-simplex, aminoplus-Lysin

    entero-hepatischer Kreislauf

    auch Darm-Leber-Kreislauf genannt; bezeichnet das mehrfache Zirkulieren bestimmter Substanzen im Körper zwischen Dickdarm, Blut (Portalvene), Leber/Gallenblase und dann wieder Darm, Blut, ... Der entero-hepatische Kreislauf bezieht sich also auf das Verhalten von Stoffen im Körper, das sich aus ihren chemischen-biologischen und physikalischen Eigenschaften ergibt, und bezeichnet nicht eine anatomische Struktur wie z.B. Blutkreislauf.

    Diese Resorption im Dickdarm geschieht nicht nur mit wertvollen körpereigenen Substanzen wie beispielsweise Gallensäuren, die so recycelt werden, sondern auch mit einer Reihe von Arzneistoffen und Giften, die den recycelten Substanzen ähnlich sind und irrtümlich aus dem Dickdarm mit-resorbiert werden. Sie hätten ausgeschieden werden sollen.

    Die Ausscheidung solcher irrtümlich wiederholt resorbierter Substanzen wird begünstigt wenn ich (1) den Darm und (2) die Leber unterstütze; zusätzlich gibt es noch (3,4) weitere Möglichkeiten:
    1. Hilfsmittel welche die toxischen Substanzen binden so dass sie nicht wieder resorbiert werden können:
      • Zeolith Pulver - ein Vulkangestein; wirkt durch seine wabenähnlichen Kristallstruktur ("Käfig") als Ionenaustauscher. Sein Kristallgitter im Nanometerbereich hat genau die richtige Größe, um Schwermetalle und Ammonium-Verbindungen anzuziehen.
      • Aktivkohle
      • Heilerde (z.B. von LUVOS)

    2. Die Leber braucht zur Unterstützung Bitterstoffe; siehe Leber

    3. Der Zappikator beeinflusst dank einem pulsierenden Magnetfeld viele toxische Substanzen auf eine Weise, dass sie vom Körper leichter entgiftet werden können. Bildlich gesprochen macht er aus einem bissigen Kettenhund einen freundlichen Schoßhund. Der Hund ist zwar immer noch da, lässt sich aber viel einfacher handhaben.

    4. Auf Grund der Dipoleigenschaft des Wassermoleküls kann Wasser sogenannte Cluster bilden. Je nach Art dieser Cluster variieren die Eigenschaften von Wasser, was sich anhand von Wasserkristallfotos (Eiskristalle) vorher/nachher zeigen lässt. Ein natürliches "lebendes" Quellwasser bildet viel symmetrischere Kristalle als ein Leitungswasser. Mit verschiedenen "Tricks" kann man Leitungswasser dazu veranlassen seine natürlichen Eigenschaften wieder anzunehmen. Eine dieser Eigenschaften ist das Vermögen fettlösliche Substanzen (begrenzt) zu lösen was sich auf die Ausscheidung und Ausleitung fettlöslicher Gifte unterstützend auswirkt.

    notgedrungene Einlagerung von fettlöslichen Toxinen

    Wenn solche toxischen Substanzen immer wieder aus dem Dickdarm resorbiert werden, packt sie der Körper schließlich notgedrungen weg, dahin wo sie am wenigsten stören: unter die Treppe, in den Keller hinten links und unters Dach ganz hinten. Die meisten dieser Substanzen sind fettlöslich, müssen also da eingelagert werden wo Fett ist:
    • Rettungsring - Unterhautfettgewebe und Fettschicht um die inneren Organe
    • Gelenkschleimhaut (Synovia)
    • Nervenzellen
    Von dort kommen sie von selber nicht mehr heraus, es werden im Laufe des Lebens immer mehr und manchmal läuft das Fass über. Es sei denn ich räume vorher auf. Das geht, und dazu brauche ich je nach Zielsubstanz ein Mobilisierungsmittel, etwas dass die Substanzen aus ihren Lagerstätten lostritt.

    Das ist so ähnlich wie in der Küche. Einen fettigen Teller bekomme ich mit Wasser allein nicht sauber, ich brauche dazu ein Spülmittel. Je nach toxischer Substanz sind verschiedene Sorten von Spüli zur Mobilisierung notwendig. Eine Auflistung von Gruppen toxischer Substanzen samt zugehörigem Spülmittel und Ausleitungsmethode finden sie im Handbuch 8.

    Zeolith, eClypsi, Greennatur Module, Aquawelle

    Gelenke & Knochen

    Die Versorgung des Gelenkknorpels (engl: cartilage) einschließlich Bandscheiben und Menisken - ihre Ernährung und der Abtransport des Zellmülls erfolgt ausschließlich über die Gelenkschmiere. Sie wird von der Gelenkschleimhaut (Synovia, engl. synovial lining) produziert. Bewegen wir das Gelenk wird durch Zug & Druck die Gelenkschmiere in den Knorpel gedrückt und transportiert so frische Nährstoffe dort hin und den Zellmüll von dort weg.

    Produziert die Gelenkschleimhaut zu wenig Gelenkschmiere wird der Knorpel abgenutzt, so dass irgendwann Knochen auf Knochen trocken aufeinander reibt und das Gelenk steif wird. Es ist wie ein Motor ohne Öl, der Kolben frisst sich fest. Das verursacht zunehmend Schmerzen, zunächst nur bei Bewegung. Also meide ich als Betroffene Bewegung. Dadurch geht die Versorgung des Knorpels weiter zurück, selbst wenn genug Gelenkschmiere da ist. Ohne die von der Bewegung des Gelenks in Gang gebrachte Zug-Druck-Pumpe gelangen keine Nährstoffe in den Knorpel, kein Müll wird abtransportiert, der Knorpel beginnt abzusterben.

    Das ist der Teufelskreis der Arthrose: Schmerzen führen zu eingeschränkter Bewegung, weniger Bewegung versorgt den Knorpel schlechter. Er "hungert" und wird noch dünner, der liegen bleibende Müll begünstigt Entzündungen, die Schmerzen nehmen zu, das Gelenk wird noch weniger bewegt, ...

    Die "richtige" Kombination von Mikronährstoffen bringt zumindest Linderung, vorausgesetzt ich bin willig mich (in Zukunft wieder) zu bewegen, selbst wenn es Schmerzmanagement bedeuten sollte.
    • Die Aminosäure Methionin ab 0,8g täglich lindert - im günstigsten Fall beseitigt - viel Schmerzen. Nach 5 Tagen kann man beginnen Schmerzmittel auszuschleichen.
    • Kombipräparate wie aminoplus-gelenk (PZN 02224181) stellen alle für den Knorpel notwendigen Nährstoffe bereit. Ohne Bewegung der betroffenen Gelenke ist die Einnahme allerdings weggeworfenes Geld! Suchen sie ggf. sich einen kundigen Physiotherapeuten der ihnen mit sanften und systematischen Übungen auf die Sprünge hilft.
    Wegen ihrer indirekten Durchblutung über die Gelenkschleimhaut sind Gelenke für Wirkstoffe manchmal besser über die Haut zu erreichen als über den Mund - einreiben statt schlucken. Das gilt nicht nur wenn ich etwas zuführen möchte, sondern auch für das Ausschleusen von Zellmüll und Toxinen, immer vorausgesetzt, das Gelenk wird bewegt.

    Damit etwas gut in die Haut einzieht braucht es einen Emulsion: Fett plus Wasser. Wie gut etwas durchs Gewebe transportiert wird hängt auch davon ab, ob genug Silizium im Gewebe ist. Meist lässt sich einziehen und ausschleusen weiter verbessern wenn der Emulsion organisches oder kolloidales Silizium zugefügt wird. Quellen:
    • Apotheke, Reformhaus: "Silicea-Balsam" von Hübner
    • z.B. "Silizium G5" übers Internet
    Wer Chemie nicht scheut kann auf DMSO zurückgreifen. Das macht Gewebe in noch größerem Ausmaß durchlässiger als Silizium. Alle folgenden Vorschläge können mit Silizium oder DMSO aufgepeppt werden (beides zusammen habe ich noch nicht probiert).
    • Krautwickel: Rohe Blätter vom Rot- oder Weißkohl, ein wenig mit dem Wellholz gerollt (nicht gequetscht!) so dass sie anliegen, werden über Nacht auf die betroffenen Körperteile fixiert. Am nächsten Morgen - falls Gifte entzogen wurden - sind die auf der Haut liegenden Kohlblätter wie von Tautropfen überzogen. Diese Kohlblätter sind so giftig, dass sie nicht kompostiert werden sollen. Sind die Blätter morgens nicht mehr nass, ist die Entgiftung abgeschlossen. Es kann sein dass die Haut empfindlich reagiert. Den Kohlwickel einfach woanders in der Nachbarschaft anlegen, der Körper transportiert die Gifte dort hin.
    • Krautwickel plus Olivenöl: Auch fettlösliche Gifte werden erreicht, wenn man nach der Morgenwäsche Olivenöl in die feuchte Haut einmassiert. Das Öl zieht ins Gewebe ein, löst dort über Tag fettlösliche Gifte, und wird dann in der folgenden Nacht zusammen mit den gelösten Giften von den Kohlblättern aus dem Körper gezogen. Dies ist eine sehr sanfte, preiswerte und trotzdem effektive Entgiftung zum Selbermachen. Es funktioniert auch sehr gut im Kopfbereich, allerdings erfordert dort der Einsatz von Olivenöl kurze Haare.
    • Zugsalben wie Ichtolan oder "schwarze Salbe" zum heraus ziehen von Giftstoffen und/oder Infektionen
    • Schlammpackungen, allerdings nicht eingeschweißt wie der Standard-Fango
    • Gelenkschleimhäute brauchen Schmierstoffe wie Beinwellöl oder folgendes Leinsamenrezept: Drei Esslöffel Leinsamen über Nacht in einem Liter Wasser quellen lassen. Die gequollenen Leinsamen morgens kurz aufkochen und dann sieben (Nudelsieb). Die gesiebte Flüssigkeit warm trinken. Sie können Zitronensaft mit etwas Salz oder andere natürliche Geschmacksverbesserer dazu geben.
    • Infektionen im Gelenk: Ölekomposit 1:1:1 mit Wasser und DMSO vermischt einreiben.

    Knochen

    Ein Knochen sieht im Erwachsenen immer gleich aus, doch der Schein trügt: auf einer regen Baustelle der ständigen Erneuerung bauen OsteoKlasten (Knochenabbauzellen) Knochensubstanz ab und OsteoBlasten (Knochenaufbauzellen) an gleicher Stelle neue Knochensubstanz auf. Alles ist grün solange die beiden Bautrupps gleich schnell arbeiten.

    Mit zunehmendem Alter knicken die OsteoBlasten ganz langsam ein und die Mikroarchitektur des Gewebes verändert sich durch Substanz Abbau und Stützstruktur Abbau. Knochen werden porös (Osteoporose), die Wirbelsäule wir krumm (einsinkende Wirbel), ..

    Dagegen kann man was tun, nämlich die OsteoBlasten aufpäppeln. Dazu braucht es Calcium & Vit-D, plus die Cofaktoren Vit-C & Vit.-K.; neben diesem eingespielten Team kommt Unterstützung von den Aminosäuren Lysin & Arginin plus einer sinnvollen Kombination von Spurenelementen & B-Vitaminen. Das ganze kann man sich selbst zusammenstellen oder als fertige Mischung kaufen - aminoplus osteo (PZN 10043737).

    Ölekomposit, DMSO, aminoplus-gelenk, aminoplus-Methionin, aminoplus-osteo

    Nerven

    Schlecht schlafen: wenn die Gedankenmühle dreht & dreht

    Definition von Stress: Missverhältnis zwischen wahrgenommene Anforderung und meiner Antwort darauf.

    Die Anforderungen können berechtigt sein oder unberechtigt, tatsächlich oder eingebildet, viele/große oder wenige/kleine, ... Ich kann eine Anforderung ablehnen, sie teilweise oder ganz annehmen, nachverhandeln, ... Nur zwei Dinge gehen auf Dauer nicht: weglaufen und Anforderungen 100%ig erfüllen. Das für mich Machbare liegt irgendwo dazwischen.

    Wieviel soll, kann, will, darf ich erfüllen? Wer hat die richtige Messlatte? Antwort: niemand! Dem einen ist es Wurscht was Mann/Frau von ihm hält, der andere kann ohne Beifall nicht leben. Und ich mitten drin. Meine Gefühle, meine persönliche Wahrnehmung und die äußeren Umstände sind untrennbar vermischt. Mal mehr wie in "Ihr Sohn hat gerade mit dem Fußball mein Küchenfenster eingeschossen.", und mal weniger: "Hast'e mal 'n Fuffziger?"

    Zudem ändern sie sich Umstände ständig. Wenn ich gerade eine Gehaltserhöhung hatte, ist das Küchenfenster vielleicht ein kleines Problem, aber wenn es schon das dritte in dieser Woche ist ... Und dann hängen das noch mit den Wahrnehmungen andere Personen zusammen, und deren Schwankungen, Gefühlen und Umständen. Fordere ich von mir dass ich diesen Salat kontrollieren können sollte, dann ist Stress vorprogrammiert.

    Wer denkt dass Stress mental und damit reine Nervensache sei, hat falsch gedacht. Stress ist mindestens genau so sehr gefühlt und damit zusätzlich Hormonsache, eine weitere Vermischung und die Quelle für alle Tragikomödien dieser Welt. Egal wie subjektiv mein Stress von anderen eingestuft wird, er ist da. Im günstigsten Fall hilft er mir in die Gänge zu kommen, im schlimmsten bringe ich mich damit um (langsam). Physiologisch gesehen gibt es zwei Hormonachsen von Gehirn zu den Nieren um die Leistungsbereitschaft zu erhöhen.
    1. die "verzögerte" Stressachse Hypothalamus-Hypophyse-Nebennierenrinden mit dem Stresshormon Cortisol: geht langsam hoch und langsam wieder runter, mit Lanzeitfolgen wie Gedankenmühle beim Einschlafen
    2. die "sofort" Stressachse Sympahatikus-Nebennierenmark mit dem "Flucht-oder-Angriff" Hormon Adrenalin: geht schnell hoch und schnell wieder runter; ist bis zum Einschlafen längst verraucht
    Total vereinfacht gesehen ist "schlecht schlafen" die Vorstufe von chronischer Erschöpfung. Es braucht ein paar Jahre bis zum burn-out. In jungen Jahren sind hohe Cortisol Level nicht so schlimm, doch irgendwann hat es körperliche Auswirkungen, das System wird schwächer, eine Art beschleunigtes Altern. Und dann fangen Adrenalinschübe an weh zu tun, nicht direkt, aber sie verbrauchen in kurzer Zeit viel Energie, die jetzt nicht mehr da ist. Und ich werde immer schneller müde und bleibe es immer länger, bis..

    Unabhängig von der gesundheitlichen Notwendigkeit mit Stress anders umzugehen zu lernen, kann ich meinen Nerven mit Mikronährstoffen etwas gutes tun. Wenn es gut läuft, dann wächst daraus die Kraft um in meinem Leben etwas zu ändern.
    • Stress geht mit Serotonin Mangel (miese Stimmung) einher, das der Körper aus Tryptophan herstellt, ein bisschen auch im Gehirn. Ständig erhöhtes Cortisol aktiviert Enzyme die Tryptophan vermehrt abbauen. Es wird dann weniger Serotonin hergestellt.
    • Serotonin muss ins Gehirn, geht aber nicht durch die Bluthirnschranke; man kann es nicht direkt zuführen, nur indirekt durch sein Vorläufermolekül Tryptophan samt Cofaktoren (B-Vitamine). Die sind zum Glück Hirnschranken-gängig. Nicht zu Mahlzeiten einnehmen, weil dann auch andere Aminosäuren an der Bluthirnschranke anstehen (die Schlange ist zu lang).
    • Dazu gibt es Ornithin um Ammoniak Abbau zu beschleunigen; hoher Cortisol Spiegel führt zu mehr Ammoniak, Ammoniak macht müde.
    • Taurin - wird im Körper aus Methionin/Cystein hergestellt - schützt Zellen und Nerven ("kugelsichere Weste").
    Alles zusammen gibt es unter dem Namen aminoplus neurostress in der Apotheke (PZN 05047673). Schon nach 7 Tagen zeigt sich ein Effekt, der nach etwa 90 Tagen bleibend werden kann, vorausgesetzt es ändert sich auch was an der Stress Entstehung. Abends auf leeren Magen nehmen! Keine Genußdrogen (Kaffee, Alkohol, Amphetamine)!

    Wenn Erschöpfung und einhergehende miese Laune schon chronisch sind braucht es etwas anderes - Dopamin. Das "Glückshormon" bringt Antriebssteigerung und Motivation und erhellt irgendwie die Stimmung (wie, weiß man noch nicht genau). Im Körper entsteht es im sogenannten Katecholaminstoffwechsel. Den gilt es anzukurbeln, morgens. Nicht bei hohem Blutdruck, Phenylketonurie und/oder Einnahme von anti-Depressiva!
    • Phenylalanin & Tyrosin plus Cofaktoren (B-Vitamine) regen die Dopamin Bildung an
    • Daraus kann sich der Körper dann die Neuro-Botenstoffe Noradrenalin und Adrenalin selber herstellen, solange er genug Cofaktoren (Vit-c und B-Vitamine) hat.
    • Ornithin und Taurin gibt es noch dazu, aus den gleichen Günden wie oben.
    aminoplus neurostress, aminplus burnout

    Haut & Haare

    Unsere Haut ist die Grenze zwischen innen und außen und über den Blutkreislauf (Immunsystem) nur von einer Seite (innen) erreichbar. Die anderen Gewebe sind von allen Seiten erreichbar. Das macht Haut anders und es gibt deshalb Spezialisten wie den HNO-Arzt und den Hautarzt.

    Nach ayurvedischen Anschauung sind Haut, Leber (& Augen) sind energetische verbunden. Ist die Leber überfordert muss die Haut als Entgiftungsorgan mithelfen. Es passiert während der Pubertät und dem damit verbundenen extrem schnellen Wachstum das viel Zellmüll produziert: die Pickel entlasten die Leber indem sie ihren Inhalt nach Außen abgeben - sehr effektiv und sehr hässlich. Der oft gelbe, eitrige Pickelinhalt wird im Normalbetrieb von der Leber über den Gallensaft in den Darm abgegeben und verlässt so auf natürlichem Weg den Körper.

    Nicht umsonst heißt es im Ayurveda "solange die Leber gut funktioniert, kann man nicht krank werden". Wenn also Leber (und/oder Nieren) in ihrer täglichen Arbeit überfordert sind, dann muss die Haut bei der Entsorgung einspringen:
    • Über den Schweiß entsorgt der gesunde Körper etwa 30% des Harnstoffs. Schweiß und Urin sind sich ähnlich, Schwitzen hilft den Nieren.
    • Muss die Haut der Leber helfen, tut sie das entweder über eitrige Pickel (Furunkel, Pubertätsstreusel ..) oder über Schuppung. In letzteren Fall wird Stoffwechselmüll zwischen den sich immer wieder neu bildenden Hautschichten eingelagert und "wächst" so langsam heraus.
    • In Extremfällen kommt es zur gangrän-artigen Verwesung der Haut und des darunter liegenden Gewebes (Wundbrand), z.B. nicht schließende Fußwunden von Diabetikern, Raucherbein, .. Warum das immer an den Füßen anfängt hat mit der Schwerkraft zu tun, auf Grund derer sich gröberen Müllpartikel dort (unten) sammeln.

    Hautpflege & -unterstützung

    Wenn die Haut so nach Hilfe schreit, dann sollte man auf keinen Fall solche auf der Not geborene zusätzliche Müllentsorgung unterdrücken. Sonst muss der Müll innen bleiben und der Körper wird gezwungen interne Mülldeponien (Zysten, Geschwüre, Tumore) einzurichten! Die Haut kann stattdessen achtsam gereinigt und gepflegt werden.
    • Merke: Jede Unterstützung von Nieren und Leber entlastet die Haut.
    • Hautpflege bedarf eines Gemisches aus Fett und Wasser – Emulsionen, die Basis alles Cremes und Salben; manche Haut braucht mehr Fett, manche weniger.
    • Harnstoff pflegt die Haut (jedes schwitzen) und Vitamin-H, auch Biotin oder Vitamin-B7 genannt
    • Die Haut besitzt einen Säureschutzmantel (ph 4-6), der durch übermäßigen Gebrauch von Seife und andere alkalische Reinigungsmittel gestört werden kann. Ins letzte Spülwasser eine paar Tropfen Zitronensaft, Vit-C oder EM-Urlösung geben hilft der so gestörten Haut. Das kann Wunder bewirken und ist einen Versuch wert bei allen "trocken" Hautproblemen wie Schuppen-, Bart- und Haarflechten, schrundiger und rissiger Haut, ..
    • bei Infektionen & Hautparasiten: mit Wasser verdünnte Ölekomposite (aktiv-Sauerstoff) auftragen; es gibt auch Salben mit Aktivsauerstoff von Silja Luft Kosmetik.

    ein- und ausschleusen über die Haut

    Die Haut ist ein Organ, über das Wirkstoffe in den Körper eingeschleust und Giftstoffe aus dem Körper ausgeschleust werden können. Damit etwas gut in die Haut einzieht braucht es einen Emulsion: Fett plus Wasser. Von schulmedizinischer und alternativer Seite wird DMSO verwendet, welches Gewebe in alle Richtungen durchlässiger macht. Es wird z.B. in der Chelattherapie eingesetzt (man riecht dann wie ein Iltis). Ein sanftere alternative bietet organisches Silicium (z.B. Silicea-Balsam von Hübner, oder Silizium G5). Man kann dadurch Stoffe effektiver und tiefer einschleusen, und auch Toxine auch aus tieferen Geweben besser ausschleusen. Es folgen einige Einsatzmöglichkeiten als Beispiele, die ihre Vorstellungskraft anregen sollen:
    • Kohlwickel zur Entgiftung über die Haut, siehe Gelenke
    • Oberflächentumor - Schrumpfer nach Clark, siehe Handbuch 7
    • Entgiftung über die Füße oder andere Hautstellen mit Vitalpflastern (z.B. Ken-Ko)
    Cremes mit Ölekomposit, Propolis Creme

    Haare

    Dass die Haare als Speicher für Mineralien dienen, ist bekannt. Dass man in extremen Stress-Situationen (verbraucht extrem viele Mineralien) über Nacht ergrauen kann, ist auch bekannt, dass man allmählich wieder die Haarfarbe zurück erlangen kann, gilt als Seltenheit. Dabei geht es oft nur darum, die mangelnden Stoffe (hauptsächlich Mineralien) wieder aufzufüllen.

    Außerdem laufen viele Schwermetalltests über eine Haaranalyse, d.h. Haare speichern nicht nur Nützliches, sie speichern auch Giftiges, Sondermüll, den der Körper nicht loswerden kann und in die entferntesten Ecken zu schieben trachtet. Haare müssen die Giftstoffe nicht behalten. Man kann sie herausziehen, wiederholt. Wenn es gelingt, aus dem Haar die Giftstoffe herauszuziehen, dann entsteht eine Art Saugwirkung (Kapillar-Sog) und der Körper schiebt Giftstoffe nach. Im Ayurveda dienen dazu die Ölgüsse. Hier bei uns hat meine Partnerin ein geniales Shampoo auf Effektive Mikroorganismen-Basis entdeckt, das sein teures Geld wert ist. Ich bin anfangs preislich davor zurück geschreckt, habe aber in der Anwendung seinen Wert für mich erkannt und empfehle es deshalb weiter, insbesondere für feinfühlige Menschen, die auf rauere Methoden nicht zurückgreifen können.

    Herz &
    Kreislauf

    Das Herz ist im Zentrum des Körpers. Viele sind der Ansicht, es sei auch das emotionale und geistige Zentrum des Menschen. Wie dem auch sei, Ermüdungen des Herzens durch physischen, emotionalen und geistigen Stress gehören weltweit zu den allerhäufigsten Todesursachen. Das hat oft mit hohem Blutdruck wegen Löwenherzigkeit (sich "übernehmen") zu tun, oder mit seinem Gegenstück, der Hasenherzigkeit (Prüfungsangst, Lampenfieber, etc.). Da heißt es, sich von allzu heftigen Hoffnungen und Ängsten zu lösen, und das Leben so zu verändern, dass statt ihnen Freude, Begeisterung, Zufriedenheit und Liebe einziehen können.

    Das Herz ist vor allem ein Organ, das der Gemeinschaftlichkeit dient. Physisch dient es der Gemeinschaft der Körperorgane, emotional der Gemeinschaft von Freunden und Familie und mental der Gemeinschaft aller Geschöpfe. Kosmisch denken, global fühlen, lokal handeln - eine scheinbar widersprüchliche Lebensführung, die aber zum "Heil werden" notwendig ist.
    • Strophanthin: für in EU-Apotheken erhältliche Darreichungsformen & Anwendung siehe strophantus.de
    • In seinem Buch Strophanthin vor dem AUS? schreibt Rolf-Jürgen Petry: Strophanthin hat die Wirkung eines Kalzium-Antagonisten, eines Beta-Blockers, eines Durchblutungsförderers, eines Blutdrucksenkers und von Aspirin nebenwirkungsfrei in einem nicht teuren Medikament.
    • Löwenherz - ein Rezept zur langfristigen Regulierung des Blutdrucks je 100g schwarzen Kardamon (siehe Foto) und Zimt in 1 Liter Honig einrühren, davon 2x täglich einen Teelöffel langsam abschlecken. Wirkt sofort bei Prüfungsstress, Lampenfieber & allen anderen Hasenherzigkeiten.

    Kreislauf & Bluthochdruck

    Der größte Faktor für erhöhten Blutdruck ist zunehmende Verstopfung der Blutgefäße, Artherosklerose genannt. Es ist der Versuch viele kleine Löcher zu stopfen. Wenn die Blutgefäße ihre jugendliche Elastizität verlieren, bilden sich kleine Risse in der Gefäßwand, sogenannte Mikroläsionen.

    Die müssen natürlich gestopft werden, koste es was es wolle. Beim Stopfen bleibt es leider nicht, denn die gestopfte Stelle in nicht mehr ganz glatt. Körpereigene "Stopfmittel" wie Blutplättchen, Fibrin und andere Gerinnungsfaktoren erzeugen eine Kruste, an der dann ungewünscht alle möglichen anderen Dinge hängen bleiben die im Blut schwimmen und eigentlich woanders hin sollten, z.B. Fette (Cholesterin). Je "dicker" das Blut, desto schneller die Plaque Bildung. Das kann auf der einen Seite Wassermangel sein: "Ich trinke wenig, damit ich nicht so oft auf die Toilette muss."

    Oft ist auch zu reichhaltige Nahrung das Problem, eine Überversorung mit Nahrungsmitteln die gar nicht verbraucht werden. Ernährung und Bewegung sollten im Gleichgewicht sein. Idealerweise esse ich nur so viel wie ich auch täglich verbrauche. Schweres Essen ohne körperliche Arbeit/Bewegung führt im Dauerbetrieb zu unseren Zivilisationskrankheiten. Vereinfacht gesagt zuviel Kohlehydrate führt zu Diabetes, zuviel Fett und Eiweiß zu Artherosklerose. Kommt Übergewicht dazu hemmt das die Bewegungsfreude, was Verstopfungen aller Art begünstigt die die Bewegungen weiter einschränken - ein Teufelskreis.

    Unter solchen Bedingungen bildet sich gerne und schnell Plaque, immer mehr bis sie die Gefäße verstopft und Infarkte auslößt. Wenn das im Gehirn oder Herz geschieht ist es lebensbedrohlich. Plaque begünstigt außerdem Infektionen der Gefäße, insbesondere Arterien. Die Arterien werden starr, sie verhärten und ein Hauptmechanismus der Blutdruckregulation, Erweiterung und Zusammenziehen der Arterien, fällt immer mehr aus. Der Druck steigt und macht sich gern an bestimmten Stellen bemerkbar: Nieren (Insuffizienz, Versagen), Erweiterung der Aorta (Aneurisma), Herz (Infarkt & Angina pectoris), im Gehirn (Schlaganfall, Demenz).

    Männer sind hiervon stärker betroffen als Frauen. Sie bekommen oft Vorwarnungen im Urogenitalbereich, die jedoch von den Betroffenen häufig fehlinterpretiert werden. Hauptfaktor bei erektiler Disfunktion und vergrößerter Prostata ist Artherosklerose. Und was es braucht sind Maßnahmen die verloren Gefäßgesundheit zurück zu gewinnen:

    Kleines Programm: regelmäßig B-Vitamine (Komplex) plus mind. 200mg Magnesium täglich.

    Für das große Programm braucht es noch eine Begriffsklärung - oxidativer Stress, bzw. frei Radikale. Im Rahmen der Zellatmung (Energiegewinnung in der Zelle) entstehen sehr reaktionsfreudige Sauerstoffverbindungen (ROS), die unter Stress zunehmen und in dann gefährlich werden.

    Zusätzlich gibt es auch einen "nitrosativen Stress" in dem reaktionsfreudige Stickstoffmonoxide (NO) aus Arginin und Sauerstoff entstehen, die im normalen Mengen sehr gebraucht werden. Auf NO kann man nicht verzichten. Trifft jedoch NO auf ein ROS, dann entsteht ein richtig gefährliches Superradikal.

    Bildlich vorgestellt: NO muss eine Autobahn überqueren. Die Autos darauf sind die ROS aus der Zellatmung. Je weniger ROS auf der Autobahn umso größer die Chance des NO heil auf die andere Seite zu kommen. Bei oxidativem Stress ist es also wichtig die ROS zu reduzieren, nicht NO das ohne Unfall extrem nützlich ist.

    Und jetzt das große Programm (gibt es alles zusammen im Komplexpräparat aminoplus cor (PZN 04804994):
    • Antioxidantion um das ROS zu reduzieren (weniger Autos): Q10, Taurin, Vit-C & E
    • viel Arginin plus Cofaktoren Kupfer, Zink & Mangan lässt viel NO-Synthase und damit viel NO entstehen: bessere Gefäßerweiterung, mehr Gefäßmuskelzellen, weniger Verklumpung von Blutplättchen & Anhaftung von Fresszellen (senkt Plaque Wachstum), weniger Superradikale, weniger LDL-Oxidation (oxidiertes LDL ist der Plaque-Bildungs-Marker).
    • Lysin & Vit-C verhindern das Anhaften von Lipoprotein an die Gefäßwand (senkt Plaque Wachstum)
    • B12, B6, Folsäure (B9) senken Homocysteinspiegel der unter 10 Mikromol/Liter sein muss (normal zwischen 6-8)
    Mögliche TCM Stellschrauben für Selbsthilfefüchse:
    1. Leber/Galle (grün) unterstützen
    2. Niere/Blase (grau) schwächen
    Löwenherz-Zutaten, aminoplus cor

    Magen und Zwölffingerdarm

    Das Säure-Basen-Gleichgewicht im Verdauungstrakt: Der Mensch hat zwei Mägen, denn das Duodenum (6), obwohl es zu Deutsch Zwölffingerdarm heißt, funktioniert als zweiter Magen. Während der Verdauungssaft im Magen (3) Salzsäure (mit vielen anderen Zutaten) ist, findet die Verdauung im Duodenum mittels des leicht alkalischen Gallensaftes statt, der von Leber (4) & Pankreas (7) produziert wird.
    • Ist der Magen zu stark oder Leber/Pankreas zu schwach, dann ist nicht genug Galle vorhanden um den aus dem Magen kommenden sauren Speisebrei zu neutralisieren. Der pH-Wert bleibt im sauren Bereich und der Verdauungsschritt im Duodenum mehr oder weniger unvollständig.

    • Ist der Magen zu schwach (produziert nicht genug Salzsäure), dann bleibt der Verdauungsschritt im Magen unvollständig und der folgende kann deswegen nicht komplett ablaufen. Der aus dem Magen kommende Speisebrei ist zu sauer.
    Magenübersäuerung, d.h. Überproduktion von Magensäure bereitet dem Duodenum und anschließenden Darmabschnitten große Probleme. Können Leber (4) & Pankreas (7) nicht genug Gallensaft (Gallenblase, Gallengänge, Pankreasgänge 5) produzieren, um die Magensäure zu neutralisieren und das alkalische Milieu des Dünndarms zu gewährleisten, so findet der zweite Verdauungsschritt nur unvollständig ab. Ein chronisch saures Milieu im Dünndarm greift die Darmwand an ("verdaut" sie) wodurch sich Geschwüre bilden.

    Etwas Vergleichbares passiert wenn der Magen nicht genug Säure produziert. Der erste Verdauungsschritt ist unvollständig und das Duodenum kann ihn nicht ersetzen. Auch hier wird Speisebrei wird nur teilverdaut an den Dünndarm weiter gegeben. In beiden Fällen sind Leber und Magen nicht im Gleichgewicht, die Verdauung verläuft unvollständig. Der Körper muss mit und von dem teilverdauten Speisebrei leben. Er passt die unzähligen vom Speisebrei bis in die Zellebene hinein abhängigen Prozesse an, was auf Kosten ihrer Effektivität geht. Wo sich das dann im betroffenen Menschen als Einbuße von Gesundheit zeigt ist sehr unterschiedlich.
    1. Verdacht auf zu viel Magensäure: vor jedem Essen und bei Symptomen etwas Zitronensaft mit einer Prise Salz in einem großen Glas Wasser verdünnen. Das ist eine Pufferlösung - schwache Säure (Zitrone) plus ihr Salz in Lösung - die in einem gewissen Ausmaß sowohl Säuren wie Laugen puffert (pH bleibt unverändert). Damit sinkt der pH im Magen ohne dem Magen "Säure wegzunehmen" und ihn damit zur vermehrten Produktion zu reizen. Wichtig ist, dass das fertige Getränk so viel Salz enthält, dass es nicht mehr sauer schmeckt und "süffig" wird. Ist es zu salzig, einfach weiter verdünnen. Ist es zu sauer, mehr Salz zufügen und solange herum panschen, bis es stimmt. Schon nach wenigen Versuchen wird man zum Experten, denn Magen und Geschmacksnerven melden ob der Trank angenehm ist (lindert) oder nicht.

    2. Verdacht auf zu wenig Magensäure: 5 bis 15%ige Salzsäure (lebensmittelecht) kaufen, davon 5-10 Tropfen in einem Glas Wasser verdünnt zu jeder Mahlzeit trinken.

    3. Verdacht auf schwache Leber: siehe Leber
    Wenn nicht sicher ist ob das Problem von zu viel oder zu wenig Magensäure kommt einfach mit einer der beiden Möglichkeiten anfangen. Wenn es das Problem schlimmer macht war es falsch geraten und die andere Methode funktioniert. Mögliche TCM Stellschrauben für Selbsthilfefüchse:
    1. Herz/Dünndarm (rot) unterstützen
    2. Leber/Galle (grün) schwächen

    Dickdarm

    Wenn der Nahrungsbrei zu lange im Magen-Darm-Trakt weilt, entwickeln sich auch aus gesunder Nahrung Toxine, vor allem aus Protein. Ein Stück Fleisch für ein paar Stunden ungekühlt liegenzulassen, veranschaulicht diesen Prozess (Fäulnis) sehr gut. Zu langes Verbleiben der Nahrung im Darm (Verstopfung genannt) führt zur Selbstvergiftung, weil im Dickdarm die dadurch entstehenden Toxine zusammen mit Wasser ins Blut resorbiert werden.

    Gelegentlich wäre es nicht weiter dramatisch, aber auf täglicher Basis führt es unweigerlich in fortschreitende Krankheiten. Den meisten Deutschen würde deshalb eine beschleunigte Darmpassage ziemlich gut tun, und sei es ein paar Tage (nicht infektiöser) Durchfall. Das meine ich völlig ernst. Mit Durchfall, wie auch Erbrechen, schützt sich der Körper vor der Aufnahme bereits gegessener Giftstoffen - es sind radikale Reinigungsmaßnahmen. Der Einlauf und sein technologischer Bruder, die Kolon Hydrotherapie sind dem Durchfall abgeschaut.

    Ein Wort zum Stuhlgang: geht stehend sehr schlecht, sitzend besser und hockend am besten. Das liegt an einem schlingenartigen Muskel (m. puborectalis, in der Graphik rot), der den letzten Darmabschnitt (Mastdarm oder Rektum, C und D) im unteren Teil quasi "abbindet". Im der Hocke wird der Schlingenmuskel locker und der Kot passiert diese Stelle unbehindert.

    Unsere Kloschüsseln zollen bequemem Sitzen mehr Tribut als optimaler Darmstellung. So gesehen sind asiatischer Toiletten darmfreundlicher. Bei uns lässt sich bequeme Darmfreundlichkeit mit einem Hocker vor der Kloschüssel herstellen, auf den im Sitzen (auf der Kloschüssel) die Füße gestellt werden.

    Verstopfung ist immer contra-produktiv, und erst recht bei einer Entgiftung. Die (verstärkte) Tendenz zu Verstopfung ist eine der häufigen Begleiterscheinungen von Entgiftung. Es ist dann immer vorrangig die Verstopfung zu beseitigen, sonst wird die Entgiftung uneffektiv. Hier einige mögliche Maßnahmen:
    • Vor jeder Mahlzeit ein Glas Zitronenwasser aus frischer Zitrone (ein Zitrone auf einen Liter Wasser) mit einer Prise Steinsalz beiseitigt langfristig (!) Pilze im letzten Darmwinkel.
    • sanfte Abfuhr: Magnesium Chlorid
    • Rohr frei halten mit dem Terminator: Rühren sie gemahlene Terminalia chebula (Frucht) kalt in nicht entbitterte Melasse ein (ca. 450 bis 500 ml Melasse pro 100 g Kräuter): 1/2 TL morgens nüchtern und 1/2 TL abends vor dem Schlafen gehen begünstigt regelmäßigen Stuhlgang, entgiftet ihren Darm & ihr Blut und unterstützt die Nieren.
    • Leberreinigungen nach Clark entfernen auch uralte Ablagerungen (Kotsteine) aus dem Kolon.
    Mögliche TCM Stellschrauben Dickdarm für Selbsthilfefüchse:
    1. Magen/Milz-Pankreas (gelb) unterstützen
    2. Herz/Dünndarm (rot) schwächen
    Terminator-Zutaten, Magnesium Chlorid

    Lunge

    Die Lunge reagiert oft gut auf Ingwertee mit Honig und Zitrone und einer Prise Salz. Viele Menschen merken wie sich das Gewebe im Thymusbereich von Innen erwärmt. Lindernd wirken auch eingeatmete Düfte (ätherische Öle) wie Nelke, Zimt (wärmend) oder Eukalyptus, Menthol (kühlend). Wenn eine Infektion aus dem HNO Bereich nach unten zieht wird es eine Bronchitis.

    Hier helfen eingeatmetes Silberkolloid und/oder Ölekomposit Spray. Diese Schleimhäute sind für Spülungen aber nicht mehr zugänglich und Pflege und schleimlösende Unterstützung beim Abhusten muss übers Blut kommen. Sehr unterstützen dabei alle Bewegungen welche die Luftröhre in verschiedene Richtungen beugen und strecken, sobald die wärmende Wirkung des Hustensafts einsetzt.

    Kräuterviolett: Die Basis ist ein altes indisches Rezept aus mit Tulsi (Schwarzes Basilikum), Ingwer und Zimt. Dazu kommen unsere traditionellen Hustenkräuter Spitzwegerich und Thymian (man beachte die Wortverwandtschaft zu Thymus!).

    Chronische Lungenprobleme: Es geht hier nicht nur um Husten, sondern darum, dass ich lerne, alles liebevoll auszudrücken, was mich stört. Dann muss ich anderen nichts mehr husten! Zur Liebe gehört die Selbstliebe, dass ich mir so viel wert bin, alles auszudrücken, was mich bedrückt, was mir die Luft nimmt. Natürlich bin ich es, der anderen erlaubt, mir die Luft zu nehmen, denn ohne mein Einverständnis geht das nicht. Wenn ich mich für die Klarheit entschließe, und anderen diese Gewohnheitsrechte kündige, dann braucht es klare und entschiedene Worte in Liebe.

    Mögliche TCM Stellschrauben für Selbsthilfefüchse:
    1. Magen/Milz-Pankreas (gelb) unterstützen
    2. Herz/Dünndarm (rot) schwächen
    Kräuterviolett, Silberkolloid, Ölekomposit

    HNO

    Die Schleimhäute der Atemwege sind eine eingestülpte Außenhaut mit Luftzutritt und nicht gut über das Blut zu erreichen. Deswegen gibt es den HNO-Facharzt. Im Kopf gibt es drei Höhlen-Bereiche jeweils rechts und links: Kiefer-, Nasenneben- und Stirnhöhlen. Die Höhlen haben einen engen Eingang der mehr oder weniger zu schwellen kann, wodurch der eingeschlossene Luftraum zu einem Paradies für Mikroorganismen wird – chronische Entzündungen.

    Das gleiche gilt für den Verbindungsgang zwischen Mundhöhle und Innenohr, die Eustachi‘sche Röhre. Wenn dann noch Zahnherde dazukommen wandern Entzündungen im HNO-Bereich umher wie die Kugel im Flipperspiel. Solche Entzündungsherde müssen sich nicht bemerkbar machen, "heiß" sein. Sie können schleichend sein und jahrelang unbemerkt bleiben; man spricht von "kalten Herden", von einer Entzündungsanfälligkeit im HNO-Bereich.

    Aus den frühen Dampf-Inhalationen und Spülungen sind mittlerweile Sprays geworden, nicht unbedingt weil sie besser wirken sondern vor allem weil sie bequemer sind.
    • Pflege: Spülungen (gurgeln, hochschnupfen, ..) mit lauwarmem Salzwasser (isotonisch) mit oder ohne zusätzliche Wirkstoffe, ggf. stark mit Wasser verdünnte EM-Urlösung (~1:20) zur Symbioselenkung.
    • Ein paar Tropfen (Oliven-)Öl mit Wasser in der Handfläche mischen, den kleinen Finger damit benetzen und die Nase innen damit einreiben
    • Infektionen (Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Sinusitis, ..): Silberkolloid während des Einatmens in die Atemwege sprühen. Falls es hilft gibt es eine sofortige Erleichterung. Sobald die Erleichterung abebbt erneut anwenden.
    • Ein härteres Geschütz sind 1:10 bis 1:20 in Wasser verdünnte Ölekomposite als Spray oder zum Gurgeln.
    • Schleimhäute reinigen sich selbst durch Schleim Sekretion, was sich beschleunigen lässt:
      • mäßig: Zwiebel schälen
      • gründlich: frisch geriebenen Meerrettichwurzel 1:1 mit Honig vermischen, davon einen TL solange im Mund behalten, bis aus Augen, Ohren und Nase kein Sekret mehr heraus läuft - dauert etwa 3 Minuten; dann schlucken - der Prozess setzt sich in den Eingeweiden fort; die "weinen" jetzt auch eine Weile. Bis zu 5 Tage wiederholen.
      • Schleimhaut braucht die nicht-essentielle Aminosäure Glutamin
    • Kräftigen des Zahnfleisches und der Mundschleimhaut bei gleichzeitiger Entgiftung: Ölziehen, siehe unten Zähne
    Silberkolloid, Ölekomposit

    Zähne

    So wie viele Hygiene mit Keimfreiheit (Sterilität) verwechselt - Hygiene bedeutet eher Symbioselenkung - wird, wenn es um die Zähne geht, ein strahlend weißes Gebiss mit gesunden Zähnen verwechselt. Worauf es wirklich ankommt ist, dass keine Fasern und Essensreste zwischen den Zähnen hängen bleiben und sich kein Belag bildet. Das wissen selbst die Krokodile und halten brav die Klappe auf, während ihnen Vögel die Essensreste aus dem Zahnbereich entfernen. Ich möchte nicht behaupten, dass gelbe Zähne gesund seien, sondern nur dass weiße Zähne kein zuverlässiger Maßstab für bleibende Zahngesundheit sind.

    Pflege: Bei Parodontose und Entzündungen und anderen Problemen des Zahnfleisches ist Ölziehen langfristig (über Monate gesehen) die wirksamste unter den mir bekannten Methoden. Es reinigt auch den gesamten Mundraum und kann beliebig oft pro Tag wiederholt werden, am sinnvollsten morgens gleich nach dem Aufstehen und nach dem Essen, bzw. vor dem Schlafen gehen.

    Morgens nach dem Aufstehen zwei Esslöffel Sonnenblumenöl oder Distelöl (andere Öle gehen auch) durch die Zähne ziehen. Das Öl wird langsam immer dickflüssiger und dann plötzlich dünnflüssig. Damit hat das Öl seine Kapazität ausgeschöpft und wird ausgespuckt. Falls sie weitermachen wollen, nehmen sie erneut zwei Esslöffel frisches Öl. Den Mund abschließend mit warmem Wasser nachspülen.

    Zahnhygiene: Die Hauptzutaten der ersten Zahnpasten waren Backpulver und Salz, ein bleichendes Scheuermittel auf Optik ausgerichtet solange der Schmelz hält. Scheuern der Zähne macht nur dann einen Sinn wenn sie belegt sind, und Bleichen ist sowieso fraglich. Solange die Zahnsubstanz jung ist wirkt sich das nicht merklich aus, doch mit zunehmendem alter wird der Schmelz oft dünner und braucht einen schonendere Behandlung. Alternativen sind z.B:
    • zurück zur guten alten Zahnkreide mit ihrem basischen Einfluss auf den Mund pH, aufgepeppt mit antibakteriellem Xylit; z.B. von zahnkreide.de
    • Chitodent Zahnpasta wird aus den Panzern von Krabben gemacht; Krabbenfischer haben gute Zähne und Zahnfleisch weil sie die chitinhaltigen Schalen der Krabben teilweise mitessen; helmuth-focken-biotechnik.de hier gibt es auch Fingerzahnbürsten und ein Mineralkomposit zur Zahnfleischpflege.
    • Denttabs mit Zellulose-Fasern statt Scheuerpulver - reiben & polieren statt scheuern & bleichen. Gibt es mit und ohne Fluorid in Apotheken, Reformhäusern, .. Wichtig: ultra-weiche Zahnbürste; denttabs.com
    • für den Fall das und solange ein chronisches entzündliches Thema im Mundbereich besteht hat silja-gesundheitskosmetik.de ein Gurgelkomposit mit Thymian-Nelke entwickelt.
    • ich mag zwar das multi-level-marketing Vertriebssystem nicht, aber das Toothgel ist trotzdem gut: forever bright toothgel von foreverliving.com

    Zahnmetalle

    Metalle gehören zu den extrem giftigen Substanzen. Der Körper kann sie nur sehr begrenzt loswerden, und weil sie fettlöslich sind werden sie notgedrungen zuerst in den Rettungsring, und wenn dieser voll ist in Nerven und Gelenken eingelagert. Wenn es zuviele werden gibt es ernsthafte Probleme. Neben der Küche (metallische Kochutensilien) sind Zahnfüllungen und Zahnersatz die größte Quelle. Ausführliche Info dazu und zur Ausleitung von Schwermetallen gibt es im Handbuch 2.

    Sekundärprobleme: Pilze, e-Smog, Geopathie

    Wenn eine dieser vier Faktoren als Ursache für ein Gesundheitsproblem identifizeirt wird, sind fast immer die anderen 3 auch ein (sekundär-)Problem.
    1. Pilze können Metalle in ihre Zellwände einbauen. Für den Körper ist es einfacher mit den Stoffwechselprodukten der Pilze zu leben als mit Metallen in Nerven und Gelenken. Er baut Pilze regelrecht an weil sie das Problem kleiner machen. Eine anti-Pilz Therapie macht ohne Schwermetallausleitung und Zahnsanierung oft keinen Sinn. Denken sie daran dass das alleinige Abtöten der Pilze lediglich die Schwermetalle wieder im Körper freisetzt und zu ihrer Einlagerung in Nerven und Gelenkschleimhäute (der Rettungsring ist bereits voll, sonst hätte der Körper keine Pilze angebaut) führt, wo sie schlimmere Probleme verursachen als die Pilze.

    2. Metalle verändern die Reizübertragung in den Nerven, zuerst beschleunigend und bei höherer Belastung lähmend. Ausserdem haben Zahnfüllungen und knochenfixierende Platten und Schrauben/Nägel im Körper Antennenwirkung. Beides führt zu gesteigerter e-Smog Sensibilität! Linderung:
      • Netzfreischalter für die Nacht; Entstörstecker für den Haushaltsstrom (kein Ersatz für die nächtliche Freischaltung!)
      • kein DECT Telefon, Funkwecker, Funkmaus, Funk...
      • LAN statt WLAN
      • zwischen sich und die Strahlungsquelle Orgonite plazieren

    3. Auch die Anfälligkeit für geopathische Störungen steigt, was normal nur nachts ein Thema wird. Der Schlafplatz sollte dann entstört werden: wenn ein Towerbuster (kleiner preiswerter Orgonit) neben eine Störlinie/-feld gelegt wird verschiebt er diese um etwas 80cm. Möchte man eine Linie oder ein Feld über eine längere Strecke verschieben braucht es mehrere Towerbuster im Abstand von max. 1,50m entlang der Linie/Feld. Ein Schlafplatz ist etwa 2m lang und mit max. 3 Towerbustern können die meisten geopathischen Störungen aus dem Schlafbereich herausgeschoben werden.
    Towerbuster, Entstörstecker, Denttabs, Zahnkreide, Chitodent

    Mann-oh-Mann

    Prostata & Co

    Männliche Abnutzungserscheinungen sind nicht erektile Dysfunktion oder "tropfender Wasserhahn" oder Haarausfall oder der kleiner Schmerbauch - das sind lediglich spezielle Folgen eines unterschätzten Problems an ganz anderen Stellen. Worum es wirklich geht ist Gefäßgesundheit. Die Spitze dieses Eisbergs, die 85% unter der Wasserlinie, ist der Herzinfarkt aufgrund von "Arterienverkalkung", korrekter gesagt Artherosklerose, im ganzen Körper.

    Artherosklerose ist der Versuch viele kleine Löcher zu stopfen. Wenn die Blutgefäße ihre jugendliche Elastizität verlieren, bilden sich kleine Risse in der Gefäßwand, sogenannte Mikroläsionen. Die müssen natürlich gestopft werden, koste es was es wolle. Beim Stopfen bleibt es leider nicht, denn die gestopfte Stelle in nicht mehr ganz glatt. Körpereigene "Stopfmittel" wie Blutplättchen, Fibrin und andere Gerinnungsfaktoren erzeugen eine Kruste , an der dann ungewünscht alle möglichen anderen Dinge hängen bleiben die im Blut schwimmen und eigentlich woanders hin sollten, z.B. Fette (Cholesterin). Es bildet sich Plaque, immer mehr bis sie das Gefäß verstopft und Infarkte auslößt. Wenn das im Gehirn oder Herz geschieht ist es lebensbedrohlich. (mehr Details siehe Herz, Kreislauf)

    Männerprobleme sind also vor allem Vorboten dieser Eisbergspitze. Wird selten so gesehen, ist aber trotzdem so. Dazu kommen eventuell erschwerend noch Überarbeitung, Stress, Hormonstörungen, medikamentöse Nebenwirkungen, usw. Wie dem auch sei, das Komplexpräparat aminoplus mann (PZN 13982542) ist genau darauf ausgelegt und enthält.
    • die Aminosäure Arginin mit viel Vit-B12, sowie den Cofaktoren Kupfer, Zink und Mangan zur Läsionsvermeidung
    • Citrullin im Verhältnis 1:2 zu Arginin; eine nicht proteinogene Aminosäure; steigert die Konzentration von Arginin im Plasma und senkt so oxidativen Stress
    • die Antioxidantion Q10, Vit-C und E, Taurin zur Senkung des oxidativen Stresses
    • Cystein, Glycin und Glutamin zur erhöhten Glutathionbildung (mehr Info) für verbesserte Entgiftung
    • Vit-B9 senkt Homocystein (Müdigkeit, Antriebslosigkeit)
    • Vit-D unterstützt Knochen, Muskelfunktion & Zähne
    aminoplus mann

    Zell-
    reinigung

    &

    Zell-
    erneuerung

    Tiefenreinigungsprozesse sind an die biologischen Zyklen der Zellerneuerungs gekoppelt. Wenn der Mutterzelle ständig alles gebrauchte - v.a. Mineralien & Vitamine, Chlorophyll - zur Verfügung steht, dann ist wird Tochterzelle leistungsfähiger, und deren Tochter, ...
    Unser Mineralien- und Vitaminhaushalt ist so "zappelig" wie ein Mobile. Nimmt man gezielt ein Mineral oder Vitamin, so ist das wie an einem bestimmten Fisch des Mobiles zu ziehen: alle anderen Fische wackeln mit, das ganze Gleichgewicht kommt durcheinander. Deshalb ist es oft sinnvoller, dem Körper alle Mineralien und Vitamine als Komplex anzubieten, so dass er sich selber heraussuchen kann, was er braucht. Es macht auch keinen Sinn, das hin- und wieder zu tun. Wer sich nicht auf 3 bis 6 monatige Regelmäßigkeit einlassen möchte, sollte etwas anderes tun.
    • Schüsslersalze sind gut zellgängig, d.h. sie erreichen das Zellinnere und lassen die Tür auf. Durch diese offene Tür hat dann Chlorophyll besseren Zugang und kann die Zellen von Grund auf durchutzen, der Körper kann sich von Grund auf erneuern. Z.B. morgens einen Teelöffel Green Magma (gefriergetrockneter Gerstengrassaft) oder Moringa-Pulver auf ein Glas Wasser, abends jeweils 4 Tabletten von jedem der 12 Schüsslersalze - das sind 48 tabs (!), eine Zwischenmahlzeit - in heißem Wasser auflösen und trinken.
    • "all-in-one" Mineralien & Vitamine Präparate
    • Chlorophyll wird zur Tiefenreinigung zusätzlich gebraucht, am besten aus Pflanzen, die auch selbst viele Mineralien und Vitamine haben wie Moringa-Pulver, Green Magma, Afa-Algen
    Zellerneuerung, Moringa Pulver

    Symbiose-
    lenkung

    "Wissenschaftliche Studien weisen auf einen Zusammenhang zwischen penibler Hygiene im häuslichen Umfeld und dem Auftreten von Allergien hin. Durch den verringerten Kontakt mit Krankheitserregern besonders während der frühen Kindheit tendiere das Immunsystem dazu, Reaktionen auf eigentlich harmlose Stoffe wie zum Beispiel Pollen oder Hausstaub zu zeigen. Evolutionsforscher vermuten außerdem, dass der menschliche Körper darauf angewiesen sei, dass bestimmte Bakterien und auch Würmer in ihm oder seiner Umgebung leben." [Spiegel 40/2009]

    Dass kleine Kinder Gelegenheiten brauchen, sich mit den Erregern ihrer Umgebung auseinanderzusetzen um ihr Immunsystem zu trainieren ist schon lange bekannt: "Ein Löffel Dreck pro Tag" und ähnlich Sprüche sind so alt wie die Lehre von Pasteur. Wir haben aber besonders in Krankenhäusern Keimen durch hemmungslosen Gebrauch von Antibiotika und Desinfektionsmitteln ein derartig hartes Überlebenstraining aufgezwungen, dass 2012 4x mehr Menschen an Krankenhauskeimen starben als bei Verkehrsunfällen, Tendenz steigend.
    • Abwesenheit jeglicher Keime ist Sterilität und bedeutet die Abwesenheit von Leben. In meinem Darm leben etwa 7 kg Keime, ohne die ich nur Honig und Wasser verdauen könnte.
    • Örtliche Sterilität verursacht einen extremen Sog auf das Leben der Umgebung, das von allen Seiten vehement in diese viel versprechenden "Siedlungsräume" drängt in denen es im Moment kein konkurrierendes Leben gibt.

    Sauberkeit darf nicht mit Keimfreiheit verwechselt werden!

    Wir sind bezüglich Sauberkeit in einem Paradigmenwechsel gezwungen, weg von Sterilität hin zu Symbiose, zu gelenkter Symbiose. Auch in Zukunft kommt ein Zusammenleben mit krank machenden Keimen nicht in Frage, aber wir deswegen nicht mehr alle anderen auch umbringen wollen. Die neue Hygiene heißt Symbioselenkung, auch im Wissen dass die Förderung symbiontischen Mikroorganismen das Leben der krank machenden Keime erschwert bis nebensächlich macht.

    EM (Effektive Mikroorganismen): Die durch Antibiotika oder ähnliche Maßnahmen in der Darmflora und anderswo entstehenden Lücken werden von denjenigen Mikroorganismen besiedelt, die sich am schnellsten von der Antibiotikagabe erholen bzw. resistent sind. Das sind im allgemeinen unerwünschte Pilze. Minimiert wird dieser Effekt durch Symbioselenkung, d.h. Zufuhr von "nützlichen" Mikroorganismen, die in Symbiose mit uns leben und die diese entstandenen Lücken in Darmflora und anderswo schließen. Effektive Mikroorganismen - Produkte wie EM-Keramik-Pipes und Effektive Mikroorganismen-Urlösung basieren auf einer Mischung solcher human-Symbionten. EM

    Statt
    Antibiotika

    Kardenwurzel sanfte Alternativen auch für Kinder und Haustiere:
    • Kolloidales Silber: In früheren Zeiten, bevor Antibiotika auf dem Markt kamen, war Silber das übliche Desinfektionsmittel gegen Infektionen aller Art; Cellfood Jahnke, 75334 Schwann
    • Parasitenkur mit frisch ozonisiertem Olivenöl (selbst herstellen) nach Dr. Clark
    • Ölekomposite mit aktiv-Sauerstoff nach Dr. Steidl
    • Propolis: Im Bienenstock (enger Raum, 35 °C, hohe Luftfeuchtigkeit) herrschen ideale Bedingungen für die Ausbreitung von Krankheiten. Das zum Abdichten von kleinen Öffnungen verwendete Material Propolis dient gleichzeitig dazu, Mikroorganismen in ihrer Entwicklung zu hemmen oder sogar abzutöten.
    • Kardenwurzel: Traditionelles Mittel bei Borreliose und ähnlichen Infektionskrankheiten
    • Zappikator nach Dr. Hulda Clark
    • Zapper nach Dr. Hulda Clark
    Ölekomposite, Kolloidales Silber, Kardenwurzel - Kolloidales Silber

    Alters-
    erscheinungen,
    Kälte

    Eine Erscheinung zunehmenden Alters ist Kältempfindlichkeit: Magnesiumchlorid-Flocken
    • ein Teelöffel Gomasio mit jeder Mahlzeit, wirksames für Daueranwendung; Herstellung (nach Makrobiotik): Sesamkörner leicht mörsern, damit das darin enthaltene Öl austreten kann, und in der Pfanne mit Steinsalz braten, was zu einem Synergie-Effekt zw. Sesamöl und Salz führt.
    • Miso - Suppe: etwas dünn geschnittenes Gemüse kurz kochen und vor dem Servieren einen Teelöffel Miso (salzige vergorene Sesampaste aus dem Bio- oder Asialaden; lebendes Miso von den Makrobioten ist besser) in die esswarme Suppe einrühren.
    • Magnesiumchlorid (siehe foto) nach Pater Schorr
    • Rote Reis Kur mit Gomasio
    Magnesium-Chlorid

    Wut,
    Hitze,
    Fieber

    Die in der Rinde des Gelben Chinarindenbaumes (Cinchona officinalis) wurde früher wegen des darin enthaltenen Chinins - ein Bitterstoff - als Medikament gegen Malaria und Fieber genutzt. Das aus der Rinde gewonnene Chinin hatte bis nach dem Zweiten Weltkrieg große wirtschaftliche und medizinische Bedeutung, bis sie von synthetischen Produkten wie Chloroquin abgelöst wurden.

    So haben pflanzliche Bitterstoffe in allen Kulturen eine uralte Tradition zur Senkung der erhöhter Körpertemperatur oder örtlicher Hitze, nicht nur bei Fieber. Bei uns bekannt sind die Schwedenbitter und Heidelbergers 7-Kräuter Stern; siehe auch Leberzauber unter Leber.

    Mikronährstoffe

    Wenn wir uns ausgewogen ernähren und unsere Verdauung einwandfrei funktioniert, dann entstehen aus den Makronährstoffen (Eiweiße, Kohlehydrate, Fette, ..) alle Mikronährstoffe die unsere Zellen brauchen. Sonst entehen je nach einseitiger Ernährung und bestehenden Verdauungsproblemen nicht alle notwendigen Mikronährstoffe (Aminosäuren, Vitamine, Mineralien & Spurenelemente, ..), Zellen werden unausgewogen versorgt und es entstehen langsam aber sicher gesundheitliche Probleme.

    Schon seit langem versuchen wir durch Umstellung der Ernährung und/oder gezielter Zufuhr von Mikronährstoffen wie z.B. Vitamin C gesundheitliche Probleme zu beeinflussen. So unvollständig unser Verständnis für die Vorgänge in unserem Körper sind, so unvollständig erfolgreich sind auch diese Bemühung, abgesehen von den gelegentlichen Glückstreffern.

    Es ist ein langer Weg von Linus Pauling (Vit-C) über Michael Rath (Orthemolekularmedizin) zu den Komplexpräparaten der heutigen Ernährungsmedizin. Die "richtige" Kombination von Aminosäuren, Vitamine, Mineralien & Spurenelemente grenzt in ihrer Wirkung an Doping. Wenn die über lange Zeit unausgewogen versorgte Zelle auf einmal wieder alles bekommt was sie braucht, dann kann sich das schnell bemerkbar machen, und zwar positiv! Etwas funktioniert besser als gestern noch. Das Ganze hängt am "richtig"; nur die richtige Kombination hat solche Auswirkungen.

    Vitamine (abgekürzt: Vit)

    Vitamine kann unser Stoffwechsel nicht bedarfsdeckend synthetisieren. Sie müssen mit der Nahrung aufgenommen werden & gehören zu den essentiellen Stoffen, unterteilt in fettlösliche und wasserlösliche Vit.
    1. A, D, E, K - fettlöslich
    2. C und die B-Vit (B1-3 B5-7, B9, B12)
    Die B-Vit sind eine Vitamingruppe, in der acht Vitamine zusammengefasst sind, die alle als Vorstufen für Koenzyme dienen. Es sind chemisch und pharmakologisch völlig verschiedene Substanzen. Sie sind keine einheitliche Klasse dar. Die Nummerierung ist nicht durchgehend, weil sich bei vielen Substanzen, die ursprünglich als Vitamine galten, der Vitamincharakter nicht bestätigen ließ.

    wissenswerte Fakten zu einzelnen Vit:
    • Vit.-B12 (Cobalmin): PPI (Protonen-Pumpen-Inhibitoren/Hemmer) reduzieren die Magensäure Produktion um bis zu 80%. Als Folge ist die Resorption von B12 (und Magnesium) gestört.
    • Vit-B9 (Folsäure): kommt in grünen Pflanzenblättern vor; ermöglicht mit B12 zusammen die Umwandlung von Homocystein in Methionin, was den Homocastein-Spiegel senkt; es gibt einen Gendefekt der die dazu notwendige Aktivierung von B9 (Methylgruppen lieferant) verhindert; Mangel begünstigt Neuralrohr-Defekte des Embryos
    • Vit-C oder ASCORBinsäure verhindert SCORBut - sie ist Anti-SCORBut. Sie ist der Co-Faktor bei der Herstellung von Kollagen aus Prolin & Lysin. Ohne Vit-C wird das Kollagen brüchig und die Zähne fallen aus (Scorbut).
    • Vit-C recycled Vit-E
    • Vit-C bei Anämie und (anderen) Eisenverwertungsstörungen: stabilisert Fe2+ im Enzym, was gern zum unbrauchbaren Fe3+ zerfällt
    • Vit-D: unser Körper kann zwar Vit-D speicher, aber die Halbwertszeit ist bloß 24h (in dieser Zeit ist die Hälfte der Vit-D Vorräter zerfallen); mit 3000- 4000 IE/Tag dauert es bis sich was tut; mit Triglyzerid zusammen einnehmen;

    Mineralien & Spurenelemente (abgekürzt Min & SE)

    wissenswerte Fakten zu einzelnen Min:
    • Magnesium (Mg): Um Mg aus Mg-Oxid abzuspalten braucht es einen höheren pH-Wert als bei Mg-Citrat. Deswegen nimmt man Mg-Oxid zum Essen, bei Mg-Citrat geht's irgendwann.
    • ohne Mg kein ATP (d.h. keine Energiegewinnung in der Zelle)
    • Magnesium (Mg): PPI (Protonen-Pumpen-Inhibitoren/Hemmer) reduzieren die Magensäure Produktion um bis zu 80%. Als Folge ist die Resorption von Mg (und B12) gestört.
    wissenswerte Fakten zu einzelnen SE:
    • Eisen (Fe): Vit-C stabilisert Fe2+ im Enzym, was gern zum unbrauchbaren Fe3+ zerfällt
    • Selen (Se): beste natürliche Quelle sind Paranüsse; in Europa haben wir generell Selenmangel-Böden weswegen die Versorgung aus Nehrungsmitteln oft ungenügend ist; Klimawandel und Anbaumethoden vergrößern diesen Mangel
    • Zink (Zk): Mangel beschleunigt die Schrumpfung des Thymus; im Thymus werden die T-Zellen zu Mast-, B- und T-Cellen "trainiert" (siehe mehr Info
    • Zk Mangel: immer mit Vit-C kombinieren!
    • Iod: wird zur Bildung von Schildrüsenhormonen gebraucht und benötigt dabei Selen als Cofaktor des Enzyms Peroxidase, dh. bei Jodmangel auch Selen nehmen.
    • Iod-mangel: Lugol'sche Lösung in den Ellbogenbeuge oder Kniekehle reiben; die eingeriebene Stelle verliert innerhalb 24h die charakteristische Iod-Farbe solange der Mangel besteht.

    Aminosäuren (abgekürzt: AS)

    AS können nicht gespeichert werden, wohl aber Proteine. Manche AS kann der Körper nach Bedarf aus gespeicherten Proteinen gewinnen, andere nicht.
    1. Die essentiellen AS müssen also ständig zugeführt werden: Valin, Leucin, Isoleucin, Methionin, Phenylalanin, Tryptophan, Histidin, Threonin, Lysin
    2. Manche AS werden in Stress Situationen in Mengen gebraucht die der Körper nicht vorrätig hat. Das sind die semi-essentiellen AS: Cystein, Tyrosin und Arginin
    3. Alle anderen AS sind normalerweise ausreichend verfügbar: Glycin, Alanin, Serin, Asparagin, Glutamin, Prolin, Asparaginsäure & Glutaminsäure
    wissenswerte Fakten zu einzelnen AS:
    • Glycin: erste AS auf der Erde, Bestandteil des Kollagen
    • Arginin verlangsamt die Schrumpfung des Thymus
    • Lysin ist antiviral; mehr info
    • Lysin "schützt" Calcium Resorption
    • Ornithin: Ammoniakfänger (Amoniak macht müde=
    • Prolin & Glycin sind die häufigsten AS im Kollagen, dem Strukturprotein des Bindegewebes (z.B. Knorpel)
    • Methionin: zur Schleusung durch die Bluthirnschranke mit Honig nehmen. Honig regt die Insulinproduktion an, was die Absorption von Aminosäure-Konkurrenten in die Zellen veranlasst. Dadurch rückt Methionin in der Warteschlange vor der Bluthirnschranke nach vorn.
    • Methionin: hochdosiert mit B-Vitaminen senkt langfristig Homocystein
    • Taurin ist die kugelsichere Weste der Zelle
    • Glutamin: zur Abmilderung der ungewünschten Effekte während einer Antibiotikabehandlung zusammen mit Präbiotikum und Probiotikum nehmen

    Sonstige

    • Enzyme: werden wieder verwertet.
    • Enzyme: Jede Reaktion in unserem Stoffwechsel findet bei Körpertemperatur statt. Viele dieser Reaktionen brauchen eigentlich höhere Temperaturen (mehr Energie) um ablaufen zu können. Die Aufgabe der Enzyme ist es die notwendige Anfangsenergie bereit zu stellen, damit solche Reaktionen bei Körpertemperatur überhaupt ablaufen können.
    • Co-Faktoren von Enzymen (Vitamine, Spurenelemente): wird verbraucht - muss nachgeliefert werden
    • Carnitin: gebildet aus den AS Lysin & Methionin: ermöglicht das Durchschleusen langkettiger Fettsäuren ins Innere der Mitrochondrien; ohne Carnitin keine Schleusung
    • Taurin kann unabhängig von Enzymen in die Zelle und wieder heraus
    • Q10: Statine führen zu Q10 Mangel indem sie den Co-Faktor des für die Q10 Produktion notwendigen Enzyms HMG-CoA-Reduktase hemmen.


    Gefühle
    entgiften

    Im Jahre 2004 ging ich durch eine emotionale Krise und machte deshalb eine emotionale Aufarbeitung, allein im Liegen entsprechend einer schriftlichen Anleitung. Ich weinte mich durch einen Doppelpack Tempos und schlief nach etwa einer Stunde erschöpft ein. Als ich nach einer weiteren Stunde wieder aufwachte, waren meine Augen so verkrustet, dass ich mich zum Bad tasten und die Verkrustung mit warmem Wasser aufweichen musste. Was war geschehen? Nach erfolgreicher (Teil-) Klärung meiner Gefühle hatte mein Körper spontan massenhaft saure Schlacken über die Augen entgiftet, ohne dazu ein Basenmittel oder etwas anderes zu benötigen.

    Wenn Entgiftung blockiert ist hat das einen tieferen Grund der meistens im emotionalen Bereich zu suchen ist. Ohne die Lösung dieser emotionalen Blockade wird es nicht weitergehen. Ich kann den status quo halten, aber weiteres Fortschreiten in Richtung zunehmender Gesundheit bleibt blockiert. Mehr Info dazu gibt es im Handbuch 12

    Erwartungs-
    hygiene

    Sobald ein paar Gefühlsblockaden geklärt wurden erschließt sich noch ein weiteres Aufgabengebiet auf dem Weg in chronische Gesundheit: Ich erwarte und(oder glaube vieles einfach bloß weil es alle tun und/oder weil es mir so beigebracht wurde. Das garantiert nicht dass sich die Wirklichkeit gemäß meinen Erwartungen - dazu gehören sowohl meine Ängste wie meine Hoffnungen - und Glaubensvorstellungen verhält. Es garantiert bloß dass ich die unglaublichste Gedankenakrobatik vollführe wenn die Wirklichkeit meine Erwartungen und Vorstellung enttäuscht.

    Sie, meine Gedankenakrobatik, ermöglich mir an meinen Vorstellung und Erwartungen festzuhalten, selbst wenn sie noch nie erfüllt wurden. Die eine oder andere Änderung meiner Erwartungen und Vorstellung kann mein Leben extrem erleichtern und meine Gesundung vorantreiben. Ein braucht lediglich ein wenig Erwartungshygiene. Mehr Info dazu gibt es im Handbuch 14

    Lebensgefahr

    Bei fortgeschrittenem Krebs und anderen degenerativen Krankheiten mit Lebensgefahr sind Selbsthilfemaßnahmen entweder zu spät oder ganz einfach fehl am Platz. Es gibt nicht mehr genug Zeit für Experimente und die Irrtümer. Therapeutischer Unterstützung und dafür zugelassene Einrichtungen mit intensiver Betreuung sind notwendig.