Handbuch 15

Messen was in der Zelle ankommt

Basis-Info zur Auswertung von OLIGO/check - Messungen

Zuerst ein hrzliches Danke an holigomed.com. Dank dieses Teams steht Mitgliedern eine immer wieder aktualisierte Wissensdatenbank zu Verfügung. Diese Datenbank ist die Mutter meines Handbuches. Und die Holigomed AG mit ihrem vielen zuliefernden OLIGO/check Anwendern ist die Mutter dieser weiter wachsenden Datenbank. Dnke an alle!
SO/check Logo Georg Keppler

+49 3301 2019566
+49 163 3841245
gemessene Ergebnisse
Mineralstoffe & Spurenelemente

Nahrung vs. Nahrungsergänzung

gesund, lecker, funktionell: Smoothie


Ratios

toxische Metalle
errechnete Ergebnisse

Das Beste kommt zum Schluss
alle Handbuch-Vollversionen:
1. (m)eine BAU-stelle(n)
2. Schwermetalle & Zahnherde
3. Kuren nach Dr. Clark
4. Zielzappen nach Clark
5. Orgonit - stromlose Bioresonanz
6. fettlösliche Gifte & Borreliose
7. Krebs anders gesehen
8. den Körper aufräumen
9. Symbioselenkung mit EM
10. Der Clark Lotse
11. Testsatz Fibel
12. Gefühle klären
13. Testsatz Leberzauber & Co.
14. Entgiftungshilfen
15. Messen was in der Zelle ankommt

Wenn wir uns ausgewogen ernähren und unsere Verdauung einwandfrei funktioniert, dann entstehen aus den Makronährstoffen (Eiweiße, Kohlehydrate, Fette..) alle Mikronährstoffe die unsere Zellen brauchen. Sonst sind je nach Eigenart der unausgewogenen Ernährung und bestehenden Verdauungsprobleme nicht alle notwendigen Mikronährstoffe (Aminosäuren, Vitamine, Mineralien & Spurenelemente..) verfügbar, unsere Zellen werden unausgewogen versorgt und es bilden sich mit der Zeit gesundheitliche Probleme.

Schon seit langem versuchen wir durch Umstellung der Ernährung und/oder gezielter Zufuhr von Mikronährstoffen wie z.B. Vit-C gesundheitliche Probleme zu beeinflussen. So unvollständig unser Verständnis für die Vorgänge in unserem Körper ist, so unvollständig erfolgreich sind auch diese Bemühung, abgesehen von den gelegentlichen Volltreffern.

Es ist ein langer Weg von Linus Pauling, dem Vit-C Papst, über Michael Rath's Orthemolekularmedizin zu den heutigen Komplexpräparaten. Eine "richtige" Kombination von Aminosäuren, Vitaminen, Mineralien & Spurenelementen grenzt in ihrer Wirkung an Doping. Wenn die über lange Zeit unausgewogen versorgte Zelle auf einmal wieder alles bekommt was sie braucht, dann kann sich das schnell bemerkbar machen, und zwar positiv! Etwas funktioniert plötzlich besser, besser als gestern noch. Das Ganze hängt am "richtig", nur die richtige Kombination hat solche Auswirkungen. Und die kann ziemlich individuell sein.

Neben Krankheitsbildern, die ja aus einem Mangel an den passenden Mikronährstoffen entstehen, hilft ein Blick in die Zelle. Denn nicht immer kommt das was im Blut ist auch 1:1 in der Zelle an. Ein Messung mit dem OLIGO/check schafft ein klareres Bild. Und eine Nachmessung zeigt im Vergleich mit der vorhergehenden Messung ob die getroffenen Maßnahmen angekommen sind - und wie gut (rechts: alte Messerte grau, neue farbig).

Die einzelnen Messwerte sagen zwar aus ob und wieviel etwas im Überschuss oder Mangel ist, doch um daraus eine sinnvolle Kombination von Mikronährstoffen abzuleiten braucht es Kenntnis darüber wie Mikronährstoffe zusammen wirken. Das ist ein sehr weites Gebiet aus dem Einzelergebnisse zusammengetragen und vernetzt werden, und das ständig weiterführend erforscht wird. Die aus diesem weiten Gebiet hier zusammengestellte Info ist auf den OLIGO/check zugeschnitten.

Sie werden hier wenig Info zur Rolle von einzelnen Mineralien, Spurenelementen und Schwermetallen finden. Das können sie bei Bedarf selber übers Internet oder geeignete Literatur recherchieren. Es werden auch keine Theorien und Forschungsergebnisse erörtert. Es geht einzig und allein darum den Messergebnissen eines OLIGO/check Maßnahmen zuzuordnen die eine Verbesserung dieser Messergebnisse in Aussicht stellen - reine Empirie, gefiltert vor allem von meinem persönlichen Blick- und Erfahrungswinkel, und dazu noch grob vereinfacht. Die Info ist als Einstieg gedacht, als Orientierungshilfe, sozusagen "OLIGO/check in a nutshell".

Literatur: verwendete Abkürzungen:

SM = SchwerMetalle MIN = MINeralstoffe KH = KohleHydrate
SE = SpurenElemente NEM = NahrungsErgänzungMittel HCl = Salzsäure
AS = AminoSäure BMI = BodyMass Index mcg = microgramm
AO = AntiOxidantien PNS = Peripheres NervenSystem u/o = und/oder
FR = FreieRadikale ZNS = Zentrales NervenSystem
TL = TeeLöffel BHS = BlutHirnSschranke
EL = EssLöffel

OLIGO/check Messung und Ergebnisse

Eine kurze Beschreibung der Messmethode und ihrer Durchführung finden sie hier. Der OLIGO/check misst 4 Gewebesäulen der Hand und mittelt die Ergebnisse. Diese Messstrecken sind zu 70% intrazellulär und zu 30% außerhalb der Zellen (einschlißlich Pischingerraum und Zellmatrix). Die Messergebnisse kommen in 2 Gruppen:
  1. Sechs MIN plus 14 SE mit dem Idealwert (Mittellinie) und Abweichungen nach links (Mangel) oder rechts (Überschuss).

  2. Aluminium plus 14 SM; bei Metallen gibt es nur zu viel, der Idealwert ist ganz links die Null.
Alle anderen Werte auf dem Testbogen sind aus diesen Messwerten errechnet. Die diesen Berechnungen zugrunde liegenden Algorhythmen stützen sich auf Statistik und Forschung, ganz ähnlich wie bei Blutbildern und anderen Labortests.

Sämtliche Ergebnisse sind zudem farbkodiert wie unsere Verkehrsampel mit sinngemäßer Bedeutung:
  1. grün: alles im selbigen Bereich
  2. gelb: Achtung aufpassen, damit es nicht rot wird
  3. rot: So geht es nicht weiter

Blutwerte vs. oligo/CHECK Messung

Blutuntersuchungen ergeben rein extrazelluläre Werte die sich oft von den oligo/CHECK Werten unterscheiden. Unser Körper kann viele Substanzen vom Zellzwischenraum ins Zellinnere verschieben und umgekehrt. Dadurch kann er den Betrieb auch in wiedrigen Umständen aufrecht erhalten und eine ganze Menge Probleme kompensieren. Er legt (begrenzte) Vorräte an, die er nach Bedarf verschiebt. Aus den Unterschieden von Blutwerten zu oligo/CHECK Messwerten lassen sich daher zuverlässig Tendenzen ablesen:

Blutwerte
oligo/CHECK
Bedeutung
alles bestens
das gemessene Spurenelement (SE) oder Mineral (MIN) wurde kompensatorisch aus den Zelldepots ins Blut verschoben um den Level im Blut konstant zu halten
gemessenes SE/MIN wurde kompensatorisch aus dem Zellzwischenraum (einschließlich Blut) in die Zelle verschoben wegen akuter Infektion und/oder Reperaturarbeiten (Erhaltungsmaßnahmen)
alle Depots (extra- und intrazellulär) für gemessenes SE/MIN sind leer und es ist keine Kompensation mehr möglich; das ist bedrohlich
bis gemessenes SE/MIN wurde kompensatorisch in die Zelle verschoben wegen chronischer Infektion und/oder anderen Notmaßnahmen
kommt nicht so häufig vor: Übersättigung mit gemessenem SE/MIN wegen übertriebener Einnahme, beruflicher Belastung, Speicherkrankheit, ...

Erhöhte oligo/CHECK Messwerte sind oft alarmierender als niedrige. Grob vereinfacht gesagt geht es bei niedrigen Werten "nur" ums auffüllen, während erhöhte Werte eine Suche nach dem "warum?" verlangen, aus dem sich die Handlungsempfehlungen ableiten.

Mineralstoffe (MIN) & Spurenelemente (SE)

Erhöhte Werte bedeuten nicht automatisch Mangel! Das beste Bsp. dafür ist erhöhte Serumglukose (Blut) bei Diabetes. Die Glukose wird wegen inaktivem Insulin nicht in die Zelle transportiert, wo Glucose-Mangel herrscht. Niemand interpretiert hohen Blutzucker als Glukoseüberschuss in der Zelle. Das kommt auch umgekehrt vor, u.a. im Falle von hohen Zn-, Fe- & Mn-Werten beim OLIGO/check (siehe "up-Regulation" und "Leberfinger" hier).

Mineralstoff
/
Spurenelement
Bezug upper safe limit


Calcium (Ca)

Als "Knochenmineral" bekannt hat es noch andere wichtige Funktionen wie in der Signalübertragung von Nervenzellen, Muskeln, Blutgerinnung, usw. Co-Faktoren zum Ca-Einbau in die Knochen sind:
  • Vit-D
  • körperliche Bewegung, egal ob Arbeit oder Sport
  • Mn, Zn (Mineralregulieung)
  • Cu (Kollagenbildung)
  • Si
  • Vit-K
Ursachen:
  • Ca-Mangel in der Nahrung
  • verminderte Aufnahme durch phosphat-haltige Nahrungsmittel, Protein, Zucker, die Mg-Aufnahme hemmende Medikamente (Antazida, Abführmittel, Entwässerungsmittel, Cortison), Kaffee, Magensäure niedrig
  • erhöhter Bedarf: Schwangerschaft, Wachstum, Stress, Mg-Mangel
  • langfristige Vit-D Zufuhr ohne Ca
  • Darmmilieu verschoben
  • SM checken, insbesondere Al & Pb
  • wenn chronisch: vermehrte Ausscheidung, was zu Gallensteinbildung führen kann
  • wenn Ca sich nicht korrigierren lässt: auf SNIP des Kalziumrezeptors testen (labor.limbach.de, Labor Réunis); falls positiv hauptsächlich mit Vit-D & K und Schüsslersalzen arbeiten
Bei einem SNIP (= Einzelnukleotid Polymorphismus, eine Variation eines einzelnen Basenpaares in einem DNA-Strang) kann genetisch beding Ca schlecht intrazellulär eingebaut werden. Eine Supplementierung von Ca & Mg beeinflusst dann das verhältnis Ca/Mg schlecht.

Maßnahmen:
  • Ca-haltige Nahrung: Milchprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse, Haferflocken, Broccoli, Mangold (Stiele), Gründkohl, Soja, Ca-reiches Mineralwasser;
  • Phosphat-haltige und Oxalsäure-haltige (Rhabarber, Spinat, Kakao) Nahrungmittel reduzieren
  • Säure-Base Haushalt checken, ggf. entsäuern
  • Darmsanierung mit Symbioselenkung
  • Ca-haltige NEM
, Ursachen:
  1. Excitotoxizität: es werden aufgrund einer Aktivierung von Glutamatrezeptoren so viele Neurotransmitter, insbesondere Glutamat/Kainsäure/NMDA ausgeschüttet, dass ein starker Einstrom von Ca-Ionen in die Nervenzelle erfolgt und dadurch die Apoptose (Selbstzerstörung) in den Nervenzellen ausgelöst wird (wie bei Schlag- & epileptischem Anfall und neurodegenerativen Krankheiten, Demenz, SM-Vergiftung; Vorbote: burn-out?); mehr Info

  2. erhöhte Stickstoffmonoxid-Synthese, genannt nitrosativer Stress, eine Form des oxidativen Stresses (in der Auswertung checken, siehe rechts); entsteht durch SM & andere Toxine, Infektionen, nitrat-belastete Nahrung, nitrose Gase, Stress plus instabile Halswirbelsäule); mehr Info

  3. plus B: Entzündungen

  4. B12 und/oder Co: nitrosativer Stress
Maßnahmen
  • vor einer Ausleitung den nitrosativer Stress senken! Auf keinen Fall eine Entgiftung forcieren!
  • als Reaktion auf Krebs, Immunabwehr, Toxin Mobilisierung: gemäß Situation
  • als Symptome von nitrosativem Stress:
    • Vit-B12, C & E
    • liposomales Glutathion insbesondere wenn in Folgemessungen Ca auf steigt + oxidativer Stress + Blutdruck hoch; denn wenn der Ausgleich von MIN & SE gelingt fängt der Körper an Metalle zu entgiften was den nitrosativen Stress noch weiter in die Höhe treibt! Liposomales Glutathion schmeckt nach Schwefel, es ist notfalls in Kapseln verfügbar.
    • alpha-Liponsäure
    • Curcumin, SuperOxidDismutase (SOD), Phyocyanide (Blaugrüne Algen)

Ca in der Haaranalyse (extra-zellulär) , Ursachen:
  • Übersäuerung
  • Vit-D Mangel, zu wenig frische Luft & Sonne
  • lange hochdosierte Ca-Therapie; zu viel Milchprodukte und/oder Phophat-haltige Nahrung und/oder Protein; Dysbiose im Darm
  • chronische Entzündungen, toxische Belastungen (Pb, Al, etc., checken)
  • Parathormon (PHT) Überproduktion (Nebenschilddrüse), das den Ca-Spiegel im Blut reguliert
Maßnahmen (Haaranalyse)
  • Entsäuern; weniger Zucker & Weißmehl, Alkohol, Protein
  • Phosphathaltige Nahrungsmittel (Fleisch, Wurst, Käse, Cola, Zusatzstoffe) meiden
  • Darmsanierung mit Symbioselenkung
  • Zufuhr von B6, fehlenden Mineralien & Spurenelementen
  • Nieren entlasten - mineralarmes Trinkwasser (andere Getränke minimieren), gutes Salz; ggf. auf Niereninsuffizienz checken
  • Vit.-D schnappt sich sofort Ca und "verbraucht" es. Vorsicht - wenn nicht ausreichend Ca im Blut ist müssen die Knochen als Ca-Quelle herhalten!




2,5g


Magnesium (Mg)

Das "Entspannungsmineral" - nicht nur für Muskeln, auch bei verkrampftem Denken & Fühlen.

, insbesondere mit Ca
Ursachen: meist Störung des Mg-Haushaltes durch alle Arten von Stress, wobei MG aus den Knochen (Vorrratsspeicher) gelöst und ins Gewebe & Haar umgelagert wird. Dann weichen auch Mn, Si & P (Knochenstrukturelemente) ab.

Maßnahmen: Stressquellen eindämmen
  • Entsäuern, weniger Zucker & Weißmehl, Alkohol; zu viel Protein?
  • Phosphathaltige Nahrungsmittel (Fleisch, Wurst, Käse, Cola, Zusatzstoffe)
  • Darmsanierung mit Symbioselenkung
  • Zufuhr von B6, fehlenden Mineralien & Spurenelementen
  • Nieren entlasten - mineralarmes Trinkwasser (andere Getränke minimieren), gutes Salz; Niereninsuffizienz?
  • SM checken, insbesondere Aluminium (Al) & Blei (Pb)
Ursachen:
  • Mg-Mangel in der Nahrung
  • erhöhter Bedarf (Schwangerschaft, Stress, Leistungssport, Diabetes,..)
  • verminderte Aufnahme durch Zucker & Weißmehl, Alkohol, Phosphat-haltige Nahrungsmittel, die Mg-Aufnahme hemmende Medikamente (Antazida, Abführmittel, Entwässerungsmittel, Cortison)
  • langfristige Ca-Zufuhr ohne Mg
Maßnahmen:
  • Mg-haltige Nahrung: grüne Salate, Gemüse, Vollkorn, Soja, Nüsse, Kakoa, Sonnenblumenkerne, Mg-reiches Mineralwasser
  • Mg-haltige NEM




250mg

Phosphor (P)

Das "Verdauungsmineral" P entsteht zu Genüge in einer wohl funktionierenden Verdauung. Man kann es nicht direkt zuführen, aber mit Hilfe von omega-3 & 6 Fettsäuren seine Herstellung begünstigen. Bei jeder Entgiftung steigt der P-Bedarf. Wird eine Entgiftung angestrebt, gleich omega-3 & 6 nehmen ohne auf sinkenden P-Wert zu warten! Stehen nicht genügend omega-Fettsäuren zur Verfügung verlangsamt sich der Transport von durch sämtliche Membranen im Körper und man bekommt ziemlich wörtlich eine "Lang(sam)e Leitung". Genügend omega-Fettsäuren von jung an begünstigt Pfiffigkeit.

= omega-Fettsäuren = Membranstress: der Membrantransport braucht Fette und es gilt die omega-3 & 6 Fettsäuren in der Nahrung zu steigern: omega-3 Öl mit dem EPA/DHA Verhältnis 3:2; z.B. Doppelherz Fischöl 1400 bei DM (auch als Tabs), oder pflanzlichen Ursprungs wie Omega-3 Pflanzenkonzentrat aus Leinöl. Omega-3-Total von Norsan ist ein weiteres Fischöl, geschmacklich etwas anspruchsvoll. Ein reiches Spektrum von Omega-3 Ölen reicht von DM über ebay zu Luxusprodukten. Da kann jeder etwas Geeignetes für sich finden. Weiteres Membranfutter: Lecithin.

und wenn P trotz Omega-3 & 6 Fettsäuren Gabe nicht steigt:
  • Berberin & Laminaria japonica, Kelp, Seetang, Kombu
  • liposomale Produkte (Glutathion, DHA, Q10, Curcuma, Vit-C, alpha-Liponsäure); sie sind aus Phospholipiden aufgebaut

, = Membran-Teilblockierung, P staut sich an den Zellmembranen. Bei offensichtlichen Zeichen von Stress ist vermutlich auch der Cortisolspiegel hoch - in dem Falle helfen Adaptogene wie Rhodiola (Rosenwurzel) und Jiaogulan. Ist das vegetative Nervensystem blockiert (einen cardi/CHECK machen)? Als Gegenspieler von Ca fördert P-Überschuss Osteoporose.
  • Ursachen: verminderte P-Ausscheidung durch Insulin, Cortisol (Stress), Wachstumshormone , Bewegungsmangel, Tumor
  • Maßnahmen: Omega-3 & 6 Fettsäuren über den Tag verteilt um die Durchlässigkeit der Zellmembranen zur verbessern; Zuckerstoffwechsel korrigieren, Stressmanagement, Ausleitung von SM; P-Überschuss korrigiert sich meistens spontan bei der Ausleitung; viel Trinken (Vorsicht bei Blutverdünnern)
Vorsicht bei Blutverdünnern: Omega-3 & 6 Fettsäuren erhöhen die Fließfähigkeit des Blutes.






Silicium (Si)

Das "Bindegewebsmineral" - Besenreißer und Krampfadern sind ein Schrei des Körpers nach Si. Si wird von Aluminium (Al) gebunden und dadurch bei Al-Ausleitung vermehrt ausgeschieden. Sinkende Si-Werte können eine laufende Al-Ausscheidung (spontan oder getriggert) bedeuten. Wird Al-Ausleitung angestrebt, gleich Si zuführen.

ist noch seltener als hohe P-Werte

: ballaststoffreiche Nahrung; Si in organischer, kolloidaler Form (z.B. Silicea Balsam von Hübner), sonst kommt's nicht an.
  • Al-Wert checken: Si wird vermehrt zur Ausleitung von Aluminium gebraucht. Wenn ein schlechter Si-Wert zunächst von kolloidalem Si besser wird, und dann wieder sinkt trotz weiterer Einnahme, dann hat der Körper angefangen Al zu entgiften - ein gutes Zeichen mit Anforderung von mehr Si.
  • Wenn der Si-Wert kaum reagiert, können spagyrische oder homöopathische Mittel hilfreich sein. Eine Pflanze mit hohem bioverfügbaren Si-Anteil ist Ackerschachtelhalm (Equisetum, Zinnkraut), gemahlen oder verascht - nicht als Tee.
  • Si aus anorganischen Quellen wie Zeolith wird vom Körper weniger gut aufgenommen. Für manche Leute funktioniert es trotzdem richtig gut.
  • wenn der Wert nicht steigt selbst wenn Al gefallen ist: liposomales Silizium, spagyrisches Silizium




Die Natrium-Kalium-Pumpe

Na+ gelangt ständig in das Zellinnere und verringert den Ladungsunterschied zwischen Zellinnen & -außen, der für die Reizleitung (Funktion der Nervenzellen) notwendig ist. Die Natrium-Kalium Pumpe wirkt dem entgegen und erhält das notwendige Spannungsgefälle zwischen Zellinnen & -außen: dabei werden drei Na+ aus dem Zellinnenraum gegen zwei K+ aus dem Zellaußen ausgetauscht. Im Zellinnern überwiegt daher Ka, und im Zellzwischenraum Na.

Natrium (Na)

: zu viel Salz, zu wenig Bewegung; ggf. Kalium (K) zuführen

Ursachen:
  • Elekrolytverlust (Durchfall, Erbrechen, ständiges starkes Schwitzen)
  • Leber & Nierenerkrankungen
  • Krebs
Maßnahmen: naturbelassenes Speisesalz, Elektrolyte zuführen





Kalium (K)

Na/K Linksverschiebung (ins Blut) = intrazelluläre Übersäuerung; Maßnahme: K-Gabe

: K gibt es als Gluconat, als Salz der Gluconsäure. Sobald K-Gluconat mit Wasser in Berührung kommt entsteht Gluconsäure, und die hilft bei der Ausleitung von Aluminium (Al) und ich kann hier zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: (1) K zuführen und (2) die Al-Ausleitung unterstützen. Egal wie K zugeführt wird, Vorsicht bei hohem Blutdruck!

ist sehr selten; Ursachen:
  • kaliumsparende Diuretika
  • Nierendekompensation
  • starke Entwässerung
  • chronische Entzündungen





Kupfer (Cu)

Cu und Zn sind Antagonisten!

Ursachen: Trinkwasser (Kupferrohre); Holzschutzmittel, Bakterizide, Fungizide, zu viel Cu-Nahrungsergänzung; Hautkontakt mit Cu, Cu-Geschirr; Zn-Mangel; Cd oder andere Schwermetalle (Amalgam); Zigaretten

Maßnahmen:
  • Ursachen beseitigen
  • Zn, B6, Mg
  • schwefelhaltige Aminosäuren wie Cystein, Selen-Methionin, liposomales Glutathion, Taurin
  • Berberin


5mg

Zink (Zn)

das Schlüsselspurenelement für die Verdauung; Zinkmangel führt gern zu Gährung im Verdauungssystem - aus Zucker und Kohlehydraten entsteht (oft unbemerkt) dann Alkohol, der genauso gesundheitsschädlich ist wie getrunkener.

bedeutet nur extrem selten Zn-Überschuss, eher Störung im Zn-Haushalt. Bei erhöhten FR (chron. Entzündungen, SM-Belastung) werden Zn, Cu, Mn und Fe in Richtung Zelle mobilisiert (v.a. Leber, siehe unten "Leberfinger"), d.h. diese Werte sind dann im Blut niedrig (Fachjargon "Upregulation von Superoxiddismutase").

Ursachen: Reines Bauchfett hat Drüsenfunktion, bildet Hormone (!), was in großen Mengen zu kalten Entzündungen ("silent inflammation") führen kann; das sind leichte chronische systemische Entzündungen ohne die typischen Entzündungsmerkmale wie Hitze, Schmerzen und Rötung, sozusagen ein Schwelbrand.

Maßnahmen:
  • Ursachen beheben (chron. Entzündung)
  • liposomales Glutathion, Se, Berberin (!), Curcumin

Gründe: nicht genug Aufnahme, SM-Belastung; Magen-Darm Entzündungen; einige Medikamente, Alkohol, Rauchen, Stress, Schwangerschaft, Krankheiten, OP, Viren, usw.

Maßnahmen:
  • Zk aus Nahrung (Fleisch, Hülsenfrüchte, Soja, Nüsse, Kerne) & NEM (z.B. als Gluconat); bei gleichzeitiger Ni-Belastung ist Curazink von Stada, ein Zink-Histidin Komplex, eine gute Lösung.
  • Verdauungsenzyme & Klärung des Darmmilieus (E-Nummern Milchprodukte meiden)


25mg

Cu & Zn- der "Leberfinger" - zeigt auf Leberprobleme, insbesondere wenn auch noch Fe und/oder Mn

Bei der Eisenbestimmung (Ferritin/Hämoglobin) oder bei der Serum/Vollblutanalyse sinken die Konzentrationen von Cu & Zn im Blut, während sie in den Zellen zunimmt. Diese up-Regulation von SOD (Superoxiddismutase) ist nötig um freie Radikale abzubauen (intrazelluläre). SOD braucht verstärkt Zk, Cu, Mn, Fe weswegen diese in die Zelle verlagert werden. Wenn das nicht mehr ausreicht, wird ein zusätzlicher Abbaumechanismus (nitrosativer Stress) genutzt und Ca.

Um die Hauptaufgaben der Leber zu verstehen, wie man sie im täglichen Leben unterstützen kann & ihre Aufgabenteilung mit den Nieren, hilft folgendes Bild: Kaffeekochen. Der Kaffee in der Kanne mit seinen in Wasser gelösten Anteilen entspricht dem Harn (wasserlöslicher Abfall), der Papierfilter den Nieren. Und der Kaffeesatz im Filter entspricht den nicht in Wasser löslichen Abfällen, die über die Leber ausgeschieden werden müssen. Das ist eine ganze Menge Klärschlamm und die Leber hat alle Hände voll zu tun...

Cu & Zn (Leberfinger) plus Cr & B = silent inflammations

Chronische Infektionen produzieren vermehrten Stress in der Zelle. Das ist wie ein Loch im Boot, der Körper kann sie durch Aufbrauchen von Cr-Reserven gerade noch neutralisieren um das Sinken zu verhindern.


Chrom (Cr)

Ursachen: Kaffee, Tee, weiß-Zucker & Mehl, hoher Al-Wert, Candida; stressige Zeiten: zu viel körperliche Bewegung, Infekte, Alter, Schwangerschaft, ...
  • Maßnahmen: Cr-Picolinat, Nahrungsumstellung, Symbioselenkung
  • Cr & Fe sind Antagonisten: hohe Cr-Gaben führen zu vermehrter Fe-Ausscheidung, und Fe-Überschuss behindert Cr-Aufnahme

  • Insulinresistenz, Maßnahmen:
    • ketogene Ernährung
    • Cr-Picolinat plus co-Faktoren B2, B3, ev. Mg/Ca (Sango Koralle, Lithotamnium)
    • Bitterstoffe mit sich führen um dem Heißhunger auf Süßes jederzeit mit dem Komplementärgeschmack entgegenwirken zu können; Unterzuckerung vermeiden!
    • 3 Monate Berberin, liposomales Omega-3, Symbioselenkung
    • V zuführen
    Wenn der Cr-Wert nicht steigt: Das Cr-bindende "Chrommodulin" ist dem Glutathion sehr ähnlich, weswegen bei oxidativem Stress & Toxinbelastung das Chrommodulin "geopfert" wird. Darum ist Cr ein Hinweis auf mögliche Diabetes/Insulinresistenz. Es braucht dann forcierte Cr-& Glutathion-Zufuhr (liposomales Glutathion, Berberin, etc.). Die Graphik zeigt die Werte eines Prä-Diabetikers (man beachte den Leberfinger).

    Die körpereigene Herstellung von Glutathion aus seinen Bausteinen Cystein (oder seiner Vorstufe Taurin), Glycin & Glutamin verbraucht sehr viel ATP, was bei schweren Gesundheitsproblemen knapp ist.


    Cr, P & ein Schwermetall

    Wenn trotz Cr-Einnahme nichts passiert ist Chrommodulin in der Zelle ausgelaugt. Es wird aus den gleichen Aminosäuren aufgebaut wie Glutathion. In Notzeiten wird Glutathion bevorzugt hergestellt, es bleibt für Chrommodulin nichts übrig, Cr kann nicht aufgenommen werden.
    • B deutet auf kalte Entzündungsherde ausgehend vom Bauchfett (Speicherorte für SM); Bauchfett ist eine Zytokinfabrik.
    • Li deutet auf Nervenstörungen, d.h. fetthaltiges Gewebe (Speicherorte für SM)
    Unter solchen Bedingungen können SM zwar aus den Zellen mobilisiert werden (Algen), jedoch gelingt ihre Ausscheidung (Ausleitung) nur bedingt. Es gilt den Körper langfristig mit Reinigungsmaßnahmen (z.B. Entsäurung) und biologischem Aufbau (v.a. Stärkung von Leber & Nieren) auf die fällige SM-Entgiftung vorzubereiten.

    Jod (J)

    Cd, Pb, Hg, Al, As, Fluor- & Bromverbindungen sind Antagonisten von J

    Ursachen: J cheliert Cd, Pb, Hg, Al, Fluor- & Bromverbindungen (aus Flammschutz) und wird dann über die Leber ausgeschieden, weswegen oft bei einer Belastung mit diesen Metallen ein intrazellulärer Jodmangel vorliegt. Das wird in Blutuntersuchungen nicht ersichtlich, solange noch J aus den Zellen mobilisiert werden kann um die vorrangige Versorgung der Schilddrüse zu gewährleisten.
    Merke: wenn Se wird J uneffektiv verwertet!

    Maßnahmen: Nach dem Duschen oder Baden 1 Tropfen Lugol'sche Lösung auf die feuchte Haut in der Kniekehle oder Armbeuge einreiben. J aus Kaliumjodid wird in Form von Lugol'scher Lösung (Kaliumjodid plus metallisches J in wässriger Lösung) über die Haut aufgenommen als durch oraler Einnahme von Kaliumjodid. Eintrocknen lassen vor Kontakt mit Kleidung oder Handtuch. J-Flecken aud Stoffen bekommt man nur mit der Schere heraus. Die Geschwindigkeit mit der der J-Fleck auf der Haut verblasst ist eine Art Anzeiger für den Mangel: je schneller desto größer der Mangel. Wenn auch nach 24h der Fleck noch orange ist kann es mit dem J-Mangel nicht weit her sein.

    : zusätzlich Zk & Mg über die Haut, plus Vit-C oral

    : mögliche Ursachen
    • Zahnherde (NICO), Kiefernekrose in zahnlosen Kieferstrecken
    • Kompensation von nitrosativem Stress
    • Excessiver Stress z.B. in Schmerzpatienten
    , plus Cd/Pb/Hg/Al/Fl = Versuch antagonistische Toxine auszuleiten: Welche? deren Entgiftung unterstützen


    0,6mg

    Selen (Se)

    Ursachen:
    • SM-Belastung, insbesonder Hg; Se wird bei Ausleitung verbraucht
    • steigender oxidativer Stress durch chron. Darmerkrankungen, Infektionen, Alkohol, Rauchen
    • Niereninsuffizienz
    • unsere Se-Mangel-Böden in Europa liefern nicht genug Se für die hier produzierten Nahrungsmitteln
    Maßnahmen:
    • selenreiche Nahrung (Fisch, Fleisch, Weizenkeime, Soja, Hülsenfrüchte; Lauchgewächse) & Nahrungsergänzung
    • SM-Ausleitung
    , : Damit Glutathion mehrfach genutzt werden kann wird das oxidierte (verbrauchte) Glutathion in reduziertes recycelt. Die beteiligten Enzyme GSH und GGT sind Se-abhängig was zu Se-Engpässen führen kann (Mangel). Ursachen sind
    • SM-Belastung
    • beruflicher Kontakt
    • Autismus
    • Glutathion Mangel
    • zu viel Se aus Nahrungsergänzung ist möglich - dann ist Se auch im Vollblut hoch
    Maßnahmen:
    • Quellen eliminieren
    • Se-Ausleitung (wie SM)
    • intrazelluläre Entgiftung zu fördern: liposomales Glutathion, liposomales Curcumin (hat ähliche Struktur wie Glutathion), Indolen, alpha-Liponsäure

    Merke: anorganisches Se und Vit-C behindern sich gegenseitig, cheliertes Se (organische Se-Salze) nicht.


    0,3mg

    Schwefel (S)

    S ist ein "Verbrauchsartikel" bei jeder Entgiftung, und besonders viel S wird für Entgiftung toxischer Metalle gebraucht. Es sollte also immer genug davon da sein. Wird eine Entgiftung angestrebt nicht mit der Zufuhr warten bis der S-Wert sinkt!

    Maßnahmen: MSM (Methyl-Sulfonyl-Methan), bei laufender Schwermetallentgiftung mindestens 1 gestrichener Teelöffel pro Tag. Schwefelhaltige Aminosäuren liefern manchmal auch gute Ergebnisse:
    • die schwefelhaltige AS Taurin (Vorstufe des Glutathion-Bausteins Cystein) wird auch "kugelsichere Weste der Zelle" genannt - wenn oxidative Abwehr; Gegenindikation: sehr eiweißreiche Ernährung plus Übersäuerung (schwefel-haltigen AS oxidieren zu Schwefelsäure)
    • Glucosaminsulfat und Chondroitinsulfat wenn Gelenkknorpel abgenutzt ist
    • L-Cystein ist schwefelhaltig, und ist die Vorstufe zu Glutathion, einem der schulmedizinischen Gradmesser für die Stärke des Immunsystems; sinnvoll wenn oxidativer Stress, und/oder Cr
    • manche schwören auf anorganischen Schwefel; ich schwöre auf das was hilft
    Maßnahmen: zusätzlich Sulfur Komplexe

    : zuviel S aus Nahrungsergänzung; das ist kein großes Problem, lediglich eine Verschwendung.

    S ist der thematische Übergang zur den toxischen Metallen. Er ist so wichtig, dass ihm neben seinem Messwert eine Beurteilung im Zusammenhang mit Entgiftung gewidmet ist: Index der Sulfokonjugation. Dieser zweite Wert sagt u.a. aus wie sehr allein Verfügbarkeit von mehr S (Thiol-Pool) die Ausleitung von toxischen Metallen begünstigen würde!

    Oft liegt der zugehörige S-Messwert im grünen Bereich. Das bedeutet dass zwar genug S im Körper da ist, aber nicht besonders gut genutzt werden kann (zu Sulfokonjugation). Das Mittel der Wahl um S aufzufüllen ist oft MSM. Falls das nicht anschlägt gibt es eine ganze Reihe anderer S-Quellen die sich ev. thematisch anbieten (siehe oben).



    Eisen (Fe)

    Der OLIGO/check zeigt die Fe-Sättigung des Gewebes, nicht die 98% die im Blut an Hämoglobin/Ferritin/Transferrin gebunden sind. Deshalb bei Anämie Symptomen unbedingt Ferritin & Hömoglobin im Blut checken!

    : siehe Zn (Upregulation)

    Ursachen: Blutverlust, zu wenig Zufuhr (Phosphate, Gerbstoffe in Kaffee & Tee, Phytinsäure in Getreide hemmt Fe-Aufnahme); erhöhter Bedarf in Schwangerschaft & Stillzeit, bei SM-Belastung, Nierenerkrankungen, zu wenig Magensäure
  • Cr & Fe sind Antagonisten: hohe Cr-Gaben führen zu vermehrter Fe-Ausscheidung, und Fe-Überschuss behindert Cr-Aufnahme
  • Maßnahmen: C & B-Vit. kombiniert, Kräuterblut, ..

  • Maßnahmen: NEM


    45mg

    Mangan (Mn)

    das "Allergie-SE" - nach Allergien/Unverträglichkeiten fragen

    ,: meist keine Überversorgung sondern Mn-Haushalt-Problem - auf Osteoporose checken, ob Strukturelemente des Knochen wie Ca, Mg, Si, Cu, Zn im Haar hoch sind.

    bis 1,5ppm: Säure-Base Haushalt checken,; bei gleichzeitiger Schwermetall-Belastung (insbesondere Pb, Cd, Hg) Mn zuführen, z.B. als Gluconat
  • mögliche Quellen: Schweiß- und Lötarbeiten, SM, berufliche Berührungspunkte, Trinkwasser, Intimdeodorants
  • Maßnahmen: SM-Ausleitung, ggf. Entsäuern, Trinkwasser auf Mn kontrollieren

  • : möglicherweise eine Folge von Borreliose, denn Borrelien brauche Mn (nicht Fe). Siehe auch unten Mn & Zn.


    Mn & Zn

    Steht der Umwandlung von Glutamat zu GABA (Gamma AminoButylAcid) im Wege, was Symptome mit sich bringt wie sie bei Epilepsie, ADHD, Schlafstörungen und "restless legs" mit sich bringt.
    • Glutamat (aus Glutamin gebildet) ist der wichtigste anregende Neurotransmitter des ZNS.
    • GABA (aus Glutamat gebildet) ist der wichtigste abregende Neurotransmitter des ZNS
    • Glutamin ==> Glutamat ==> GABA

    Vanadium (V)

    V imitiert die Wirkung von Insulin, sogar in dessen Abwesenheit

    : V-reiche Nahrung (Fette, pflanzliche Öle, Gelatine, Buchweizen, Fisch, ballastoffreiche Nahrung) & NEM (z.B. Only Trace Minerals von life extension)



    Bor (B)

    Reguliert den Ca-Mg-P Stoffwechsel und das Hormonsystem; Borax senkt Gelenkentzündlichkeit indem es den Abbau von Hyaluron hemmt.

    , : meist Verschiebung in die Zelle weil es die Zytokinbilung intrazellulär schwächt (Übergewicht?); deutet auf
    • Kompensation von chronischen Entzündungen (auch Viren) im Fettgewebe (silent inflammation) besonders im Zusammenhang mit hohen SM-Werten, aber auch Prostata und Zahnherde
    • Zytokin Freisetzung aus dem Bauchfett, insbesondere bei forciertem Abnehmen
    • hormonelles Ungleichgewicht ausgehend vom Bauchfettgewebe (siehe Zn, Cr)
    • aus externen Quellen (Borax, Borsäure als Konservierungsmittel, Dünge- & Reinigungsmittel) ist selten (dann auch im Vollblut hoch)
    Maßnahmen: B6, B2, Mg, Ca, P; Darmsanierung mit liposomales Curcumin & Quercin; Quellen & Ursachen beseitigen

    Ursachen: chloriertes Wasser, chlorhaltige Holzschutzmittel & Antibiotika, Schnaps
  • Maßnahmen: Bor zuführen mit Nahrung / NEM


  • 10mg

    Cobalt (Co)

    Ursachen:
    • up-Regulation von B12 wegen nitrosativem Stress oder Benzpyrene aus verkohltem Grillfleich, etc.
    • Abgase der Metall-, Zement, Glasindustrie & Autos; Laserdrucker Toner; Kobaltblau als Farbe, Lack, Glasur
    • Bestrahlung mit Co-60
    • selten zu viel B12 Einnahme (dann auch im Vollblut hoch)
    Maßnahmen: nitrosativen Stress senken; Quellen vermeiden

    Ursachen: chron. Magen-/Darm- Entzündungen, Magenresektion und andere Faktore für erniedrigte Resorption; ev. Langzeitvegetarier

    Maßnahmen: B12 Zufuhr


    Co ist ein Paradebeispiel für die Doppelrolle "organisch" und "metallisch". Als Metall ist Co extrem giftig, organisch extrem lebensfördernd wie in Vit-B12. In chemischen Formeln wird dieser Unterschied nicht erfasst, obwohl wir ihn jeden Tag erleben. Ähnliche Doppelrollen haben Cu, Cr, Mo, Va, Ge, usw.

    Lebende Organismen sind in der Lage metallisches Co, Va, Ge, (..) in organisches umzuwandeln, aus einem tödlichen Stoffwechselgift einen nicht ersetzbaren Mitarbeiter des Lebens zu machen. Das müsste auch mit Selbstmordattentätern gehen, nur wie? Die Alchemisten nennen so etwas Transmutation, wozu es den "Stein der Weisen" braucht. Ein Geheimnis eben.

    Ein heutiger Forscher der sich mit der alternierenden Doppelrolle von Spurenelementen/Metallen beschäftigt ist Gaston Naessens. Nach Naessens liegt die Ursache von Krebs in einer weiteren Doppelrolle, einem freundlichen in der Zelle lebender Mikroorganismus der unfreundlich wird.



    Molybdän (Mo)

    : Quellen vermeiden (beruflicher Kontakt in Stahlindustrie, Glühfäden, chem. Labor), SM-Belastung

    Maßnahmen:
    • Cu senken
    • Mo-haltige Nahrung (Hülsenfrüchte, Soja, Weizenkeime; Spinat, Leber, Getreide, Knoblauch, Blumenkohl) & Nahrungsergänzung (Burgersteins Multivitamin-Minerals-Tabs, OrthoDoc Multivital von Kyberg)
    • Erfahrungswert: Viele Migräne Betroffene haben Mo, was den Verdacht einer Sulfit-Intoleranz ins Spiel bringt. Gezieltes Weglassen von Sulfiten (Wein, Rosinen, Trockenfrüchte, Meerettich, Würzmittel, eingelegte Kirschen, Essig, Wein, Marmeladen und Gelees, getrocknetes Gemüse und Fertiggerichte) & Mo-Zufuhr führen dann zu Beschwerdefreiheit.


    0,6mg

    Lithium (Li)

    Der Feintuner für Neurotransmitter; Teil des Na-K-Ca-Mg Stoffwechsels; verbessert den B12 Transport und kann so als Geheimwaffe gegen Nitrostress eingesetzt werden.

    Störung der Neurotransmitter, besonders im Zusammenhang mit hohen SM-Werten; deutet auf Psychopharmaka (Affektstörungen, Manie, Depression) und Cluster Kopfschmerzmittel;

    plus Ca: Nitrostress senken und B12 geben

    reagiert ev. positiv auf J-gaben



    Germanium (Ge)

    stimuliert das Immunsystem; anti-tumoral; aktiviert Makrophagen gegen Viren oft weil Gewicht reduziert wurde ==> Toxine werden freigesetzt; es normalisiert sich dann wieder mit dem Gewicht; Krebs kann schnellen Gewichtsverlust mit sich bringen;

    plus Li : starke Toxinbelasstung

    Maßnahmen: Ginseng und andere Ge-Produkte (in der EU verboten); Getreide & Lauchgewächse in der Nahrung erhöhen



    Fluor (F)

    Es wurde lange Zeit verbreitet, dass Fluoride vor Zahnkaries schützen und den Zahnschmelz härten. Tatsache ist das Fl bereits in kleinen Mengen gitig ist (tödliche Dosis 5-10mg/kg): es ist ein FR, bremst Enzymreaktionen, verbindet sich mit Al zum ALzheimer Faktor AlF3, zerstört als Fluorsäure die Magenschleimhaut und bindet Ca (Osteoposrose).

    Quellen:
    • Zahnpasta (55%), besonders gefährdet sind untergewichtige kleine Kinder
    • Ernährung, Tabletten, Nahrungsergänzungsmittel (45%)
    Maßnahmen:
  • Quellen beseitigen
  • J wirkt antagonistisch, unterstützt von Lecithin
  • (liposomales) Curcumin, Huminsäure, Leberunterstützung
  • anti-Oxidantion, v.a. Rutin (Petersilie, Buchweizen) & EGGG (Grüntee, Matcha)
  • Algen & andere Metall-ausleitende Maßnahmen
  • hochwertige Ca/Mg Quelle (Sango Koralle)




  • allgemeine Handlungsempfehlungen

    Gerade bei der ersten Messung macht es keinen Sinn alles berücksichtigen zu wollen. Als Erstes schaue ich mal auf das Gesamtbild, wie viel ist auf der Mangel- und wie viel auf der Überschuss-Seite der Mittellinie? Wenn viele Messergebnisse ziemlich gleichmäßig linkslastig sind, dann macht es Sinn ein Präparat auszuwählen in dem fast alles drin ist. Mit ein bisschen Suchen und Vergleichen findet sich das, was am besten zum jeweils vorliegenden Anforderungsprofil passt. Hier ein paar Möglichkeiten:
    Wenn das Bild nicht so gleichmäßig linkslastig ist, konzentriere mich als Faustregel auf die fünf längsten "Nasen", egal in welche Richtung sie zeigen. Hier wären das Ch, Si Mg, Zn & Mo. Und dann schauen wir mal, was in den nächsten 3 Monaten passiert.

    Info zu SE/MIN in NEM

    Organische Salze werden besser ins Blut resorbiert als anorganische Salze. Es wird von chelatiertem Zink, chelatiertem Mangan, .., gesprochen.

    (1) Gluconate - Salze der Gluconsäure: Kupfer (Cu), Zink (Zn), Mangan (Mn) und Kalium (K). Das ist interessant, weil alle zu viel Aluminium (Al) haben und der Körper zur Ausleitung von Al neben Silicium (Si) & Phosphor (P) auch Gluconsäure gut gebrauchen kann.

    (2) Glycinate - Salze der Aminosäure Glycin: Mg, Zn, Cu, Molybdän (Mo), Cr, und Bor (B), z.B. Only Trace Minerals von life extension.

    (3) Orotate - Salze der Orotsäure, auch als Vit-B13 (ein Vitaminoid) bekannt. U.a. verbessert Orotsäure Lern- und Gedächtnisleistungen, und sie verhindert dass sich der ATP-Spiegel im Herzen sich völlig entleert: Mg, Zk und Lithium (Li)

    (4) Zitrate – Salze der Zitronensäure

    Nahrung vs. Nahrungsergänzung

    Spätestens jetzt erhebt sich die Frage wann es besser ist etwas Fehlendes über die Nahrung zuzuführen, und wann es ratsamer ist auf Nahrungsergänzung (NEM) zuzugreifen. Es gibt es keine schwarz-weiß Antwort, und doch gibt es Tendenzen.

    Smoothie - gesund, lecker, funktionell

    wikipedia.org/wiki/substitutionstherapie: "Eine Substitutionstherapie ersetzt durch äußere Zufuhr Substanzen, die dem Körper normalerweise durch eigene Organleistung zur Verfügung stehen, aber aufgrund von Funktionsschwäche oder -versagen des entsprechenden Organs nicht oder nicht in ausreichender Menge zur Verfügung stehen."

    Essen und Trinken kann/darf/soll lecker sein und trotzdem gesund oder gar "substituierend". Wenn ich etwas mit Apettit zu mir nehme dann kommt es besser an. Wie vielen anderen auch schmeckt auch mir die meiste Nahrungsergänzung nicht besonders. Ich krieg's gut runter, aber lecker ist etwas anderes. Speziell wenn es jeden Tag runter soll, würde es sehr helfen wenn es schmeckt. Das hat mich experimentieren lassen und... ich bin fündig geworden. Zunächst ein paar Fakten:
    Persönlich weiß ich schon lange vom guten Effekt des Chlorophyll (aus allem pflanzlichen was grün ist, vor allem Blätter und Algen) auf mein System. Und von der beschränkten Verfügbarkeit des Chlorophyll wegen meinem schlampigen Kauverhalten weiß ich auch. Ein starker Mixer ist deswegen schon lange mein Begleiter.

    Wer jetzt ein Rezept erwarten, den werde ich enttäuschen. Bei mir gibt's nicht jeden Tag das gleiche und mein "Rezept" wird anderen Personen in ihrer individuellen Situation selten gerecht. Was es hier gibt ist eine Art Formular in die jede/r sein Angaben eintragen kann/soll/muss. Und jetzt zum Formular:
    1. Die Basis meiner Smoothies sind süß-saure Früchte, z.B. Mango, oder Apfel, Beeren, ... Zu viel süß lässt sich mit Zitrone ausgleichen, zu viel sauer mit Honig. Damit dieser süß-saure Basisgeschmack nicht überdeckt wird braucht es davon eine gewisse Menge, etwa 20%.

    2. Als nächstes kommen Blätter hinein wie Löwenzahn, Brennessel, Giersch, Gundermann, Wegerich, Petersilie, Schnittlauch, Thymian, Bohnenkraut, Kapzuzinerkresse, Schafgarbe, Minze (wenig), Salbei (wenig), Liebstöckel (nicht zuviel), Spinat, Salat, ...

    3. Gewürze: Asafoetida (wenig), Bockshornklee, Galgant oder Ingwer (scharfer Geschmack), ev. Bitterstoffe falls sie nicht aus den Kräutern kommen

    4. Öl (gute Qualität): meine omega-Fettsäuren, Leinöl, flüssig Vit.-D, sonstige ölige Nahrungsergänzung

    5. Silicea Balsam von Hübner (oder vergleichbares) - ein Meßlöffel; zusammen mit dem Öl ergibt das einen cremigen Smoothie bis hin zu Dickmilch-artig

    6. Chlorophyll-haltiges: Algen wie Afa, Chlorella, Spirulina; Phytoplankton; ev. Gerstengras, Weizengras, Moringapulver

    7. Nahrungsergänzung wie Magnesiumcitrat, L-Cystein, Vitamine, Anti-Oxidantien

    8. Optional und nur bei sofortigem Konsum: Effektive Mikroorganismen, Wasserkefir, Probiotika

    9. KEIN(E): alpha-Liponsäure, Zeolith, Heilerde, Kohle, Oxidationsmittel (!)

    10. Wasser bis etwa 1/3 der Zutaten eintauchen, ggf. beim mixen mehr zugeben

    11. erst bei niedrigerer Geschwindigkeit zerkleiner, dann auf Vollgas steigern bis es cremig ist

    12. probieren und ggf. zur geschmacklichen Abrundung nachwürzen

    Tipp: Bekannte von mir machen ihren Smoothie auf der Basis von Milchkefir.


    Die Ratios


    Rechts sehen sie die Bewertung der Ratio Ca/Mg von den Einzel-Messwerte von Ca und Mg aus der Graphik darunter.

    Dabei fällt sofort etwas auf: Obwohl die "Grätsche" der Einzelmesswerte zwischen Ca & Mg kleiner ist als zwischen Ca & P, kommt die größere Grätsche Ca/P in der Bewertung (Ratio) besser weg als die kleinere Ca/Mg Grätsche. Das scheint auf den ersten Blick ein Widerspruch zu sein, drückt aber lediglich aus, dass die Ca/Mg Ratio physiologisch schwerer wiegt. Und genau deswegen gibt es diese Ratios, um solche Unterschiede in der Gewichtung zu verdeutlichen. Sonst übersehe ich nämlich, was Statistik und jahrzehntelange Erfahrung ermöglicht hat: diese Gewichtungen heraus zu arbeiten und aus den Messwerten zu errechnen. Dadurch kann ich berücksichtigen, was auf den ersten Blick nicht zu sehen ist, ein echter Vorteil. Mehr dazu weiter unten.

    Mein Modell zur Veranschaulichung: Beziehungen sind wie ein Mobilé, sobald ich an einer Figur ziehe, wackeln alle anderen auch. Es ist fast unmöglich vorherzusagen, was genau passieren wird. Überraschungen sind garantiert, selbst wenn ich nur ganz vorsichtig ziehe. Und in diesem Mobilé gibt es außer Ca und Mg noch eine ganze Reihe weiterer Mitspieler.

    Ca hat neben Mg einen zweiten Gegenspieler, nämlich Phosphor (P). Wir haben also ein Dreiecksverhältnis mit Ca in der Mitte: Mg-Ca-P. Dreiecksverhältnisse sind deutlich komplizierter als Zweierbeziehungen. Und dann kommt noch der Rest der Familie dazu. Weniger gewichtige Mitspieler sind Vit-D und Silicium (Si), und weitere enge Beziehungen bestehen auch zwischen K & Na und zwischen Cu & Zn.

    Aus meinem OLIGO/check Blickwinkel - das sind meine bisherigen Erstmessungen - sieht das vereinfachte Ausgangsbild der vier den-Transport-in-die-Zelle-regulierenden Mineralien oft so aus:
    1. fast alle haben viel zu wenig Mg

    2. bei vielen ist Ca eher zu hoch, Mangel kommt vor insbesondere bei Jugendlichen (erhöhter Bedarf) und Frauen über 50.

    3. fast alle haben genug oder zu viel Na

    4. etwa 75% haben zu wenig K (die oben gemessene Person gehört zu den übrigen 25%)

    Häufigstes Problem: Mg gepaart mit Ca

    Der Körper nimmt nach Lehrbuch Mg ohne Ca nicht auf, das "ideale Verhältnis" Mg:Ca ist dabei 1:2 wie in Sangokoralle. Die meisten Menschen haben aber Mg-Mangel gepaart mit Ca-Überschuss. Wenn dann Mg & Ca im Idealverhältnis zugeführt werden steigen sie zusammen an, doch oft bleibt die Grätsche im Mg/Ca-Ungleichgewicht.

    Deshalb ist ein gleich großer Mangel von sowohl Ca wie Mg oder auch ein gleicher Überschuss physiologisch viel günstiger als der häufige Mg-Mangel gepaart mit Ca-Überschuss. Je größer die Grätsche, desto problematischer. Außerdem: zu viel Ca im Organismus hemmt die Aufnahme von Mg.
    Sind sie verwirrt? Ich auch. Da hilft oft nur Versuch und Irrtum, also tun, dann nachmessen und die Maßnahmen ggf. korrigieren und wieder tun, usw.

    Strategie bei Mg gepaart mit Ca


    Im Foto links sehen sie die alten (grau) und neuen Werte (farbig) der vier Ratios im Vergleich und unten den Großteil der zugehöreigen Einzelmesswerte (außer Cu/Zn).

    Die Veränderungen der Einzelwerte sehen weniger dramitisch aus als die Veränderungen der Ratios (Ca/Mg!). Es ist ein weiteres Beispiel dafür, dass einzelne Spieler im „Mobilé“ nicht nur für sich gesehen werden sollten.

    Obwohl ich nicht sagen kann was genau passieren wird, ermöglichen es mir die Messergebnisse eine Strategie zu entwickeln und deren Verlauf mit jeder weiteren Messung zu überprüfen und sie ggf. zu ändern.

    Ratio Bezug


    Ca/Mg

    , : Gewebsverkalkungen, Steine; die Co-Faktoren zum Ca-Einbau sind Vit-D, Bewegung, Mn, Zn (Mineralregulierung), Cu (Kollagenbildung), Si, Vit-K;

    Ca und/oder Mg , folgendes checken:
    • Osteoporose
    • Parodontose
    • Überfunktion Schilddrüse oder Nebenschilddrüse
    • Herz-Kreislauf Probleme, hoher Blutdruck
    , : schlechte Ca-Aufnahme und/oder Mg , folgendes checken:
    • Vit-D Mangel
    • fehlende Bewegung
    • Parathormon (PHT) Unterproduktion (Nebenschilddrüse)
    • chron. Darmprobleme (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, ..) stören Ca-Aufnahme
    • zu viel Eiweiß oder zu wenig Kalorien in der Nahrung stören Ca-Aufnahme


    Ca/P

    , : bestätigt Knocheneinbaublockade von Ca, vermutlich P und Überversorgung von Vit-D ohne Vit-K; eventuell Mn.

    , : schlechte Ca-Aufnahme und/oder P; folgendes prüfen
    • Bedarf an Vit-C & K
    • Bewegungsmangel
    • chron. Darmprobleme (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, ..)
    • zu viele Phosphate in der Nahrung


    Na/K

    Na = Hauptmineral der extrazellulären Flüssigkeit
    K = Hauptmineral der intrazellulären Flüssigkeit

    , : folgendes prüfen
    • Niereninsuffizienz
    • Nebenniereninsuffizienz
    • Salzarme Ernährung plus K-aussparender harntreibende Mittel
    , : intrazelluläre Na-Zunahme geht häufig mit einer extrazellulären Na-Abnahme einher plus zeitgleicher K-Abnahme:
    • zu viel Salz
    • harntreibende Mittel die K nicht aussparen
    • Bluthochdruck
    • chron. Stress mit zu viel Aldosteron (überaktiv Nebennierenrinde)
    möglich selbst wenn beide Einzelmesswerte Werte im grünen Bereich liegen, aber eine Grätsche vorliegt (K & Na)


    Cu/Zn

    Die wichtigste Ratio, die sogenannte Klevay-Zahl, Normbereich 0,11 bis 0,17

    , : kann auf Krebs hindeuten (außer bei Blutgruppe A)
    • Krebs-Entwarnung wenn es gelingt den Wert in den Normbereich zu verschieben
    • Morbus Crohn
    • chron. Polyarthritis im fortgeschrittenen Stadium
    • Histaminmangel (best. Formen von Schizophrenie).
    , : Herzkranzgefäß-Erkrankungen; bei Angina Pectoris Vorwarnzeichen für zeitnahen Infarkt, Entwarnung wenn es gelingt den Wert in der Normbereich zu verschieben.

    Toxische Metalle

    Metalle lösen sich zwar nicht in Wasser, aber sie sind ein bisschen fettlöslich, insbesondere in der Anwesenheit von Säure - z.B. schweißige Fettfinger auf metallischem Tür- oder Fenstergriff oder sonstige Berührung von Metallflächen (Schmuck!).

    Wenn ich Teewasser in einem Aluminium Kessel koche ist das kein großes Problem, aber wehe es kommt Fett dazu. Dann wird selbst Edelstahl problematisch: Kartoffeln kochen ist o.k., Kartoffelbrei nicht, weil Milch und Butter dazu kommen. Silberlöffel in Mayonnaise liefert dazu ein anschauliches Sekundenphänomen. Das Gleiche passiert in kleinerem Maßstab jedes Mal, wenn Fett, Säure und Metall zusammen kommen. Steter Tropfen höhlt den Stein, denn das passiert bei praktisch jedem Essen durch
    1. kochen, backen, braten
    2. Messer, Gabel, Löffel (sofern sie aus Metall sind)
    3. kauen, sofern Zahnmetalle im Mund sind; Amalgam enhält neben seinem Hauptbestandteil Quecksilber (Hg) und anderen gewollten Metallen sämtliche anderen Metalle als Verunreinigungen!

    Als mögliche Quellen für Schwermetalle kommt danach eine ganze Weile nichts, dann Kosmetika.

    Auf Grund ihrer Fettlöslichkeit können Schwermetalle im Körper nur dort gelagert werden wo Fett ist:
    1. Rettungsring (Unterhaut-Fettgewebe)
    2. Nervenzellen (Gehirn, Rückenmark, periphere Nerven)
    3. Gelenkschleimhäute

    Ausführlichere Info zu Quellen, Problemen und Lösungen finden sie in folgenden Handbüchern:

    Häufige Muster

    Fast immer sind entweder der Al-Wert oder der Hg-Wert am höchsten. Wegen seiner von Schwermetallen abweichenden Eigenschaften steht Al für sich allein. Bewegung im Hg-Wert ist meist richtungsweisend für die weiteren Schwermetalle. Quecksilber (Hg) verstehe ich deswegen als Rudelführer für die anderen 13 Schwermetalle. Al ist wie gesagt kein Schwermetall.

    Ist der Körper regulationsfähig, dann reagiert er auf erfolgreichen Ausgleich von Mineralien und Spurenelemente mit Ausleitung von Metallen, oft innerhalb von Monaten. Wie man in der Folgemessung zu sehen bekommt entscheidet er sich dabei entweder für die Al- oder die Hg-Baustelle. Häufig kommt dann eins von 3 Mustern zum Tragen:
    1. Wenn der Hg-Wert steigt wie in der Graphik rechts, dann ist Hg aus den Zellen heraus mobilisiert worden, wo es stärker wiegt. Es ist der Hinweis darauf dass Schwermetalle-Entgiftung begonnen hat, und wie man in der Graphik sehr schön sieht sind alle anderen Schwermetall-Werte brav gefallen - die Bilderbuch Situation.

    2. Manchmal fällt auch Hg und ein paar andere Metall-Werte steigen. Egal wie, es ist der Aufruf den Körper bei der Schwermetall-Ausleitung zu unterstützen. Gängige "Verbrauchsartikel" bei der Schwermetallausleitung sind S, P, J, Se, Zn, Mg. Zusätzlich ist auf alle sinkenden MIN & SE Messwerte zu achten. Außerdem würde ich immer natürliche Chelatbildner nehmen:
      • Phytoplankton (ich bevorzuge anstelle der flüssigen Variante das Pulver mit Öl zu mischen)
      • AFA-Algen Pulver
      • alpha-Liponsäure; unsere Leber stellt alpha-Liponsäure selbst her, jedoch nicht genug
      • Braunalgen wie Laminaria japonica; geschmacklich auf Dauer anspruchsvoll, deswegen eher in Kapseln
      • Chlorella-Algen brauchen systematische Einnahme - (mehr dazu).

    3. Wenn der Al-Wert deutlich sinkt, bleiben die anderen Metalle tendenziell wo sie sind. Zu seiner Ausleitung braucht es vor allem Si und Si und Si. (siehe Al).

    Hier nochmal häufige Muster in der Folgemessung wenn Entgiftungen angelaufen sind:


    • Ca steigt weiter: steigender nitrosativer Stress

    • P sinkt oder steigt nicht trotz Einnahme von omega 3/6/9 (ATP, Membranstress)

    • Si sinkt oder steigt nicht trotz Einnahme von Silicea Präparaten: Al wird vermehrt ausgeschieden

    • S sinkt oder steigt nicht trotz Einnahme von MSM & schwefelhaltigen AS:
      1. Hg steigt gleichzeitig: Hg wird vermehrt aus den Zellen mobilisiert & es braucht mehr S(MSM) um es aus dem Körper auszuscheiden
      2. oxidativer Stress steigt gleichzeitig: & es braucht mehr Sl (Taurin, MSM)

    • Cu insbesondere mit Zn: Leberüberforderung

    • Cr sinkt oder steigt nicht trotz Einnahme von Cr-Picolinat:
      • Insulinresistenz
      • wegen chron. Entzündungen u/o vielen FR versinkt Cr in der Glutathion Synthese

    • B steigt: aufflammende chron. Entzündungen im Fettgewebe, hormonelles Ungleichgewicht

    • Li steigt: Reizleitungsstörungen (Neurotransmitter)

    Der natürliche & schonende Auscheidungsweg für SM führt über die Leber und den Darm (Stuhl). Chemisch-synthetische Chelatbildner wie DMPS, DMSO & EDTA laufen über die Nieren. Das ist zwar intensiver (schneller), nimmt aber die Nieren sehr mit und ist daher für Menschen mit schwachen Nieren gar nicht zu empfehlen (drohende Folgeschäden). Da DMPS & Co. auch MIN binden, d.h. Substitution standardmäßig erfordern, ist eine Überprüfung der MIN-Spiegel mit dem OLIGO/check während einer solchen Ausleitung sinnvoll. Generell braucht die Ausleitung vermehrt: Zur Erinnerung: SM-Entgiftung ist die Königsdisziplin der Ausleitungen und setzt voraus dass der Bertroffene dazu in der Lage ist. Checken und was nötig ist und eins nach dem anderen einrenken:

    Aluminium (Al)

    Al ist nach Sauerstoff und Si das dritthäufigste Element in der Erdkrusteist; es ist kein Schwermetall. Trotz der Allgegenwart von Aluminiumverbindungen enthält unsere Körper nur ein geringer Al-Spiegel (150-295 mg). Normalerweise gibt es gute Resorptions-Barrieren und Eliminationsmechanismen.

    Durchschnittliche Alu-Aufnahme mit der Nahrung beträgt ca. 25 mg pro Tag; 2 bis 3 mal mehr bei Aufbewahrung der Speisen in Alu-Kochgeschirr oder Alu-Folie, vor allem von stark sauren (wie Tomaten, Rhabarber, Sauerkraut, Früchte) oder stark alkalischen Nahrungsmitteln (wie Knoblauch, Zwiebeln, Kartoffeln, Rote Bete).

    Neben Gebrauchgegenständen wie Tür- und Fenstergriffe vor allem als als Magnesium-Al-Silikat in Deodorantsteinen, als Al-Silikat in Wasserenthärtern und früher in rieselfreudigem Speisesalz (heute durch Na/K-ferrocyanid ersetzt). Aluminium hat keine biologische Funktion, lagert sich vor allem in den Knochen ab; wegen Plazenta- und Hirnschrankendurchlässig mittlerweile Umweltgift Nr. 1.

    Maßnahmen:
    • erhöhter Si(licium) Bedarf 10-30mg: Si ähnelt Al hinsichtlich chemischer Eigenschaften und kann es verdrängen. Enzyme, die durch Aluminium blockiert sind, können durch Silicium regeneriert werden. Kolloidales Si wie in Hübner Silicea oder Enterosgel kommen besser an.
    • Mn 10mg, Fe-Bisglycinat 20mg falls keine Kontraindikationen vorliegen
    • Braunalgen (Kelp, Tang) & Blaualgen (Afa, Phytoplankton, Spirulina)
    • Zn 30-60mg, Mg/Ca 400/800mg
    • Se 200mcg & Vit-E 400mg; Vit-C 2g, B6 50-100mg
    • Antioxidantien; oxidativer Stress: liposomales Glutathion
    • Apfelpektin bindet Al. Pektine dienen im Dickdarm als „Futter" für die dort ansässigen Mikroorganismen, die die Pektine metabolisieren und kurzkettige Fettsäuren freisetzen, die eine notwendige Voraussetzung für eine gesunde Darmflora sind.
    • Apfelsäure insbesonders als Magnesiummalat: Apfelsäure überwindet die Bluthirnschranke und bindet dort Al durch Autausch gegen Mg (welches dann den Neuronen zur Verfügung steht).
    • Verschiedene organische Säuren binden Aluminium: Bernsteinsäure, Zitronensäure und Oxalsäure (Zwiebeln), optimal entgiftet jedoch die Apfelsäure. Der Verzehr von Äpfeln trägt insbesondere in Kombination mit Magnesium zur Ausschwemmung von Aluminium bei. Bewährt hat sich auch eine Kur mit Apfelessig.
    • Curcumin aus dem asiatischen Ingwer-Gewächs Kurkuma absorbiert Aluminium ebenfalls und ist darüber hinaus entzündungshemmend. Damit ist wahrscheinlich die schon lange bekannte Eigenschaft des Gewürzes erklärbar, vorbeugend gegen Nervenschädigungen zu wirken.
    • Basenmischung zur Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes (Aluminium wird im sauren Milieu besser vom Körper aufgenommen)
    : zusätzlich Vit-C Infusion hochdosiert

    Antimon (Sb)


    ein natürlich vorkommendes Element; wird durch viele menschliche Anwendungen in die Natur getragen: Duftstoffe im Kosmetika & Körperpflegemitteln; PET-Flasche als Thermoskanne, Weichmacher, Medizin gegen parasitäre Infektionen, Flammschutz; richtig hohe Sb-Werte haben oft mit Radioaktivität zu tun (Russland).
    Maßnahmen:
  • B1 hemmt Sb-Aufnahme, als B-Komplex
  • Zn 30-60mg, Se 100-200mcg
  • S-haltige AS 1-1,5g (wie Methionin, Cystein, Glutathion)
  • Cr wirkt antagonistisch
  • Vit-C 2-3g, Antioxidantien
  • Algen & andere Chelatbildner
  • akut: Therapien mit DMPS und Medizinal-Kohle
  • Silber (Ag)

    V.a. aus Zahnmaterialien, Schmuck und Essbesteck; chirurgische Implantate, als Konservierungmittelund zur desinfektion in vielen Produkten verwendet; Ag ist hauptsächlich extrazellulär und die Ausleitung daher einfacher.
    Maßnahmen:
  • liposomales Glutathion & N-Acetyl-Cystein, Methionin
  • Se mindestens 400mcg, Si
  • Braunalgen
  • Vit-C bis 3g, E bis 1200 IU (3x400)
  • Arsen (As)

    hochgiftig, deswegen in Insektiziden & Pestiziden; außerdem Imprägniermittel, Fleckentferner & chemische Reiniger. Die Arsenbelastung kann für jene hoch werden, die im Zuge ihrer Arbeit mit Arsen hantieren, bedeutende Mengen an Wein trinken, in Räumen mit arsenbehandeltem Holz leben oder die in der Nähe von Ackerflächen ihren Wohnsitz haben, auf denen in der Vergangenheit arsenhaltige Pestizide aufgebracht worden sind.
    Maßnahmen:
  • liposomales Glutathion
  • Zn 30-60mg, Se 100-200mcg, J
  • Taurin, N-Acetyl-Cystein, Methionin (S-haltige AS)
  • Methylfolat (400mg im Blut senkt As um 14%)
  • Vit-C 2-3g
  • Blau- & Braunalgen
  • Barium (Ba)

    Arbeiten mit Beton & Zement; in Körperpflegemittel, Kosmetika (Lippenstift), Plastikzahnfüllungen und Dieselabgasen; Menschen mit dem größten Risiko eines Barium-Kontaktes arbeiten in der Ba-Industrie. Richtig hohe Ba-Werte haben oft mit Radioaktivität zu tun (Russland).
    Maßnahmen:
  • Ca/Mg 1/0,5g, Zn 30-60mg
  • B6 & B-Complex (Verdrängung von Ba), Vit-C 2-3g
  • S-haltige AS 0,5-1g (wie Methionin, Cystein, Glutathion)
  • Regulierung des Säure-Basen-Haushaltes (verbesserte Metallausleitung über Nieren)
  • Beryllium (Be)

    Das fossile-Brennstoffe-Metall, reichlich in Petroleum, Benzin, Spiritus, usw.; mit Affinität für das Suchtzentrum im Gehirn, wo es die Glutamat Rezeptoren blockiert (Depression); Verwendung als Legierungszusatz in zum Beispiel Kupferberylliumbronze. Es zählt zu den Leichtmetallen und ist äußerst schädlich, wenn es eingeatmet wird, da es die Lunge angreift und Lungenentzündung hervorrufen kann.
    Maßnahmen:
  • Zn 30-60mg, Se 100-200mcg, Ca 0,5-1g, J
  • Vit-C 2-3g, Fe 10-15mg
  • S-haltige AS 0,5-1g (wie Cystein, Glutathion)
  • Wismut (Bi)

    Äußerst geringe Radioaktivität; Bestandteil einer antibiotischen Therapie gegen Helicobacter pylori; Atemgift (eingeatmeter Staub); in niedrig schmelzenden Lötverbindungen und schmelzbaren Legierungen sowie niedrig toxischer Bleiverbindungen benutzt (Senkblei, Bleischrot); industriell wird es als eines der weniger giftigen Schwermetalle angesehen.
    Maßnahmen:
  • häufig Zn 30-60mg
  • Vit-C 2-3mg, Se 100-200mcg
  • Methionin, Cystein 0,5-1g
  • in schweren Fällen Chelat Therapie
  • Cadmium (Cd)

    Das Rauchermetall; 5x giftiger als Blei (Pb); wo Zink ist findet sich meist auch Cd.; bei hohem Cd-Wert Blutdruck checken. Cd kommt hauptsächlich in der Erdkruste vor- immer in Kombination mit Zink. Unvermeidbares Nebenprodukt der Zink-, Blei- und Kupfergewinnung. Abgesehen davon gelangt es auch über Dünger (Blaukorn) und Pestizide in den Boden; schwarze Schokolade, Lippenstift.
    Maßnahmen:
  • Rauchen abschaffen, Quellen eliminieren
  • häufig Zn max. 50mg, Fe 10-15mg
  • Se-Methionin 200mcg, B6 50mg, Vit-C 2-3g
  • Braunalgen
  • spätestens wenn oxidativer Stress: liposomales Glutathion
  • Cystein, Methionin
  • Cd-Ausleitung verbraucht J
  • Ca 0,5-1g blockt Resorption
  • ev. EDTA Infusionen (IBCM Protokoll)
  • Quecksilber (Hg)

    Hauptbestandteil von Zahnamalgam; nach Klinghardt hat Hg "gatekeeper"-Funktion für das Gehirn, d.h. es überwindet als erstes Toxin die Bluthirnschranke und lässt die Tür für alle weiteren fettlöslichen Gifte offen.
    Maßnahmen:
  • Se 200mcg; welches Se ist kontrovers:
    • Se-methionin nur bei Se, (extrazellulärer Mangel) - könnte Hg in der Zelle vermehrt methylieren (nicht gut)
    • Na-Selenit bei extra-zellulärem Hg, wenn es bereits aus der Zelle in extrazellulären Raum verschoben wurd und der Wert dadurch gestiegen ist
  • B12, aber nicht als Methylcobalamin!
  • Ausleitung verbraucht J - erhöhter Bedarf!
  • Zn 30-60mg fördert Ausscheidung
  • Antioxidantien wie 2g Vit-C, 400mg Vit-E
  • Cystein & Methionin 0,5-1g
  • Braun- & Blaualgen, alpha-Liponsäure und andere Chelatbildner (Algen), Carnitin
  • viel trinken, Schwitzen (Sauna), sportliche Betätigung
  • Nickel (Ni)

    Das Harnwegs- und Hautallergien-Metall; bis zu 8% in Edelstahl; der Grund warum immer mehr Kassiererinnen Handschuhe tragen. Ni wird von Harnwegsbakterien als Katalysator bei der Harnstoffverwertung gebraucht; zur spezifischen Ausleitung von Ni dient die Aminosäure Histidin. Bei gleichzeitigem Zi-Mangel ist Curazink von Stada, ein Zink-Histidin Komplex, eine gute Option.
    Maßnahmen:
  • Schokolade vermeiden
  • Co ist das natürliche Antidot: B12 10mg und Metafolat (B9)
  • Cu 1mg ist ebenfalls nat. Antidot, jedoch auf Cu-Anstieg kontrollieren
  • wenn Zn 25mg, jedoch nicht zusammen mit Mn & B12
  • oxidativer Stress: liposomales Glutathion
  • alle S-haltige AS erhöhen, insbesonder Cystein, Methionin 0,5-1g
  • Vit-C 2-3g, Vit-E 800-1200 IU, Pectin
  • Platin (Pt)

    Platin wird darüber hinaus in einer nahezu unüberschaubaren Anzahl von Bereichen verwendet, u.a. als Katalysator, Schmuck, Implantate, Zahnmetall. Die Verwendung von Pt in Metallprodukten verursacht scheinbar keine ernsten Umweltprobleme, doch es ist bekannt, dass es am Arbeitsplatz eine ernstzunehmende Gefahr darstellen kann. Es wird von Autos, welche mit einem Katalysator und unverbleitem Benzin betrieben werden, in die Luft emittiert.
    Maßnahmen:
  • Zn 30-60mg, Se 100-300mcg, Mn 2-5mg
  • Vit-C 2.3g, E 1200 IU, Beta-Carotin 3x 400mg
  • Blei (Pb)

    Das "alte-Wasserleitung Metall" (Bleirohre); Lötverbindungen, Lippenstift. Manche behaupten dass beim Untergang des römischen Weltreichs die bleiernen Wasserleitungen ein entscheidende Rolle gespielt haben. Pb hat eine Affinität fürs Knochenmark (Leukämie).
    Maßnahmen:
  • liposomales Glutathion mit N-Acetyl-Cystein
  • Ca/Mg 0,5-1g falls
  • Vit D3 gemäß Bluttest
  • Cr fängt zellschädigende EInflüsse ab
  • B-Komplex aktiviert, vor allem B12, B9 (Verdrängung, Resorptionsverminderung)
  • Blau- & Braunalgen
  • Zn oft hartnäckig 30-60mg
  • Pb-Ausleitung verbraucht J
  • Vit-C 2g, E 100-400mg, Antioxidantien
  • schulmedizinisch akut: Chelattherapie mit EDTA
  • Thallium (Tl)

    auch in Kleinstmengen extrem giftig; ist zusammen mit Hg am schwierigsten auszuleiten.
    Maßnahmen:
  • K beobachten und ggf. substituieren (Tl verdrängt K in den Zellsystemen)
  • akut: Berlinerblau und Medizinal Kohle
  • Zn, Vit-C, Antioxidantien
  • Thorium (Th)

    Die akute chemische Toxizität von Thorium wird fraglicherweise als gering eingeschätzt und im Wesentlichen auf die Radioaktivität zurückgeführt; in künstlichen Duftstoffen von Körperpflegemitteln & Kosmetika, Magensäure-bindende Mittel, Kontrastmittel
    Maßnahmen:
  • Zn 30-60mg, Se 100-200mcg, Mn 2-5mg
  • Beta-Carotin, Vit-C 2-3g, E 1200 IU
  • Kontakt meiden
  • Gadolinium (Gd)

    Intravenös injizierte Gadolinium(III)-Verbindungen wie Gadopentetat-Dimeglumin dienen als Kontrastmittel bei Untersuchungen im Kernspintomographen (MRT); Gd kann sich bei wiederholter Anwendung auch im Gehirn ablagern. Mittlerweile wird Gd auch bei Gelenkproblemen gespritzt.
    Maßnahmen:
  • nierenunterstützende Massnahmen: gesunde Nieren können Gd bei geringer Belastung im Laufe der Tage wieder ausscheiden; wenn Gesamtbelastung mit toxischen Metallen sind Nieren bereits überfordert
  • Ausleitung schulmedizinisch: Chelattherapie mit EDTA, besser mit DTPA (Diethylentriamin-pentaacetat)
  • alternativ: Curcumin ist wichtig, liposomal effektiver


  • Oft brauchen keine Metalle gezielt ausgeleitet werden, eher alle zusammen. Die Entgiftung von Metallen läuft in 3 Stufen:
    1. die fettlöslichen Metalle werden aus ihren Speicherplätzen ins Blut mobilisiert
    2. sie in eine wasserlösliche Form gebracht (Konjugation, Chelierung), was viel S und Zn (ver)-braucht
    3. sie werden dann über die natürlichen Ausscheidungswege (hauptsächlich Leber und/oder Nieren) eliminiert
    Das verbraucht eine Menge Vitalstoffe die "nachgefüllt" werden sollten, insbesondere wenn die Ausleitung forciert wird. Hier ein Blaupause für allgemeine Substitution in solcher Situation: Zu beachten:
    Affinität von bestimmten Metallen zu bestimmten Geweben/Funktionen:

    Errechnete Ergebnisse - Hinweise

    Ähnlich der 4 Ratios fließen in diesen Ergebnissen die bekannten Wechselwirkungen und statistischen Beziehungen verschiedener Messwerte mittels eines Algorhythmus zusammen. Das ist nicht in Stein gemeißelt sondern sind eher Fingerzeige: Schau doch mal genauer da hin, damit nichts übersehen wird.

    Vitamine


    Vitamine kann unser Stoffwechsel nicht bedarfsdeckend synthetisieren. Sie müssen mit der Nahrung aufgenommen werden & gehören zu den essentiellen Stoffen, unterteilt in fettlösliche und wasserlösliche Vit.
    1. A, D, E, K - fettlöslich
    2. C und die B-Vit (B1-3 B5-7, B9, B12)

    Vit.-A (Retinol)

    • Quellen: 2/3 aus beta-Carotin, 1/3 aus tierischer Nahrung
    • unentbehrlich für normale Sehfunktion; Funktion der Schleimhäute (Luftwege, Darm), zusammen mit Carotin wichtig für Haut- % Nagelqualität
    • negative Beeinträchtigung: Entzündungen, OPs, Stress, Rauchen, fortgesetzt schlechte Luft atmen, SM, starkes Sonnenlicht, Störungen der Fettresorption (Leber, Galle, Pankreas), Alkohol, Diabetes, Schilddrüsenüberfunktion, Cholesterinsenker, Abführmittel, bestimmte Schlafmittel (verbrauchen Speichervorräte in der Leber)
    • Mangel: Nachtblindheit

    Vit.-C (Ascorbinsäure)

    • Vit-C oder ASCORBinsäure verhindert SCORBut - sie ist Anti-SCORBut. Sie ist der Co-Faktor bei der Herstellung von Kollagen aus Prolin & Lysin. Ohne Vit-C wird das Kollagen brüchig und die Zähne fallen aus (Scorbut).
    • max-Aufnahme 300mg/Tag
    • stimuliert Wundheilung & Enzym-Aktivitäten der Leber, beschleunigt die Ausscheidung der Medikamente und Umweltgifte, sennkt Histaminspiegel (Allergien, Asthma, ..), Co-Faktor für die Produktion der Stresshormone
    • Vit-C recycelt Vit-E
    • Vit-C bei Anämie und (anderen) Eisenverwertungsstörungen: stabilisert Fe2+ im Enzym, was gern zum unbrauchbaren Fe3+ zerfällt

    Vit.-E (Tocopherole, Tocotrienole)

    Das "natürliche Cortison" zur Entzündungshemmung (3g/Tag)
    • Vit-C recycelt Vit-E
    • Vitamin E ist sehr empfindlich gegenüber Raffinierung und Aufbewahrung, daher sollten frische Produkte verwendet werden.
    • bei Muskelkrämpfen (nicht nur Mg und Ca), prämenstruellem Syndrom, Herz-Kreislauf Schwäche (reduziert nitrosativen Stress), Wundheilung

    Vitamin B6 (Pyridoxin)

    B-Vitamine gelten generell als Zündkerzen für die Verbrennung der Körperkraftstoffe wie Fette, Kohlehydrate und Eiweisse; sie sind Ko-Faktoren für alle Enzym-Aktivitäten und in der Übermittlung von Nervenimpulsen; Synthese roter Blutkörperchen & Neurotransmitter

    Mangel:
    • Kalknägel an den Zehen, Anämie, Arteriosklerose, Gallen- und Nierensteine aus Kalziumoxalat
    • PNS: Brennen und Kribbeln in Händen und Füssen, Nervenentzündungen, Beeinträchtigung des Ganges
    • ZNS: Muskelzuckungen, Krämpfe, Depressionen, Reizbarkeit, Verwirrung, ...
    • Hg senkt Vit-B6, das in den erhöhten Schwefelmetabolismus fließt (bei Hg-Ausleitung bis zu 50mg/Tag)

    Vit-B12 (Cyanocobalmin)

    • nur in tierischen Produkten: Vegetarier; Veganer tendieren zu B12-Mangel(und auch zu Mangel an Carnitin, Taurin und Nukleotiden)
    • notwendig für die Synthese der DNA & und Aufbeu der Nervenhülle (Myeline)
    • mit Folsäure wichtig für die Reduktion der Homocysteinkonzentration im Blut (bringt B9 in seine aktive Form)
    • Mangelerscheinung: Perniziöse Anämie, verminderte Produktion von Blutplättchen und weissen Blutkörperchen;
    • B12-Resorptionsstörung im Darm: Darmkrankheiten, Parasiten, Crohn, Lebererkrankungen, Alter (50% aller Ü60-Jähringen), Durchblutungsstörungen des terminalen Ileums z.B. nach Blinddarm-OP
    • Li verbessert den B12 Transport und kann daher als Geheimwaffe gegen Nitrostress eingesetzt werden

    Vit-D (Cholecalciferol)

    Unser Körper kann zwar Vit-D speichern, aber die Halbwertszeit ist bloß 24h (in dieser Zeit ist die Hälfte der Vit-D Vorräte zerfallen); mit 3000- 4000 IE/Tag dauert es bis sich etwas tut, mit mehr dauert es oft genau so lang - auf jeden Fall mit Triglyzerid zusammen einnehmen. Das eingenommene oder mit Hilfe des Sonnenlichts synthetisierte pro-Vitamin-D (Cholecalciferol) wird in der Leber zu Calcidiol umgewandelt und von der Niere zu Calcitriol, dem aktiven Vitamin-D.
    Aufgaben:
    • Aufnahme von Ca & P aus dem Darm und Einbau in die Knochen, Ankoppelung der Nervenbotenstoffe (Serotonin, Dopamin) im Gehirn, Steuerung der neuro-muskulären Endplatte, Kontrolle des Blutdrucks und des Elektrolythaushalts
    • umfasst autokrine Funktionen wie Hemmung der Zellproliferation, die Apoptose, die Immunmodulation und die Kontrolle anderer hormonaler Systeme
    • Der 7-Dehydrocholesterolgehalt der Haut sinkt mit dem Alter. Ferner nimmt beim Menschen im Alter die Fähigkeit der Haut, Vitamin D3 zu bilden, ungefähr um den Faktor 3 ab im Vergleich zu einem 20-jährigen Menschen. In den Wintermonaten ist nördlich des 52. Breitengrads (London, Ruhrgebiet) Bildung durch Sonnenexposition wegen des fehlenden UV-B-Anteils im Sonnenlicht nicht möglich.
    • Herz-Kreislauf: Myokardinfarkt-Risiko bei niedrigen Vit-D steigt mit Faktor 2,4;
    • Muskeln & Skelett: verminderte Knochendichte mit ev. resultierender Osteoporose, Knochen Verformungen Muskelschwäche und Krämpfe bis zu Tetanie

    Vit-B9 (Folsäure)

    • wichtige Rolle bei der Umwandlung des toxischen Stoffwechselprodukts Homozystein zu Methionin; erhöhte Homozystein-Werte stehen in direktem Zusammenhang mit Herz- und Blutkreislauf-Krankheiten. (400 mcg B9 reichen, um diesen Werte zu reduzieren)
    • zusammen mit Vit. B12 wichtig für die Produktion der roten Blutzellen
    • Normalisierung erhöhte Cholesterinwerte
    • Mangel: Reizbarkeit, Aggressivität, Gedächtnisschwäche, Angstzustände und Depressionen; Anämie (siehe B12)
    • Risikofaktoren: Pille, magensäurehemmende Medikamente, Aspirin und Antibiotika, Rauchen, Alkohol, chron. Krankheiten


    Die folgenden errechneten Ergebnisse haben eine spekulatives Element, nicht haltlos sondern wohl fundiert - statistisch. Das bedeutet sie beruhen auf einer hohen Wahrscheinlickeit, müssen jedoch nicht auf jede Person zutreffen. Wenn man bei Amazon etwas gekauft hat, dann erscheint nach dem Bezahlen die Botschaft "Kunden die diesen Artikel gekauft haben, kaufen auch oft folgende..". Hier ist es so ähnlich: Kunden mit diesen Messwerten haben oft folgende Themen.

    Die in das jeweilige errechnete Ergebnis einfließenden Messwerte sind in brauner Farbe angegeben. Dazu gibt es weiter unten einen zusammenfassende Tabelle.

    Oxidativer Stress

    Freie Radikale (FR) entstehen ständig im Stoffwechselprozess, sogar beim Ruhen. Sie sind instabil und versuchen sich irgendwie an irgendetwas abzureagieren, koste es was es wolle. Weil das lebensgefährlich ist, hat unser Körper eine Reihe von Strategien entwickelt um die FR unschädlich zu machen - zusammengefasst unter dem Begriff anti-oxidativer Schutz.

    Meine Verhalten, insbesondere meine Reaktionen auf die Einflüsse meiner Umgebung auf mich bestimmen wie viele FR entstehen. Je mehr Stress es in meinem Leben gibt, egal welcher, desto mehr FR entstehen und desto größer der Bedarf für anti-oxidativen Schutz.

    Dieser Hinweis errechnet sich aus dem gemessenen Mangel an Antioxidantien in den Zellen und die Oxidation von Eisen. Er zeigt den wirklichen Gesundheitszustand im Spektum zwischen Belastung und Belastbarkeit des Organismus an. Ein Oxigenium (Sauerstoff) ist dafür verantwortlich, dass bestimmte Moleküle durch den Verlust eines Elektrons aggressiv (freie Radikale) werden. Diese können ungünstige Oxidationen in den Zellen hervorrufen und den Alterungsprozess beschleunigen. Bei einem zu hohen oxidativen Stress ist es wichtig Antioxidantien in Form eines Komplexes an Nahrungsergänzungsmitteln aufzunehmen.
    Oxidative Aggression ist neben den toxischen Metallen sozusagen eine weitere Art von Kriminellen, die eine spezielle Art von Polizei erfordert - den oxidativen Schutz. Im Beispiel oben haben wir zwar nicht allzuviele Kriminelle (akzeptabel), jedoch ist die Polizei in der Unterzahl (zu verbessern).

    Freie Radikale
    (Belastung,
    oxidative Aggression)


    einfließende Messwerte:

    (Carotinoid, Eisenoxid)
    Weil Beseitigung der FR so lebensnotwendig ist hat der Körper mehrgleisige Strategien entwickelt, um Plan A zu unterstützen und im Notfall zu ersetzen. Im Idealfall reicht Plan A, aber nicht jeder Tag verläuft ideal. Wenn immer mehr Tage nicht ideal verlaufen dann wir der Wert erst gelb und schließlich rot. Bei der Auswahl geeigneter Maßnahmen hilft ein Blick auf die Messwerte der SE & MIN um das einknicken von Plan A (Glutathion Recycling) abzuschätzen:

    (1) Zn, Cu, Mn und/oder Fe plus ein/mehrere Metall(e)
    es kann nicht mehr ausreichend Superoxidismutase (SOD) gebildet werden, der Zulieferungsschritt für Plan A (Glutathion Recycling) ist gebremst, stattdessen kommt es als Ausweichstrategie zur Bildung von Peroxinitrit - sogenannter nitrosativer Stress setzt ein (mehr Info); steigende Ca-Werte auch im noch grünen Bereich gebieten Eile.

    (2) Zn, Cu, Mn und/oder Fe, plus Se
    Plan A (Glutathion Recycling) ist ausgehebelt - inaktive Glutathion-Peroxidase (GSH), nitrosativer Stress nimmt weiter zu!

    (3) plus Cabis
    bedeutet nitrosativer Stress im gefährlichen Bereich, der ständige Aufwand Ca wieder aus der Zeller heraus zu pumpen kostet sehr viel Energie. Wenn dieser Prozess nicht unterbunden wird ensteht eine Folgereaktion zellschädigender Effekte bis hin zur Apoptose.

    Massnahmen:

    (1) mit Spurenelementen die antioxidative Enzymsysteme fördern
    • Se um GSH-Bildung und damit Glutathion Recycling zu begünstigen
    • Fe um Katalase-Bildung zu begünstigen
    • Zn, Cu, Mn um SOD-Bildung zu begünstigen
    (2) Glutathionsynthese fördern
    • Ausgangssubstanzen für Glutathion zuführen: Glutaminsäure, Glycin und L-Cystein oder seine Vorstufe Taurin
    • liposomales Glutathion - das Molekül ist ziemlich groß und liposomal vepackt sehr viel membrangängiger und damit effektiver
    • Curcumin hat eine ähnliche Struktur wie Glutathion; es verändert Entgiftungsabläufe der Leber und mindert damit den Druck auf das Glutathion-System; liposomal viel eirksamer
    (3) anti-oxidativen Schutz stärken
    • mit Antioxidative FR eliminieren, mittels Nahrung und/oder NEM: Vit.-A, C & E, beta-Carotin, Cystein, Q10, ..

    anti-oxidativer Schutz
    (Belastbarkeit)


    einfließende Messwerte:

    Cu, Zn, Se (Mn, Ge)
    zeigt den Grad des körpereignen oxidativen Schutzes gegenüber oxidativem Stress (freien Radikalen) an, der viele Krankheiten (wie Krebs, Alzheimer, Diabetes, Auroimmun Probleme) verursachen und den Alterungsprozess beschleunigen kann.

    : AO (Früchte, Gemüse, Eier) und essenzielle Fettsäuren aufzunehmen, auf nitrosativen Stress checken (siehe hohe Ca-Werte)

    : wie oben plus SM ausleiten und anderen Faktoren reduzieren die freie Radikale begünstigen; mit NEM der ausgewerteten Elemente für mindestens 4 – 6 Monate ausgleichen und ggf. wiederholen.
    1. Antioxidatives Enzymsystem stärken
      • GSH durch Se
      • Katalse durch Fe
      • SOD durch Zn, Cu, Mn

    2. AO über NEM zuführen: Vitamine A, C & E, Beta-Carotin, Cystein, GSH, Q10

    3. AO über lebendige & vollwertige Nahrung zuführen
      • frisches Obst & Gemüse, Vollkorn, Sprossen, ..
      • Oliven - Polyphenole
      • Rosmarin, Salbei & andere Gewürze - Karnosin-, Rosmarinsäure
      • Rotwein, rote Trauben - Phenole, Anthocyane, OPC
      • Soja - Isoflavone, Folsäure (B9)
      • Tee - Polyphenole, Katechine
      • Zitrus- & andere Früchte - Bioflavanoide, Chalcone
      • Zwiebeln - Bioflavanoide, Kämpferol

    anti-Aging Haut

    Elastizität


    einfließende Messwerte:

    Si, Zn
    Dieser Hinweis zeigt den Zustand der Narbenbildungsfunktion, die "Anti-Aging" Fähigkeit der Haut, sowie die Funktion des Bindegewebes. Einen Mangel der ausgewerteten Elemente sollte unbedingt mit einer Nahrungsergänzung ausgeglichen werden.

    Faltenneigung


    einfließende Messwerte:

    Si, Zn (BMI, oxidativer Stress)
    Dieser Hinweis zeigt bei einem schlechten Ergebnis eine mangelhafte Funktion der Narbenbildung und des Bindegewebes an. Eine Störung dieser Gewebeheilung kann die Alterung der Haut beschleunigen die sich besonders im Gesicht als Falten zeigen. Ein Defizit sollte mit einer Nahrungsergänzung aus Zink und Silicium ausgeglichen werden.

    Defizit Grundversorgung/Haut


    einfließende Messwerte:

    Si, Cu, Zn, Cr, Se
    Dieser Hinweis zeigt eine Grundversorgung auf der Ebene der Haut und der Alterung sowie den funktionalen Zustand des Darms (Gleichgewicht der Enzyme und der Darmbarriere). Dieser Mangel an der Grundversorgung sollte mit Nahrungsergänzung der ausgewerteten Elemente ausgeglichen werden. Gluten ist einer der Gründe für eine Entzündung im Darm und sollte reduziert werden.

    Stoffwechsel

    Fettstoffwechsel


    einfließende Messwerte:

    Cr, J, (BMI)
    Ein hoher BMI und ein zu niedriges Niveau von Chrom können zu einer erhöhten Fetteinlagerung führen und damit den Stoffwechsel erheblich stören. Empfehlenswert wäre eine Ernährungsumstellung mit gleichzeitigen Lymphdrainagen um die Fette wieder im Blutkreislauf anzureichern.

    Haare

    Tendenz Haarausfall


    einfließende Messwerte:

    Si, Zn, Se, S
    Dieser Hinweis zeigt die Tendenz zum Haarausfall und gibt Aufschluss, ob diese Elemente gestört oder mangelhaft sind. Dieser Mangel sollte mit Nahrungsergänzung der ausgewerteten Elemente für mindestens 4 – 6 Monate ausgeglichen und ggf. wiederholt werden.

    Haarqualität


    einfließende Messwerte:

    Si, Zn, S
    Bei einer schlechten klinischen Haarqualität sollte der Mangel der ausgewerteten Elemente mit einer Nahrungsergänzung ausgeglichen werden und zusätzlich Kreatin eingenommen werden. Diese Behandlung sollte 4 – 6 Monate andauern und ggf. wiederholt werden.

    Gelenke

    Versorgung der Gelenkstrukturen

    einfließende Messwerte:

    Ca, Mg, Si, Se, S, Mn, alle Vitamine
    Die Funktionalität der Gelenke (optimale schmerzfreie Mobilität bei gleichzeitiger adäquater Stabilität) hängt von mehreren Faktoren ab:
    • Optimale Knochen und Knorpelbelastbarkeit
    • Optimale Dehnfähigkeit der periartikulären Strukturen wie Kapsel und Muskulatur
    • Optimale Stabilität der Ligamente
    • Optimale Zusammenstellung und Schmierfähigkeit der Gelenkflüssigkeit, denn sie dient u.a. auch als „Knorpelfutter“
    • Hyaluronsäure ist ein wesentlicher Bestandteil der Gelenkflüssigkeit („Synovia“). Sie ist, ähnlich wie im Motor das Öl, für die Schmierfähigkeit der Flüssigkeit verantwortlich und sorgt so für eine reibungs- und verschleißarme Gelenkbewegung. Zudem ist sie im Gelenkknorpel enthalten und dort maßgeblich an der stoßdämpfenden Wirkung des Knorpels („Viskoelastizität“)
    Vor allem hoher oxidativer Stress und chronische Azidose des Körpers sind wichtige "Stressoren" für Gelenke.

    Säure-Basen-Ausgleich


    einfließende Messwerte:

    Ca, Mg, P, Si, Zn
    Hinweis auf säure-basische zelluläre Unausgeglichenheit (Azidose) hat. Es besteht bei schlechtem Testergebnis die Gefahr, dass sich Ca, P und Mg entmineralisieren. Der Mangel sollte mit NEM der Elemente Ca und Mg ausgeglichen werden, aber auch mit Alkalisierungsmittel aus Zitrat. Ebenfalls ist es wichtig, die Gründe für eine Azidose zu suchen (z.B. Ernährung mit zu vielen Fleisch- und Milchprodukten, zu viele Süßigkeiten, zu viel Salz, Stress, Sorgen, Schlafstörungen, elektromagnetische Verschmutzung, u.s.w.). Obwohl es sich widersprüchlich anhört ist der große Faktor für Übersäuerung zu wenig Magensäure (HCl).

    Magendysfunktion:
    1. zu wenig HCl (80%)
      • Gewebeazidose: bei der Produktion von HCl entsteht basisches Carbonat (HCO3-) was im Blut Säuren puffert (Protonenpumpe); zu wenig HCl bedeuted da auch verminderte Pufferkapazität von Säuren
      • zu wenig HCO3- im Dünndarm, d.h. alle Dünndarm-Funktionen behindert weil Mileu nicht basisch genug ist
      • schlechte Spaltung: Malabsorption, B12 Mangel
      • keine Säureschranke: Mikroorganismen werden nicht getötet, z.B. Helicobacter pylori wird pathologisch, Zoo im Darm (Entzündungen ==>Geschwüre ==>Krebs; leaky gut ==>Allergien ==>auto-immun)
      • Magenausgang bleibt wegen sympathischer Dominanz zu (Pylorus Spasmus): Reflux
      • schlechte Freisetzung von Gallen- & Pankreassäften
    2. zu viel HCl (20%)
    : beginnende Entmineralisierung, ev. diffuse Schmerzen; Ursachen sind Übermaß an
    • schwefel-haltigen AS die zu Schwefelsäure oxidieren - aus konzentriertem Eiweiß wie Fleisch, Milchprodukte, Soja, usw
    • phosphat-haltige NM die zu Phosphorsäure oxidieren
    • Kohlehydrate & Fette: - beim Abbau entstehen Ketosäure, Milchsäure und andere organische Säuren
    Die hieraus gebildeten Säuren werden durch organische Anionen aus reifen Früchten, Gemüsen, Basenmischungen (Citrat, Melat, Oxalat) neutralisiert!

    : Ursachen suchen & beseitigen; insbesondere Mg Zufuhr, entsäuernde Tees & Spezialprodukte als Citrate; Vermeidung von
    • Fleisch-/Proteinreiche Ernährung,
    • unreifes Obst und Süßigkeiten
    • E-smog, Geopathie, ...
    • Stress, Sorgen, Schlafprobleme

    Bindegewebsregeneration


    einfließende Messwerte:

    Si, Zn
    zeigt Heilungsfähigkeit & Kollagenaufbau (Anti-Falten-Kapazität), wenn alle notwendigen Bestandteile für das gute Funktionieren vorhanden sind. Ab "akzeptabel" sind die an der Heilung und Bindegewebsregeneration beteiligten Mineralien und Spurenelemente gestört.

    : Zn & Si zuführen

    : schwere Störungen der Bindegewebsregeneration, schnelle Hautalterung
    • organisches (kolloidales) Si, Si & Si zuführen
    • Kofaktoren Vit-C, Cu, Cr, Prolin, Glycin, Vit-A, Vit-E & B-Vitamine
    • Al ausleiten

    Entgiftung

    Index Sulfokonjugation


    einfließende Messwerte:

    Viele Toxine bieten großen Widerstand gegen die Zerlegung: die Halbwertszeit für Dioxine beträgt 7 Jahre, für Quecksilber 14 Jahre. Viele Toxine lagern sich im Fettgewebe ein, insbesondere auch in den Zellmembranen. Die Konzentration im Körper verändert sich ohne therapeutische Massnahmen nur insignifikant, weil die Elimination etwa gleich hoch ist wie die Kontamination. Nur mit einer Detoxifikation kann man den Belastungsgrad verringern.

    Entgiftung kann nur erfolgen, wenn man genug Proteine zuführt, vor allem schwefelhaltige. Glutathion gehört zu diesen schwefelhaltigen Aminosäuren und spielt eine wichtige Rolle bei den verschiedenen Phasen des Entgiftungsprozesses.
    • In einer gesunden Zelle muss Glutathion zu über 90% in reduzierter Form vorliegen.
    • Oxidiertes Glutathion (GSSG) muss durch das selenabhängige Enzym Glutathion-Reduktase reaktiviert bzw. reduziert werden. Bei allen chronischen Krankheiten steigt der Anteil an oxidiertem Glutathion.
    • Nicht-liposomales Glutathion ist aufgrund seiner hydrophilen Eigenschaften und der flachen molekularen Struktur nicht zellmembrantransportfähig.
    • Eigenschaften Glutathion:
      • gebildet aus den drei Aminosäuren Glutaminsäure, Cystein, Glycin; Cysteinmangel und Selenmangel führt zu Glutathionmangel
      • wichtigster Thiol-Lieferant in der Zelle; Thiole bilden leicht Komplexe mit Schwermetallen (Biotransformation und Konjugation des Entgiftungsprozesses); steuert die Thiol-Produktion intrazellulär
      • Schutz vor oxidativem Stress (ROS)
      • wichtig für die Entgiftung von sämtlichen Xenobiotika (chemische Verbindungen, die dem biologischen Stoffkreislauf eines Organismus oder natürlichen Ökosystemen fremd sind)
      • zellulärer Schutz vor Schwermetallen; wichtiger Chelator, der Schwermetalle aus der Zelle herausschleust; muss aber wieder aufgefüllt werden
    • Glutathion wird verbraucht durch: Stress, Strahlung, Umwelttoxine, Medikamente, Infektionen, Ernährungsfehler, Alterungsprozesse, hohe körperliche Belastungen, Verletzungen

    Gesamtbelastung mit toxischen Metallen


    einfließende Messwerte:

    alle SM & Al
    möglichen Gründe durch Befragen über die Lebensweise herausfinden
    • Quellen minimieren/meiden
    • Mineralien, Spuremelemente & Vitamine ausgleichen was meist die Mobilisierung von Schwermetallen triggert (zeigt sich in den Werten zukünftiger Messungen)
    • zur Ausleitung der mobilisierten Metalle braucht der Körper allerdings zusätzliche Unterstützung durch Chelatbildner wie alpha-Liponsäure, Afa-Algen, Phytoplankton, Chlorella sowie Unterstützung von Leber, Nieren und Lymphsystem.
    • mehr info im Handbuch 2

    : es kann auch eine globale Belastung mit Metallen vorliegen

    : Quellen vermeiden, an Ausleitung denken

    : Quellen eliminieren, Ausleitung zwingend

    Stoffwechsel-Regulationsleistung


    einfließende Messwerte:

    u.a. Cr, J, Mo
    "Drehzahl" des Stoffwechsels, "Vitalität"; der Stoffwechsel – auch Metabolismus genannt – ist die Grundlage aller lebenswichtigen Vorgänge im Körper - alle biochemischen Vorgänge, die innerhalb der Zellen ablaufen. Die Bestandteile der zugeführten Nährstoffe werden in den Zellen verstoffwechselt – also abgebaut, umgebaut und zu neuen Produkten aufgebaut.

    Der Körper sorgt somit ständig für sich selbst – indem er zugeführte Nährstoffe, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente nutzt oder auf Reserven zurückgreift. All das ist nötig, damit die Vielzahl lebensnotwendiger Vorgänge und Funktionen unseres Körpers ordnungsgemäß ablaufen. Wichtig für den Stoffwechsel sind außerdem Hormone und Enzyme. Der Stoffwechselprozess wird wesentlich durch das Hormon- und Nervensystem gesteuert. Aber auch Umweltfaktoren beeinflussen den Stoffwechsel, etwa die Temperatur. Ein komplexes Zusammenspiel von mehreren Organen (wie Leber, Niere, Herz, Lunge, Verdauungssystem, etc.) ist notwendig um einen optimalen Stoffwechsel gewährleisten zu können.

    Eine Stoffwechselstörung liegt vor, wenn die zentrale Organen Funktionsstörungen aufweisen, jedoch auch wenn die Verwertung einzelner Nährstoffe nicht richtig funktioniert und die Substanz nicht dort ankommt, wo sie gebraucht wird - so entwickeln sich Krankheiten.

    : beginnende Stoffwechselstörungen

    : schwere Stoffwechselstörungen wie Diabetes, hormonelles Ungleichgewicht, usw.; nach Ursachen suchen

    Verdauung

    Verdauung findet in einer Kaskade von Schritten statt: Mund, Magen, Leber/Zwölffingerdarm, Dünndarm, Dickdarm. Wenn ein Schritt nicht vollständig abläuft, leiden alle folgenden darunter.

    Bei der Produktion der Magensäure entstehen entsprechende Mengen basisches Bicarbonat die 75% der pH-Pufferkapazität des Blutes ausmachen (siehe oben: Säure-Basen-Ausgleich). Gleich hier verzahnt sich Verdauung untrennbar mit dem Säure-Basen-Haushalt. Der saure Speisebrei wird in den Zwölffingerdarm weitergeleitet wo mittels des von der Leber produzierten basischen Gallensafts der nächste Verdauungsschritt stattfindet (Details). Das ist die zweite Verzahnung: Magensäure - basischer Gallensaft.

    Magen auf der einen Seite, und Leber in Funktionseinheit mit Pankreas, Milz & Zwölffingerdarm auf der anderen sind Antagonisten, deren Gleichgewicht die Vervollständigung der weiteren Verdauung ermöglicht oder einschränkt. Das klingt anfällig und ist es auch, denn ausgewogene Verdauung hängt langfristig direkt von ausgewogener Ernährung ab. Unausgewogene Nahrung macht sich nicht sofort bemerkbar, denn unser Körper kann kompensieren. Aber das kostet auf Dauer, und wie bei der Abzahlung eines Kredits zahlen wir ständig Zinsen, und bei Insolvenz (schwierige Umstände) steht Pfändung (Krankheit) bevor.

    Verdauung ist eine Gemeinschaftsleistung von mir mit 5-7kg Mitbewohnern, Mikroorganismen ohne die wir nur Wasser und Honig verwerten könnten. Mein artenreichster Körperteil ist der Mund, Einlass der Außenwelt. Der Magen ist eine Säureschranke der wenig Lebendes durchlässt. Als Startbedingung erhalte ich von meiner Mutter die Darmflora (unvollständig bei Kaiserschnitt), von der einen Blaupause im Blinddarm aufbewahrt wird. Die Artenvielfalt nimmt Richtung Anus wieder zu, und auch die Dichte.

    Mund

    Magen &
    Duodenum
    Dünn-
    darm
    Dick-
    darm
    Microben

    Die intakte Darmflora
    • ermöglicht eine gesunde Darmschleimhaut mit
      einer mikrobiellen Barriere die vor Fremd-
      besiedelung (Infektionen, Dysbiose) schützt
    • stimuliert das MukosaImmunSystem (MIS)
    • produziert die Vitamine K, B5, B9
    • regt die Darmpassage an
    Die Stuhlflora ist ein Summenparameter und darum zur
    Diagnose von Darmerkrankungen nicht spezifisch genug.
    1011 101-103 104-108 1010-1012 Dichte
    x
    x
    x
    Actinomyceten
    Porphyromonas
    Prevotella
    x x x x Streptokokken
    Stuhlprobe
    normal

    Fäulnis2

    Gärung3

    Dünndarm
    Dysbiose
    Dickdarm
    Dysbiose
    leaky
    gut





    x
    x
    x

    x
    x


    x



    x
    x
    x

    x
    x
    x
    anaerobe:
  • Bacteroides
  • Bifidobakterien
  • Clostridien
  • neutrale anaerobe: 1
  • Fusobakterien
  • Eubakterien
  • Veillonellen
  • 99%
    65%
    32%
    <1%
    ~3%


    -
    +

    -
    +


    -
    -









    x


    x
    x
    x


    x
    x
    x
    x
    fakultativ aerobe:
  • E. Coli & Koliforme
  • Enterokokken 5
  • Lactobacillen
  • Enterobacteriaceen 6
  • 1%
    45%
    45%
    9%
    1%

    +
    -
    -


    -





    -
    -


    -


    +4
    x x x Hefen +4
    1 weder immunologisch noch den Stoffwechsel betreffend auffallend
    2 pH >7, Säurungsflora - / Fäulniskeime +
    3 pH <5,5, Säurungsflora + / Fäulniskeime - / Neutralflora -
    4 pathologisch relevante - korreliert mit der Pathogenität von Candida: normal <10^2 / pathogen > 10^5 / Grauzone 10^4 bis 10^5
    5 Sammelbegriff
    6 Sammelbegriff


    Stark entgleiste Verdauung braucht die Erneuerung der Darmflora mittels geeigneter Darmsanierung plus Umstellung der Ernährung und des Bewegungsprofils (Durchblutungsförderung) um erneute Entgleisung zu verhindern.

    Aufnahme Spurenelemente/Darm


    einfließende Messwerte:

    ua. Cu, Zn, Cr, Fe, Mn

    Hier sind Mineralien und die Beziehungen (Ratios) bestimmter Spurenelemente zueinander ausgewertet, die einen Rückschluss darauf zulassen, wieviel % der Aufgenommenen Spurenelemente im Darm verarbeitet und dem Körper zur Verfügung gestellt werden können. Zeigt den funktionalen Zustand des Darms, besonders das Gleichgewicht der Enzyme und den funktionalen Grad der Darmbarriere.

    : leichte chron. Entzündung; Mängel ausgleichen, Symbioselenkung (Enzyme, Probiotika), ev. Kombipräparate wie aminoplus immun oder aminoplus intest

    : zusätzlich Metalle ausleiten, Parasiten beseitigen, Allergene meiden, Darmsanierung, Darmschleimhaut pflegen

    enzymatischer Status


    einfließende Messwerte:

    Cu, Zn, Se, Mn, Fe

    zeigt enzymatischen Gleichgewicht, wie gut die Aufnahme der Nährstoffe über den Darm funktioniert und die Aufspaltung der Nahrung ist - die Grundlage aller Stoffwechselreaktionen;

    : leichte enzymatische Schwäche oder unzureichende Funktion, große Lücken schließen & Enzyme einbinden

    : kein enzymatischer Schutz, leaky gut;
    • Fettdurchfall ==> schlechte Fettspaltung
    • Gärungsdurchfall ==> schlechte Eiweiß- u/o KH-Spaltung

    Regulation des Blutzuckers, Neigung zu Diabetes


    einfließende Messwerte:

    Mg, P, Zn, Cr, V, Hg
    Unterzuckerung löst unangenehme Symptome im Gehirn aus, denn das Gehirn kann im Gegensatz zu anderen Geweben seine Energie nur direkt aus Blutzucker gewinnen. Ich fange an zu zittern, werde fahrig und übel gelaunt. Eine schnelle Lösung bietet der Schokoriegel und andere fertige Kalorien (Zucker & raffinierte KH) die keine oder kaum Zeit & Energie zur Verdauung brauchen.

    Langfristig löse ich damit einen Teufelskreis aus:
    1. fertige Kalorien übertrainieren den Pankreas wodurch der Insulinspiegel steigt und Zucker schneller aus dem Blut entfernt wird (als Glucogen in Muskeln und Leber für zukünftige Verwendung eingelagert wird)
    2. Schnell fallender Blutzucker ist wie roter Alarm; als Hormonantwort wird das Stresshormon Adrenalin ausgeschüttet weil das am schnellsten Zucker frei setzt; das kommt bei mir als Gier nach fertigen Kalorien an, ich lege Zucker nach
    3. Insulin steigt noch mehr, der Blutzucker fällt noch schneller und die Blutzuckerkurve wird zur Achterbahn, ich zum ungeduldigen Zappelphillip
    4. sowohl schnell steigender Blutzucker über Insulin, als auch schnell fallender über Arenalin lösen Stress, Ängst, Panik aus, was sich immer weiter hochschaukelt; der Sympathikus dominiert immer, doch ohne vagale Phasen ist Erholung nicht möglich, irgendwann brennt der System durch (burn-out) oder der Pankreas degeneriert (Diabetes)
    5. eine weitere mögliche Entwicklung ist die Einlagerung von in Fett umgebautem Zucker im Bauchbereich (Birnenform); derartiges Bauchfett wird zur Hormonfabrik und Herd für silent inflammations

    Ohne Umschalten der Ernährungsgewohnheiten von fertigen Kalorien auf komlexe KH ist das notwendige Glätten der Blutzuckerkurve nicht möglich, es gibt kein Entkommen aus der Insulinresistenz und ihren Spätfolgen.

    Anlage zu Diabetes, zeigt ob alle notwendigen Stoffe für ein optimales Funktionieren der Bauchspeicheldrüse vorhanden sind;

    : relevante MIN & SE checken, Leber unterstützen, Ernährung anpassen

    : MIN & SE zuführen, ev. Kombipräparate wie aminoplus diabet; Ernährung unter Beachtung der jeweiligen Verdauungsprobleme umstellen
    • Glykonährstoffe
    • B-Vit. (B1, B6), Cr, Zk
    • essenzielle Fettsäuren

    Mentales Wohlbefinden


    Konzentrationsfähigkeit - kognitive Funktionen


    einfließende Messwerte:

    P, Zn, J, Fe, Al, Bi
    mentalen und intellektuellen Fähigkeiten, Geistesfunktionen

    : bereits erhebliche Störungen, MIN & SE Mangel an der Basis ausgleichen

    : starke Beeinträchtigung wegen Defiziten der MIN & SE
    • insbesondere Zn & P/Vit-D zuführen
    • wenn Al unbedingt ausleiten
    • Ginko biloba, ev. Kombipräparate wie aminoplus neurostress & aminoplus burnout

    Ressourcen gegen Stress - emotionaler Status


    einfließende Messwerte:

    Ca, Mg, Zn, Cr, Li
    Funktionen wie Selbstkontrolle & Kapazität zu Stressabbau, seelische Ausgeglichenheit; beeinflusst besonders das psychische Gleichgewicht (Nervensystem)

    : MIN & SE ausgleichen, insb. Mg zuführen

    : Mangel an MIN & SE ausgleichen
    • insbesondere Mg
    • B-Vitamine
    • Neurotransmitter ausgleichen (ev. Kombipräparate wie aminoplus Neurostress & aminoplus Burnout)

    Nervensystem


    einfließende Messwerte:

    Ca, Mg, Si, K, Co
    Funktionsniveau des Nervensystems, Stressresistenz, mentale Entspannung, Reaktionszeit

    : Mg zuführen

    : Mangel an relevanten MIN & SE, insbesondere Mg
    • Mineralien korrigieren, essenzielle Fettsäuren, B6 & B-Vit, Carnitin
    • die Amonosäuren Tryptophan, Phenylalanin, Taurin (ev. Kombipräparate wie aminoplus Neurostress, mehr Info)
    • Adaptogene
      • Ginseng, Borstige Taigawurzel, Amerikanischer Ginseng, Rosenwurz (Rhodiola rosea L.), Chinesisches Spaltkörbchen, Leuzea Färberdistel (Rhaponticum carthamoides)
      • Goji (Lycium spp.), Ginkgo (Ginkgo biloba L.), Schlafbeere (Withania somnifera), Sanddorn (Hippophae rhamnoides L.), Aloe Vera (Aloe vera), Jiaogulan (Gynostemma pentaphyllum)
      • Heidelbeeren, Echter Ingwer (Zingiber officinale Roscoe), Knoblauch, Kartoffeln, Tomaten, Trüffel

    Allgemeines Wohlbefinden


    Immunsystem - natürliche Abwehr


    einfließende Messwerte:

    Mg, Cu, Zn, Se, (Ge)
    Funktionsgrad des Immunsystems

    : Störungen im Haushalt der beteiligten MIN & SE

    : schwere Störungen; MIN & SE zuführen, ev. Kombipräparate wie aminoplus immun

    hormoneller Status


    einfließende Messwerte:

    Zn, J, Hg, Pb
    Hormontätigkeit, die störanfällig für Hg & Pb ist; vor allem Zn und J ausgleichen

    : beteiligten MIN & SE sind gestört

    : schwere Störungen
    • Zn & J zuführen
    • wenn Hg & Pb unbedingt ausleiten
    • Yamswurzel, Nachtkerzenöl

    Versorgung Herz-Kreislauf-System


    einfließende Messwerte:

    Ca, Mg, Si, K, Se, Cr
    Zustand der Arterienwände (& anderer Gefäße) - ihre Elastizität (Blutdruck, Artherosklerose) & des Herzens

    : relevante MIN & SE zuführen; Verhältnis Cu/Zn (Spagat, Indiz von Kelvay) checken, ist K ? (mehr Info), ev. Kombipräparate wie aminoplus mann & aminoplus cor)

    : klinischen Zustand checken; Kardiologen aufsuchen

    Neigung zu Allergien


    einfließende Messwerte:

    Mg, Cu, Zn, Mn, Mo, Ni
    Allergie ist eine abwehrende Reaktion des Immunssystems (Bildung von Antikörpern) auf Stoffe mit denen er schon zuvor Kontakt hatte. Wenn er zum ersten Mal mit einer Substanz in Kontakt kommt stellt er sich die Frage: "Ist es Nahrung oder Gift? Muss ich mich davor schützen?". Viele Substanzen, und vor allem Substanzmischungen enthalten beides - Nahrung und Gift, z.B. der fünfte Cocktail. Die verfeinerte Frage lautet dann: "Ist diese Mischung in dieser Menge noch stemmbar?"

    Ein klares "nein" zieht Erbrechen und/oder Durchfall nach sich. Bei einem klaren "ja" lacht das ganze System. Alles dazwischen trachtet der Körper möglichst exakt in Nahrung und Gift zu trennen, die Gifte möglichst schnell aus dem Körper zu entfernen und die Nahrung möglichst effektiv zu verdauen. In einer Mangelsituation ist er weniger wählerisch und in einer Überfluss-Situation - dem Normalzustand unserer Wohlstandsgesellschaft - mehr auf der Hut.

    Je höher die Menge bereits eingelagerter Toxine, desto mehr ist mein Immunsystem damit beschäftig die Gifte in Schach zu halten, kann deshalb nur eingeschränkt auf neue Aufgaben reagieren und ist weniger tolerant gegenüber fraglichen Substanzen, es entsteht eine Überreaktion. Viele Allergien verschwinden deshalb nach einer gründlichen Entgiftung. Und sie kehren genauso prompt zurück wenn die Toxineinlagerungen wieder zunehmen. Toxine lassen sich minimieren aber nicht vermeiden. Z.B. finden sich in Europa pro Hektar 1,2kg Antibiotikaspuren.

    Wenn sich Allergien beim Betroffenen bemerkbar machen ist der Hauptbotenstoff HISTAMIN. Histamin ist notwendig (Geweberegeneration, Wachsamkeit), in Maßen. Zuviel davon: Arthritis, Nesselfieber, Depression, Angst, Asthma, Bettnässen, Nasenlaufen, Sinusitis, Migräne, Jucken, Übelkeit, Verstopfung, Durchfall, usw, usw. Bei jeder Art von Allergie ist der Darm bereits mehr oder weniger entgleist, und die Grenzwirkung der Schleimhäute körperweit entsprechend beeinträchtigt, auch ohne "leaky gut" Diagnose. Auf jeden Fall P (omega-Fettsäuren, 4-6 EL Lein-/Rapsöl) und Zn im Auge behalten!
    • Ca, Mg, Vit.-C, Mn inhibieren Histamin.
    • Histamin wird vom Enzym DAO abgebaut welches von den co-Faktoren Cu, Vit.C, B6, Zn, Mg, Zn abhängt, und von einer gesunden Darmschleimhaut (Darm pH-Wert!).
    • ALLES was vom Betroffenen als Stress empfunden wird steigert die Histamin Produktion, völlig unabhängig davon ob die Empfindung von anderen als gerechtfertigt eingestuft wird oder nicht! Umschaltfähigkeit von Sympathikus auf Vagus prüfen (CARDI/check, Red-Reflex-Test)
    • Wenn sich Allergien über Histamin bemerkbar machen ist die Entgiftungskapazität des Körpers schon längerer Zeit überlastet.
    • verschiedene Allergietypen
      1. sofortig (IgE-vermittelt)
      2. gelegentlich bei Nahrungsmitteln (selten)
      3. langsam (IGg4) wie gegenüber Milch und Gluten; überwiegend Kontakallergien
      4. nicht im Zusammenhang mit Nahrung
    • INTOLERANZEN (pseudo-Allergien) sind keine immunologischen Reaktionen, doch Histamin wird freigesetzt weil bestimmte Enzyme nicht verfügbar sind. Das ist ein Abwehrmangel.
      • Histamin - zu wenig DAO: Cu, Vit.C, B6, Zn, Mg, Zn
      • Laktose - zu wenig Laktase: B-Vitamine
      • Fructose (Reizdarm, Raumforderung durch Gärung) - zu wenig Glut5: Zn, B9
      • Sulfit - zu wenig Sulfit-Oxidase: Sulfit aus Nahrung meiden, Mo
      • Alkohol - zu wenig Ethonol-Dehydrogenase: ALk meiden
      • Gluten (Zöliakie, Hypeaktivität): Nukleotide (Dr. Köppel) bei Zottenatrophie
      • Glutamat (China-Restaurant-Syndrom) - zu wenig GABA: co-Faktoren Zn, B6, Mg, Mn, Taurin, Lysin zuführen; GABA-Mangel führt zu Schlafstörungen und "restless legs"
    • DAO baut auch Serotonin (ein Bruder des Histamins) ab, weswegen manche DAO-Inhibitoren nehmen um Glücksgefühle zu maximieren. Der Preis dafür ist Histamin Intoleranz!
    • Histamin geht nicht durch die BHS, anti-Histaminika schon!
    • Doasin neutralisier Histamin nur im Darml
    • MSM hemmt Histamin systemisch. Es liefert dem Körper S und Methylgruppen (und sonst nichts), was Entgiftung ankurbelt. Alle anderen Lieferanten von S und Methylgruppen tun das auch (Bitterstoffe).
    • DAO-hemmend: Muskelentspanner, Schmerzmittel, anti-Rheumatika, Röntgenkontrastmittel, Narkosemittel & Narkotika (auch Alkohol), Chemotherapeutika, Antibiotika, Schleimlöser, Tricykl. anti-Depressiva.
    • Je mehr Schilddrüsenhormone und/oder Östrogene, desto mehr Histaminbildung.
    • Symbioselenkung ist sinnvoll wenn die Darmschleimhäute (wieder) dicht halten, also nicht beim akuten leaky gut!
    : hier fängt bereits die Inaktivierung von DiAminOxidase (DAO) an, was zu vermindertem Histamin-Abbau führt; nach Allergien fragen, ggf. Symbioselenkung

    Mangel an relevanten MIN & SE welche die Allergieempfindlichkeit bremsen; insbesondere Mn
    • nicht-allergische Diät; Pestizide und Nahrungsadditive meiden
    • Vit.-C (Histaminhemmer): von 1g bis auf 5g aufbauen
    • Mg: als Aspertat
    • Ca & Fe (Fe gemäß Blutwert!): sinkt oft bei Allergie-reduzierender Diät; mehr Ca bei hoher Vit.-C Einnahme.
    • Se: extrem viele FE entstehen
    • Vit.B Complex, vor allem B5 & B9
    • ZN: als mono-Methionin (150mg 3x/Tag)
    • Q10: 3x30mg/Tag
    • MSM
    • Enzyme; bei niedriger Magensäure Betain HCl zum Essen

    Übersicht der in die errechneten Ergebnisse einfließenden Messwerte

    Ca Mg P Si K Cu Zn Cr J Se S Fe Mn V Co Mo Li Ge BMI Sonst
    freie Radikale Carotinoid
    Eisenoxid
    anti-oxidativer Schutz x x x x x
    Elastizität x x
    Faltenneigung x x x Carotinoid
    Eisenoxid
    Haut x x x x x
    Fettstoffwechsel x x x
    Haarausfall x x x x
    Haarqualität x x x
    Gelenkstrukturen x x x x x x alle Vit.
    Säure-Basen x x x x x
    Bindegewebe x x
    Metalle alle Metalle
    Ca Mg P Si K Cu Zn Cr J Se S Fe Mn V Co Mo Li Ge BMI Sonst
    Stoffwechsel x x x
    Darm x x x x x
    Enzyme x x x x x
    Blutzucker x x x x x Hg
    Konzentration x x x x Al, Bi
    Emotionen/Stress x x x x x
    Nervensystem x x x x x
    Immunsystem x x x x (x)
    Hormone x x Hg, Pb
    Herz-Kreislauf x x x x x
    Allergien x x x x x Ni


    Das Beste kommt zum Schluss

    Unser Körper will entgiften und tut in dieser Hinsicht immer was er gerade kann. Wenn wir mit unserem Lebenswandel die Grenzen seiner Kapazität achten und/oder keine Blockaden aufbauen, dann werden keine Gifte eingelagert. Solche Einlagerungen sind immer Notlösungen. Sobald wir unseren Körper entlasten fängt er spontan an, die aufgelaufenen Notlösungen abzuarbeiten.

    Eine solche Entlastung bringt oft ein simpler Ausgleich der Mineralstoffbalance - Magnesium/Calcium, Natrium/Kalium, Calcium/Phosphor und Silicium. Das ist zwar einfach, dauert aber und braucht Überwachung. Blutwerte sind dabei nur begrenzt hilfreich, es geht vor allem darum wie es in der Zelle aussieht mit der Balance. Darüber geben Blut, Haar-, Stuhl- und andere Analysen keine verlässliche Auskunft, denn sie "messen" außerhalb der Zelle. Ja, es gibt einen unmittelbaren Zusammenhang der Zustände auf beiden Seiten der Zellwand. Doch wenn das Transportsystem durch die Zellwand, Magnesium/Calcium & Natrium/Kalium, gestört ist, dann kommen die Dinge nicht mehr so in der Zelle an wie mich die Blutwerte vermuten lassen.

    Meine Vorgehensweise, solange keinen besonderen Umstände vorliegen: Ein OLIGO/check-Test plus daraus erwachsende Maßnahmen; nach frühestens 3 Monate nachmessen plus Angleichung der Maßnahmen, dann nach frühestens weiteren 6 Monaten wieder; später 1x pro Jahr damit nichts unbemerkt aus dem Ruder läuft.

    Tendenz, mittelfristig

    Bei Menschen die bereits auf ihre Ernährung achten und begonnen haben die eigene Gesundheit in die eigenen Hände zu nehmen, führen gezielte Maßnahmen zum Ausgleich des Mineralhaushalts oft innerhalb der ersten drei Monate zu spontaner Entgiftung, der Körper arbeitet liegen Gebliebenes ab sobald er die Gelegenheit dazu bekommt.

    Nach der zweiten Messung gilt es dann entweder die bereits laufende Entgiftung zu unterstützen, oder - falls sie noch nicht eingesetzt hat - anhand der neuen Messwerte korrigiert in Richtung Ausgleich zu arbeiten. Ein ausgeglichenerer Körper kann wirtschaftlicher funktionieren und es steht ihm deswegen mehr Energie zur Verfügung. Im übertragenen Sinn hat er mehr Geld zum ausgeben. Statt der bisherigen sagen wir 100 € sind es jetzt 110 €. Wo wird der Körper diese extra Energie investieren? Wenn wir ihn nicht zu etwas anderem zwingen wird er damit liegen gebliebenen Arbeiten aufgreifen, was häufig bereits in der zweiten Messung zu sehen ist (Graphik links).

    Die grauen Werte sind die erste Messung, die direkt darunter liegenden farbigen die neue Messung.
    1. wenn der neue Wert niedriger als der alte ist, dann hat die Differenz den Körper verlassen; im Beispiel ist das bei Hg und Al der Fall.

    2. wenn der alte Wert niedriger ist, bedeutet dies dass die Differenz aus den Zellen in die Zell-Zwischenräume mobilisiert wurde, wo die Metalle "schwerer wiegen". Zur Erinnerung: die Messung ist zu 70% intrazellulär und zu 30% extrazellulär, und wenn Metalle aus dem 70%-Bereich in den 30%-Bereich mobilisiert werden steigt der Messwert. Metalle sollen jedoch den Körper verlassen, wozu weitere Unterstützung gebraucht wird: Afa-Algen oder Phytoplankton plus die "Verbrauchsartikel" Mg, P, Si, S, J, Zk, Cr, Se nach Bedarf.
    Wie gesagt, der Körper beginnt aufzuräumen auf, sobald er den dafür notwendigen Spielraum bekommt. Wenn ohne "Brechstange" gearbeitet wird, dann mobilisiert der Körper nur so viele Metalle wie er sich zutraut loszuwerden. In diesem Fallbeispiel traut sich der Körper extrem viel zu und rechnet (aus Erfahrung) mit massiver Unterstützung. Ich habe dieses Beispiel zum Zweck der Verdeutlichung gewählt.

    Über Zaunpfähle

    Wenn der Körper nun anfängt aufzuräumen, woran kann ich das als Betroffene/r merken? Zunächst ist zu sagen dass nervliche & emotionale Entgiftungs-Symptome sich vor den körperlichen Symptomen zeigen, aber viel leichter zu übersehen sind und deswegen meist übersehen werden. Sie sind zu leise, oder vielleicht bin auch nur schwerhörig. Trotzdem werde ich mit ihnen anfangen, es geht schließlich um's dazu lernen, damit zukünftig Vorbeugung möglich wird.

    Schwerhörig - nicht hören wollen - Symptome ignorieren

    Das hängt oft irgendwie zusammen. Und wenn das so ist dann beugt es der Vorbeugung vor.

    Entgiftung ist wie harte körperliche Arbeit - es macht schneller müde. Und wie es kleine Kinder direkt zeigen, verschlechtert sich mit zunehmender Müdigkeit meine Laune - ich versuche es geheim zu halten. Müdigkeit und schlechte Laune sind die beiden Seiten der gleichen Münze. Und wenn Müdigkeit bleibt - trotz Schlaf - dann bleibt auch die schlechte Laune. Irgendwann wird sie dann Depression genannt, und noch später chronisch, dann burn-out. Oft merken es zuerst meine Haustiere und kleine Kinder. Spätestens wenn ich merke dass auch Erwachsene versuchen einen größeren Bogen um mich zu schlagen als sonst, sollte ich diese Hinweise zur Kenntnis nehmen. Sonst winkt demnächst ein Zaunpfahl, und dann tut's weh.

    Frühwarnsymptome wenn toxischen Metallen zwar aus den Zellen mobilisiert wurden, aber den Körper noch nciht verlassen haben. Die Reihenfolge der Symptome ist in Richtung Zaunpfahl aufsteigend. Es sind Anhaltspunkte für Indianer die keinen Schmerz kennen, und bis auf die letzten drei nicht für Hypochonder geeignet: Maßnahmen: Afa-Algen oder Phytoplankton plus die "Verbrauchsartikel" Mg, P, Si, S, J, Zk, Cr, Se nach Bedarf. Wer ausführliche Info über Entgiftunghilfen haben möchte, kann hier nachschauen.
    Wenn Zähne eine Thema sind
    Wenn Parasiten eine Thema sind
    Wenn Borreliose eine Thema ist

    Tendenz, langfristig

    Wenn die Entgiftung fortschreitet kommt irgendwann der Punkt wo der Körper die extra Energie nicht mehr ausschließlich für die Entgiftung ausgibt, und anfängt auch in Verbesserung von Vitalfunktionen zu investieren.

    Das sieht man dann an einer rot-gelb oder gelb-grün Verschiebung der Rechenwerte: insgesamt wird es gelber oder grüner. Die grauen Werte sind etwa 1 Jahr älter als die farbigen - alle haben sich in den kreisförmigen Graphiken (unterschiedlich stark) Richtung grüner Seite verschoben.

    Einschränkungen

    Wenn jemand schon über Jahre hinweg schulmedizinsche Mittel nimmt, egal aus welchem Grund, dann ist oft die Selbstregulation des Körpers weitgehend ausgehebelt. Ausgleichende Maßnahmen kommen entsprechend langsamer an. Schulmedizinische Mittel entfalten ihre gewünschte Wirkung häufig über die gezielte Unterdrückung bestimmter körperlicher Prozesse, z.B. die Bildung von Magensäure. Ein anderes Wort für Unterdrücken ist Verlangsamung oder Teil-Lähmung. Bildlich gesprochen wird die unerwünschte Körperfunktion "auf Eis gelegt", im Extremfall "eingefroren". Solche erzwungenen Prozesse sind nicht immer vollständig umkehrbar, soll heißen, nach dem Auftauen erhalte ich nicht mehr genau das was ich eingefroren habe. Und im Extremfall ist Auftauen, das Weglassen der schulmedizinischen Mittel, weder ratsam noch ohne Gefahr für Leib und Leben möglich.
    Meine Krankheit ist entstanden wie die Überschwemmung im "Zauberlehrling". Ich wollte mir doch nur mein Leben einfacher machen und habe jemand kopiert der es kann (den Zauberer). Doch dann lief die Sache völlig aus dem Ruder. Zugegeben, ich war ungeduldig. Ja, ich habe nicht an die Konsequenzen gedacht und es tut mir leid, ehrlich. Können wir bitte nochmal von vorn anfangen? Ich werde geduldig sein, bin bereit alles von Grund auf zu lernen, Schritt für Schritt, bitte bitte! Ich tue alles wenn es nur aufhört.

    Wirklich? Alles? Und dann geht die Geschichte dort weiter wo im Zauberlehrling ein Kapitel weg gelassen wurde. Im wirklichen Leben kommt der große Meister nicht sofort und bringt mit seinem Zauberspruch alles in den Ausgangszustand. Ich darf meine Suppe selber auslöffeln, Löffel für Löffel. Und immer wieder werde ich vom Leben gefragt: "Du hast gesagt dass du alles tust. Meinst du das immer noch ernst?" Und nur wenn ich immer wieder "JA" sage wird meine selbst eingebrockte Suppe jeweils ein Löffel weniger. Das funktioniert erst dann so richtig gut wenn ich sie lieben lerne, meine Suppe. Und wenn das klappt wird das Leben gnädig.

    An "eingefrorenem" Gewebe laufen Mineralien und andere Mikronährstoffe größtenteils vorbei. Das, was ungewünschte Prozesse wie Schmerzen oder zu viel Magensäure ausbremst, bremst auch gewünschte Prozesse. Es entstehen Nebenwirkungen durch ungewollte aber in Kauf genommene Behinderung natürlicher Stoffwechselabläufe. Hier können Betroffene zwischen zwei Teufeln nur den mit den vermeintlich kürzeren Hörnern wählen.

    Die Nebenwirkungen eines Medikaments haben zu weiteren Medikamenten geführt, gegen die Nebenwirkungen, was aber zu neuen Nebenwirkungen führt, usw. Aus diesem Labyrinth gibt es zwar immer einen Ausweg, doch der Weg weiter hinein ist bequemer. Der Weg zurück geht bergauf, oft steil und genau so lang wie er vorher hinunter ging. Die gute Nachricht, sobald ich den Weg aus dem Labyrinth gemeistert habe, ist auf meine Selbstregulation erneut Verlass.


    Empfehlung

    Wenn solche spontanen Entgiftungen in Gang kommen ist es ratsam dem Körper das zu geben was er braucht, und nicht dazwischen zu funken. Sie kennen sicherlich den Handwerker, der am besten arbeitet wenn sie ihn mit Brötchen und Bier versorgen und ansonsten in Ruhe seine Arbeit machen lassen. Das ist unser Körper, ein vertrauenswürdiger Experte dem wir auf seinem Fachgebiet nicht das Wasser reichen können, wohl aber sein Lieblingsbier. Apropos Lieblingsbier, das bezieht sich nicht auf die Zunge und unsere irregeleiteten Geschmacksnerven! Es bezieht sich auf das, was dem Körper hilft und worauf er mit bleibendem Wohlgefühl reagiert. Dazu gehören weder Völlegefühl noch ein Kater.

    Was immer Sie hier lesen ersetzt keinesfalls den Arzt oder Apotheker, die Sie bitte weiterhin bei allen ernsthaften gesundheitlichen Problemen zu Rate ziehen. Das Buch oben rechts ist trotz des provozierenden Titels Fragen sie weder ihren Arzt noch Apotheker eine integere Auseinandersetzung mit der Zwickmühle, wenn gesunder Menschenverstand und therapeutischer Rat gegenläufig aufeinander treffen.

    Baustelle!


    Vitamine

    Vitamine kann unser Stoffwechsel nicht bedarfsdeckend synthetisieren. Sie müssen mit der Nahrung aufgenommen werden & gehören zu den essentiellen Stoffen, unterteilt in fettlösliche und wasserlösliche Vit.
    1. A, D, E, K - fettlöslich
    2. C und die B-Vit (B1-3 B5-7, B9, B12)

    Vit.-A

    Retinol

    B-Vitamine

    Die B-Vit sind eine Vitamingruppe, in der acht Vitamine zusammengefasst sind, die alle als Vorstufen für Koenzyme dienen. Es sind chemisch und pharmakologisch völlig verschiedene Substanzen. Sie sind keine einheitliche Klasse dar. Die Nummerierung ist nicht durchgehend, weil sich bei vielen Substanzen die ursprünglich als Vitamine galten, der Vitamincharakter nicht bestätigen ließ. Der Körper kann solche Vitaminoide selber in ausreichender Menge produzieren.
    • B1 - Thiamin
    • B2 - Riboflavin
    • B3 - Niacin, auch Nicotinsäure(amid) genannt
    • B4 - Cholin - ein Vitaminoid
    • B5 - Pantothensäure
    • B6 - Pyridoxin
    • B7 - Biotin, auch Vit-H genannt
    • B9 - Folsäure, auch Vit-B11 oder Vit-M genannt
    • B12 - Cobalmin
    • B13 - Orotsäure - ein Vitaminoid
    • B15 - Natrium Panganat - ein Vitaminoid
    • B17 - Amygdalin - ein Phantasiename

    wissenswerte Fakten zu einzelnen B-Vitaminen:
    • B12 (Cobalmin): PPI (Protonen-Pumpen-Inhibitoren/Hemmer) reduzieren die Magensäure Produktion um bis zu 80%. Als Folge ist die Resorption von B12 (und Magnesium) gestört.
    • VB9 (Folsäure): kommt in grünen Pflanzenblättern vor; ermöglicht mit B12 zusammen die Umwandlung von Homocystein in Methionin, was den Homocystein-Spiegel senkt; es gibt einen Gendefekt der die dazu notwendige Aktivierung von B9 (Methylgruppen Lieferant; PS: MSM liefert Methylgruppen) verhindert; Mangel begünstigt Neuralrohr-Defekte des Embryos

    Vit.-C

    Ascorbinsäure
    • Vit-C oder ASCORBinsäure verhindert SCORBut - sie ist Anti-SCORBut. Sie ist der Co-Faktor bei der Herstellung von Kollagen aus Prolin & Lysin. Ohne Vit-C wird das Kollagen brüchig und die Zähne fallen aus (Scorbut).
    • Vit-C recycled Vit-E
    • Vit-C bei Anämie und (anderen) Eisenverwertungsstörungen: stabilisert Fe2+ im Enzym, was gern zum unbrauchbaren Fe3+ zerfällt

    Vit.-D

    Cholecalciferol
    • Vit-D: unser Körper kann zwar Vit-D speicher, aber die Halbwertszeit ist bloß 24h (in dieser Zeit ist die Hälfte der Vit-D Vorräter zerfallen); mit 3000- 4000 IE/Tag dauert es bis sich was tut; mit Triglyzerid zusammen einnehmen;

    Vit.-E

    Tocopherole, Tocotrienole
    • Vit-C recycled Vit-E

    Vit.-K1

    Phyllochinon

    Vit-K2

    Menachinon, Farnochinon

    Aminosäuren

    AS können nicht gespeichert werden, wohl aber Proteine. Manche AS kann der Körper nach Bedarf aus gespeicherten Proteinen gewinnen, andere nicht.

    1. Die essentiellen AS müssen also ständig zugeführt werden: Valin, Leucin, Isoleucin, Methionin, Phenylalanin, Tryptophan, Histidin, Threonin, Lysin
    2. Manche AS werden in Stress Situationen in Mengen gebraucht die der Körper nicht vorrätig hat. Das sind die semi-essentiellen AS: Cystein, Tyrosin und Arginin
    3. Alle anderen AS sind normalerweise ausreichend verfügbar: Glycin, Alanin, Serin, Asparagin, Glutamin, Prolin, Asparaginsäure & Glutaminsäure
    wissenswerte Fakten zu einzelnen AS:
    • Glycin: erste AS auf der Erde, Bestandteil des Kollagen
    • Arginin verlangsamt die Schrumpfung des Thymus
    • Lysin ist antiviral
    • Lysin "schützt" Calcium Resorption
    • Ornithin: Ammoniakfänger (Ammoniak macht müde)
    • Prolin & Glycin sind die häufigsten AS im Kollagen, dem Strukturprotein des Bindegewebes (z.B. Knorpel)
    • Methionin: zur Schleusung durch die Bluthirnschranke mit Honig nehmen. Honig regt die Insulinproduktion an, was die Absorption von Aminosäure-Konkurrenten in die Zellen veranlasst. Dadurch rückt Methionin in der Warteschlange vor der Bluthirnschranke nach vorn.
    • Methionin: hochdosiert mit B-Vitaminen senkt langfristig Homocystein
    • Taurin ist die kugelsichere Weste der Zelle
    • Glutamin: zur Abmilderung der ungewünschten Effekte während einer Antibiotikabehandlung zusammen mit Präbiotikum und Probiotikum nehmen

    Sonstige Mikronährstoffe

    • Enzyme: werden wieder verwertet.
    • Enzyme: Jede Reaktion in unserem Stoffwechsel findet bei Körpertemperatur statt. Viele dieser Reaktionen brauchen eigentlich höhere Temperaturen (mehr Energie) um ablaufen zu können. Die Aufgabe der Enzyme ist es die notwendige Anfangsenergie bereit zu stellen, damit solche Reaktionen bei Körpertemperatur überhaupt ablaufen können.
    • Co-Faktoren von Enzymen (Vitamine, Spurenelemente): wird verbraucht - muss nachgeliefert werden
    • Carnitin: gebildet aus den AS Lysin & Methionin: ermöglicht das Durchschleusen langkettiger Fettsäuren ins Innere der Mitrochondrien; ohne Carnitin keine Schleusung
    • Taurin kann unabhängig von Enzymen in die Zelle und wieder heraus
    • Q10: Statine führen zu Q10 Mangel indem sie den Co-Faktor des für die Q10 Produktion notwendigen Enzyms HMG-CoA-Reduktase hemmen.