Baustelle!

Handbuch 15

Messen was in der Zelle ankommt

Basis-Info zur Auswertung von -Messungen

Wenn wir uns ausgewogen ernähren und unsere Verdauung einwandfrei funktioniert, dann entstehen aus den Makronährstoffen (Eiweiße, Kohlehydrate, Fette, ..) alle Mikronährstoffe die unsere Zellen brauchen. Sonst stehen, je nach Eigenart der unausgewogenen Ernährung und bestehenden Verdauungsprobleme, nicht alle notwendigen Mikronährstoffe (Aminosäuren, Vitamine, Mineralien & Spurenelemente, ..) bereit. Zellen werden unausgewogen versorgt und es entstehen sich mit der Zeit gesundheitliche Probleme.

Schon seit langem versuchen wir durch Umstellung der Ernährung und/oder gezielter Zufuhr von Mikronährstoffen wie z.B. Vit-C gesundheitliche Probleme zu beeinflussen. So unvollständig unser Verständnis für die Vorgänge in unserem Körper ist, so unvollständig erfolgreich sind auch diese Bemühung, abgesehen von den gelegentlichen Volltreffern.

Es ist ein langer Weg von Linus Pauling, dem Vit-C Papst, über Michael Rath's Orthemolekularmedizin zu den heutigen Komplexpräparaten. Eine "richtige" Kombination von Aminosäuren, Vitaminen, Mineralien & Spurenelementen grenzt in ihrer Wirkung an Doping. Wenn die über lange Zeit unausgewogen versorgte Zelle auf einmal wieder alles bekommt was sie braucht, dann kann sich das schnell bemerkbar machen, und zwar positiv! Etwas funktioniert plötzlich besser, besser als gestern noch. Das Ganze hängt am "richtig", nur die richtige Kombination hat solche Auswirkungen. Und die kann ziemlich individuell sein.

Neben Krankheitsbildern, die ja aus einem Mangel an den passenden Mikronährstoffen entstehen, hilft ein Blick in die Zelle. Denn nicht immer kommt das was im Blut ist auch 1:1 in der Zelle an. Ein Messung mit dem OligoScan schafft ein klareres Bild. Und eine Nachmessung zeigt im Vergleich mit der vorhergehenden Messung ob die getroffenen Maßnahmen angekommen sind und wie gut.

Die einzelnen Messwerte sagen zwar aus ob und wieviel etwas im Überschuss oder Mangel ist, doch um daraus eine sinnvolle Kombination von Mikronährstoffen abzuleiten braucht es Kenntnis darüber wie Mikronährstoffe zusammen wirken. Das ist ein sehr weites Gebiet aus dem Einzelergebnisse zusammengetragen und ständig weiterführend erforscht werden. Die hier zusammengestellte Info ist auf den OligoScan zugeschnitten.

Sie werden wenig Info zur Rolle von Mineralien, Spurenelementen und Schwermetallen finden. Das können sie bei Bedarf selber übers Internet oder geeignete Literatur recherchieren. Es werden auch keine Theorien und Forschungsergebnisse erörtert. Es geht einzig und allein darum den Messergebnissen eines OligoScan Maßnahmen zuzuordnen die eine Verbesserung dieser Messergebnisse in Aussicht stellen - reine Empirie, gefiltert vor allem von meinem persönlichen Blick- und Erfahrungswinkel, und dazu noch grob vereinfacht. Die Info ist als Einstieg gedacht, als Orientierungshilfe, sozusagen "OligoScan in a nutshell".

Literatur:
  • Burgersteins Handbuch Nährstoffe
  • Bücher von Uwe Gröber, z.B. "Mikronährstoffe" und "Mikronährstoffberatung"
verwendete Abkürzungen:
  • SchwerMetalle = SM
  • SpurenElemente = SE
  • MINeralien/MINeralstoffe = MIN
  • NahrungsErgänzungMittel = NEM
  • AntiOxidantien = AO
  • chron. = chronisch
Mineralstoffe
Ratios
Spurenelemente
toxische Metalle
Errechnete Ergebnisse

Das Beste kommt zum Schluss

Anhänge


OligoScan Messung und Ergebnisse

Eine kurze Beschreibung der Messmethode und ihrer Durchführung finden sie hier. Der OligoScan misst zu 70% intrazellulär und zu 30% außerhalb der Zellen (einschlißlich Pischingerraum und Zellmatrix). Die Messergebnisse kommen in 2 Gruppen:
  1. Sechs MIN plus 14 SE mit dem Idealwert (Mittellinie) und Abweichungen nach links (Mangel) oder rechts (Überschuss).

  2. Aluminium plus 13 SM; bei Metallen gibt es nur zu viel, der Idealwert ist ganz links die Null.
Alle anderen Werte auf dem Testbogen sind aus diesen Messwerten errechnet. Die diesen Berechnungen zugrunde liegenden Algorhythmen stützen sich auf Statistik und Forschung, ganz ähnlich wie bei Blutbildern und anderen Labortests.

Sämtliche Ergebnisse sind zudem farbkodiert wie unsere Verkehrsampel mit sinngemäßer Bedeutung:
  1. grün: alles im selbigen Bereich
  2. gelb: Achtung aufpassen, damit es nicht rot wird
  3. rot: So geht es nicht weiter
Erhöhte Werte bedeuten nicht automatisch Mangel! Das beste Bsp. dafür ist erhöhte Serumglukose (Blut) bei Diabetes. Die Glukose wird wegen inaktivem Insulin nicht in die Zelle transportiert, wo Glucose-Mangel herrscht. Niemand interpretiert hohen Blutzucker als Glukoseüberschuss in der Zelle. Das kommt auch umgekehrt vor, u.a. im Falle von hohen Zn-, Fe- & Mn-Werten beim Oligoscan (siehe "up-Regulation" und "Leberfinger" hier).

Mineralstoffe (MIN)

Die vier MIN Ca, Mg, K, Na regeln den Transport von Mikronährstoffen in die Zelle. Dabei sind Mg & Ca Gegenspieler, und K & Na auch. Der Transport aus der Zelle heraus erfolgt hauptsächlich über das Lymphsystem, mehr dazu (hier).

Merke: Das Verhältnis K/Na bestimmt den Säure-Basen-Haushalt.

Wenn so enge Wechselbeziehungen bestehen wie bei Ca & Mg, dann braucht es neben den Messwerten noch eine Einschätzung des Verhältnisses der beiden Messwerte, hier Ratio genannt. Links sehen sie die Bewertung der Ratio Ca/Mg von den Einzel-Messwerte von Ca und Mg aus der Graphik darüber.

Dabei fällt sofort etwas auf: Obwohl die "Grätsche" der Einzelmesswerte zwischen Ca & Mg kleiner ist als zwischen Ca & P, kommt die größere Grätsche Ca/P in der Bewertung (Ratio) besser weg als die kleinere Ca/Mg Grätsche. Das scheint auf den ersten Blick ein Widerspruch zu sein, drückt aber lediglich aus, dass die Ca/Mg Ratio physiologisch schwerer wiegt. Und genau deswegen gibt es diese Ratios, um solche Unterschiede in der Gewichtung zu verdeutlichen. Sonst übersehe ich nämlich, was Statistik und jahrzehntelange Erfahrung ermöglicht hat: diese Gewichtungen heraus zu arbeiten und aus den Messwerten zu errechnen. Dadurch kann ich berücksichtigen, was auf den ersten Blick nicht zu sehen ist, ein echter Vorteil. Mehr dazu weiter unten.

Mein Modell zur Veranschaulichung: Beziehungen sind wie ein Mobilé, sobald ich an einer Figur ziehe, wackeln alle anderen auch. Es ist fast unmöglich vorherzusagen, was genau passieren wird. Überraschungen sind garantiert, selbst wenn ich nur ganz vorsichtig ziehe. Und in diesem Mobilé gibt es außer Ca und Mg noch eine ganze Reihe weiterer Mitspieler.

Ca hat neben Mg einen zweiten Gegenspieler, nämlich Phosphor (P). Wir haben also ein Dreiecksverhältnis mit Ca in der Mitte: Mg-Ca-P. Dreiecksverhältnisse sind deutlich komplizierter als Zweierbeziehungen. Und dann kommt noch der Rest der Familie dazu. Weniger gewichtige Mitspieler sind Vit-D und Silicium (Si), und weitere enge Beziehungen bestehen auch zwischen K & Na und zwischen Cu & Zn.

Aus meinem Oligoscan Blickwinkel - das sind meine bisherigen Erstmessungen - sieht das vereinfachte Ausgangsbild der vier den-Transport-in-die-Zelle-regulierenden Mineralien oft so aus:
  1. alle haben viel zu wenig Mg

  2. bei vielen ist Ca eher zu hoch, Mangel kommt vor insbesondere bei Jugendlichen (erhöhter Bedarf) und Frauen über 50.

  3. fast alle haben genug oder zu viel Na

  4. etwa 75% haben zu wenig K (die oben gemessene Person gehört zu den übrigen 25%)

Häufigstes Problem: Mg gepaart mit Ca

Der Körper nimmt nach Lehrbuch Mg ohne Ca nicht auf, das "ideale Verhältnis" Mg:Ca ist dabei 1:2 wie in Sangokoralle. Die meisten Menschen haben aber Mg-Mangel gepaart mit Ca-Überschuss. Wenn dann Mg & Ca im Idealverhältnis zugeführt werden steigen sie zusammen an, doch oft bleibt die Grätsche im Mg/Ca-Ungleichgewicht.

Deshalb ist ein gleich großer Mangel von sowohl Ca wie Mg oder auch ein gleicher Überschuss physiologisch viel günstiger als der häufige Mg-Mangel gepaart mit Ca-Überschuss. Je größer die Grätsche, desto problematischer. Außerdem: zu viel Ca im Organismus hemmt die Aufnahme von Mg.
Sind sie verwirrt? Ich auch. Da hilft oft nur Versuch und Irrtum, also tun, dann nachmessen und die Maßnahmen ggf. korrigieren und wieder tun, usw.

Strategie bei Mg gepaart mit Ca


Bezüglich der Einnahme gibt es eine EU-weite Gesetzgebung für Nahrungsergänzungsmittel, die ein sogenanntes upper safe limit vorschreibt. So darf eine Einzeldosis wie eine Tablette, Pressling, Kapsel dieses gesetzlich vorgegebene upper safe limit, auf Deutsch "sichere Obergrenze", nicht überschreiten, und die auf der Packung oder der Packungsbeilage ausgewiesene Dosierungsempfehlung auch nicht.

Diese sichere Obergrenze ist so ausgelegt, dass niemand damit zu lebensbedrohlichem Schaden kommen kann, selbst wenn er schon zuviel davon im Körper haben sollte. Im Falle eines Mangels darf ein Arzt mit seiner Dosierungsanweisung diese Obergrenze überschreiten, jemand anders darf das nicht.

Falls sie sich also über solche Obergrenzen hinwegsetzen, tun sie das auf eigene Verantwortung, so wie sie sich auch selber aus dem Krankenhaus auf eigenes Risiko entlassen können.

Mineral Bezug upper safe limit


Calcium (Ca)

Als "Knochenmineral" bekannt hat es noch andere wichtige Funktionen wie in der Signalübertragung von Nervenzellen, Muskeln, Blutgerinnung, usw. Co-Faktoren zum Ca-Einbau in die Knochen sind:
  • Vit-D
  • körperliche Bewegung, egal ob Arbeit oder Sport
  • Mn, Zn (Mineralregulieung)
  • Cu (Kollagenbildung)
  • Si
  • Vit-K
Ursachen:
  • Ca-Mangel in der Nahrung
  • verminderte Aufnahme durch phosphat-haltige Nahrungsmittel, Protein, Zucker, die Mg-Aufnahme hemmende Medikamente (Antazida, Abführmittel, Entwässerungsmittel, Cortison), Kaffee, Magensäure niedrig
  • erhöhter Bedarf: Schwangerschaft, Wachstum, Stress, Mg-Mangel
  • langfristige Vit-D Zufuhr ohne Ca
  • Darmmilieu verschoben
  • SM checken, insbesondere Al & Pb
  • wenn Ca sich nicht korrigierren lässt: auf SNIP des Kalziumrezeptors testen (labor.limbach.de, Labor Réunis); falls positiv hauptsächlich mit Vit-D & K und Schüsslersalzen arbeiten
Maßnahmen:
  • Ca-haltige Nahrung: Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse, Haferflocken, Broccoli, Mangold (Stiele), Gründkohl, Soja, Ca-reiches Mineralwasser;
  • Phosphat-haltige und Oxalsäure-haltige (Rhabarber, Spinat, Kakao) Nahrungmittel reduzieren
  • Säure-Base Haushalt checken, ggf. entsäuern
  • Darmsanierung mit Symbioselenkung
  • Ca-haltige NEM
Ursachen:
  1. Excitotoxizität: es werden aufgrund einer Aktivierung von Glutamatrezeptoren so viele Neurotransmitter, insbesondere Glutamat/Kainsäure/NMDA ausgeschüttet, dass ein starker Einstrom von Ca-Ionen in die Nervenzelle erfolgt und dadurch die Apoptose (Selbstzerstörung) in den Nervenzellen ausgelöst wird (wie bei Schlag- & epileptischem Anfall und neurodegenerativen Krankheiten, Demenz, SM-Vergiftung; Vorbote: burn-out?); mehr Info
  2. erhöhte Stickstoffmonoxid-Synthese, genannt nitrosativer Stress, eine Form des oxidativen Stresses (in der Auswertung checken, siehe rechts); entsteht durch SM & andere Toxine, Infektionen, nitrat-belastete Nahrung, nitrose Gase, Stress plus instabile Halswirbelsäule); mehr Info
Maßnahmen
  • als Reaktion auf Krebs, Immunabwehr, Toxin Mobilisierung: gemäß Situation
  • als Symptome:
    • Vit-B12, C & E
    • liposomales Glutathion
    • alpha-Liponsäure
    • Curcumin, SuperOxidDismutase (SOD), Phyodyanide

Ca in der Haaranalyse
Ursachen:
  • Übersäuerung
  • Vit-D Mangel, zu wenig frische Luft & Sonne
  • lange hochdosierte Ca-Therapie; zu viel Milchprodukte und/oder Phophat-haltige Nahrung und/oder Protein; Dysbiose im Darm
  • chronische Entzündungen, toxische Belastungen (Pb, Al, etc., checken)
  • Parathormon (PHT) Überproduktion (Nebenschilddrüse), das den Ca-Spiegel im Blut reguliert
Maßnahmen (Haaranalyse)
  • Entsäuern; weniger Zucker & Weißmehl, Alkohol, Protein
  • Phosphathaltige Nahrungsmittel (Fleisch, Wurst, Käse, Cola, Zusatzstoffe) meiden
  • Darmsanierung mit Symbioselenkung
  • Zufuhr von B6, fehlenden Mineralien & Spurenelementen
  • Nieren entlasten - mineralarmes Trinkwasser (andere Getränke minimieren), gutes Salz; ggf. auf Niereninsuffizienz checken
  • Vit.-D schnappt sich sofort Ca und "verbraucht" es. Vorsicht - wenn nicht ausreichend Ca im Blut ist müssen die Knochen als Ca-Quelle herhalten!




2,5g


Magnesium (Mg)

Das "Entspannungsmineral" - nicht nur für Muskeln, auch bei verkrampftem Denken & Fühlen.

, insbesondere mit Ca
Ursachen: meist Störung des Mg-Haushaltes durch alle Arten von Stress, wobei MG aus den Knochen (Vorrratsspeicher) gelöst und ins Gewebe & Haar umgelagert wird. Dann weichen auch Mn, Si & P (Knochenstrukturelemente) ab.

Maßnahmen: Stressquellen eindämmen
  • Entsäuern, weniger Zucker & Weißmehl, Alkohol; zu viel Protein?
  • Phosphathaltige Nahrungsmittel (Fleisch, Wurst, Käse, Cola, Zusatzstoffe)
  • Darmsanierung mit Symbioselenkung
  • Zufuhr von B6, fehlenden Mineralien & Spurenelementen
  • Nieren entlasten - mineralarmes Trinkwasser (andere Getränke minimieren), gutes Salz; Niereninsuffizienz?
  • SM checken, insbesondere Aluminium (Al) & Blei (Pb)
Ursachen:
  • Mg-Mangel in der Nahrung
  • erhöhter Bedarf (Schwangerschaft, Stress, Leistungssport, Diabetes,..)
  • verminderte Aufnahme durch Zucker & Weißmehl, Alkohol, Phosphat-haltige Nahrungsmittel, die Mg-Aufnahme hemmende Medikamente (Antazida, Abführmittel, Entwässerungsmittel, Cortison)
  • langfristige Ca-Zufuhr ohne Mg
Maßnahmen:
  • Mg-haltige Nahrung: grüne Salate, Gemüse, Vollkorn, Soja, Nüsse, Kakoa, Sonnenblumenkerne, Mg-reiches Mineralwasser
  • Mg-haltige NEM




250mg

Die Natrium-Kalium-Pumpe

Na+ gelangt ständig in das Zellinnere und verringert den Ladungsunterschied zwischen Zellinnen & -außen, der für die Reizleitung (Funktion der Nervenzellen) notwendig ist. Die Natrium-Kalium Pumpe wirkt dem entgegen und erhält das notwendige Spannungsgefälle zwischen Zellinnen & -außen: dabei werden drei Na+ aus dem Zellinnenraum gegen zwei K+ aus dem Zellaußen ausgetauscht.

Kalium (K)

: K gibt es als Gluconat, als Salz der Gluconsäure. Sobald K-Gluconat mit Wasser in Berührung kommt entsteht Gluconsäure, und die hilft bei der Ausleitung von Aluminium (Al) und ich kann hier zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: (1) K zuführen und (2) die Al-Ausleitung unterstützen. Egal wie K zugeführt wird, Vorsicht bei hohem Blutdruck!

ist sehr selten; Ursachen:
  • kaliumsparende Diuretika
  • Nierendekompensation
  • starke Entwässerung





Natrium (Na)

: zu viel Salz, zu wenig Bewegung; ggf. Kalium (K) zuführen

Ursachen:
  • Elekrolytverlust (Durchfall, Erbrechen, ständiges starkes Schwitzen)
  • Leber & Nierenerkrankungen
  • Krebs
Maßnahmen: naturbelassenes Speisesalz, Elektrolyte zuführen





Phosphor (P)

Das "Verdauungsmineral" P entsteht zu Genüge in einer wohl funktionierenden Verdauung. Man kann es nicht direkt zuführen, aber mit Hilfe von omega-3 & 6 Fettsäuren seine Herstellung begünstigen. Bei jeder Entgiftung steigt der P-Bedarf. Wird eine Entgiftung angestrebt, gleich omega-3 & 6 nehmen ohne auf sinkenden P-Wert zu warten!

: Omega-3 & 6 Fettsäuren in der Nahrung zu steigern: omega-3 Öl mit dem EPA/DHA Verhältnis 3:2; z.B. Doppelherz Fischöl 1400 bei DM (auch als Tabs), oder pflanzlichen Ursprungs wie Omega-3 Pflanzenkonzentrat aus Leinöl. Omega-3-Total von Norsan, ein Fischöl, ist effektiver bringt aber ein Geschmacksproblem mit sich. Das reiche Spektrum der Quellen für Omega-3 Öle reicht von DM über ebay zu Luxusprodukten. Da kann jeder etwas Geeignetes für sich finden.

: Berberin & Laminaria japonica, Kelp, Seetang, Kombu

, ist selten. Als Gegenspieler von Ca fördert P-Überschuss Osteoporose.
  • Ursachen: verminderte P-Ausscheidung durch Insulin, Cortisol (Stress), Wachstumshormone
  • Maßnahmen: Zuckerstoffwechsel korrigieren, Stressmanagement, Ausleitung von SM.






Silicium (Si)

Das "Bindegewebsmineral" - Besenreißer und Krampfadern sind ein Schrei des Körpers nach Si. Si wird von Aluminium (Al) gebunden und dadurch bei Al-Ausleitung vermehrt ausgeschieden. Sinkende Si-Werte können eine laufende Al-Ausscheidung (spontan oder getriggert) bedeuten. Wird Al-Ausleitung angestrebt, gleich Si zufühhren.

ist noch seltener als hohe P-Werte

: ballaststoffreiche Nahrung; Si in organischer, kolloidaler Form (z.B. Silicea Balsam von Hübner), sonst kommt's nicht an.
  • Al-Wert checken: Si wird vermehrt zur Ausleitung von Aluminium gebraucht. Wenn ein schlechter Si-Wert zunächst von kolloidalem Si besser wird, und dann wieder sinkt trotz weiterer Einnahme, dann hat der Körper angefangen Al zu entgiften - ein gutes Zeichen mit Anforderung von mehr Si.
  • Wenn der Si-Wert kaum reagiert, können spagyrische oder homöopathische Mittel hilfreich sein. Eine Pflanze mit hohem bioverfügbaren Si-Anteil ist Ackerschachtelhalm (Equisetum, Zinnkraut), gemahlen oder verascht - nicht als Tee.
  • Si aus anorganischen Quellen wie Zeolith wird vom Körper weniger gut aufgenommen. Für manche Leute funktioniert es trotzdem richtig gut.





Die Ratios

Im Foto rechts sehen sie die alten (grau) und neuen Werte (farbig) der vier Ratios im Vergleich. Die Testperson hat 5 Monate lang versucht die Werte zu verbessern. Das ist zum größeren Teil gelungen, jedoch hat sich die Ca/Mg Ratio verschlechtert.

Und links sehen sie die Einzel-Messwerte der selben Person, ebenfalls im Vergleich. Außer P haben sich alle Einzel-Werte verbessert. Und doch wird in den Ratios das neue Ca/Mg Verhältnis schlechter bewertet. Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, dass einzelne Spieler im Mobilé nicht nur für sich gesehen werden dürfen.

Obwohl ich nicht vorhersagen kann, was genau passieren wird, ermöglichen mir die Messergebnisse eine sinnvolle Strategie zu entwickeln und deren Erfolg mit jeder weiteren Messung zu überprüfen, die Strategie an Hand der neuen Ergebnisse zu ändern. Es macht oft keinen Sinn in kürzeren Abständen als 3 Monate zu messen.

Ratio Bezug


Ca/Mg

, : Gewebsverkalkungen, Steine; die Co-Faktoren zum Ca-Einbau sind Vit-D, Bewegung, Mn, Zn (Mineralregulierung), Cu (Kollagenbildung), Si, Vit-K;

Ca und/oder Mg , folgendes checken:
  • Osteoporose
  • Parodontose
  • Überfunktion Schilddrüse oder Nebenschilddrüse
  • Herz-Kreislauf Probleme, hoher Blutdruck
, : schlechte Ca-Aufnahme und/oder Mg , folgendes checken:
  • Vit-D Mangel
  • fehlende Bewegung
  • Parathormon (PHT) Unterproduktion (Nebenschilddrüse)
  • chron. Darmprobleme (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, ..) stören Ca-Aufnahme
  • zu viel Eiweiß oder zu wenig Kalorien in der Nahrung stören Ca-Aufnahme


Ca/P

, : bestätigt Knocheneinbaublockade von Ca, vermutlich P und Überversorgung von Vit-D ohne Vit-K; eventuell Mn.

, : schlechte Ca-Aufnahme und/oder P; folgendes prüfen
  • Bedarf an Vit-C & K
  • Bewegungsmangel
  • chron. Darmprobleme (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, ..)
  • zu viele Phosphate in der Nahrung


K/Na

Na = Hauptmineral der extrazellulären Flüssigkeit
K = Hauptmineral der intrazellulären Flüssigkeit

, : folgendes prüfen
  • Niereninsuffizienz
  • Nebenniereninsuffizienz
  • Salzarme Ernährung plus K-aussparender harntreibende Mittel
, : intrazelluläre Na-Zunahme geht häufig mit einer extrazellulären Na-Zunahme einher plus zeitgleicher K-Abnahme:
  • zu viel Salz
  • harntreibende Mittel die K nicht aussparen
  • Bluthochdruck
  • chron. Stress mit zu viel Aldosteron (überaktiv Nebennierenrinde)
möglich selbst wenn beide Einzelmesswerte Werte im grünen Bereich liegen, aber eine Grätsche vorliegt (K & Na)


Cu/Zn

Die wichtigste Ratio, die sogenannte Klevay-Zahl, Normbereich 0,11 bis 0,17

, : kann auf Krebs hindeuten (außer bei Blutgruppe A)
  • Krebs-Entwarnung wenn es gelingt den Wert in den Normbereich zu verschieben
  • Morbus Crohn
  • chron. Polyarthritis im fortgeschrittenen Stadium
  • Histaminmangel (best. Formen von Schizophrenie).
, : Herzkranzgefäß-Erkrankungen; bei Angina Pectoris Vorwarnzeichen für zeitnahen Infarkt, Entwarnung wenn es gelingt den Wert in der Normbereich zu verschieben.

Spurenelemente (SE)

Spurenelemente heißen so, weil sie nur in Spuren, also in kleinen Mengen im Körper vorkommen. Das grenzt sie von den Mineralien ab, die wir in Mengen brauchen.

Gerade bei der ersten Messung macht es keinen Sinn alles berücksichtigen zu wollen. Als Erstes schaue ich mal auf das Gesamtbild, wie viel ist auf der Mangel- und wie viel auf der Überschuss-Seite der Mittellinie? Wenn wie im Bild rechts viele Messergebnisse ziemlich gleichmäßig linkslastig sind (1. Messung in grau), dann macht es Sinn ein Präparat auszuwählen in dem fast alles drin ist. Mit ein bisschen Suchen und Vergleichen findet sich das, was am besten zum jeweils vorliegenden Anforderungsprofil passt. Hier ein paar Möglichkeiten: Im Beispiel gab es noch zwei zusätzliche Präparate für die langen Nasen - Zink (Zn) und Chrom (Cr). Bei Zink hat es nicht gut funktioniert und braucht Plan B, alles andere lief prima. Diese Vorgehensweise kann ich erstmal solange verfolgen bis bei zukünftigen Messungen der erste gelbe Wert auf der rechten Seite erscheinen.

Wenn das Bild nicht so einheitlich linkslastig ist, konzentriere mich als Faustregel auf die fünf längsten "Nasen", egal in welche Richtung sie zeigen. Dazu kommen ggf. zusätzlich Schwefel (S) und die Ca-Mg Grätsche. Und dann schauen wir mal, was in den nächsten 3 Monaten passiert.

Info zu Spurenelementen in NEM:
  1. Es gibt Kupfer (Cu), Zink (Zn), Mangan (Mn) und das Mineral Kalium als Salze der Gluconsäure (Gluconate). Das ist interessant, weil alle zu viel Aluminium (Al) haben und der Körper zur Ausleitung von Al neben Silicium (Si) & Phosohor (P) auch Gluconsäure gut gebrauchen kann.

  2. Seit einiger Zeit werden Mg, Zn, Cu, Molybdän (Mo), Cr, und Bor (B) als Glycinate, die Salze der Aminosäure Glycin, angeboten (z.B. Only Trace Minerals von life extension). Mögliche Erklärung: Wenn es stimmt, dass Glycinate Chelatbildner sind, dann sind sie bei der Schwermetallausleitung (alle Metalle außer Al) vorteilhaft.

  3. Mg, Zk und Lithium (Li) gibt es als Orotate, Salz der Orotsäure, auch als Vit-B13 (ein Vitaminoid) bekannt. U.a. verbessert Orotsäure Lern- und Gedächtnisleistungen, und sie verhindert dass sich der ATP-Spiegel im Herzen sich völlig entleert.

Spurenelement Bezug upper safe limit

Kupfer (Cu)

Ursachen: Trinkwasser (Kupferrohre); Holzschutzmittel, Bakterizide, Fungizide, zu viel Cu-Nahrungsergänzung; Hautkontakt mit Cu, Cu-Geschirr; Zn-Mangel; Cd oder andere Schwermetalle (Amalgam); Zigaretten

Maßnahmen:
  • Ursachen beseitigen
  • Zn, B6, Mg
  • schwefelhaltige Aminosäuren wie Cystein, Selen-Methionin, liposomales Glutathion, Taurin
  • Berberin


5mg

Zink (Zn)

bedeuten nur selten Zn-Überschuss, eher Störung im Zn-Haushalt. Bei chron. Entzündungen werden Zn, Cu und Fe in Richtung Zelle mobilisiert (v.a. Leber, siehe unten "Leberfinger"), d.h. diese Werte sind dann im Blut niedrig (Fachjargon "Upregulation von Superoxiddismutase").

Ursachen: Reines Bauchfett hat Drüsenfunktion, bildet Hormone (!), was in großen Mengen zu kalten Entzündungen ("silent inflammation") führen kann; das sind leichte chronische systemische Entzündungen ohne die typischen Entzündungsmerkmale wie Hitze, Schmerzen und Rötung, sozusagen ein Schwelbrand.

Maßnahmen:
  • Ursachen beheben (chron. Entzündung)
  • liposomales Glutathion, Se, Berberin (!), Curcumin

Gründe: nicht genug Aufnahme, SM-Belastung; Magen-Darm Entzündungen; einige Medikamente, Alkohol, Rauchen, Stress, Schwangerschaft, Krankheiten, OP, Viren, usw.

Maßnahmen:
  • Zk aus Nahrung (Fleisch, Hülsenfrüchte, Soja, Nüsse, Kerne) & NEM (z.B. als Gluconat)
  • Verdauungsenzyme & Klärung des Darmmilieus (E-Nummern Milchprodukte meiden)


25mg

Cu & Zn- der "Leberfinger" - zeigt auf Leberprobleme, insbesondere wenn auch noch Fe

Bei der Eisenbestimmung (Ferritin/Hämoglobin) oder bei der Serum/Vollblutanalyse sinken die Konzentrationen von Cu & Zn im Blut, während sie in den Zellen zunimmt (Upregulation von Superoxiddismutase). Spätestens wenn zusätzlich Cr sollte man an silent inflammations denken (siehe Cr) und ggf. 3 Monate Berberin nehmen.

Um die Hauptaufgaben der Leber zu verstehen, wie man sie im täglichen Leben unterstützen kann & ihre Aufgabenteilung mit den Nieren, hilft folgendes Bild: Kaffeekochen. Der Kaffee in der Kanne mit seinen in Wasser gelösten Anteilen entspricht dem Harn (wasserlöslicher Abfall), der Papierfilter den Nieren. Und der Kaffeesatz im Filter entspricht den nicht in Wasser löslichen Abfällen, die über die Leber ausgeschieden werden müssen. Das ist eine ganze Menge Klärschlamm und die Leber hat alle Hände voll zu tun...

Eisen (Fe)

Der OligoScan zeigt die Fe-Sättigung des Gewebes, nicht die 98% die im Blut an Hämoglobin/Ferritin/Transferrin gebunden sind. Deshalb bei Anämie Symptomen unbedingt Ferritin & Hömoglobin im Blut checken!"

: siehe Zn (Upregulation)

Ursachen: Blutverlust, zu wenig Zufuhr (Phosphate, Gerbstoffe in Kaffee & Tee, Phytinsäure in Getreiden hemmen Fe-Aufnahme); erhöhter Bedarf in Schwangeschaft & Stillzeit; SM-Belastung; Nierenerkrankungen; zu wenig Magensäure
Maßnahmen: C & B-Vit. kombiniert, Kräuterblut, ..
Maßnahmen: NEM


45mg

Mangan (Mn)

das "Allergie-SE" - nach Allergien/Unverträglichkeiten fragen

,: meist keine Überversorgung sondern Mn-Haushalt-Problem - auf Osteoporose checken, ob Strukturelemente des Knochen wie Ca, Mg, Si, Cu, Zn im Haar hoch sind.

bis 1,5ppm: Säure-Base Haushalt checken,; bei gleichzeitiger Schwermetall-Belastung (insbesondere Pb, Cd, Hg) Mn zuführen, z.B. als Gluconat
  • mögliche Quellen: Schweiß- und Lötarbeiten, SM, berufliche Berührungspunkte, Trinkwasser, Intimdeodorants
  • Maßnahmen: SM-Ausleitung, ggf. Entsäuern, Trinkwasser auf Mn kontrollieren


  • : möglicherweise eine Folge von Borreliose, denn Borrelien brauche Mn (nicht Fe). Siehe auch unten Mn & Zn.


    Mn & Zn

    Steht der Umwandlung von Glutamat zu GABA im Wege, was Symptome mit sich bringt wie sie bei Epilepsie, ADHD, Schlafstörungen und "restless legs" mit sich bringt.

    Chrom (Cr)

    Ursachen: Kaffee, Tee, weiß-Zucker & Mehl, hoher Al-Wert, Candida; stressige Zeiten: zu viel körperliche Bewegung, Infekte, Alter, Schwangerschaft, ...
  • Maßnahmen: Cr-Picolinat, Nahrungsumstellung, Symbioselenkung

  • Insulinresistenz, Maßnahmen:
    • ketogene Ernährung
    • Bitterstoffe mit sich führen um dem Heißhunger auf Süßes jederzeit mit dem Komplementärgeschmack entgegenwirken zu können; Unterzuckerung vermeiden!
    • 3 Monate Berberin, liposomales Omega-3, Symbioselenkung
    • V zuführen
    Wenn der Cr-Wert nicht steigt: Das Cr-bindende "Chrommodulin" ist dem Glutathion sehr ähnlich, weswegen bei oxidativem Stress & Toxinbelastung das Chrommodulin "geopfert" wird. Darum ist niedriges Cr ein Hinweis auf mögliche Diabetes/Insulinresistenz. Es braucht dann forcierte Cr-& Glutathion-Zufuhr (liposomales Glutathion, Berberin, etc.). Die Graphik zeigt die Werte eines Prä-Diabetikers.


    Cr, P & SM

    Wenn trotz Cr-Einnahme nichts passiert ist Chrommodulin in der Zelle ausgelaugt. Es wird aus den gleichen Aminosäuren aufgebaut wie Glutathion. In Notzeiten wird Glutathion bevorzugt hergestellt, es bleibt für Chrommodulin nichts übrig, Cr kann nicht aufgenommen werden.
    • B deutet auf kalte Entzündungsherde ausgehend vom Bauchfett (Speicherorte für SM)
    • Li deutet auf Nervenstörungen, d.h. fetthaltiges Gewebe (Speicherorte für SM)
    Es gilt den Körper langfristig mit Reinigungsmaßnahmen (z.B. Entsäurung) und biologischem Aufbau (v.a. Stärkung von Leber & Nieren) auf die fällige SM-Entgiftung vorzubereiten.

    Vanadium (V)

    V imitiert die Wirkung von Insulin, sogar in dessen Abwesenheit

    : V-reiche Nahrung (Fette, pflanzliche Öle, Gelatine, Buchweizen, Fisch, ballastoffreiche Nahrung) & NEM (z.B. Only Trace Minerals von life extension)



    Bor (B)

    , deutet auf chronische ("kalte") Entzündungen im Fettgewebe besonders im Zusammenhang mit hohen SM-Werten; hormonelles Ungleichgewicht ausgehend vom Bauchfettgewebe (siehe Zn)
  • Quellen: Borax, Borsäure als Konservierungsmittel, Dünge- & Reinigungsmittel, Schwermetalle
  • Maßnahmen: B6, B2, Mg, Ca, P; Quellen & Ursachen beseitigen

  • Ursachen: chloriertes Wasser, chlorhaltige Holzschutzmittel & Antibiotika, Schnaps
  • Maßnahmen: Bor zuführen mit Nahrung / NEM


  • 10mg

    Cobalt (Co)

    Ursachen: zu viel B12; Abgase der Metall-, Zement, Glasindustrie & Autos; Laserdrucker Toner; Kobaltblau als Farbe, Lack, Glasur; Bestrahlung mit Co-60
  • Maßnahmen: Quellen vermeiden

  • Ursachen: chron. Magen-/Darm- Entzündungen, Magenresektion und andere Faktore für erniedrigte Resorption; ev. Langzeitvegetarier
  • Maßnahmen: B12 Zufuhr


  • Co ist ein Paradebeispiel für die Doppelrolle "organisch" und "metallisch". Als Metall ist Co extrem giftig, organisch extrem lebensfördernd wie in Vit-B12. In unseren chemischen Formeln wird dieser Unterschied nicht erfasst. Obwohl wir ihn jeden Tag erleben, können wir ihn nicht wissenschaftlich erfassen. Ähnliche Doppelrollen haben Cu, Cr, Mo, Va, Ge, usw. Wir kennen den Unterschied, können ihn nicht erklären, aber es funktioniert.

    Lebende Organismen sind in der Lage metallisches Co, Va, Ge, (..) in organisches umzuwandeln, aus einem tödlichen Stoffwechselgift einen nicht ersetzbaren Mitarbeiter des Lebens zu machen. Das müsste auch mit Selbstmordattentätern gehen, nur wie? Die Alchemisten nennen so etwas Transmutation, wozu es den "Stein der Weisen" braucht. Ein Geheimnis eben.

    Ein heutiger Forscher der sich mit der alternierenden Doppelrolle von Spurenelementen/Metallen beschäftigt ist Gaston Naessens. Nach Naessens liegt die Ursache von Krebs in einer weiteren Doppelrolle, einem freundlichen in der Zelle lebender Mikroorganismus der unfreundlich wird.



    Molybdän (Mo)

    : Quellen vermeiden (beruflicher Kontakt in Stahlindustrie, Glühfäden, chem. Labor), SM-Belastung

    Maßnahmen:
    • Cu senken
    • Mo-haltige Nahrung (Hülsenfrüchte, Soja, Weizenkeime; Spinat, Leber, Getreide, Knoblauch, Blumenkohl) & Nahrungsergänzung (Burgersteins Multivitamin-Minerals-Tabs, OrthoDoc Multivital von Kyberg)
    • Erfahrungswert: Viele Migräne Betroffene haben Mo, was den Verdacht einer Sulfit-Intoleranz ins Spiel bringt. Gezieltes Weglassen von Sulfiten (Wein, Rosinen, Trockenfrüchte, Meerettich, Würzmittel, eingelegte Kirschen, Essig, Wein, Marmeladen und Gelees, getrocknetes Gemüse und Fertiggerichte) & Mo-Zufuhr führen dann zu Beschwerdefreiheit.


    0,6mg

    Jod (J)

    Ursachen: J cheliert Cd, Pb, Hg, Al, Fluor- & Bromverbindungen und wird dann über die Leber ausgeschieden, weswegen oft bei einer Belastung mit diesen Metallen ein intrazellulärer Jodmangel vorliegt. Das wird in Blutuntersuchungen nicht ersichtlich, solange noch J aus den Zellen mobilisiert werden kann um die vorrangige Versorgung der Schilddrüse zu gewährleisten.

    Maßnahmen: Nach dem Duschen oder Baden 1 Tropfen Lugol'sche Lösung auf die feuchte Haut in der Kniekehle oder Armbeuge einreiben. J aus Kaliumjodid wird in Form von Lugol'scher Lösung (Kaliumjodid plus metallisches J in wässriger Lösung) über die Haut aufgenommen als durch oraler Einnahme von Kaliumjodid. Eintrocknen lassen vor Kontakt mit Kleidung oder Handtuch. J-Flecken aud Stoffen bekommt man nur mit der Schere heraus. Die Geschwindigkeit mit der der J-Fleck auf der Haut verblasst ist eine Art Anzeiger für den Mangel: je schneller desto größer der Mangel. Wenn auch nach 24h der Fleck noch orange ist kann es mit dem J-Mangel nicht weit her sein.

    Merke: wenn Se wird J uneffektiv verwertet!

    : zusätzlich Zk & Mg über die Haut, plus Vit-C oral


    0,6mg

    Lithium (Li)

    Störung der Neurotransmitter, besonders im Zusammenhang mit hohen SM-Werten; deutet auf Psychopharmaka (Affektstörungen, Manie, Depression) und Cluster Kopfschmerzmittel;

    reagiert ev. positiv auf J-gaben



    Germanium (Ge)

    : oft weil Gewicht reduziert wurde; es normalisiert sich dann wieder mit dem Gewich

    : Ginseng und andere Ge-Produkte (in der EU verboten); Getreide & Lauchgewächse in der Nahrung erhöhen



    Selen (Se)

    Ursachen:
    • SM-Belastung, insbesonder Hg; Se wird bei Ausleitung verbraucht
    • steigender oxidativer Stress durch chron. Darmerkrankungen, Infektionen, Alkohol, Rauchen
    • Niereninsuffizienz
    • unsere Se-Mangel-Böden in Europa liefern nicht genug Se für die hier produzierten Nahrungsmitteln
    Maßnahmen:
    • selenreiche Nahrung (Fisch, Fleisch, Weizenkeime, Soja, Hülsenfrüchte; Lauchgewächse) & Nahrungsergänzung
    • SM-Ausleitung
    Ursachen: beruflicher Kontakt; zu viel Se aus Nahrungsergänzung

    Maßnahmen:
    • Quellen eliminieren
    • Se-Ausleitung (wie SM)
    • Curcumin, Indolen Zufuhr


    0,3mg

    Schwefel (S)

    S ist der thematische Übergang zur den SM, denn er ist ein "Verbrauchsartikel" bei jeder Entgiftung, und besonders viel S wird für SM-Entgiftung gebraucht. Es sollte also immer genug davon da sein. Wird eine SM-Entgiftung angestrebt nicht mit der Zufuhr warten bis der S-Wert sinkt!

    Maßnahmen: MSM (Methyl-Sulfonyl-Methan), bei laufender Schwermetallentgiftung mindestens 1 gestrichener Teelöffel pro Tag. Schwefelhaltige Aminosäuren liefern manchmal auch gute Ergebnisse:
    • die schwefelhaltige Aminosäure Taurin wird auch "kugelsichere Weste der Zelle" genannt - wenn oxidative Abwehr
    • Glucosaminsulfat und Chondroitinsulfat wenn Gelenkknorpel abgenutzt ist
    • L-Cystein ist schwefelhaltig, und ist die Vorstufe zu Glutathion, einem der schulmedizinischen Gradmesser für die Stärke des Immunsystems; sinnvoll wenn oxidativer Stress
    • manche schwören auf anorganischen Schwefel; ich schwöre auf das was hilft
    Maßnahmen: zusätzlich Sulfur Komplexe


    Nahrung vs. Nahrungsergänzung

    Spätestens jetzt erhebt sich die Frage wann es besser ist etwas Fehlendes über die Nahrung zuzuführen, und wann es ratsamer ist auf Nahrungsergänzung (NEM) zuzugreifen. Es gibt es keine schwarz-weiß Antwort, und doch gibt es Tendenzen.

    Toxische Metalle

    Metalle lösen sich zwar nicht in Wasser, aber sie sind ein bisschen fettlöslich, insbesondere in der Anwesenheit von Säure - z.B. schweißige Fettfinger auf metallischem Tür- oder Fenstergriff oder sonstige Berührung von Metallflächen (Schmuck!).

    Wenn ich Teewasser in einem Aluminium Kessel koche ist das kein großes Problem, aber wehe es kommt Fett dazu. Dann wird selbst Edelstahl problematisch: Kartoffeln kochen ist o.k., Kartoffelbrei nicht, weil Milch und Butter dazu kommen. Silberlöffel in Mayonnaise liefert dazu ein anschauliches Sekundenphänomen. Das Gleiche passiert in kleinerem Maßstab jedes Mal, wenn Fett, Säure und Metall zusammen kommen. Steter Tropfen höhlt den Stein, denn das passiert bei praktisch jedem Essen durch
    1. kochen, backen, braten
    2. Messer, Gabel, Löffel (sofern sie aus Metall sind)
    3. kauen, sofern Zahnmetalle im Mund sind; Amalgam enhält neben seinem Hauptbestandteil Quecksilber (Hg) und anderen gewollten Metallen sämtliche anderen Metalle als Verunreinigungen!

    Als mögliche Quellen für Schwermetalle kommt danach eine ganze Weile nichts, dann Kosmetika.

    Auf Grund ihrer Fettlöslichkeit können Schwermetalle im Körper nur dort gelagert werden wo Fett ist:
    1. Rettungsring (Unterhaut-Fettgewebe)
    2. Nervenzellen (Gehirn, Rückenmark, periphere Nerven)
    3. Gelenkschleimhäute

    Ausführlichere Info zu Quellen, Problemen und Lösungen finden sie in folgenden Handbüchern:

    Häufigste Muster

    Fast immer sind entweder der Al-Wert oder der Hg-Wert am höchsten. Wegen seiner von Schwermetallen abweichenden Eigenschaften steht Al für sich allein. Bewegung im Hg-Wert ist meist richtungsweisend für die weiteren Schwermetalle. Quecksilber (Hg) verstehe ich deswegen als Rudelführer für der anderen 12 Schwermetalle. Al ist wie gesagt kein Schwermetall.

    Ist der Körper regulationsfähig, dann reagiert er auf erfolgreichen Ausgleich von Mineralien und Spurenelemente mit Ausleitung von Metallen, oft innerhalb von 3 bis 6 Monaten. Wie man in der Folgemessung zu sehen bekommt entscheidet er sich dabei entweder für die Al- oder die Hg-Baustelle. Häufig kommt dann eins von 3 Mustern zum Tragen:
    1. Wenn der Hg-Wert steigt wie in der Graphik rechts, dann ist Hg aus den Zellen heraus mobilisiert worden, wo es stärker wiegt. Es ist der Hinweis darauf dass Schwermetalle-Entgiftung begonnen hat, und wie man in der Graphik sehr schön sieht sind alle anderen Schwermetall-Werte brav gefallen - die Bilderbuch Situation.

    2. Manchmal fällt auch Hg zuerst und ein paar andere Metall-Werte steigen. Egal wie, es ist ein Aufruf dazu den Körper bei der Schwermetall-Ausleitung zu unterstützen. Gängige "Verbrauchsartikel" bei der Schwermetallausleitung sind S, P, J, Se, Zn, Mg. Zusätzlich ist auf alle sinkenden MIN & SE Messwerte zu achten. Außerdem würde ich immer Phytoplankton nehmen. Ich persönlich bevorzuge das Pulver mit einem leckeren Öl zu mischen, statt der flüssigen Variante. Alternativen sind Afa-Alge und Chlorella-Alga, wobei letztere eine systematische Einnahme braucht (mehr dazu).

    3. Wenn der Al-Wert deutlich sinkt, bleiben die anderen Metalle tendenziell wo sie sind. Dann sollten Dinge getan werden die die Al-Ausleitung fördern (siehe Al).

    Hier nochmal ein Detail-Überblick für häufige Muster in der Folgemessung, die laufende Entgiftung anzeigen:


    • Ca steigt weiter: steigender nitrosativer Stress

    • P sinkt oder steigt nicht trotz Einnahme von omega 3/6/9 (ATP, Membranstress)

    • Si sinkt oder steigt nicht trotz Einnahme von Silicea Präparaten: Al wird vermehrt ausgeschieden

    • S sinkt oder steigt nicht trotz Einnahme von MSM & schwefelhaltigen AS:
      1. Hg steigt gleichzeitig: Hg wird vermehrt aus den Zellen mobilisiert & es braucht mehr S(MSM) um es aus dem Körper auszuscheiden
      2. oxidativer Stress steigt gleichzeitig: & es braucht mehr Sl (Taurin, MSM)

    • Cu insbesondere mit Zn: Leberüberforderung

    • Cr sinkt oder steigt nicht trotz Einnahme von Cr-Picolinat: Insulinresistenz, wegen chron. Entzündungen wird bevorzugt Glutathion hergestellt und Chrommodulin wird "geopfert".

    • B steigt: aufflammende chron. Entzündungen im Fettgewebe, hormonelles Ungleichgewicht

    • Li steigt: Reizleitungsstörungen (Neurotransmitter)

    Der natürliche & schonende Auscheidungsweg für SM führt über die Leber und den Darm (Stuhl). Chemisch-synthetische Chelatbildner wie DMPS, DMSO & EDTA laufen über die Nieren. Das ist zwar intensiver (schneller), nimmt aber die Nieren sehr mit und ist daher für Menschen mit schwachen Nieren gar nicht zu empfehlen (drohende Folgeschäden). Da DMPS & Co. auch MIN binden, d.h. Substitution standardmäßig erfordern, ist eine Überprüfung der MIN-Spiegel mit dem OligoScan während einer solchen Ausleitung sinnvoll.

    Aluminium (Al)


    Al ist kein Schwermetall. Neben Gebrauchgegenständen wie Tür- und Fenstergriffe vor allem als als Magnesium-Al-Silikat in Deodorantsteinen, als Al-Silikat in Wasserenthärtern und früher in rieselfreudigem Speisesalz (heute durch Na/K-ferrocyanid ersetzt).

    Maßnahmen:
    • erhöhter Si(licium) Bedarf: Si ähnelt Al hinsichtlich chemischer Eigenschaften und kann es verdrängen. Enzyme, die durch Aluminium blockiert sind, können durch Silicium regeneriert werden.
    • Apfelpektin bindet Al
    • Apfelsäure insbesonders als Magnesiummalat: Apfelsäure überwindet die Bluthirnschranke und bindet dort Al durch Autausch gegen Mg (welches dann den Neuronen zur Verfügung steht).
    • Mg-Mangel & Zn-Mangel fördern die Einlagerung von Al
    • unterstützend: Folsäure (Vit-B9), Se, Vit-E & C; merke: anorganisches Se und Vit-C behindern sich gegenseitig, cheliertes Se nicht.
    Maßnahmen: zusätzlich Vit-C Infusion hochdosiert

    Antimon (Sb)


    aus Duftstoffen im Kosmetika & Körperpflegemitteln; PET, Weichmacher;

    Silber (Ag)


    V.a. aus Schmuck und Essbesteck;

    Arsen (As)


    hochgiftig, deswegen in Insektiziden & Pestiziden; außerdem Imprägniermittel, Fleckentferner & chemische Reiniger.

    Barium (Ba)


    in Körperpflegemittel, Kosmetika (Lippenstift), Plastikzahnfüllungen und Dieselabgasen;

    Beryllium (Be)


    Das fossile-Brennstoffe-Metall, reichlich in Petroleum, Benzin, Spiritus, usw.; mit Affinität für das Suchtzentrum im Gehirn, wo es die Glutamat Rezeptoren blockiert (Depression).

    Wismuth (Bi)


    Äußerst geringe Radioaktivität; Bestandteil einer antibiotischen Therapie gegen Helicobacter pylori;

    Cadmium (Cd)


    Das Rauchermetall; 5x giftiger als Blei (Pb); wo Zink ist findet sich meist auch Cd.; bei hohem Cd-Wert Blutdruck checken.

    Cd-Ausleitung verbraucht J - erhöhter Bedarf!

    Quecksilber (Hg)


    Hauptbestandteil von Zahnamalgam; nach Klinghardt hat Hg "gatekeeper"-Funktion für das Gehirn, d.h. es überwindet als erstes Toxin die Bluthirnschranke und lässt die Tür für alle weiteren fettlöslichen Gifte offen.

    Hg-Ausleitung verbraucht J - erhöhter Bedarf!

    Nickel (Ni)


    Das Harnwegs- und Hautallergien-Metall; bis zu 8% in Edelstahl; der Grund warum immer mehr Kassiererinnen Handschuhe tragen. Ni wird von Harnwegsbakterien als Katalysator bei der Harnstoffverwertung gebraucht; zur spezifischen Ausleitung von Ni dient die Aminosäure Histidin.

    Platin (Pt)


    Platin wird darüber hinaus in einer nahezu unüberschaubaren Anzahl von Bereichen verwendet, u.a. als Katalysator, Schmuck, Implantate, Zahnmetall.

    Blei (Pb)


    Das alte-Wasserleitung Metall (Bleirohre); Lötverbindungen. Manche behaupten dass beim Untergang des römischen Weltreichs die bleiernen Wasserleitungen ein entscheidende Rolle gespielt haben.

    Pb-Ausleitung verbraucht J - erhöhter Bedarf!

    Thallium (Tl)


    auch in Kleinstmengen extrem giftig; ist zusammen mit Hg am schwierigsten auszuleiten.

    Thorium (Th)


    in künstlichen Duftstoffen von Körperpflegemitteln & Kosmetika, Magensäure-bindende Mittel;


    Errechnete Ergebnisse

    Ähnlich der 4 Ratios fließen in diesen Ergebnissen die bekannten Wechselwirkungen und statistischen Beziehungen verschiedener Messwerte mittels eines Algorhythmus zusammen. Das ist nicht in Stein gemeißelt sondern sind eher Fingerzeige: Schau doch mal genauer da hin, damit nichts übersehen wird.


    1. Oxidativer Stress


    oxidative Aggression


    einfließende Messwerte:

    Carotinoid, Eisenoxid
    zeigt den Mangel an AO in den Zellen und die Oxidation von Eisen (wirklichen Gesundheitszustand) an. Oxidation führt dazu dass bestimmte Moleküle (durch Verlust eines Elektrons) aggressiv, zu freien Radikalen werden, was den Alterungsprozess beschleunigt

    : AO zuführen (als NEM-Komplex), auf nitrosativen Stress checken (siehe hohe Ca-Werte); die Messwerte ermöglichen folgende Unterscheidung
    1. Zn, Ku, Mn und/oder Fe, plus ein/mehrere Metall(e): Peroxinitrit-Belastung (nitrosativer Stress), wird aus freien Radikalen und Stickstoffmonoxid (NO) gebildet, mehr Info); es fehlt Superoxidismutase (SOD)

    2. Zn, Ku, Mn und/oder Fe, plus Se: Hydroxyl-Radikal-Belastung, inaktive Glutathion-Peroxidase (GSH)

    : siehe unten

    oxidativer Schutz


    einfließende Messwerte:

    Zn, Cu, Se, Mn, Ge
    zeigt den Grad des körpereignen oxidativen Schutzes gegenüber oxidativem Stress (freien Radikalen) an

    : AO (Früchte, Gemüse, Eier) und essenzielle Fettsäuren aufzunehmen, auf nitrosativen Stress checken (siehe hohe Ca-Werte)

    : wie oben plus SM ausleiten und anderen Faktoren reduzieren die freie Radikale begünstigen
    1. Antioxidatives Enzymsystem stärken
      • GSH durch Se
      • Katalse durch Fe
      • SOD durch Zn, Cu, Mn

    2. AO über NEM zuführen: Vitamine A, C & E, Beta-Carotin, Cystein, GSH, Q10

    3. AO über lebendige & vollwertige Nahrung zuführen
      • frisches Obst & Gemüse, Vollkorn, Sprossen, ..
      • Oliven - Polyphenole
      • Rosmarin, Salbei & andere Gewürze - Karnosin-, Rosmarinsäure
      • Rotwein, rote Trauben - Phenole, Anthocyane, OPC
      • Soja - Isoflavone, Folsäure (B9)
      • Tee - Polyphenole, Katechine
      • Zitrus- & andere Früchte - Bioflavanoide, Chalcone
      • Zwiebeln - Bioflavanoide, Kämpferol

    2. mögliche Probleme

    toxische Metalle gesamt


    einfließende Messwerte:

    alle SM & Al
    : es kann auch eine globale Belastung mit Metallen vorliegen

    : Quellen vermeiden, an Ausleitung denken

    : Quellen eliminieren, Ausleitung zwingend

    Übersäuerung


    einfließende Messwerte:

    P, Mg, Ca, Si, Zn
    : Sollwert

    : beginnende Entmineralisierung, ev. diffuse Schmerzen; Ursachen sind Übermaß an
    • schwefel-haltigen AS die zu Schwefelsäure oxidieren - aus konzentriertem Eiweiß wie Fleisch, Milchprodukte, Soja, usw
    • phosphat-haltige NM die zu Phosphorsäure oxidieren
    • Kohlehydrate & Fette: - beim Abbau entstehen Ketosäure, Milchsäure und andere organische Säuren
    Die hieraus gebildeten Säuren werden durch organische Anionen aus reifen Früchten, Gemüsen, Basenmischungen (Citrat, Melat, Oxalat) neutralisiert!

    : Ursachen suchen & beseitigen; insbesondere Mg Zufuhr, entsäuernde Tees & Spezialprodukte als Citrate; Vermeidung von
    • Fleischreicher Ernährung,
    • unreifes Obst und Süßigkeiten
    • E-smog, Geopathie, ...
    • Stress, Sorgen, Schlafprobleme

    Neigung zu Diabetes


    einfließende Messwerte:

    Zn, Mg, P, V, Cr, Hg
    Anlage zu Diabetes

    : Sollwert

    : relevante MIN & SE checken, Leber unterstützen, Ernährung anpassen

    MIN & SE zuführen, ev. Kombipräparate wie aminoplus Immun; Ernährung unter Beachtung der jeweiligen Verdauungsprobleme umstellen
    • Glykonährstoffe
    • B-Vit. (B1, B6), Cr, Zk
    • essenzielle Fettsäuren

    Neigung zu Allergien


    einfließende Messwerte:

    Mn, Cu, Mo, Mg, Zn, Ni
    Anlage zu echten Allergien & Intoleranzen

    : Sollwert

    : hier fängt bereits die Inaktivierung von DiAminOxidase (DAO) an, was zu vermindertem Histamin-Abbau führt; nach Allergien fragen

    Mangel an relevanten MIN ausgleichen, die Allergien bremsen - insbesondere Mn; Symbioselenkung

    3. Physiologie


    enzymatischer Status


    einfließende Messwerte:

    Zn, Fe, Cu, Mn, Se

    zeigt enzymatischen Gleichgewicht, wie gut die Aufnahme der Nährstoffe über den Darm und Aufspaltung der Nahrung ist, die Basis aller Stoffwechselreaktionen.

    : leichte enzymatische Schwäche oder unzureichende Funktion

    : kein enzymatischer Schutz, leaky gut

    Assimilation Dünndarm


    einfließende Messwerte:

    Zn, Fe, Mn, Cu, Cr

    enzymatischen Status mit Fokus auf Grad der (intakten) Darmbarriere, die vor autoimmun-Erkrankungen (leaky gut) und "Eindringlingen" (Toxine, Parasiten) schützt

    : leichte chron. Entzündung; Mängel ausgleichen, Symbioselenkung (Enzyme, Probiotika), ev. Kombipräparate wie aminoplus Immun

    : Metalle ausleiten, Parasiten beseitigen, Allergene meiden, Symbioselenkung, Darmschleimhaut pflegen

    Stoffwechsel


    einfließende Messwerte:

    Cr, Mo, J
    "Drehzahl" des Stoffwechsels, "Vitalität"

    : beginnende Stoffwechselstörungen

    : schwere Stoffwechselstörungen wie Diabetes, hormonelles Ungleichgewicht, usw.; nach Ursachen suchen

    Immunsystem


    einfließende Messwerte:

    Zn, Cu, Mg, Se, Ge
    Fitness des Immunsystems

    : Störungen im Haushalt der beteiligten MIN & SE

    : schwere Störungen; MIN & SE zuführen, ev. Kombipräparate wie aminoplus Immun

    kognitive Funktionen


    einfließende Messwerte:

    Zn, Fe, J, P, Al, Bi
    Hirntätigkeit, Geistesfunktionen

    : bereits erhebliche Störungen

    : starke Beeinträchtigung wegen Defiziten der MIN & SE
    • insbesondere Zn & P/Vit-D zuführen
    • wenn Al unbedingt ausleiten

    • Ginko biloba, ev. Kombipräparate wie aminoplus Neurostress & aminoplus Burnout

    hormoneller Status


    einfließende Messwerte:

    Zn, J, Hg, Pb
    Hormontätigkeit, die störanfällig für Hg & Pb ist

    : Störungen der beteiligten MIN & SE

    : schwere Störungen
    • Zn & J zuführen
    • wenn Hg & Pb unbedingt ausleiten

    • Yamswurzel, Nachtkerzenöl

    Bindegewebsregeneration


    einfließende Messwerte:

    Zn, Si
    Heilungsfähigkeit & Kollagenaufbau (Faltenbidlung der Haut)

    : Zn & Si zuführen

    : schwere Störungen
    • organisches (kolloidales) Si, Si & Si zuführen
    • Kofaktoren Vit-C, Cu, Cr, Prolin, Glycin, Vit-A, Vit-E & B-Vitamine
    • Al ausleiten

    emotionaler Status


    einfließende Messwerte:

    Ca, Mg, Zn, Li, Cr
    Funktionen wie Selbstbeherrschung & Kapazität zu Stressabbau, Ausgeglichenheit; beeinflusst besonders das psychische Gleichgewicht (Nervensystem)

    : Mg zuführen

    : Mangel an MIN & SE ausgleichen
    • insbesondere Mg
    • B-Vitamine
    • Neurotransmitter ausgleichen (ev. Kombipräparate wie aminoplus Neurostress & aminoplus Burnout)

    Herz-Kreislauf System


    einfließende Messwerte:

    Mg, Ca, K, Cr, Si
    Zustand der Arterienwände (& anderer Gefäße) - ihre Elastizität (Blutdruck, Artherosklerose) & des Herzens

    : relevante MIN & SE zuführen; Verhältnis Cu/Zn (Spagat) checken, K ? (mehr Info), ev. Kombipräparate wie aminoplus Mann & aminoplus Cor)

    : klinischen Zustand checken; Kardiologen aufsuchen

    Nervensystem


    einfließende Messwerte:

    Mg, Ca, Si, K, Co
    Funktionsniveau des Nervensystems, Stressresistenz, mentale Entspannung, Reaktionszeit

    : Mg zuführen

    : Mangel an relevanten MIN & SE, insbesondere Mg
    • Mineralien korrigieren, essenzielle Fettsäuren, B6 & B-Vit, Carnitin
    • die Amonosäuren Tryptophan, Phenylalanin, Taurin (ev. Kombipräparate wie aminoplus Neurostress, mehr Info)
    • Adaptogene
      • Ginseng, Borstige Taigawurzel, Amerikanischer Ginseng, Rosenwurz (Rhodiola rosea L.), Chinesisches Spaltkörbchen, Leuzea Färberdistel (Rhaponticum carthamoides)
      • Goji (Lycium spp.), Ginkgo (Ginkgo biloba L.), Schlafbeere (Withania somnifera), Sanddorn (Hippophae rhamnoides L.), Aloe Vera (Aloe vera), Jiaogulan (Gynostemma pentaphyllum)
      • Heidelbeeren, Echter Ingwer (Zingiber officinale Roscoe), Knoblauch, Kartoffeln, Tomaten, Trüffel

    Übersicht

    Ca Mg K P Si Zn Cu Fe Mn Cr V Co Mo J Li Ge Se Sonst
    oxidativer Schutz x x x x x
    Übersäuerung x x x x x
    Neigung zu Diabetes x x x x x Hg
    Neigung zu Allergien x x x x x Ni
    enzymatischer Status x x x x x
    Assimilation Dünndarm x x x x x
    Stoffwechsel x x x
    Immunsystem x x x x x
    kognitive Funktionen x x x x Al, Bi
    hormoneller Status x x Hg, Pb
    Bindegewebsregeneration x x
    emotionaler Status x x x x x
    Herz-Kreislauf System x x x x x
    Nervensystem x x x x x


    Das Beste kommt zum Schluss

    Unser Körper will entgiften und tut in dieser Hinsicht immer was er gerade kann. Wenn wir mit unserem Lebenswandel die Grenzen seiner Kapazität achten und/oder keine Blockaden aufbauen, dann werden keine Gifte eingelagert. Solche Einlagerungen sind immer Notlösungen. Sobald wir unseren Körper entlasten fängt er spontan an, die aufgelaufenen Notlösungen abzuarbeiten.

    Eine solche Entlastung bringt oft ein simpler Ausgleich der Mineralstoffbalance - Magnesium/Calcium, Natrium/Kalium, Calcium/Phosphor und Silicium. Das ist zwar einfach, dauert aber und braucht Überwachung. Blutwerte sind dabei nur begrenzt hilfreich, es geht vor allem darum wie es in der Zelle aussieht mit der Balance. Darüber geben Blut, Haar-, Stuhl- und andere Analysen keine verlässliche Auskunft, denn sie "messen" außerhalb der Zelle. Ja, es gibt einen unmittelbaren Zusammenhang der Zustände auf beiden Seiten der Zellwand. Doch wenn das Transportsystem durch die Zellwand, Magnesium/Calcium & Natrium/Kalium, gestört ist, dann kommen die Dinge nicht mehr so in der Zelle an wie mich die Blutwerte vermuten lassen.

    Meine Vorgehensweise: Ein Oligoscan-Test plus daraus erwachsende Maßnahmen; alle 3-6 Monate nachmessen plus Angleichung der Maßnahmen, später 1x pro Jahr damit nichts unbemerkt aus dem Ruder läuft.

    Einschränkungen: Wenn jemand schon über Jahre hinweg schulmedizinsche Mittel nimmt, egal aus welchem Grund, dann ist oft die Selbstregulation des Körpers weitgehend ausgehebelt. Ausgleichende Maßnahmen kommen entsprechend langsamer an. Schulmedizinische Mittel entfalten ihre gewünschte Wirkung häufig über die gezielte Unterdrückung bestimmter körperlicher Prozesse, z.B. die Bildung von Magensäure. Ein anderes Wort für Unterdrücken ist Verlangsamung oder Teil-Lähmung. Bildlich gesprochen wird die unerwünschte Körperfunktion "auf Eis gelegt", im Extremfall "eingefroren". Solche erzwungenen Prozesse sind nicht immer vollständig umkehrbar, soll heißen, nach dem Auftauen erhalte ich nicht mehr genau das was ich eingefroren habe. Und im Extremfall ist Auftauen, das Weglassen der schulmedizinischen Mittel, weder ratsam noch ohne Gefahr für Leib und Leben möglich.
    Meine Krankheit ist entstanden wie die Überschwemmung im "Zauberlehrling". Ich wollte mir doch nur mein Leben einfacher machen und habe jemand kopiert der es kann (den Zauberer). Doch dann lief die Sache völlig aus dem Ruder. Zugegeben, ich war ungeduldig. Ja, ich habe nicht an die Konsequenzen gedacht und es tut mir leid, ehrlich. Können wir bitte nochmal von vorn anfangen? Ich werde geduldig sein, bin bereit alles von Grund auf zu lernen, Schritt für Schritt, bitte bitte! Ich tue alles wenn es nur aufhört.

    Wirklich? Alles? Und dann geht die Geschichte dort weiter wo im Zauberlehrling ein Kapitel weg gelassen wurde. Im wirklichen Leben kommt der große Meister nicht sofort und bringt mit seinem Zauberspruch alles in den Ausgangzustand. Ich darf meine Suppe selber auslöffeln, Löffel für Löffel. Und immer wieder werde ich vom Leben gefragt: "Du hast gesagt dass du alles tust. Meinst du das immer noch ernst?" Und nur wenn ich immer wieder "JA" sage wird meine selbst eingebrockte Suppe jeweils ein Löffel weniger. Das funktioniert erst dann so richtig gut wenn ich sie lieben lerne, meine Suppe. Und wenn das klappt wird das Leben gnädig.

    An "eingefrorenem" Gewebe laufen Mineralien und andere Mikronährstoffe größtenteils vorbei. Das, was ungewünschte Prozesse wie Schmerzen oder zu viel Magensäure ausbremst, bremst auch gewünschte Prozesse. Es entstehen Nebenwirkungen durch ungewollte aber in Kauf genommene Behinderung natürlicher Stoffwechselabläufe. Hier können Betroffene zwischen zwei Teufeln nur den mit den vermeintlich kürzeren Hörnern wählen.

    Die Nebenwirkungen eines Medikaments haben zu weiteren Medikamenten geführt, gegen die Nebenwirkungen, was aber zu neuen Nebenwirkungen führt, usw. Aus diesem Labyrinth gibt es zwar immer einen Ausweg, doch der Weg weiter hinein ist bequemer. Der Weg zurück geht bergauf, oft steil und genau so lang wie er vorher hinunter ging. Die gute Nachricht, sobald ich den Weg aus dem Labyrinth gemeistert habe, ist auf meine Selbstregulation erneut Verlass.

    Tendenz: Bei Menschen die bereits auf ihre Ernährung achten und begonnen haben die eigene Gesundheit in die eigenen Hände zu nehmen, führen gezielte Maßnahmen zum Ausgleich des Mineralhaushalts oft innerhalb der ersten drei Monate zu spontaner Entgiftung, der Körper arbeitet liegen Gebliebenes ab sobald er die Gelegenheit dazu bekommt.

    Nach der zweiten Messung gilt es dann entweder die bereits laufende Entgiftung zu unterstützen, oder - falls sie noch nicht eingesetzt hat - anhand der neuen Messwerte korrigiert in Richtung Ausgleich zu arbeiten. Wie gesagt, der Körper räumt auf, sobald er den dafür notwendigen Spielraum bekommt.

    Empfehlung: Wenn solche spontanen Entgiftungen in Gang kommen ist es ratsam dem Körper das zu geben was er braucht, und nicht dazwischen zu funken. Sie kennen sicherlich den Handwerker, der am besten arbeitet wenn sie ihn mit Brötchen und Bier versorgen und ansonsten in Ruhe seine Arbeit machen lassen. Das ist unser Körper, ein vertrauenswürdiger Experte dem wir auf seinem Fachgebiet nicht das Wasser reichen können, wohl aber sein Lieblingsbier. Apropos Lieblingsbier, das bezieht sich nicht auf die Zunge und unsere irregeleiteten Geschmacksnerven! Es bezieht sich auf das, was dem Körper hilft und worauf er mit bleibendem Wohlgefühl reagiert. Dazu gehören weder Völlegefühl noch ein Kater.

    Was immer Sie hier lesen ersetzt keinesfalls den Arzt oder Apotheker, die Sie bitte weiterhin bei allen ernsthaften gesundheitlichen Problemen zu Rate ziehen. Das Buch oben rechts ist trotz des provozierenden Titels Fragen sie weder ihren Arzt noch Apotheker eine integere Auseinandersetzung mit der Zwickmühle, wenn gesunder Menschenverstand und therapeutischer Rat gegenläufig aufeinander treffen.

    noch zu klären




    Vitamine

    Vitamine kann unser Stoffwechsel nicht bedarfsdeckend synthetisieren. Sie müssen mit der Nahrung aufgenommen werden & gehören zu den essentiellen Stoffen, unterteilt in fettlösliche und wasserlösliche Vit.
    1. A, D, E, K - fettlöslich
    2. C und die B-Vit (B1-3 B5-7, B9, B12)

    Vit.-A

    Retinol

    B-Vitamine

    Die B-Vit sind eine Vitamingruppe, in der acht Vitamine zusammengefasst sind, die alle als Vorstufen für Koenzyme dienen. Es sind chemisch und pharmakologisch völlig verschiedene Substanzen. Sie sind keine einheitliche Klasse dar. Die Nummerierung ist nicht durchgehend, weil sich bei vielen Substanzen die ursprünglich als Vitamine galten, der Vitamincharakter nicht bestätigen ließ. Der Körper kann solche Vitaminoide selber in ausreichender Menge produzieren.
    • B1 - Thiamin
    • B2 - Riboflavin
    • B3 - Niacin, auch Nicotinsäure(amid) genannt
    • B4 - Cholin - ein Vitaminoid
    • B5 - Pantothensäure
    • B6 - Pyridoxin
    • B7 - Biotin, auch Vit-H genannt
    • B9 - Folsäure, auch Vit-B11 oder Vit-M genannt
    • B12 - Cobalmin
    • B13 - Orotsäure - ein Vitaminoid
    • B15 - Natrium Panganat - ein Vitaminoid
    • B17 - Amygdalin - ein Phantasiename

    wissenswerte Fakten zu einzelnen B-Vitaminen:
    • B12 (Cobalmin): PPI (Protonen-Pumpen-Inhibitoren/Hemmer) reduzieren die Magensäure Produktion um bis zu 80%. Als Folge ist die Resorption von B12 (und Magnesium) gestört.
    • VB9 (Folsäure): kommt in grünen Pflanzenblättern vor; ermöglicht mit B12 zusammen die Umwandlung von Homocystein in Methionin, was den Homocystein-Spiegel senkt; es gibt einen Gendefekt der die dazu notwendige Aktivierung von B9 (Methylgruppen Lieferant; PS: MSM liefert Methylgruppen) verhindert; Mangel begünstigt Neuralrohr-Defekte des Embryos

    Vit.-C

    Ascorbinsäure
    • Vit-C oder ASCORBinsäure verhindert SCORBut - sie ist Anti-SCORBut. Sie ist der Co-Faktor bei der Herstellung von Kollagen aus Prolin & Lysin. Ohne Vit-C wird das Kollagen brüchig und die Zähne fallen aus (Scorbut).
    • Vit-C recycled Vit-E
    • Vit-C bei Anämie und (anderen) Eisenverwertungsstörungen: stabilisert Fe2+ im Enzym, was gern zum unbrauchbaren Fe3+ zerfällt

    Vit.-D

    Cholecalciferol
    • Vit-D: unser Körper kann zwar Vit-D speicher, aber die Halbwertszeit ist bloß 24h (in dieser Zeit ist die Hälfte der Vit-D Vorräter zerfallen); mit 3000- 4000 IE/Tag dauert es bis sich was tut; mit Triglyzerid zusammen einnehmen;

    Vit.-E

    Tocopherole, Tocotrienole
    • Vit-C recycled Vit-E

    Vit.-K1

    Phyllochinon

    Vit-K2

    Menachinon, Farnochinon

    Aminosäuren

    AS können nicht gespeichert werden, wohl aber Proteine. Manche AS kann der Körper nach Bedarf aus gespeicherten Proteinen gewinnen, andere nicht.

    1. Die essentiellen AS müssen also ständig zugeführt werden: Valin, Leucin, Isoleucin, Methionin, Phenylalanin, Tryptophan, Histidin, Threonin, Lysin
    2. Manche AS werden in Stress Situationen in Mengen gebraucht die der Körper nicht vorrätig hat. Das sind die semi-essentiellen AS: Cystein, Tyrosin und Arginin
    3. Alle anderen AS sind normalerweise ausreichend verfügbar: Glycin, Alanin, Serin, Asparagin, Glutamin, Prolin, Asparaginsäure & Glutaminsäure
    wissenswerte Fakten zu einzelnen AS:
    • Glycin: erste AS auf der Erde, Bestandteil des Kollagen
    • Arginin verlangsamt die Schrumpfung des Thymus
    • Lysin ist antiviral; mehr info
    • Lysin "schützt" Calcium Resorption
    • Ornithin: Ammoniakfänger (Amoniak macht müde=
    • Prolin & Glycin sind die häufigsten AS im Kollagen, dem Strukturprotein des Bindegewebes (z.B. Knorpel)
    • Methionin: zur Schleusung durch die Bluthirnschranke mit Honig nehmen. Honig regt die Insulinproduktion an, was die Absorption von Aminosäure-Konkurrenten in die Zellen veranlasst. Dadurch rückt Methionin in der Warteschlange vor der Bluthirnschranke nach vorn.
    • Methionin: hochdosiert mit B-Vitaminen senkt langfristig Homocystein
    • Taurin ist die kugelsichere Weste der Zelle
    • Glutamin: zur Abmilderung der ungewünschten Effekte während einer Antibiotikabehandlung zusammen mit Präbiotikum und Probiotikum nehmen

    Sonstige Mikronährstoffe

    • Enzyme: werden wieder verwertet.
    • Enzyme: Jede Reaktion in unserem Stoffwechsel findet bei Körpertemperatur statt. Viele dieser Reaktionen brauchen eigentlich höhere Temperaturen (mehr Energie) um ablaufen zu können. Die Aufgabe der Enzyme ist es die notwendige Anfangsenergie bereit zu stellen, damit solche Reaktionen bei Körpertemperatur überhaupt ablaufen können.
    • Co-Faktoren von Enzymen (Vitamine, Spurenelemente): wird verbraucht - muss nachgeliefert werden
    • Carnitin: gebildet aus den AS Lysin & Methionin: ermöglicht das Durchschleusen langkettiger Fettsäuren ins Innere der Mitrochondrien; ohne Carnitin keine Schleusung
    • Taurin kann unabhängig von Enzymen in die Zelle und wieder heraus
    • Q10: Statine führen zu Q10 Mangel indem sie den Co-Faktor des für die Q10 Produktion notwendigen Enzyms HMG-CoA-Reduktase hemmen.